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In memoriam: Verstorbene Serienstars des Jahres 2019

In memoriam: Verstorbene Serienstars des Jahres 2019

In memoriam: Verstorbene Serienstars des Jahres 2019
Viele Stars sind 2019 von uns gegangen. (c) Collage: Serienjunkies.de

Zahlreiche Film- und Serienstars sowie kreative Köpfe hinter den Kulissen sind im vergangenen Jahr von uns gegangen. Zum Jahresanfang erinnern wir uns an jene Berühmtheiten, die wir 2019 verloren haben.

Kein Jahr geht vorüber, ohne dass wir uns von zahlreichen Stars und Kreativen aus der Film- und Serienwelt verabschieden müssen. Verstorben heißt jedoch nicht vergessen, weshalb wir zum Jahresanfang noch einmal an jene erinnern wollen, von denen wir uns 2018 verabschieden mussten. Auf den folgenden Seiten findet Ihr deshalb noch einmal unsere teilweise überarbeiteten Nachrufe des vergangenen Jahres.

Bob Einstein - 2. Januar

Die Serienwelt trauerte gleich zu Beginn des letzten Jahres um Bob Einstein, der am 2. Januar im Alter von 76 Jahren im Kampf gegen die Leukämie sein Leben ließ. Einstein starb laut TVLine im kalifornischen Indian Wells; geboren wurde er am 20. November 1942 in Los Angeles. Unvergesslich bleibt er durch seine Gastrolle als Marty Funkhouser in der HBO-Improcomedy Curb Your Enthusiasm.

Der Komiker und Schauspieler begann seine Karriere als Autor für diverse Varieté-Shows, darunter beispielsweise „The Smothers Brothers Comedy Hour“, „The Sonny and Cher Comedy Hour“ oder „Van Dyke and Company“. 1969 und 1977 wurde er jeweils mit einem Emmy Award prämiert.

Vor der Kamera startete Einstein erstmals mit der Figur des Super Dave Osborne durch. Bei dieser handelt es sich um einen tollpatschigen Stuntman, der sich jedoch niemals aus der Fassung bringen ließ. In dieser Persona stattete er seit 1972 zahlreichen Comedyshows einen Besuch ab. Später erhielt er sogar eigene Specials wie „Super Dave's All Stars“ oder „Super Dave's Spike-tacular“.

In jüngerer Vergangenheit machte Einstein besonders durch seine Gastauftritte in Curb Your Enthusiasm auf sich aufmerksam. Er war ein enger Freund von Serienschöpfer Larry David, der ihn in neun Staffeln ganze 22 Mal einlud. Auch in der jüngsten Season im Jahr 2017 spielte die Figur Marty Funkhouser eine wichtige Rolle. Laut Angaben eines HBO-Sprechers hätte er bei besserer Gesundheit sogar in der zehnten Staffel einen Auftritt gehabt.

David äußerte sich zum Verlust seines Freundes wie folgt: „Niemals zuvor sah ich einen Schauspieler, der seine Rolle so genoss wie Bob die des Marty Funkhouser in 'Curb'. Es war eine großartige, unvergessliche Erfahrung, ihn gekannt und mit ihm gearbeitet zu haben. Es gab niemanden wie ihn, wie er uns immer wieder selbst sagte. Wir sind allesamt schockiert.“ Ebenfalls zu sehen war Einstein in Serien wie Arrested Development oder Anger Management.

W. Morgan Sheppard - 6. Januar

Nur wenige Schauspieler bekommen die Chance, sich so vielseitig im Star Trek-Universum zu verewigen wie der Brite William Morgan Sheppard, der am 6. Januar im Alter von 86 Jahren in Los Angeles verstarb.

Trekkies sahen ihn als Kommandant des Planetoiden Rura Penthe in „Star Trek VI: Das unentdeckte Land“, als Datas „Großvater“ Ira Graves in Star Trek: The Next Generation, als Klingone Qatai in Star Trek: Voyager und zuletzt als vulkanischen Wissenschaftsminister im „Star Trek“-Film von 2009.

Via Instagram veröffentliche sein Sohn Mark Sheppard, ebenfalls Schauspieler und bekannt durch Supernatural, einen kleinen Nachruf auf seinen Vater und postete sogar ein Bild, das den Verstorbenen im Krankenhaus im engsten Kreis der Familie zeigt. „Ich bin so froh, dass er nicht lang leiden musste. Danke für Eure netten Gedanken, Eure Liebe und Gebete.

Geboren wurde Sheppard Senior am 24. August 1932 in London. An der Royal Academy of Drama and Art absolvierte er 1958 ein Schauspielstudium. Zwölf Jahre lang war er Teil der Royal Shakespeare Company. Auch am Broadway war er laut Comicbook.com zu sehen. Neben Star Trek trat er zudem in Doctor Who auf, wo er eine ältere Version der Figur Canton Everett Deleware III. spielte. Sein Filius Mark spielte die dazugehörige junge Version. Und auch in NCIS war er zu sehen.

Kevin Barnett - 22. Januar

Der Komiker, Autor, Podcaster und Schauspieler Kevin Barnett ist im Januar letzten Jahres im Alter von 32 Jahren während einer Urlaubsreise in Mexiko gestorben.

Er war einer der Schöpfer der FOX-Comedy Rel, in welcher er den Charakter Andre spielte. Zuvor wirkte er als Autor bei „Friends of the People“ von TruTV, „The Eric Andre Show“ oder The Carmichael Show mit. Auch bei Broad City war er als Autor tätig, verfasste die Folge House-Sitting und erschien in HBOs „Funny as Hell“ und „Top Five“ von Chris Rock.

Davon abgesehen war er Teil des Podcasts „Round Table of Gentlemen“ mit Ben Kissel.

