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Netflix-Flops: Diese Serien kamen über die 1. Staffel nicht hinaus

Netflix-Flops: Diese Serien kamen über die 1. Staffel nicht hinaus

Von Jupiter's Legacy über Away, Messiah und The Crew bis hin zu Cursed

Netflix-Flops: Diese Serien kamen über die 1. Staffel nicht hinaus
Netflix-Flops (c) Collage: Serienjunkies.de

Wer nach dem jähen Ende von Cursed oder The Crew wieder das Gefühl hat, dass Netflix viele Serien nach nur einer Staffel absetzt, irrt sich nicht. Hier eine Zusammenstellung der schlimmsten Flops der Streaming-Plattform...

Only the Good Die Young“, sang schon Billy Joel. Obwohl natürlich nicht jede frühzeitig abgesetzte Netflix-Serie zwangsläufig gut gewesen sein muss. Manchmal fragt man sich aber tatsächlich, ob diese oder jene Eigenproduktion wirklich so katastrophal lief, dass der Streaminganbieter nicht einmal bereit ist, den Verantwortlichen eine zweite Chance zu geben. Erst kürzlich kamen mit Cursed, The Crew und Co schon wieder neue Absetzungen dazu.

Es gibt genug Beispiele, die dem einen oder anderen Fan wahrscheinlich seit Langem wehtun. Man denke nur an die Comedy Girlboss, an das Drama Messiah, an The Society oder an Away. Wir haben die inzwischen 30 eindrucksvollsten One-Hit-Wonder-Serien - oder eigentlich ja Flops - von Netflix zusammengefasst.

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Bevor sich jemand wundert, wenn manch ein Werk nicht auftaucht, sei vorab noch festgestellt, dass wir keine Formate aufgelistet haben, die sowieso als Miniserien geplant waren. Und auch keine Serien, die sich nur im Limbo zwischen Leben und Tod befinden. Netflix-Eigenproduktionen wie The Get Down, The OA, Disjointed oder The Big Show Show, die ihre Solostaffel zweigeteilt veröffentlicht haben, wurden ebenfalls außer Acht gelassen...

Girlboss

Girlboss war im Frühling 2017 eine der ersten Netflix-Serien, die überraschend nach nur einer Staffel abgesägt worden waren. Dabei erhielt die Comedy keine schlechten Kritiken und löste auch online nicht wenig Buzz aus. Zumal mit Britt Robertson ein durchaus größerer Name für die Hauptrolle gefunden wurde. Sie spielt eine junge Frau, die online Kleider verkauft und so in San Francisco zur Geschäftsfrau wird. Trotzdem war nach 13 Folgen Schluss und viele dürften das Format inzwischen ganz vergessen haben.

Gypsy

Eine prominente Hauptdarstellerin konnte wenige Monate später auch das Drama Gypsy nicht vor dem frühzeitigen Aus bewahren. Wobei hier zusätzlich die Kritiken ziemlich katastrophal ausfielen. Naomi Watts als völlig verantwortungslose Psychotherapeutin stieß vielen negativ auf. Nach zehn Folgen hatte sich die Sachen schon wieder erledigt.

The Good Cop

Die Polizei-Dramedy The Good Cop vom Monk-Schöpfer Andy Breckman hatte Tony Danza und Josh Groban als Vater-Sohn-Duo in Uniform zu bieten. Nach der Premiere im Herbst 2018 machte die Serie aber wenig von sich reden, sodass Netflix nach nur zehn Episoden einen Schlussstrich setzte.

Seven Seconds

Beim Beispiel Seven Seconds kann man eigentlich nur von einer halben Absetzung sprechen, denn nach einer Staffel im Februar 2018 waren sich die Beteiligten und Netflix offenbar einig, dass man das Format als Miniserie belassen sollte. Regina King konnte für ihre Darbietung im Krimi immerhin noch einen Emmy als beste Hauptdarstellerin einheimsen.

