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Serien-Flops von Amazon Prime Video: Nach Staffel 1 war Schluss

Serien-Flops von Amazon Prime Video: Nach Staffel 1 war Schluss

Serien-Flops von Amazon Prime Video: Nach Staffel 1 war Schluss
Prime-Video-Flops (c) Amazon / Collage: Serienjunkies.de

Auch Amazon Prime Video hat bei den eigenen Serienbestellungen ein ums andere Mal ins Klo gegriffen. Viele Formate wurden nach nur einer Staffel direkt wieder abgesetzt. Wir geben Euch eine kleine Übersicht der Flops...

Nicht nur Netflix verkalkuliert sich hin und wieder, wenn es darum geht, den Geschmack der eigenen Abonnentinnen und Abonnenten zu treffen. Auch im Serienportfolio von Amazon Prime Video findet sich der eine oder andere Flop, der nach nur einer Staffel wieder abgesetzt werden musste. Viele der Formate verschwanden völlig sang- und klanglos, sodass einige der wenigen Fans vielleicht noch gar nicht mitbekommen haben, dass irgendwann Schluss war.

Netflix-Flops: Diese Serien kamen über die 1. Staffel nicht hinaus.

Wir wollen Euch hier daher auf eine kleine Reise mitnehmen und an 15 mehr oder weniger denkwürdige Serien-Flops von Amazon Prime Video erinnern. Mit dabei sind beispielsweise die Actioncomedy Jean-Claude Van Johnson mit dem belgischen Haudegen Jean-Claude Van Damme aus dem Jahr 2016 oder auch die deutsche Eigenproduktion Beat von 2018.

Vorab noch zu den Regeln unserer Auswahl: Wir haben nur Serien berücksichtigt, zu denen es eine offizielle Absetzungsmeldung seitens Amazons gab. Manche Formate befinden sich nämlich noch in der Schwebe zwischen Verlängerung und Absetzung. Miniserien wie Too Old to Die Young oder Crisis in Six Scenes von Woody Allen tauchen auch nicht auf, da hier schon vorher feststand, dass es keine zweite Staffel geben wird...

Betas

Die Nerd-Comedy Betas mit Joe Dinicol, Karan Soni, Jon Daly und Charlie Saxton war im April 2013 eine der allersten exklusiven Amazon-Serien überhaupt. Die Geschichte spielte im Silicon Valley und es ging um die Programmierung von Dating-Apps. Bei den Zuschauerinnen und Zuschauern scheint der Funke leider nicht übersprungen zu sein und so endete das Format nach nur elf Episoden.

Z: The Beginning of Everything

Das historische Kostümdrama Z: The Beginning of Everything schien zum Serienstart im Januar 2017 durchaus vielversprechend. Hohe Schauwerte trafen mit Christina Ricci auf eine bekannte Hauptdarstellerin. Erzählt wurde von der Ehe zwischen dem „Great Gatsby“-Schriftsteller F. Scott Fitzgerald und seiner Gattin Zelda. Zunächst gab Amazon sogar die Verlängerung um Staffel zwei bekannt, doch dann überlegte man es sich ein paar Monate später anders.

Good Girls Revolt

Auch Good Girls Revolt war ein sogenanntes period piece, das aber in den späten 1960ern spielte. Genevieve Angelson, Anna Camp, Erin Darke waren als junge Journalistinnen zu sehen, die sich in einer von Männern dominierten Welt zurechtfinden mussten. Doch es lag auch viel Veränderung in der Luft, mit der sozialen Revolution der Hippie-Bewegung. Leider blieb es bei nur einer Staffel im Jahr 2016.

Mad Dogs

Das verschwitzte Actionabenteuer Mad Dogs (US) schickte Ben Chaplin, Michael Imperioli, Romany Malco und Steve Zahn auf einen wilden Ritt durch Lateinamerika. Im Zentrum standen vier amerikanische Freunde, die durch Testosteron und dumme Entscheidungen in größte Gefahr gerieten und sich mit bösen Jungs anlegten. Das Format basierte dabei auf einer britischen Vorlage, die ihrerseits auf vier Staffeln kam. Die Adaption wurde 2016 nach nur einer Season verabschiedet.

The Last Tycoon

Bei The Last Tycoon hätte man ebenfalls wetten können, dass die Serie ein Erfolg wird. Immerhin wurden Stars wie Matt Bomer, Kelsey Grammer und Lily Collins für die Hauptrollen verpflichtet. Die Geschichte spielte in den 1930ern in Hollywood, eine goldene Ära für die Filmindustrie in der Stadt der Träume. Die Zuschauerinnen und Zuschauer waren offenbar nicht so verzaubert, denn wenige Monate nach der Premiere im Jahr 2017 war offiziell Schluss.

I Love Dick

Die Dramedy I Love Dick war zwar ein Kritikerliebling, aber kam wohl nicht ganz so gut beim Publikum an. Kathryn Hahn spielt in der Serie eine Filmemacherin aus New York, die mit ihrem Mann nach Texas umzieht. Dort verliebt sie sich dummerweise in den Förderer ihres Gatten, gespielt wird der attraktive Dick von Kevin Bacon. Hinter dem kurzlebigen Format von 2017 stand der Transparent-Schöpfer Joey Soloway.