Louisa Moritz - 30. Januar

Als Schauspielerin muss man nicht in vielen Filmen mitspielen, um sich selbst unvergesslich und somit unsterblich zu machen. Manchmal reicht es schon, zufällig in einem Klassiker zu landen, der vermutlich noch in hundert Jahren geschaut wird. Für Louisa Moritz war dieses goldene Glückslos der Milos-Forman-Film „Einer flog über das Kuckucksnest“, in dem sie den Part der Rose übernahm. Knapp 44 Jahre ist das nun schon her. Am 30. Januar 2019 starb Moritz im Alter von 72 Jahren in Los Angeles.

Weitere Rollen hatte sie im Lauf ihrer Karriere beispielsweise in „Die letzte amerikanische Jungfrau“, „Viel Rauch um Nichts“ und „Frankensteins Todesrennen“. Außerdem trat sie in Serien wie „M*A*S*H“, „Happy Days“, „Wo die Liebe hinfällt“, „Detektiv Rockford“ und „Der unglaubliche Hulk“ auf. Geboren wurde die Schauspielerin am 25. September 1946 im kubanischen Havanna, als die Karibikmetropole damals noch ein beliebtes Urlaubsziel für wohlhabende Amerikaner war. 1950 zog sie von der Insel nach Kalifornien und arbeitete später auch als Immobilienmarklerin.

2015 sorgte Moritz zum letzten Mal für Schlagzeilen, als sie als eine von zahlreichen Frauen gegen Bill Cosby aussagte, der mittlerweile als Sexualstraftäter im Gefängnis sitzt. Die Schauspielerin hatte auch selbst Klage eingelegt, wobei ihr Fall noch nicht zu Ende verhandelt wurde. Laut THR soll das Verfahren trotz ihres Todes fortgeführt werden.

Moritz warf Cosby vor, sie 1971 hinter den Kulissen der „Tonight Show“ zum Oralsex gezwungen zu haben. Ihr Anwalt Joseph Cammarata äußerte sich wie folgt: „Louisa Moritz war eine mutige Frau, die gegen eine mächtige Hollywood-Ikone, Bill Cosby, die Stimme erhob, um ihren eigenen Namen und ihre Reputation wieder reinzuwaschen, nachdem Mr. Cosby sie wegen ihrer Anschuldigungen des sexuellen Missbrauchs als Lügnerin bezeichnet hatte.“ Ziel sei es nun, ihr Vermächtnis aufrechtzuerhalten und weiterzukämpfen.

Dick Miller - 30. Januar

Nicht zu Unrecht nannte The Hollywood Reporter den Schauspieler Dick Miller, der am 30. Januar 2019 im Alter von 90 Jahren starb, im Nachruf einen „Hollywood-Veteran“, der als Charakterdarsteller über sechs Jahrzehnte in über 175 Filmen mitspielte und sage und schreibe 2000 Fernsehauftritte absolvierte. Besonders denkwürdig sind seine Darbietungen in „Gremlins“, „Terminator“ und „Meine teuflischen Nachbarn“.

In jüngerer Vergangenheit war Miller nur noch selten auf den Kinoleinwänden oder Mattscheiben zu sehen - und wenn, dann häufig ohne Erwähnung in den Credits. Der Schauspieler starb im kalifornischen Toluca Lake. Erst vor einem Monat, am 25. Dezember, hatte er seinen 90. Geburtstag gefeiert. Er verließ die Welt im Kreise seiner Liebsten. Anwesend waren seine Frau Lainie, seine Tochter Barbara und Enkelin Autumn. Das verriet die Familie in einem offiziellen Statement.

Sein Sinn für Humor und die Art und Weise, wie er auf die Welt schaute, haben ihm lebenslange Freundschaften beschert und Fans auf der ganzen Welt“, schrieben die Angehörigen. Geboren wurde Miller 1928 in der New Yorker Bronx. Nach seinem Armeedienst ging an zunächst an ein City College und studierte anschließend an der elitären Columbia University. Seine ersten professionellen Auftritte hatte er am Broadway, während er parallel im berühmten Bellevue Hospital arbeitete sowie in der psychiatrischen Abteilung vom Queens General Hospital.

1952 zog er dann nach Kalifornien, um alles auf eine Karte zu setzen, die Schauspielerei. Eine seiner ersten Filmrollen hatte er 1955 in „Apache Woman“. Als Hauptdarsteller fungierte er bereits 1959 in „A Bucket of Blood“ von Roger Corman. Zur selben Zeit trat er außerdem in Streifen wie „The Little Shop of Horrors“, „The Terror“, „The Wild Angels“, „The Dirty Dozen“ und „A Time for Killing“ auf.

In der Serie „Fame“ war er darüber hinaus als Lou Mackie zu sehen. Der Höhepunkt seiner Karriere kam in den Achtzigern, als er die eingangs erwähnten Erfolge mit „Gremlins“, „Terminator“ und „Meine teuflischen Nachbarn“ feierte. Miller wurde mitunter von den besten Regisseuren der Welt in Szene gesetzt, darunter Namen wie James Cameron, Ernest Dickerson, Martin Scorsese, Jonathan Demme, Allan Arkush, Jonathan Kaplan und John Sayles.

Clive Swift - 1. Februar

Schauspieler Clive Swift ist am 1. Februar nach kurzer Krankheit im Alter von 82 Jahren verstorben. Der in Liverpool geborene Engländer begann seine Karriere an der Royal Shakespeare Company und machte sich durch verschiedene Comedy-Programme einen Namen. Allem voran durch die BBC One-Serie „Keeping Up Appearances“, die man hierzulande als „Mehr Schein als Sein“ kennt. Darin war er als Richard Bucket an der Seite seiner Serien-Ehefrau Patricia Routledge zu sehen, die darauf besteht, mehr posh zu sein, als sie eigentlich ist.

