Playboy: Nackt-Klausel in Schauspieler-Verträgen [Update]
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Das kennt man sonst nur aus dem Pay-TV. Wie das Branchenblatt Variety berichtet, enthalten die Schauspieler-Verträge zum Piloten der NBC-Dramaserie Playboy eine Klausel, die für das sonst eher prüde Network-Fernsehen ungewöhnlich ist: „Nacktheit und/oder simulierte Geschlechtsakte können in Verbindung mit den Diensten des Darstellers im Piloten/in der Serie erforderlich sein.“
Playboy handelt von einem glamourösen Nachtclub in den 60er Jahren - und dessen schillernden Miteigentümer, der als der „ultimative Playboy“ beschrieben wird.
Bislang sind nach Informationen von Variety keine Nacktszenen für den Piloten gedreht worden - und sind derzeit auch nicht für die Serie (wenn sie denn von NBC bestellt wird) geplant.
Die Vertragsklausel bietet den Produzenten jedoch die Möglichkeit, jederzeit diesen Plan zu ändern. Denkbar sind verschiedene Fälle, in denen dies eintreten könnte: Zum einen könnte man Nacktszenen speziell für den internationalen Markt beziehungsweise die Auswertung auf dem DVD- und Kabelmarkt drehen.
Zum anderen könnte NBC versuchen, wie dies einst ABC mit NYPD Blue gelungen ist, durch eine fraglos einsetzende Kontroverse (die Verantwortlichen des Parents Television Council sind bestimmt schon dabei, das entsprechende Protestschreiben aufzusetzen...) Aufmerksamkeit zu erzielen.
Zu den Darstellern des Piloten gehören Eddie Cibrian, Laura Benanti, Amber Heard, Naturi Naughton, David Krumholtz, Jenna Dewan-Tatum und Wes Ramsey.
Update: Als hätten wir's geahnt... Gerade mal ein Tag ist nach Bekanntwerden der Klausel vergangen, da hat sich der Elternverband PTC tatsächlich schon mit einem Protestschreiben an NBC Universal gewandt. Deadline Hollywood berichtet unterdessen, dass nicht alle Schauspieler der Serie, die mittlerweile in The Playboy Club umbenannt wurde, der Nacktheits-Klausel zugestimmt haben.






















