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The Orville: Mortality Paradox - Review

The Orville: Mortality Paradox - Review

Kritik der Episode 3x03

Szenenfoto aus der Folge Mortality Paradox (3x03) der Serie The Orville (c) Hulu/FOX/Walt Disney
Szenenfoto aus der Folge Mortality Paradox (3x03) der Serie The Orville (c) Hulu/FOX/Walt Disney

Die The-Orville-Folge Mortality Paradox ist ein gelungenes Sequel zur Folge Mad Idolatry und punktet mit einer zwar altbekannten, aber dennoch spannenden Prämisse, die charmant und unterhaltsam vorgetragen wird. Da werden Erinnerungen an die besten Tage von Star Trek wach.

Das passiert

Talla kommt in der Serie The Orville gerade von einem Kurzurlaub auf Xelayan zurück, als die Orville seltsame Signale von Narran 1 empfängt. Plötzlich beherbergt der leblose Felsen im All 8,5 Milliarden Lebewesen einer hochentwickelten Zivilisation. Als Captain Mercer, Gordon, Kelly, Bortus und Talla mit einem Shuttle auf Erkundungstour gehen, stehen sie plötzlich vor einer Highschool, die sich mitten in einem unbewohnten Gebiet befindet. Von nun an geraten sie von einer ebenso merkwürdigen wie gefährlichen Situation in die nächste.

Dies und das

Mortality Paradox nimmt direkt Bezug auf die Episode Mad Idolatry der ersten Staffel, in der die Orville einen Planeten entdeckt, auf dem innerhalb von nur elf Tagen 700 Jahre vergehen.

Spruch

Dinal: „Evolution is blind and drunk. It stumbles along by trial and error and emerges with a barely adequate excuse for a being.

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Alles nur geklaut?

© Hulu/FOX/Walt Disney
© Hulu/FOX/Walt Disney

Gottgleiche Aliens, die die Crew der Enter... äh... Orville in gefährliche Situationen bringen, um sie zu testen, gibt es im Star Trek-Universum in zahlreichen Variationen. Ob die Umgebung, in der die Helden agieren, real oder virtueller Natur ist, spielt eigentlich nur innerhalb der jeweiligen Erzählung eine Rolle, weniger aber für die Prämisse an sich. Insofern könnte man mit Fug und Recht behaupten, dass sich „Mortality Paradox“ einem altgedienten Narrativ bedient.

Dem ist fraglos so, das ändert aber nichts daran, dass die Episode wundervoll verschachtelt geschrieben ist und mit vielen witzigen Einfällen punktet. Die Geschichte beginnt ganz harmlos, als Talla von einem Urlaub zurückkehrt und ihren Dienst an Bord wieder aufnimmt. An dieser Stelle sei einmal der rundum „trekkige“ Score von Joel McNeely hervorgehoben, der mit seinen orchestralen Klängen und der voluminösen, aber zarten Instrumentierung (Harfe ist immer toll) punktet. Die Szene selbst ist ansonsten gar nicht mal bemerkenswert, doch sie leitet das zu lösende Rätsel der Woche ein.

Isaac entdeckt auf der unbewohnten und leblosen Welt Narran 1 elektromagnetische Emissionen, die eine große Bevölkerungsdichte implizieren. Noch spannender wird es, als sich herausstellt, dass die Kaylon im Spiel sein könnten. Es ist klar, dass Mercer einen Erkundungstrupp zusammenstellt und kräftig in den eigens für ihn aufgestellten Honeypot hineinlangt... Auf der Planetenoberfläche existiert nämlich keine Zivilisation und die Milliarden Lebewesen stellen sich als riesiger Wald heraus. Der dürfte indes ebenfalls gar nicht existieren, die Highschool, die das Team entdeckt, erst recht nicht.

Das weckt die Neugier des Publikums, auch, wenn man sicherlich recht schnell darauf stößt, dass irgendjemand auf Narran 1 ein perfides Rattenlabyrinth aufgebaut hat. Dass das Außenteam in diesem ziel- und planlos umherirrt, weckt Erinnerungen an Folgen wie „Move along Home“ („Chula - Das Spiel“, DS9) und einige andere Vertreter des Trek-Franchise. Dennoch beweist die Story aber einen bemerkenswerten Mut zur Eigenständigkeit.

Reinhard Prahl

Der Artikel The Orville: Mortality Paradox - Review wurde von Reinhard Prahl am Uhr erstmalig veröffentlicht. Reinhard Prahl hat bereits 127 Artikel bei Serienjunkies veröffentlicht. Eine Übersicht der Meldungen von Reinhard Prahl

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