Andere Rollen übernahm er in Serien wie „Inspector Morse“, „Bord and Bread“, „The Old Guys“, Cuckoo und zuletzt „Midsomer Murders“. In Doctor Who spielte er gleich zwei Mal im Rahmen einer Gastrolle mit. Einmal 1985 in „Revelation of the Daleks“ und einmal in New Who im Weihnachtsspecial Voyage of the Damned.

Rosemunde Pilcher - 6. Februar

Bestseller-Autorin Rosemunde Pilcher ist am 6. Februar im Alter von 94 Jahren verstorben. Anfang des letzten Jahres war sie an einer schweren Bronchitis erkrankt, ehe sie einem darauf folgenden Schlaganfall erlag.

Die Britin begann im Alter von 15 Jahren mit dem Schreiben. Nach dem Zweiten Weltkrieg, während dem sie für den Woman's Royal Naval Service arbeitete und für das Außenministerium in Indien tätig war, begann sie Ende der 40er Jahre unter dem Pseudonym Jane Frasier zu veröffentlichen. Ihr großer Durchbruch erfolgte 1987 mit dem Familiendrama „The Shell Seekers“ („Die Muschelsucher“), das zum Bestseller wurde

Anfang der 90er Jahre begann das ZDF damit, ihre romantischen und oft schnulzigen Geschichten im Rahmen von der Herzkino-Fernsehreihe zu adaptieren, aus der bis heute fast 150 Produktionen entstanden. Sie erreichen regelmäßig ein Millionenpublikum und zählen zu den erfolgreichsten Literaturverfilmungen im deutschen Fernsehen.

Im Jahr 2002 wurde Pilcher der Titel Officer of the Order of the British Empire (OBE) vom britischen Königshaus verliehen.

Albert Finney - 7. Februar

Hollywood, Großbritannien und Filmfreunde nahmen letztes Jahr Abschied von Albert Finney. Am 7. Februar ist der englische Schauspieler in der Nähe von London in Anwesenheit seiner Familie verstorben. Er litt seit 2011 unter Nierenkrebs.

Finney besuchte die Royal Academy of Dramatic Art und spielte Shakespeare auf Theaterbühnen, ehe Anfang der 60er mit dem Film „The Entertainer“ („Der Komödiant“) von Tony Richardson seine Filmkarriere begann, was ihn als eine der wichtigsten Gestalten der britischen Filmszene etablierte.

Für den wandlungsfähigen Engländer ging es danach mit Filmen wie der Komödie „Tom Jones“ („Tom Jones - Zwischen Bett und Galgen“), der Agatha-Christie-Verfilmung „Murder on the Orient Express“ („Mord im Orient-Express“), dem Dramafilm „The Dresser“ („Ein ungleiches Paar“), „Under the Volcano“ („Unter dem Vulkan“) und „Erin Brokovich“ weiter. Fünf Rollen seiner weitaus längeren Filmographie, die ihm seine fünf Oscar-Nominierungen einbrachten. Im Jahr 2001 wurde er mit der BAFTA Fellowship ausgezeichnet.

Im Fernsehen spielte er zu zwei Gelegenheiten die von Dennis Potter geschaffene Figur des Drehbuchautors Daniel Feeld. Einmal in „Karaoke“ und einmal in „Cold Lazarus“. Zu allerletzt ließ er sich 2012 im James-Bond-Film „Skyfall“ blicken, wo er seine finale Filmrolle bestritt.

Katherine Helmond - 23. Februar

Katherine Helmond wird vielen Serienjunkies wohl immer als männermordende Mona in der erfolgreichen Sitcom „Wer ist hier der Boss?“ (1984-1992) in Erinnerung bleiben. Wie ihre Agentur Anfang März verlauten ließ, ist die Schauspielerin am 23. Februar 2019 in ihrem Haus in Los Angeles an Komplikationen ihrer Alzheimer-Erkrankung verstorben.

Geboren 1929 in Texas, begann Helmond ihre Karriere auf der Theaterbühne. Seit 1962 stand sie vor der Kamera. Ihren Durchbruch feierte sie 1977 bis 1981 mit einer Hauptrolle in der Comedyserie „Soap“ („Die Ausgeflippten“), für die sie einen Golden Globe gewann. Ab 1984 war sie dann als Mona Robinson, Angelas (Judith Light) Mutter, in „Who's the Boss?“ dabei. Auch für diese Rolle wurde sie 1989 mit einem Golden Globe ausgezeichnet.

In wiederkehrenden Rollen sah man Katherine Helmond auch in „Coach“ („Mit Herz und Scherz“) oder Everybody Loves Raymond als Debras (Patricia Heaton) Mutter. Desweiteren hatte sie Gastauftritte in The Glades, Melissa & Joey und True Blood. Auf der Kinoleinwand erschien sie unter anderem in insgesamt drei Filmen von Terry Gilliam: „Time Bandits“ (1981), „Brazil“ (1985) und „Fear and Loathing in Las Vegas“ (1998).

Seit 2012 war es deutlich ruhiger um die Schauspielerin geworden, die noch für einige Sprechrollen, unter anderem in der „Cars“-Reihe im Studio stand und im 2018 erschienenen Bio-Pic „Frank and Ava“ eine kleine Rolle übernahm.

Katherine Helmond war seit seit 1962 in zweiter Ehe mit David Christian verheiratet und hatte keine Kinder.

Luke Perry - 4. März

Schauspieler Luke Perry ist im Alter von 52 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben.

Perry war als Teenagerschwarm Dylan McKay aus der Serie Beverly Hills, 90210 bekannt geworden. Aktuell war er als Archies Vater Fred Andrews in der The CW-Serie Riverdale zu sehen, in welcher er für 52 Folgen vor der Kamera stand. Seine letzte Filmrolle, in der er zu sehen sein wird, ist „Once Upon a Time in Hollywood“ von Regisseur Quentin Tarantino. Er hinterließ zwei Kinder.

