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Schauspieler David Warner mit 80 Jahren gestorben

Schauspieler David Warner mit 80 Jahren gestorben

Schauspieler David Warner mit 80 Jahren gestorben
David Warner im Film Titanic (c) 20th Century Fox

Der britische Charakterdarsteller David Warner ist gestern im Alter von 80 Jahren verstorben. Während seiner langen Karriere spielte er in Serien wie Twin Peaks und Filmen wie Titanic mit. Auch hatte er mehrere Rollen im Star-Trek-Franchise und war als Synchronsprecher für zahlreiche Cartoonproduktionen tätig.

Da geht wieder ein ganz Großer von uns, der gefühlt in fast allem drin war, was man je gesehen hat - nicht selten als Schurke, aber immer extrem charmant und einnehmend. Die Rede ist von Charakterdarsteller David Warner, der am gestrigen Sonntag im englischen Promi-Pflegeheim Denville Hall bei London im Alter von 80 Jahren gestorben ist. Laut BBC-Bericht war eine Krebserkrankung der Grund.

Warner wurde an der Royal Academy of Dramatic Art ausgebildet und arbeitete am Theater, ehe er Anfang der 1960er auch in Film- und Fernsehrollen zu sehen war. Besonders erwähnenswert aus dieser Anfangszeit seiner Karriere sind die TV-MiniserieThe War of the Roses“, in der er als King Henry VI. auftrat, und die Filmkomödie „Morgan: A Suitable Case for Treatment“ („Protest“), in der er die Hauptrolle hatte.

Obwohl Warner einen Großteil seiner Karriere mit erinnerungswürdigen Nebenrollen verbrachte, war er auch oft mit die Hauptattraktion. So hatte er zum Beispiel eine Hauptrolle in der Miniserie „Holocaust: Die Geschichte der Familie Weiss“ oder war prominent in „The Omen“ oder dem Zeitreisefilm „Time After Time“ („Flucht in die Zukunft“) vertreten. Weitere Credits hatte er durch Filme wie „Time Bandits“, „Titanic“ oder „Mary Poppy Returns“ (seine letzte Rolle on screen), um nur einige aus der extrem langen Liste zu nennen.

Eine besondere Beziehung pflegte Warner zum Star Trek-Franchise, in dem er ganz verschiedene Rollen, sowohl im Fernsehen als auch auf der Kinoleinwand übernahm. So war er beispielsweise der klingonische Kanzler Gorkon im Spielfilm „Star Trek VI: The Undiscovered Country“ oder der cardassianische Schurke Gul Madred aus dem Star Trek: The Next Generation-Zweiteiler „Chain of Command“.

Im Jahr 1981 erhielt er den Emmy Award for Outstanding Supporting Actor in a Miniseries or Special für das Historiendrama „Masada“, in dem er Pomponius Falco spielte.

Darüber hinaus war David Warner als Synchronsprecher für Cartoons tätig und lieh animierten Charakteren wie Ra's al Ghul aus „Batman: The Animated Series“, Herbert Landon aus „Spider-Man“ oder Doctor Victor Frankenstein aus „Toonsylvania“ seine Stimme. Auch war er in verschiedenen Doctor Who-Hörspielen und einigen Videospielen zu hören.

2005 kehrte er auf die Bühne zurück, auf der alles begann, und spielte nach 40 Jahren Abwesenheit King Lear in Chichester.

Warner hinterlässt seine Partnerin Lisa Bowerman, seine Exfrau Harriet Lindgren, seinen Sohn Luke Warner, seine Tochter Melissa und seine Schwiegertochter Sarah. Im Statement der Angehörigen heißt es: „Er wird sehr von uns, seiner Familie und Freunden, vermisst werden, und als warmherziger, großzügiger und mitfühlender Mann, Partner und Vater in Erinnerung bleiben, dessen Vermächtnis an außergewöhnlicher Arbeit das Leben von so vielen über die Jahre berührt hat. Unsere Herzen sind gebrochen.

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