Oscar 2008: Quotendesaster für ABC

Gegenüber letztem Jahr brach die Einschaltquote um 20 Prozent ein, in der Zielgruppe der 18- bis 49-jährigen waren es sogar 24 Prozent. Hier kam die Oscar-Verleihung auf ein Rating von lediglich 10.7. Zwar sicherte sich ABC mit der Ausstrahlung am Sonntag die Marktführerschaft, zufrieden sein kann man mit dem Ergebnis beim Sender jedoch ganz und gar nicht. Durch den streikbedingten Ausfall von Desperate Housewives und Grey's Anatomy konnte das Network die Übertragung noch nicht einmal zur Promotion seiner Eigenproduktionen nutzen.
In der Kritik wird Moderator Jon Stewart eine deutlich verbesserte Leistung gegenüber 2006 attestiert. Der (nicht allein streikbedingte) Einsatz einer Vielzahl von Montagen kam bei den TV-Kritikern dagegen gar nicht gut an. Als einer der zentralen Gründe für das schlechte Abschneiden der Oscar-Übertragung wird jedoch der Umstand angesehen, dass die nominierten Filme kein breites Publikum gefunden hatten – und damit die Spannung des Mitfieberns fehlte. Die höchste Einschaltquote einer Oscar-Übertragung in den letzten fünf Jahren hatte die Sendung 2004 erzielt – als „Lord of the Rings: The Return of the King“ als bester Film gewonnen hat.






