Ein Statement im Namen seiner Familie ließ Folgendes verlauten: „Er war umgeben von seiner Familie und engen Freunden, seinen Kindern Jack und Sophie, seiner Verlobten Wendy Madison Bauer, seiner Exfrau Minnie Sharp, seiner Mutter Ann Bennett, seinem Stiefvater Steve Bennett, seinem Bruder Tom Perry und seiner Schwester Amy Coder. Die Familie bedankt sich für die Unterstützung und Gebete, die Luke aus der ganzen Welt erhalten hat und bittet nun respektvoll um Privatsphäre in dieser Zeit von großer Trauer.

George Morfogen - 8. März

Als Sohn griechischer Einwanderer wurde George Morfogen am 30. März 1933 in der New Yorker Bronx geboren. 86 Jahre später starb er am 8. März 2019, ebenfalls in New York. Dazwischen lebte er ein ereignisreiches Leben und legte eine beachtliche Schauspielkarriere hin. Berühmt wurde er durch seine Rolle als Mörder Bob Rebadow im HBO-Gefängnisdrama Oz. Zwischen 1997 und 2003 war er in ganzen 56 Episoden zu sehen.

Seine Figur war schon damals die älteste, die Serienschöpfer Tom Fontana kreiert hatte. Damals sprang sie dem Tod auf wohl legendärste Art und Weise von der Schippe: Bereits an den elektrischen Stuhl angeschlossen, sorgte ein Stromausfall für seine Rettung. Etwa ein göttliches Eingreifen? Im wahren Leben musste Morfogen nun aber doch gehen, allerdings war er laut Hollywood Reporter dabei von seinen Liebsten umgeben.

Als Absolvent der elitären Brown University und der Yale School of Drama begann er seine Bühnenlaufbahn auf dem Broadway. 1962 war er in „The Fun Couple“ an der Seite von Jane Fonda zu sehen. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen „Daisy Miller“, „At Long Last Love“, „Saint Jack“, „They All Laughed“, „Mask“, „Illegally Yours“ und „What's Up Doc?“, doch über all die Jahre blieb er dem Theater stets treu.

Morfogen hinterließ einen Ehemann.

Bruno Ganz - 16. März

Mit Bruno Ganz starb am 16. März einer der bekanntesten Schauspieler im deutschsprachigen Raum. Er starb laut Berichten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in seinem Wohnhaus in Zürich. Seinen letzten Filmauftritt hatte er im Lars-von-Trier-Werk „The House that Jack Built“.

Erinnern wird man sich aber besonders an seine Darbietung als Adolf Hitler in Oliver Hirschbiegels 2004 erschienenem Historiendrama „Der Untergang“. Doch auch mit Wim Wenders verband ihn eine florierende künstlerische Partnerschaft, so war Ganz beispielsweise in den Filmen „Der amerikanische Freund“ und „Der Himmel über Berlin“ zu sehen. Ohnehin kooperierte er mit den ganz Großen: Volker Schlöndorff, Werner Herzog, Francis Ford Coppola, Ridley Scott...

Mehr noch als als Filmschauspieler sah sich Ganz zeitlebens allerdings als Bühnendarsteller. Seine Karriere begann er in Bremen, bis er später an die Berliner Schaubühne wechselte. Auch bei den Salzburger Festspielen 2018 wollte er eigentlich mit dabei sein, doch aufgrund seiner Krankheit musste er den Auftritt leider absagen.

Richard Erdman - 16. März

Am 16. März ist der US-Schauspieler Richard Erdman von uns gegangen. Er wurde 93 Jahre alt und blickte auf eine lange Karriere im Film- und Fernsehbereich zurück. Heute kennt man ihn vor allem aus der Comedyserie Community, in welcher er zwischen 2009 und 2015 in 53 Folgen als Seniorenstudent Leonard Rodriguez zu sehen war.

Erdman kam dank seiner Mutter mit 15 Jahren nach Hollywood, wo er sich zunächst als Sportreporter versuchte, ehe es mit der Filmkarriere klappen sollte. Diese begann mit dem Film „Mr. Skeffington“ („Das Leben der Mrs. Skeffington“) im Jahr 1944, wo er neben Bette Davis zu sehen war. Allmählich arbeitete er sich von Kleinstrollen zum Charakterdarsteller und war 1953 in der Bühnenstückverfilmung „Stalag 17“ von Billy Wilder zu sehen. Weitere Kriegsfilme, wie zum Beispiel die amerikanisch-japanische Produktion „Tora! Tora! Tora!“ sollten folgen.

Im Serienbereich trat Erdman zu zahlreichen Gelegenheiten als Gastdarsteller auf. Eine wiederkehrende Rolle hingegen hatte er zum Beispiel in der Sitcom „The Tab Hunter Show“ („Ein Playboy hat's schwer“), in welcher er einen Millionär verkörperte. Mehrfach, allerdings in verschiedenen Rollen, trat er auch in der beliebten Anwaltsserie „Perry Mason“ auf. Darüber hinaus übernahm er gelegentlich Arbeit als Synchronsprecher und inszenierte als Regisseure Folgen von „The Dick Van Dyke Show“ sowie drei Filmprojekte in den 70ern.

