Political Animals: Keine Fortsetzung auf USA Network

Annonciert war es zwar nur als „limitierte Serie“ (sprich Miniserie), aber eigentlich hatten die Verantwortlichen schon insgeheim gehofft, Political Animals als reguläre Serie fortführen zu können. Für USA Network hatte es ein Vorstoß in Richtung seriöser Dramen werden soll - weg vom Image des reinen Krimisenders.
Bei den Zuschauern ist das jedoch nur auf sehr begrenzte Gegenliebe gestoßen. Was allerdings möglicherweise auch daran lag, dass Political Animals ziemlich allein gelassen am Sonntag (wo USA in letzter Zeit nicht mehr Eigenproduktionen programmiert hat) ohne nennenswerte Unterstützung gegen Schwergewichte wie Breaking Bad anlief.
Das Publikum war es nicht gewohnt, eine USA-Eigenproduktion an diesem Tag zu sehen. Und es war nicht gewohnt, auf USA einen ernsthaften, politischen Stoff zu sehen.
Beides dürfte dafür gesorgt haben, dass Political Animals in den Einschaltquoten äußerst bescheiden abschnitt - mit nur durchschnittlich 3,2 Millionen Zuschauern in den Live+7-Quoten. Zu wenig für die Ansprüche des Senders, der am Freitag mitteilen ließ, dass es mit der Serie nicht weitergehen wird. „Wir sind sehr stolz auf Political Animals. Es war eine Freude, mit den Produzenten Greg Berlanti und Laurence Mark sowie mit den Darstellern rund um Sigourney Weaver zusammenzuarbeiten. Wir freuen uns auf zukünftige Projekte mit diesen Talenten.“
Political Animals handelte von der ehemaligen First Lady Elaine (Sigourney Weaver), die sich mittlerweile von ihrem untreuen Ex-Präsidenten-Gatten (Ciaran Hinds) hat scheiden lassen und nunmehr selbst in der Politik aktiv ist - als amtierende US-Außenministerin. Ein Posten, den sie erhalten hat, nachdem sie im Rennen um die Nominierung für den Präsidentschaftskandidaten verloren hat.
In weiteren Rollen waren unter anderem Ellen Burstyn, Carla Gugino und James Wolk zu sehen.
In den letzten Tage hatte USA Network bereits das Aus für Common Law („Common Law: USA Network setzt Serie nach einer Staffel ab“ - Meldung vom 01.11.2012) und Fairly Legal („Fairly Legal: USA Network setzt die Anwaltsdramedy ab“ - Meldung vom 02.11.2012) beschlossen.






















