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The Munsters: TV-Produzent Allan Burns mit 85 Jahren gestorben

The Munsters: TV-Produzent Allan Burns mit 85 Jahren gestorben

The Munsters: TV-Produzent Allan Burns mit 85 Jahren gestorben
The Munsters (c) CBS

Über den Tod der Männer und Frauen hinter den Kulissen großer Serien wird seltener berichtet. Als Produzent hatte Allan Burns zum Beispiel seine Finger bei The Munsters, Rhoda, Lou Grant und The Mary Tyler Moore Show im Spiel.

Das Gesicht von Allan Burns kennen wahrscheinlich nur die Wenigsten, doch seine Werke kennen viele. Nun starb der legendäre TV-Produzent aus Amerika im Alter von 85 Jahren. Eine Todesursache ist laut TVLine aktuell noch nicht bekannt. Der Schauspieler Ed Asner, der beispielsweise in Burns' Serien „Lou Grant“ und „The Mary Tyler Moore Show“ mitwirkte, gedachte des Verstorbenen via Twitter.

Asner im Tweet: „Ich bin so traurig über das Ableben von Allan Burns. Ein Mensch wie kein anderer, ein Friend und so unglaublich talentiert. Grüß die Gang, Allan!

Geboren worden war Allan Burns am 18. Mai 1935 in Baltimore. Erst studierte er von 1953 bis 1957 an der University of Oregon und zog dann schließlich in die Traumfabrik Hollywood. In Los Angeles fasste er zunächst Fuß im Animationsbereich. So war er etwa an der „Bullwinkle Show“, „Dudley Do-Right“ und „George of the Jungle“ beteiligt.

Sein erster eigener Zeichentrick-Pilot hieß „The Smothers Brothers Show“, die 1965 aber nicht in Serie ging. Dafür schuf er für die Müslifirma Cap'n Crunch jedoch den neuen Cartoon-Charakter Quaker Oats.

Zusammen mit seinem Autorenpartner Chris Hayward stellte Burns 1964 die gruselige CBS-Sitcom „The Munsters“ auf die Beine, die als Konkurrenz zur gleichzeitig laufenden „The Addams Family“ galt. Auch „My Mother The Car“ kreierte er gemeinsam mit Hayward, allerdings ein Jahr später. Für die Arbeit an „He & She“ gewann das Duo sogar einen Emmy Award.

1969 kombinierte Burns seine kreativen Kräfte mit James L. Brooks, die zunächst die ABC-Dramedy „Room 222“ schrieben und später auch produzierten. Dadurch wurde Grant Tinker auf die beiden aufmerksam und ließ sie die „Mary Tyler Moore Show“ entwickeln. 1970 ging das Ganze an den Start. Die Serie wurde so erfolgreich, dass mit „Lou Grant“ und „Rhoda“ noch zwei Ableger zustande kamen.

Auch im Filmbereich war Burns aktiv. Sein Drehbuch zu „Ich liebe dich - I Love You - Je t'aime“ (im Original: „A Little Romance“) brachte ihm 1980 eine Oscarnominierung ein. Weitere Werke waren „Butch und Sundance - Die frühen Jahre“, „Verrat an der Liebe“, „Ein Klassemädchen“ und „Die Rückkehr der Familie Frankenstein“, ein Streifen zur „Munsters“-Serie.

Besonders stolz war Burns wohl selbst auch auf seine Beteiligung an der Entstehung der Sitcom „The Duck Factory“, denn durch sie wurde die Karriere von Jim Carrey gestartet.

Dan Pasternack, ein langjähriger Kollege und Freund von Allan Burns, sagte zu seinem Tod: „So sehr er auch eine Legende war und so vielseitig seine Karriere verlief, war das Beeindruckendste an Allan Burns doch, wie freundlich er zu so vielen Menschen war.“ Burns hinterlässt eine Ehefrau, zwei Söhne und viele Enkelkinder...

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