Community“-Schöpfer Dan Harmon erinnerte sich auf Instagram an seinen Darsteller: „Mach's gut, Richard Erdman. Im Fernsehen werden Schauspieler manchmal wie Pizza bestellt (Ich brauche eine Person über 6 Fuß, kein Bart, etc.). Richard war auf einer Liste von Männern über 80, die bereit waren zu schwimmen, weshalb er in einem Swimmingpool bei Long Beach landete, wo er zehn Takes eines Satzes aufnahm, von denen wir den ersten benutzt haben. Leonard zurückzubringen war eine angemessene Belohnung dafür, ihn fast ertränkt zu haben. Darum dachte ich, nachdem er auf eine meiner Regieanweisungen mit einem Furzgeräusch reagierte: Wenn er schon ertrinken so hasst, wird er arbeitslos zu sein noch mehr hassen. Als die Regieassistenz fragte 'Hast du seinen IMDb-Eintrag gesehen?', habe ich ihn nachgeschlagen. Ich glaube von 1944 bis zu dem Zeitpunkt hatte er eine Lücke von vier oder fünf Jahren. Der Mann hat ein Leben vor der Kamera gelebt.

Eunetta T. Boone - 20. März

Eunetta T. Boone, die Schöpferin von Raven's Home, ist am 20. März letzten Jahres in Los Angeles gestorben. Ebenfalls beteiligt war sie an Formaten wie The Fresh Prince of Bel-Air, „One on One“, „Cuts“, „Living Single“, „Lush Life“, „The Parent 'Hood“, „What's Up, Dad?“ und „The Hughleys“ alias „Allein unter Nachbarn“.

Ein Sprecher des Disney Channel äußerte sich im offiziellen Statement wie folgt zum Tod der Produzentin und TV-Autorin: „Eunetta Boone war eine wunderbare Person und eine großartige Geschichtenerzählerin und Lehrerin. Und durch ihre Führung bei so vielen Produktionen, darunter 'Raven's Home', tat sie das, was sie am meisten mochte: kreative Talente anleiten. Eunetta wird sehr vermisst werden und von allen in liebevoller Erinnerung behalten. Wir alle beim Disney Channel betrauern ihren Tod und senden unser tiefstes Mitgefühl ihrer Familie, ihren Freunden und ihren Kollegen.

Ihre Karriere begann Boone als erste afroamerikanische Sportjournalistin bei der Baltimore Sun, wo auch The Wire-Schöpfer David Simon einst arbeitete. Sie studierte unter anderem an der Columbia University in New York. Mit ihrem Tod hinterließ sie eine Mutter, eine Schwester und ihre beiden Nichten.

Monkey Punch - 11. April

Mangazeichner Kazuhiko Katô, der unter dem Pseudonym Monkey Punch arbeitete, ist am 11. April im Alter von 81 Jahren an einer Lungenentzündung verstorben.

Der aus dem nördlichen Hokkaido stammende Autor begann 1967 mit seiner populären Mangaserie über Meisterdieb Lupin III, der ein Enkel der Literaturfigur Arsène Lupin aus den Romanen von Maurice Leblanc sein soll. Der Stoff wurde ab den 70er Jahren immer wieder in Animeform umgesetzt, unter anderem auch von Regisseur Hayao Miyazaki, dessen Film „Das Schloss des Cagliostro“ als eine der bekanntesten Versionen zählt. Zuletzt wurde 2018 die Serie „Lupin the 3rd - Part V“ veröffentlicht, ein weiterer Film wurde für dieses Jahr angekündigt.

Ab 2005 lehrte Katô als Professor für Manga und Anime an der Otemae University, ab 2010 auch an der Tokyo University of Technology, wo er als Gastprofessor referierte. Zu den vielen Auszeichnungen, die er erhalten hat, zählen unter anderem der Romics Gold Award, der AMD Achievemnt Award und der Tokyo Anime Award.

Lisa Sheridan - 25. Februar

Die Schauspielerin Lisa Sheridan ist am 25. Februar 2019 im Alter von 44 Jahren in New Orleans an den Folgen von chronischem Alkoholismus gestorben. Sie soll sich eine Kopfverletzung bei einem Fall zugezogen haben.

Die Schauspielerin spielte in Serien wie Halt and Catch Fire, Journeyman Still the King, CSI: Miami und Invasion mit und war Gastdarstellerin in zahlreichen anderen Produktionen.

Die Rolle der Larkin Groves in der kurzlebigen NBC-Serie Invasion war dabei mit 22 Folgen ihr längstes Serienengament.

Georgia Engel - 12. April

Georgia Engel ist am 12. April im Alter von 70 Jahren in Princeton, New Jersey gestorben. In ihrer langen Karriere war sie mehrfach für einen Emmy nominiert worden. So etwa zweifach als Georgette Franklin, die Partnerin von Ted Baxter in „The Mary Tyler Moore Show“, aber auch dreimal für ihre Rolle in Everybody Loves Raymond, wo die Darstellerin die Schwiegermutter von Robert Barone (Brad Garrett) spielte.

Auch im Moore-Spin-offRhoda“ und in „The Betty White Show“ wirkte sie mit. Darüber hinaus machte sie in dieser Zeit ihrer Schauspielvita Stationen bei „Goodtime Girls“, „Jennifer Slept Here“ und „Coach“. Gastauftritte absolvierte sie in „The Love Boat“, „Mork & Mindy“ oder „Fantasy Island“, während ihre Stimme bei „Die Glückbärchis“, „Herkules“ oder „Hey Arnold!“ und „Dr. Dolittle 2“ zu hören war.

Im späteren Verlauf ihrer Karriere schaute sie bei The Office sowie des Öfteren bei Two And A Half Men und „Passions“ oder auch „Neighbors“ vorbei. Ihre letzte große Serienrolle hatte sie als Mamie in Hot in Cleveland inne, bei dem sie in 20 Folgen auftauchte. Ihr finaler Schauspielcredit ist ein Auftritt in Grace and Frankie. Außerdem war sie am Broadway tätig, beispielsweise in „Hello, Dolly!

