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Six Million Dollar Man: Richard Anderson verstorben

Six Million Dollar Man: Richard Anderson verstorben
Richard Anderson in „Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann“ / (c) ABC

Hollywood muss sich erneut von einem seiner Schauspieler verabschieden. Richard Anderson verstarb am Donnerstag im Alter von 91 Jahren. Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine Rolle in Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann und Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau.

Der amerikanische Schauspieler Richard Anderson verstarb am Donnerstag in seinem Haus in Beverly Hills, Kalifornien, wie die NY Times berichtet. Anderson wurde 91 Jahre alt. Ein Sprecher der Familie bestätigte seinen Tod. Eine Todesursache ist noch nicht bekannt.

Anderson wurde am 8. August 1926 in Long Branch, New Jersey geboren. Er wuchs in New York City auf, wo seine Eltern ein erfolgreiches Geschäft als Hutmacher hatten. Doch die große Depression traf die Familie schwer und sie zogen nach Los Angeles, als Anderson 10 Jahre alt ist. Anderson entwickelte eine Leidenschaft für Filme, die ihn von den finanziellen Problemen seiner Familie ablenkten. Als junger Mann diente Anderson beim Militär während des zweiten Weltkriegs. Zurück in Los Angeles, begann er Schauspielunterricht am Actors Laboratory zu nehmen.

Anderson konnte auf eine lange Schauspielkarriere zurückblicken. Seine Karriere umfasst über 50 Jahre und mehr als 180 Rollen in Film und Fernsehen.

Der Durchbruch gelingt dem Schauspieler durch seine Verkörperung des „Oscar Goldman“ in Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann und dem Spinoff Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau. Goldman ist der Leiter der geheimen Regierungsbehörde und betreut die bionischen Titelhelden. Die Serien laufen in den 70ern und überlappen sich für zwei Staffeln. Während dieser Zeit, spielt der Schauspieler den gleichen Charakter in zwei unterschiedlichen Serien. Das ist eine Seltenheit in Hollywood. Andersons Charakter wird so beliebt, dass eine Actionfigur von Goldman produziert wird.

Vor seiner erfolgreichen Fernsehkarriere, ist Anderson in zahlreichen MGM-Produktionen auf der Kinoleinwand zu sehen. Er übernimmt eine Nebenrolle an der Seite von Cary Grant in „Eine und keine andere“ und eine Rolle in „Wege zum Ruhm“ steigert seine Bekanntheit. Des Weiteren stellt er seine Schauspielfähigkeiten in „Alarm im Weltall“, „Alt Heidelberg“, „Der lange, heiße Sommer“ und „Sieben Tage im Mai“ unter Beweis.

In den 80ern ist Anderson in zahlreichen Gastrollen in Serien, wie Condominium, Drei Engel für Charlie, Knight Rider, Das A-Team, Dynasty und Mord ist ihr Hobby zu sehen. 1984 erhält er eine Hauptrolle in der Serie Mode, Models und Intrigen, doch die Serie hält nur eine Staffel. In den 90ern übernimmt er weiterhin Gastrollen in Serien und ist als Erzähler in Kung Fu - Im Zeichen des Drachen zu hören.

Anderson heiratet zweimal. Seine erste Ehe schließt er mit Carol Lee Ladd, der Stieftochter des Schauspielers Alan Ladd, und seine zweite mit Katherine Thalberg, der Tochter der renommierten Schauspielerin Norma Shearer und dem weit bekannten MGM Produzenten Irving Thalberg. Die Ehen werden beide Male geschieden. Der Schauspieler hinterlässt drei Töchter.

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