US-Quoten: Go On gerät aus dem Tritt
Die Einschaltquoten vom 8. Januar 2013

Ganz übel hat es am Dienstagabend Matthew Perry und seine neue Comedy Go On auf NBC erwischt: Ohne „The Voice“ als Lead-In wurde die Serie in den Einschaltquoten massiv zurückgeworfen (4,3 Millionen Zuschauer, Z18-49: 1.5, -1.0). Im Anschluss erging es auch The New Normal nur wenig anders (3,3 Millionen, Z18-49: 1.3, -0.4).
Ein kleiner Trost dürfte es für den Sender gewesen sein, dass sich Parenthood anschließend steigern konnte (5,3 Millionen Zuschauer, Z18-49: 1.9, +0.2) - und damit für NBC zur erfolgreichsten Sendung des Abends wurde. Dicht dahinter lag Betty White mit zwei Ausgaben ihrer Comedyshow „Off Their Rockers“ (5,7 / 6,1 Millionen Zuschauer, Z18-49: 1.5 / 1.8) zu Beginn der Primetime.
Erfolgreichste Sendung für ABC war am Dienstag eine Wiederholung von Modern Family (5,8 Millionen Zuschauer, Z18-49: 1.7), gefolgt von einer Wiederholung von The Middle (4,8 Millionen, Z18-49: 1.5). Für die anderen Serien, die auf dem Sender dienstags laufen, ist das wenig schmeichelhaft. Dabei konnten sich Happy Endings (3,8 Millionen, Z18-49: 1.4, +0.4) und Don't Trust the B---- in Apartment 23 (3,2 Millionen, Z18-49: 1.1, +0.2) zumindest gegenüber ihrem Testlauf am Sonntag steigern.
Noch weiter in den Keller gerutscht ist derweil Private Practice (3,9 Millionen Zuschauer, Z18-49: 1.1, -0.1).
Auf der TCA Press Tour nannte FOX-Chef Kevin Reilly das Abschneiden des Comedyblocks am Dienstag die für ihn bislang größte Enttäuschung der Season. Man kann es ihm nicht verdenken. Auch an diesem Dienstag tat sich wenig: Einzig Ben and Kate konnte sich - allerdings nur auf geringfügigem Niveau - steigern (2,5 Millionen Zuschauer, Z18-49: 1.2, +0.1). Alle anderen Serien liefen wie gehabt - und das heißt: Nicht sonderlich gut. Raising Hope (3,8 Millionen, Z18-49: 1.7), New Girl (3,8 Millionen, Z18-49: 2.0) und The Mindy Project (2,8 Millionen, Z18-49: 1.5). Da hatte sich Reilly deutlich mehr versprochen.
Gar nicht gut lief es derweil für Emily Owens, M.D. auf The CW (1,1 Millionen Zuschauer, Z18-49: 0.3, -0.1).
Vergleichsweise entspannt konnte sich CBS das Geschehen anschauen: Die Zahlen von NCIS kletterten nach oben (20,9 Millionen Zuschauer, Z18-49: 3.5, +0.2), während NCIS: Los Angeles (17,8 Millionen, Z18-49: 3.0) und Vegas (10,8 Millionen, Z18-49: 1.6) beide stabil liefen. Die eine Serie auf mehr, die andere auf weniger zufrieden stellendem Niveau.






