Hannelore Elsner - 21. April

Schauspielerin Hannelore Elsner ist am Ostersonntag 2019, nach kurzer Krankheit im Alter von 76 Jahren verstorben.

Elsner stand nach ihrem Abschluss an der Schauspielschule zunächst auf Theaterbühnen in München und Berlin. Vorher war sie bereits mit 17 Jahren in Titeln wie dem Musikfilm „Freddy unter fremden Sternen“ mit Freddy Quinn zu sehen. Später wechselte sie gekonnt zwischen der TV- und Filmwelt hin und her und war sogar als erste Darstellerin aus dem Westen in einer Produktion der DEFA zu sehen. Auch mehrere Folgen der Krimireihe Tatort sind in ihrer Filmografie zu finden.

Ab 1994 spielte sie zwölf Jahre lang die Kriminalhauptkommissarin Lea Sommer aus „Die Kommissarin“ und wurde zur beliebtesten TV-Ermittlerin Deutschlands. Mehrere Filmpreise regnete es hingegen für die Hauptrolle in Oskar Roehlers Spielfilm „Die Unberührbare“, in welcher sie als suizidale Schriftstellerin Hanna Flanders zu sehen war. Zu einem ihrer letzten Projekte zählte der Film „Kirschblüten & Dämonen“ von Doris Dörrie.

Martin Moszkowicz von Constantin Film äußerte sich folgendermaßen zum Tod der deutschen Schauspielerin: „Hannelore Elsner hat die deutsche Kino- und Fernsehwelt geprägt wie keine andere. Der deutsche Film ist nun ärmer. Wir verneigen uns vor der Leistung dieser großen Schauspielerin. Wir verlieren eine Freundin. Unsere Gedanken und Gebete sind bei ihren Angehörigen.

Filmemacherin Dörrie, für die Elsner mehrfach vor der Kamera stand: „Für mich war Hannelore Elsner eine große Abenteuerin, die sich mit Neugier, Hingabe und Tapferkeit in jede Rolle und in ihr Leben gestürzt hat. Ich werde sie sehr vermissen.

Ken Kercheval - 21. April

Die Film- und Serienwelt verabschiedete sich am 21. April von Schauspieler Ken Kercheval, der im Alter von 83 Jahren in seiner Heimtastadt Clinton in Indiana verstorben ist.

Kercheval war vor allem durch seine Arbeit an der erfolgreichen Primetime-Seifenoper Dallas (1978) bekannt, in welcher er vierzehn Staffeln lang als Öl-Tycoon Cliff Barnes zu sehen war und dem von Larry Hagman gespielten J.R. die Stirn bot. Ein weiteres Mal schlüpfte er im Rahmen des TNT-Revivals Dallas (2012) in die Rolle.

Den Beginn seiner Karriere bestritt er in den 60er Jahren auf dem Broadway, von wo aus es ihn auch vor die Filmkameras zog. Zum Beispiel für Filme wie „The Seven-Ups“ oder „F.I.S.T. - Ein Mann geht seinen Weg“ mit Sylvester Stallone. Seine erste Fernsehrolle war die des Dr. Nick Hunter in der Soap „Search for Tomorrow“. Zuletzt war er im Spielfilm „Surviving in L.A.“ zu sehen.

John Singleton - 28. April

Der Filmemacher John Singleton ist im Alter von 51 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben. Die Familie hatte sich dazu entschieden, die lebensverlängernden Maßnahmen abzuschalten.

Mit nur 24 Jahren hat er 1991 sein Regiedebüt „Boyz n the Hood“ abgeliefert und wurde zur jüngsten Person, die eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bester Regisseur" erhalten konnte und war außerdem der erste Afro-Amerikaner, dem diese Ehre gebührte.

Anschließend hat er das Michael-Jackson-Musikvideo „Remember the Time“ mit Eddie Murphy gedreht. Außerdem „Poetic Justice“ mit Janet Jackson und „Higher Learning“ mit Jennifer Connelly und Ice Cube, außerdem gehen „Rosewood“ und „Baby Boy“ auf sein Konto. In den 2000ern gehörten das „Shaft“-Reboot zu seinen größten Erfolgen und „2 Fast 2 Furious“. Es folgten „Four Brothers“ und „Abduction“.

Mit zuletzt hat er Serienfolgen von Empire, American Crime Story und Snowfall inszeniert. Die FX-Serie hat er außerdem geschaffen.

Singleton hinterließ fünf Kinder.

Peter Mayhew - 30. April

Die Star-Wars-Community trauerte im April um einen weiteren gefallenen Helden: Schauspieler Peter Mayhew, der Weltberühmtheit durch seine Rolle als liebenswürdiger Wookie Chewbacca ergattern konnte, ist im Alter von 74 Jahre in seinem Zuhause in Nordtexas gestorben.

Mayhew musste sich im Juli unters Messer begeben, um seine eingeschränkte Mobilität zu verbessern. Der 1944 in London geborene Darsteller schlüpfte mehrfach ins Fellkostüm und zwar in „Star Wars“, „The Empire Strikes Back“, „Return of the Jedi“, „Revenge of the Sith“ und „The Force Awakens“.

Vor seinem Durchbruch im Krieg der Sterne hat er beispielsweise in „Sinbad and the Eye of the Tiger“ von Ray Harryhausen mitgewirkt und vor seiner Schauspielkarriere in einem Krankenhaus gearbeitet. Zu diesem Job ist er nach seinen ersten Star-Wars-Auftritte auch wieder zurückgekehrt. Seine Paraderolle hat er erhalten, weil George Lucas jemanden mit dieser Statur brauchte, der größer als Darth Vader ist. Ab „Return of the Jedi“ konnte er sich dann aufs Schauspiel konzentieren und war ein gern gesehener Gast auf Conventions. Mayhew hat vor allem den körperlichen Teil der Performance beigetragen, die Stimme wurde von Sound Designer Ben Burtt entwickelt. Als die Kunstfigur ist er auch in „The Muppet Show“ oder Glee aufgetreten.