The Innocents

Die britische Young-Adult-Serie The Innocents konnte die Abonnentinnen und Abonnenten mit ihren Mysterien scheinbar nicht genug fesseln, um eine Rechtfertigung für Staffel zwei zu finden. Somit war nach der Auftaktseason im Sommer 2018 gleich wieder Schluss. Erzählt wurde die komplizierte Liebesgeschichte zweier jugendlicher Ausbüchser, gespielt von Percelle Ascott und Sorcha Groundsell.

Everything Sucks!

Das dachten sich wohl auch die Fans der Serie, als die durchaus überraschende Absetzung reinflatterte. Die Coming-of-Age-Dramedy hatte gute Kritiken und zielte voll auf die 90er-Nostalgie vieler Abonnenten ab. Nur zwei Monate nach der Premiere im Februar 2018 wurde dann jedoch bekannt gegeben, dass aus Staffel zwei nichts wird. Dummerweise endet die Serie so auf einem kleinen Cliffhanger.

Chambers

Die Horrorserie Chambers erschien im Juni 2019 und konnte sogar mit „Kill Bill“-Star Uma Thurman glänzen. Trotzdem hielt sich das Interesse in Grenzen, sodass bald die Absetzung feststand. Allgemein waren auch die Kritiken zur Serie nicht besonders rosig. Vermisst wird das Format wahrscheinlich nicht von vielen.

The Society

Anders im Fall von The Society, wo für manche Fans bis heute noch eine Rechnung offen ist. Besonders bitter war natürlich, dass die Fortsetzung eigentlich schon als sicher galt, doch dann kam die Corona-Krise und Netflixent-verlängerte“ die Coming-of-Age-Serie wieder. Die Geschichte dreht sich um eine Stadt, in der Jugendliche ohne die Aufsicht von Erwachsenen leben.

The Dark Crystal: Age of Resistance

Das Puppenspiel The Dark Crystal: Age of Resistance hatte einen der besten Casts, die Netflix je versammeln konnte: Sigourney Weaver, Helena Bonham Carter, Lena Headey, Natalie Dormer, Alicia Vikander, Anya Taylor-Joy, Caitriona Balfe, Mark Hamill, Mark Strong, Simon Pegg, Taron Egerton etc. Trotzdem reichte das nicht, um die erste und einzige Staffel im Sommer 2019 zum Erfolg zu führen.

V-Wars

Vampire und Ian Somerhalder? Das muss doch ein sicherer Erfolg sein, dachte sie wohl Netflix. Doch V-Wars war das scheinbar nicht, denn sonst wäre es im Dezember 2019 nicht bei einer einzigen Staffel geblieben. Vielleicht hatte die Absetzung des gruseligen Sci-Fi-Formats aber auch etwas mit der Pandemie zu tun, denn die Entscheidung fiel ziemlich genau zum ersten Lockdown im März 2020.

Turn Up Charlie

Einen Idris Elba abzusetzen, braucht schon ziemlich viel Chuzpe - vor allem, wenn der mehrmalige Sexiest Man Alive einen coolen DJ spielt. Trotzdem hat Turn Up Charlie im März 2019 bei Netflix wenige Fans gefunden. Obwohl auch hier die Absetzung wieder kurz nach der Eskalation der Corona-Krise durchgewunken wurde. Gut möglich, dass sonst doch die zweite Staffel entstanden wäre.

Daybreak

Die postapokalyptische Dramedy Daybreak ging im Herbst 2019 an den Start. Eine Comicadaption für junge Leute schien eigentlich der perfekte Match für Netflix zu sein. Doch die Begeisterung kam nicht richtig auf, sodass noch kurz vor Weihnachten die Absetzung entschieden wurde. Nicht mal die Starpower von Matthew Broderick konnte das verhindern.

Skylines

Auch eine deutsche Eigenproduktion steht auf der Liste, nämlich das Frankfurter Hip-Hop-Drama Skylines, das nach der enttäuschenden ersten und somit einzigen Staffel im September 2019 bald gecancelt wurde. Andere Formate wie Dogs of Berlin und Wir sind die Welle, die ebenfalls als erledigt gelten, waren nicht offiziell abgesetzt worden. Vielleicht sollen sie einfach klanglos verschwinden.

