CW schließt Comedy-Abteilung

Zwar will der Sender internen Verlautbarungen zufolge auch weiterhin im Comedy-Geschäft tätig bleiben und „selektiv“ neue Serien in diesem Bereich entwickeln, allerdings ist bislang unklar, wer dafür im Network zukünftig die Verantwortung tragen wird.
Wie es heisst, soll künftig der gesamte Programmbereich "Fiction" (also Comedy und Drama) von einer einzelnen Abteilung aus betreut werden. Comedy-Chefin Kim Fleary und ihr Stellvertreter werden noch bis zum Sommer ihre Positionen behalten, um die laufenden Comedy-Projekte für das Herbstprogramm zu entwickeln. Danach werden auch sie ihre Stühle räumen müssen.
Als einzige Abteilung bleibt "Reality" von den Umstrukturierungsmaßnahmen im Sender unberührt – was wenig überraschend ist, da CW mit Sendungen wie America's Next Top Model auch seine größten Erfolge einfährt, hingegen der Comedy-Block am Montag nur unterdurchschnittliche Einschaltquoten zu verzeichnen hat. Nachdem Everybody Hates Chris gestern bereits für eine vierte Staffel verlängert wurde, sieht es ebenfalls für The Game ganz gut aus. Offen ist dagegen das Schicksal der neuen Single-Camera-Comedy Aliens in America, die in den Einschaltquoten sehr zu kämpfen hatte.
Neben dem generellen Niedergang der Einschaltquoten (bspw. durch den Einsatz von digitalen Videorekordern) wird insbesondere auch der Quotenrückgang in Folge des Autorenstreiks als einer der Auslöser für die jetzigen Umstrukturierungen und Entlassungen genannt.





