Die jüngsten Auftritte von Chewbacca werden derweil vom finnischen Basketballspieler Joonas Suotamo übernommen. Mayhey hatte bei „The Last Jedi“ als Berater gearbeitet und den Bowcaster an seinen Nachfolger übergeben.

George Lucas zu seinem verstorbenen Weggefährten: „Peter war ein wundervoller Mann. Als Mensch war er nah an einem Wookie dran: großes Herz, liebe Gestalt und ich habe gelernt ihn immer gewinnen zu lassen. Er war ein guter Freund und ich bin traurig über sein Ableben.

Mayhew hinterließ seine Frau Angie und drei Kinder.

Peggy Lipton - 11. Mai

Peggy Lipton ist am 11. Mai im Alter von 72 Jahren an ihrer Krebserkrankung gestorben, wie ihre Töchter Kidada und Rashida Jones der Los Angeles Times in einem Statement mitteilten. „Sie trat ihre Reise friedlich mit ihren Töchtern und ihrer Nichte an ihrer Seite an. Wir sind sehr froh für jeden Moment, den wir mit ihr verbracht haben.

Lipton begann ihre Karriere Mitte der 60er Jahre mit kleinen Rollen in Serien wie Bewitched („Verliebt in eine Hexe“). Berühmt wurde sie 1968 durch die Hauptrolle in der Krimiserie „The Mod Squad“ („Twen-Police“), in der sie ein zur Undercover-Polizistin werdendes Blumenkind spielte. Ihre unvergesslichste Rolle war jedoch die der unglücklich verliebten Diner-Betreiberin Norma Jennings aus David Lynchs Mysteryserie Twin Peaks. Ein Part, den sie in der Originalserie Anfang der 90er Jahre, kurz im Film „Twin Peaks: Fire Walk With Me“ und noch einmal im Revival „Twin Peaks: The Return“ von 2017 einnahm. Zuletzt war ihrer Serienfigur endlich das lang ersehnte Happy End mit ihrem stets verhinderten Bildschirmpartner Big Ed Hurley (Everett McGill) vergönnt.

Weitere Gast und Nebenrollen hatte sie in Serien wie „Popular“, „Alias“, „L.A. Crash“ oder Angie Tribeca, wo sie an der Seite ihrer Tochter Rashida Jones die Mutter der Titelfigur darstellte.

Neben der Schauspielerei war Lipton zu Beginn ihrer Karriere als Model und Sängerin tätig. Einige ihrer Songs schafften es Anfang der 70er Jahre sogar in die Charts. Zu dieser Zeit lernte sie auch den Musikproduzenten Quincy Jones kennen, mit dem sie bis 1990 verheiratet war.

Online verabschiedete sich Mädchen Amick von ihrer Kollegin, an deren Seite sie in „Twin Peaks“ die Kellnerin Shelly spielte: „Ich habe heute eine Schwester verloren. Sie war ein wahrer Engel auf Erden. Immer die Coolste im Raum. Es hätte nicht mehr Liebe in diese umwerfende Seele gepasst und sie teilte ihr Herz großzügig mit allen um sie herum. Sie war eine so stolze Mutter. Liebte ihre Mädchen mehr als alles in der Welt. Ich werde dich immer lieben, Peggy. Ich hoffe, eines Tages in den Sternen wieder mit dir tanzen zu können.

Doris Day - 13. Mai

Schauspielerin Doris Day ist am 13. Mai im Alter von 97 Jahren verstorben. Die Doris Day Animal Foundation, die sich in ihrem Namen für das Wohl von Tieren einsetzt, gab bekannt, dass der Hollywood-Star bei sich zu Hause in Kalifornien eingeschlafen ist.

Day begann ihre Karriere Ende der 30er Jahre als Big-Band-Sängerin, ehe sie als Solokünstlerin mehr als 650 Songs aufnahm. Auf der Kinoleinwand startete sie Ende der 40er Jahre mit Filmen wie „Romance on the High Seas“ („Zaubernächte in Rio“) und „Calamity Jane“ („Schwere Colts in zarter Hand“) durch. In Alfred Hitchcocks „The Man Who Knew Too Much“ („Der Mann, der zu viel wusste“) stand sie mit James Stewart vor der Kamera und Sang das berühmten „Que Sera Sera (Whatever Will Be, Will Be)“, das 1957 als bester Song in einem Film mit einem Academy Award ausgezeichnet wurde. Für ihre Rolle in der romantischen Komödie „Pillow Talk“ („Bettgeflüster“) wurde sie für einen Oscar nominiert.

Ende der 60er verabschiedete sich nach „With Six You Get Egg Roll“ („Der Mann in Mammis Bett“) aus dem Filmgeschäft und war fünf Staffeln lang in ihrer eigenen CBS-Sitcom „The Doris Day Show“ zu sehen. Danach widmete sie sich erneut dem Gesang und veröffentlichte zuletzt 2011 ihr Album „My Heart“ mit bis dato unveröffentlichten Liedern.

Für den Tierschutz setzte sie sich aktiv seit Anfang der 70er Jahre ein, als sie die Gruppe Actors and Others for Animals ins Leben ruf. Später gründete sie die Non-Profit-Organisationen The Doris Day Animal Foundation und die Doris Day Animal League, die heute zur Humane Society of the United States gehört.

Verheiratet war Doris Day vier Mal, zuletzt mit Gastronom Barry Comden bis 1981. Sie hinterließ einen Enkelsohn.

