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In memoriam: Verstorbene Serienstars des Jahres 2022

In memoriam: Verstorbene Serienstars des Jahres 2022

Verstorbene Serienstars des Jahres 2022 (c) NBC/Netflix/Paramount/BBC/CBS
Verstorbene Serienstars des Jahres 2022 (c) NBC/Netflix/Paramount/BBC/CBS

Am letzten Tag des Jahres erinnern wir noch einmal an jene Stars und Kreativköpfe der Film- und Serienwelt, die 2022 von uns gegangen sind. Sie werden aber auch im kommenden Jahr und in der Zukunft nicht vergessen sein.

Bevor wir in der Silvesternacht den mentalen Neustart vollziehen, wollen wir wie immer mit unserer jährlichen Nachrufsammlung an die verstorbenen Film- und Serienstars sowie die kreativ Schaffenden erinnern, die uns 2022 verlassen haben. Mögen sie in Frieden ruhen.

Nicht immer sterben Stars durch Krankheit, Unfälle oder Altersschwäche. Wer Sorgen oder Kummer jeglicher Art verspürt, kann sich zum Beispiel unter 0800-1110111 oder 0800-1110222 an die Telefonseelsorge wenden. Im Fall von Online-Angriffen hilft unter 0721-98 19 29 10 die Hotline des Bündnis gegen Cybermobbing. Die Nummer des psychiatrischen Bereitschaftsdienstes lautet 116 117.

© Buena Vista
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Sidney Portier - 6. Januar

Schauspieler und Regisseur Sidney Poitier verstarb im Alter von 94 Jahren in Los Angeles. Er war der erste schwarze Schauspieler, der mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, den er für den er 1963 Film „Lilien auf dem Felde“ („Lilies of the Field“) für seine Rolle als Homer Smith erhielt. Seine Stimme in Hollywood nutzte er abseits der Bühne vor allem um für Grundrechte, Gleichberechtigung und Menschenwürde einzustehen.

Geboren 1927 in Florida, wuchs er zunächst auf den Bahamas auf, bevor mit 15 Jahren zurück in die Vereinigten Staaten kam, um drei Jahre später in New York zu landen und kurz darauf am „North American Negro Theatre“ Bühnenluft zu schnuppern. In den 1950er Jahren stieg er langsam aber sicher zum Filmstar auf und spielte in berühmten Werken wie „Flucht in Ketten“ (1958), „Die Saat der Gewalt“ (1955) oder seinem großen Durchbruch „Der Hass ist blind“ (1950) mit.

Der politische Ton seiner Filme und sein Erfolg in einer Zeit, in der Afroamerikaner nur schwierig an Rollen kamen geschweige denn in der Gesellschaft vollständig anerkannt wurden, machten ihn zu einem hochangesehenen Symbol für Gleichberechtigung und Bürgerrechte und einem Wegbereiter für viele Generationen, die auf hin folgten.

In den 70er Jahren erweiterte er sein Repertoire auf Comedy und führte selbst bei einigen Filmen Regie. Seine Expansion in Comedygefilde erreichte einen Höhepunkt durch den Film „Zwei wahnsinnig starke Typen“ (1975) mit Richard Pryor und Gene Wilder, welchem man durch seinen großen Erfolg durchaus nachsagen kann, einen langanhaltenden Trend für „Buddy-Comedies“ in Hollywood ausgelöst zu haben. In den 90er Jahren war er unter anderem in „Sneakers - Die Lautlosen“ (1992) neben zahlreichen anderen Stars wie Robert Redford zu sehen, bevor er 1997 an der Seite von Richard Gere und Bruce Willis seine letzte Filmrolle in „Der Schakal“ einnahm. Ein letztes Mal trat er abschließend 2001 im TV-Film „The Last Brickmaker in America“ auf.

Neben dem Oscar wurden ihm zahlreiche weitere Ehrungen zu Teil, wie der „Academy Honorary Award“ für sein Lebenswerk, die Presidential Medal of Freedom (eine der beiden höchste zivilen Auszeichnungen der USA) und auch in Großbritannien wurde er als Knight Commander of the Order of the British Empire geadelt.

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Mario Giglio

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