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Men in Black: Rip Torn mit 88 Jahren verstorben

Men in Black: Rip Torn mit 88 Jahren verstorben

Men in Black: Rip Torn mit 88 Jahren verstorben
Rip Torn in „Men in Black“ (c) Sony Pictures

Der oscarnominierte Emmypreisträger Rip Torn, bekannt durch Serien wie The Larry Sanders Show und 30 Rock sowie durch Filme wie Men in Black und Cross Creek, ist tot. Er starb im Alter von 88 Jahren in Connecticut.

Rip Torn, am 6. Februar 1931 geboren in Temple, Texas als Elmore Rual Torn Jr., ist tot. Er starb am gestrigen 9. Juli 2019 in Lakeville, Connecticut im engsten Kreise seiner Liebsten. Der Schauspieler war 88 Jahre alt. Die meisten dürften sein Gesicht als Agent Zed aus „Men in Black“ kennen. Sein Filmkollege Will Smith teilte via Instagram bereits seine Trauerbekundungen.

Doch Torn nur auf „Men in Black“ zu reduzieren, wäre seiner knapp sieben Dekaden umfassenden Karriere gegenüber nicht fair: Im Serienbereich dürfte ihn manch einer auch noch aus „The Larry Sanders Show“ von und mit Garry Shandling wiedererkennen, wo er zwischen 1992 und 1998 den fiktiven Produzenten Artie spielte. Für alle sechs Staffeln erhielt er in der Rolle eine Emmy-Nominierung. 1996 gewann er die Trophäe schließlich. Im selben Jahr war er übrigens auch für einen Gastauftritt in „Chicago Hope“ nominiert. Seine letzte Nominierung streicht er 2008 für einen Gastauftritt in 30 Rock ein.

Torn fasste das Geheimnis seiner Kunst laut Deadline einst wie folgt zusammen: „Spiele Drama so wie Comedy und Comedy so wie Drama.“ Auch für den Oscar war er 1984 nominiert. Damals für den Liebesfilm „Cross Creek“ an der Seite von seiner Kollegin Mary Steenburgen. Doch auch für Klamaukkomödien war er sich nicht zu schade, sodass er beispielsweise in Filmen wie „Voll auf die Nüsse“ oder „Freddy Got Fingered“ mitspielte.

Insgesamt kommt Torn auf mehr als 200 Film- und Serienauftritte. Zehn weitere kommen durch seine Leidenschaft für den Broadway hinzu. Für seine Beteiligung am Tennessee-Williams-Stück „Sweet Bird of Youth“ wurde er 1960 für den Tony Award nominiert. Zwei Jahre später spielte er auch in der Verfilmung von Richard Brooks mit, wodurch er seine zweite Ehefrau Geraldine Page kennenlernte. Zuvor war er bereits mit der Schauspielerin Ann Wedgeworth verheiratet gewesen.

Doch auch die Ehe mit Page hielt nicht bis zum Schluss. Am Tag seines Todes war Amy Wright seine Angetraute - und auch sie ist Schauspielerin. Torn wird überlebt von seinen Töchtern Katie Torn, Danae Torn, Claire Torn und Angelica Page sowie von seinen Zwillingssöhnen Tony und Jon Torn. Darüber hinaus hatte er bereits vier Enkelkinder.

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