Quicksand

Die schwedische Serie Quicksand erschien im April 2019. Einige Wochen lang sah man sie stets prominent auf der Netflix-Startseite, doch die Promo hat sich scheinbar nicht gelohnt. Bei einer Staffel blieb es am Ende. Sechs Episoden kamen somit zustande.

Messiah

Welche Schockwellen würden losgetreten, wenn plötzlich Jesus zurückkehren würde? Scheinbar keine allzu großen, denn die Netflix-Serie Messiah, die im Januar 2020 losging, wurde schon kurze Zeit später wieder eingestellt. Mehdi Dehbi war als neuer Messias al-Masih zu sehen, der rasch ins Visier der CIA geriet.

Spinning Out

Das Sportdrama Spinning Out dreht sich um die junge Eiskunstläuferin Kat Baker (Kaya Scodelario), die an einer bipolaren Störung leidet. Die Premiere war ebenfalls im Januar 2020. Und auch hier kam kein Hype zustande, sodass Netflix rasch die Absetzung beschloss.

Queen Sono

Die Absetzung von Queen Sono war für einige besonders ernüchternd, denn es handelte sich um die erste afrikanische Eigenproduktion von Netflix. Der südafrikanische Krimi mit Pearl Thusi in der Hauptrolle ging im Februar 2020 an den Start und fiel letztendlich ebenfalls der Corona-Krise zum Opfer. Der Streaminganbieter nahm die Bestellung der zweiten Season Corona-bedingt im Herbst wieder zurück.

Teenage Bounty Hunters

Im Fall von Teenage Bounty Hunters haben sicherlich viele Fans Probleme, die Absetzung zu verstehen. Gerade erst im August 2020 gestartet, kam schon im Oktober die Absetzung. Es scheint, als ob Netflix immer ungeduldiger wird und gar nicht am Potential von Formaten interessiert ist, wenn sie nicht direkt einschlagen.

Away

Bei der Absetzung von Away im Herbst 2020 konnte man sich ebenfalls verwundert die Augen reiben, denn Netflix hatte doch eigentlich große Hoffnungen auf das Weltraumabenteuer mit der zweifachen Oscarpreisträgerin Hilary Swank gesetzt. Die Kritiken waren zwar nicht prickelnd, aber wenigstens eine zweite Season hätte es vielleicht noch geben sollen. Auch damit die Serie nicht so offen endet.

AJ and The Queen

Dass AJ and The Queen nicht erfolgreicher war, scheint sehr unintuitiv. Denn immerhin gehört der Hauptdarsteller und Co-Schöpfer RuPaul zu den größten Namen in der LGBTQ-Szene und lockt normalerweise unzählige Fans an. Trotzdem war nach nur einer Staffel im Januar 2020 Schluss für die queere Drag-Dramedy.

I Am Not Okay with This

Viele Fans von I Am Not Okay with This dürften nicht mit der Absetzung einverstanden sein. Denn die im Februar 2020 präsentierte neue Netflix-Serie der Macher von The End of the F***ing World ließ einige Fragen offen. Auch hier ist nach offiziellen Schilderungen Corona schuld, denn durch die Maßnahmen sei das Budget aus allen Nähten geplatzt, weshalb sich eine Verlängerung schlichtweg nicht mehr gerechnet hätte.

October Faction

Ein weiteres Corona-Opfer ist October Faction, das im Januar 2020 losging und schon zwei Monate später abgesetzt war. Die Horrorserie von Damian Kindler kam somit lediglich auf zehn Episoden in einer einzigen Season. Das Format basierte dabei auf den gleichnamigen Comics von Steve Niles und Damien Worm.

Hoops

Die Animationsserie Hoops mit Jake M. Johnson als vulgärem Basketball-Coach einer Highschool hat nur wenige Menschen zum Lachen bringen können. Folglich scheint die Absetzung wenig tragisch. Premiere der zehnteiligen Season war im Sommer 2020, die Absetzung kam dann im Dezember.