Jean-Claude Van Johnson

Eine Serie, produziert von Regielegende Ridley Scott und darstellerisch angeführt vom Actionstar Jean-Claude Van Damme, hätte 2016 doch eigentlich ein absoluter Hit werden müssen. Und vielleicht war die ironische Comedy Jean-Claude Van Johnson tatsächlich erfolgreich bei Amazon (wir kennen keine offiziellen Zahlen). Trotzdem wurde „JCVJ“ zwei Jahre nach der Premiere abgesetzt, nach nur einer bis dahin produzierten Staffel.

Comrade Detective

Um zu verstehen, was Comrade Detective genau sein soll, muss man sich etwas anstrengen: Die amerikanische Buddy-Cop-Comedy mit den Stimmen von Channing Tatum und Joseph Gordon-Levitt wird uns nämlich als rumänischer Serienklassiker aus der Zeit des Kalten Kriegs verkauft. So sehen wir statt Tatum und Gordon-Levitt eigentlich die etwas unbekannteren Schauspieler Florin Piersic Jr. und Corneliu Ulici, die dann einfach von den Hollywood-Stars synchronisiert werden. Eine verrückte Prämisse und ein genialer Schachzug, um sich große Namen zu sichern, die trotzdem nicht viel Arbeit in die Serie stecken müssen. Leider waren die sechs Episoden im Sommer 2017 kein Erfolg und wurden daher nicht fortgesetzt.

The Romanoffs

Im Fall der Anthologieserie The Romanoffs von Mad Men-Macher Matthew Weiner müsste man eigentlich fast von einer Miniserie sprechen, womit sich das Format in dieser Fotostrecke disqualifiziert hätte. Trotzdem schien lange Zeit denkbar, dass eine zweite Staffel zustande kommen könnte, der Amazon etwa ein Jahr nach der Premiere in 2018 eine offizielle Absage erteilte. In den insgesamt acht überlangen Episoden waren Stars wie Aaron Eckhart, Christina Hendricks, Paul Reiser, Diane Lane und Isabelle Huppert an Bord.

The Dangerous Book for Boys

Die kindgerechte Dramedy The Dangerous Book for Boys (hierzulande vermarktet als „Das einzig wahre Handbuch für Väter und ihre Söhne“) dreht sich um Brüder, die den Tod ihres genialen Vaters, gespielt von Chris Diamantopoulos, verkraften lernen müssen. Dabei hilft ihnen ein wundersames Buch, das sie auf magische Weise mit ihm verbindet. Sechs Episoden wurden produziert. Kurz nach dem Erscheinen 2018 stand die Absetzung fest.

Forever

Forever (2018) war vor allem in SERIENJUNKIES.DE®-Redaktion ein kleiner Liebling. Die Dramedy mit Maya Rudolph und Fred Armisen spielt im Jenseits. Im Zentrum steht ein Ehepaar, das erst im nächsten Leben erkennt, dass es vielleicht doch nicht zusammengehört. Zum Glück bieten sich im Tod genügend Möglichkeiten, um sich auszuleben und neu zu entdecken. Acht Folgen kamen zustande.

Beat

Die deutsche Thrillerserie Beat nahm das Publikum im Herbst 2018 mit in die Berliner Clubszene und in die kriminelle Unterwelt, bis hin zu düsteren Kreisen, wo Geflüchtete auf dem Weg nach Europa abgefangen werden, damit ihre Organe verkauft werden können. Chef-Autor Marco Kreuzpaintner hat es etwas übertrieben. Hätte er sich lieber mehr auf das Nachtleben konzentriert, statt derart abscheuliche Gefilde zu betreten, wäre sein Format ein Jahr später vielleicht nicht vorzeitig abgesetzt worden.

Tales from the Loop

Das Sci-Fi-Drama Tales from the Loop, das auf einer schwedischen Vorlage basierte, ging im April 2020 bei Amazon online. Rebecca Hall spielt in der Serie eine Physikerin, die mit ihrer Familie in einem unterirdischen Geheimlabor lebt und arbeitet, wo das Unmögliche möglich gemacht werden soll. Als Produzent war Matt Reeves beteiligt, den man für die neue „Planet der Affen“-Trilogie kennt. Auch bei diesem Beispiel ist nicht ganz klar, ob die Macher sowieso nur für eine Staffel geplant hatten, also ob wirklich von einer Absetzung die Rede sein kann.

Utopia

Aus irgendeinem Grund musste Amazon den britischen Serienklassiker Utopia neu auflegen, der sich um weltumspannende Verschwörungen dreht und eine Gruppe von Außenseitern, die den Plot verhindern wollen. Geschrieben wurde das neue Utopia (US) von der „Gone Girl“-Autorin Gillian Flynn. Den Cast hat derweil John Cusack angeführt. Mehr als acht Folgen kamen 2020 vom Projekt trotzdem nicht zusammen. Dabei hatte das Original damals zwölf Folgen in zwei Staffeln.

Truth Seekers

Die Horrorkomödie Truth Seekers konnte das „Shaun of the Dead“-Duo Nick Frost und Simon Pegg vor der Kamera vereinen. Acht Episoden lang gingen sie gemeinsam mit Emma D'Arcy, Samson Kayo und Malcolm McDowell paranormalen Ereignissen auf den Grund. Das Publikum ließ sich davon nicht überzeugen. Im Februar 2021 kam die offizielle Absetzung, nachdem die Serie erst im Herbst 2020 gestartet war.

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