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Quantum Leap: July 13th, 1985 - Review der Pilotfolge

Quantum Leap: July 13th, 1985 - Review der Pilotfolge

Quantum Leap: July 13th, 1985 - Review der Pilotfolge

Die Neuauflage der 80er-Jahre Kultserie Quantum Leap auf NBC macht ihre Sache erstaunlicherweise nicht schlecht und weiß dank eines gut gewählten Casts, eines angemessenen Produktionsniveaus und einer ansehnlichen Pilotfolge zu gefallen. Auch wenn es durchaus noch an Eigenständigkeit mangelt.

Das passiert

Der Physiker Dr. Ben Song hat einen Traum: Das von seinem in der Zeit verschollenen Kollegen, Doctor Sam Beckett vor über 30 Jahren ins Leben gerufene Programm Quantum Leap wieder zum Leben zu erwecken. Als er sich ohne das Wissens seines Teams in die Zeitmaschine begibt, erfährt er jedoch dasselbe Schicksal, wie einst Beckett. Er strandet im Jahr 1985, um das Schicksal des Kleingauners Ryan zum Besseren zu wenden, und ist von nun an dazu verdammt, von einer Zeit in die andere und von einem Körper in den nächsten zu springen, um Menschen zu helfen. Derweil arbeiten seine Kollegen und Freunde Addison, Magic und Ian hart daran, ihn in die Gegenwart zurückzuholen.

Warum eigentlich nicht ?

Es gibt Reboots, die im Grunde genommen kein Mensch braucht, da die Originale so gut sind, dass sie keiner Neuauflage bedürfen. Zumindest ist das ein Gedankengang, der viele Fans beseelt und sie dazu veranlasst, Neuauflagen in jedweder Form bereits zu verreißen, bevor auch nur die erste Episode über die Bildschirme geflimmert ist. Quantum Leap gehört eindeutig in diese Kategorie. Fans des Originals beklagten sich beispielsweise massiv darüber, dass Scott Bakula, der bis 2021 noch mit dem Spin-off NCIS: New Orleans gut beschäftigt war, nicht wieder in seine kultige Rolle schlüpfen würde.

Allerdings darf man sich nach dem Anschauen der ersten Folge auch die Frage stellen, weshalb er dies hätte tun sollen. Quantum Leap (2022) setzt 30 Jahre nach der letzten Episode der Mutterserie ein und bezieht sich namentlich auf die Abenteuer Sam Becketts. Der neue „Leaper“, Dr. Ben Song ist außerdem als Figur nicht weniger sympathisch und Raymond Lee (Mozart in the Jungle) als Schauspieler ebenso charismatisch, wie sein großes Vorbild. Caitlin Bassett übernimmt als Addison und Songs Verlobte den Part als helfendes Hologramm von Dean Stockwell und überzeugt in der Rolle mit Charme und einem akzentuierten Spiel.

Die Chemie zwischen den beiden stimmt, so dass das Produktionsteam den neuen Cast durchaus gut gewählt hat. Sicherlich, an das auf beinahe blindem Vertrauen basierende fantastische Zusammenspiel von Bakula und Stockwell kommt das neue Duo nicht heran. Dennoch macht es Spaß, den Diskussionen der Helden zu folgen. Narisa Lee (Bosch) als Sicherheitschefin Jenn Chou, Ernie Hudson alias Herbert „Magic“ Williams und Mason Alexander Park als Computergenie Ian Wright komplettieren das Zeitreiseteam auf angenehme Weise. Von dieser Seite her gibt es also wenig auszusetzen.

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