The Irregulars

Die britische Mystery-Serie The Irregulars wurde schon mitten in die Corona-Krise hineingeboren, denn sie feierte Ende März 2021 Premiere. Dann im Mai sagte Netflix Stopp und beendete so die Hoffnungen einiger Fans auf eine Fortsetzung. Tom Bidwell galt als Schöpfer vom Format. Die Hauptrolle spielte Thaddea Graham.

Jupiter's Legacy

Damit sind wir bei Jupiter's Legacy angekommen, einer der jüngeren frühzeitigen Netflix-Absetzungen. Die Comicadaption von Mark Millar und Frank Quitely, entwickelt von Steven S. Knight, ging im Mai 2021 an den Start. Im Juni kam dann die Nachricht, dass keine zweite Staffel mehr kommen wird, aber dafür der Ableger Supercrooks. Josh Duhamel, Ben Daniels und Leslie Bibb werden vermutlich auch dort nochmal als Superhelden auftreten.

Grand Army

Das Teendrama Grand Army von der Theaterautorin Katie Cappiello lieferte im Herbst 2020 neun sehr vielversprechende Episoden ab. Und stellte mit Odessa A'zion, Odley Jean, Amir Bageria, Maliq Johnson und Amalia Yoo auch ein paar interessante Jungdarsteller vor. Zumal die Story auch politische Relevanz hatte. Trotzdem wurde das Format nun im Juni 2021 abgesetzt.

The Crew

Die kürzliche Absetzung der NASCAR-Comedy The Crew wirft viele Fragen auf, denn sie schien alles zu haben, was einen Erfolg eintüten müsste. Als Hauptdarsteller war der so beliebte Film- und Serienstar Kevin James gesetzt. Und es ging um den Rennsport, der ebenfalls viele Fans haben dürfte. Die Kritiken waren zwar nicht so toll, aber das kann theoretisch egal sein, wenn sich die Zuschauer davon nicht abschrecken lassen. Nur scheint genau das passiert zu sein.

Country Comfort

Im selben Atemzug hat Netflix auch die Comedy Country Comfort gecancelt, der man ebenfalls mehr zugetraut hätte. Die Serie drehte sich um eine junge Sängerin, die ihre musikalischen Träume auf Eis legt, um als Nanny einer texanischen Familie anzuheuern. Mit ihrer süßen Art gewinnt sie alle für sich (nur nicht die Zuschauer, wie es aussieht). Die Hauptrollen spielten Katharine McPhee und Eddie Cibrian.

Dad Stop Embarrassing Me

Ein bisschen mehr Narrenfreiheit hätte man dem Oscarpreisträger Jamie Foxx mit seiner Erziehungskomödie Dad Stop Embarrassing Me schon lassen können. Doch scheinbar hatte Netflix mit der Eigenproduktion nur wenig Grund zum Lachen. Tatsächlich fielen ja auch die Kritiken zur im April 2021 gestarteten Serie verheerend aus. Die Absetzung überrascht daher kaum.

Cursed

Schockierend kam für viele Fans vor Kurzem sicherlich die Absetzung der Fantasy-Serie Cursed mit Katherine Langford (13 Reasons Why) als zukünftige Lady of the Lake aka Nimue. Über die genauen Zuschauerzahlen kann man wie immer nur spekulieren, doch da die teure Produktion so stark beworben wurde und auch keine allzu schlechten Reaktionen hervorrief, hätte man durchaus mit einer Fortsetzung gerechnet. Die bleibt nun aus - und unsere Fotostrecke ist wieder mal ein bisschen länger geworden.

Würdige Kandidaten für diese Auflistung wären übrigens auch noch White Lines, Tidelands, Shadow, Dolly Parton's Heartstrings, Soundtrack, All About The Washingtons, Huge in France, Living with Yourself, Merry Happy Whatever, The Duchess, The Midnight Gospel und Wu Assassins gewesen, obwohl letztgenannte Serie immerhin einen Abschlussfilm erhielt. The Letter for the King hätte man ebenfalls nennen können, aber hier fehlt noch die offizielle Bestätigung der Absetzung von Netflix...

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