Tim Conway - 14. Mai

Tim Conway dürften die meisten Serienjunkies irgendwann und irgendwo schon mal gesehen haben. Nun sieht man den amerikanischen Schauspieler und Komiker nicht mehr. Der fünffache Emmypreisträger und Veteran des Serienklassikers „The Carol Burnett Show“ starb letztes Jahr im Alter von 85 Jahren in Los Angeles.

In der Militärkomödie „McHale's Navy“ spielte Conway einen gewissen Ensign Charles Parker, bevor er sich 1975 dem Ensemble von Burnett anschloss. Dort erweckte er beliebte Figuren wie Mr. Tudball zum Leben. Die Legende besagt, dass Conway während der Dreharbeiten so witzig gewesen sein soll, dass sich sein Kollege Harvey Korman einmal vor Lachen buchstäblich in die Hose machte.

Mit Burnett wurde er viele Jahrzehnte später bei Hot in Cleveland wiedervereint. Gastauftritte hatte er unter anderem auch in Married with Children, Newhart, Mad About You, Diagnosis Murder und CSI: Crime Scene Investigation. In jüngerer Vergangenheit sah man ihn in Mike & Molly, Glee, 30 Rock und Two And A Half Men. Bei „SpongeBob Squarepants“ sprach er den gealterten Superhelden Blaubarschbube.

Sylvia Miles - 12. Juni

Die US-amerikanische Schauspielerin Sylvia Miles ist am 12. Juni in New York verstorben. Sie wurde 94 Jahre alt.

Miles begann ihre Karriere nach der Ausbildung im berühmten Actors Studio in New York am Broadway, ehe es mit Rollen für Film und Fernsehen weiterging. Im TV war sie zum ersten Mal in der Krimiserie „The Mask“ von 1954 zu sehen. Danach folgten Stationen wie die Serien „Naked City“ („Gnadenlose Stadt“) und „N.Y.P.D.“ („Heiße Spuren“) sowie eine Nebenrolle im Film „Midnight Cowboy“ („Asphalt-Cowboy“) von Regisseur John Schleswinger, für den sie eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin erhielt. Eine zweite Nominierung folgte 1975 für ihre Rolle in „Farewell, My Lovely“ („Fahr zur Hölle, Liebling“) von Dick Richards.

Als Maklerin Dolores stahl sie außerdem im Finanzdrama „Wall Street“ die Show. Eine Rolle, in die sie für den zweiten Teil „Wall Street: Money Never Sleeps“ erneut schlüpfte. Ihre letzte Serienrolle hatte sie 2008 in der US-Version von Life on Mars, ihre letzte Filmrolle in „Japanese Borscht“, der sich noch in Produktion befindet.

Max Wright - 26. Juni

Schauspieler Max Wright hat am 26. Juni seinen langjährigen Kampf gegen den Krebs verloren und ist im Alter von 75 Jahren bei sich zu Hause im kalifornischen Hermosa Beach gestorben.

Am bekanntesten war Wright für seine Rolle in der NBC-Sitcom ALF, in welcher er von 1986 bis 1990 den spießigen Sozialarbeiter und Familienvater Willie Tanner spielte, der das gestrandete Alien Gordon Shumway alias ALF bei sich zu Hause aufnimmt. Die Sitcom fand besonders auch in Deutschland Anklang, wo der Jahre später produzierte Fernsehfilm „Project ALF“ („ALF: Der Film“) sogar im Kino erschien. Dass Familie Tanner in diesem keine Rolle spielte, sprach für Fans von Anfang an gegen den Film.

Neben weiteren Rollen in Serien wie „Misfits of Science“ („Die Spezialisten unterwegs“), Cheers, „Buffalo Bill“, „The Norm Show“ und Friends war er auch auf der Kinoleinwand zu sehen. So zum Beispiel in „All that Jazz“ („Hinter dem Rampenlicht“), „Reds - Ein Mann kämpft für Gerechtigkeit“, „The Shadow“ („Shadow und der Fluch des Khan“) oder „Snow Falling on Cedar“ („Schnee, der auf Zedern fällt“).

Wie für viele Schauspieler begann Wrights Karriere aber am Broadway, wo er 1968 im Stück „The Great White Hope“ auf der Bühne stand. 1998 erhielt er für seine Rolle des Pavel Lebedev in „Ivanov“ eine Tony-Award-Nominierung als bester Schauspieler. Angeblich lag ihm die Theaterabeit stets mehr als die Arbeit vor der Kamera.

Max Wright war bis zu ihrem Tod im Jahr 2017 mit seiner Frau Linda Ybarrondo verheiratet, mit der er zwei Kinder hatte. Seine letzten Jahre soll er jedoch mit einem neuen Partner verbracht haben, wenn man einem Bericht der Bild glauben darf.

Bei Mentalfloss war vor einiger Zeit ein Interview mit „ALF“-Erfinder Paul Fusco und Co-Schöpfer Tom Patchett zu lesen. In diesem hieß es von Fusco: „Tom konnte Max Wright aus 'Buffalo Bill' für die Rolle gewinnen. Er war die perfekte Wahl. ALF und Max hatten eine großartige Chemie auf dem Bildschirm.“ Patchett weiter: „Max ließ einen absolut vergessen, dass ALF eine Puppe war.

Stephanie Niznik - 23. Juni

Am 23. Juni ist die Schauspielerin Stephanie Niznik im Kalifornischen Encino plötzlich verstorben. Sie wurde nur 52 Jahre alt.

Eine Serienhauptrolle hatte Niznik, die ursprünglich Genetikerin werden wollte, ehe sie Schauspiel und Russisch studierte, in der Dramaserie Everwood, wo sie Nachbarin Nina Feeney spielte. Trekkies ist sie aber auch als Fähnrich Kell Perim aus dem neunten Spielfilm „Star Trek: Insurrection“ bekannt. Später spielte sie auch in einer Folge der Serie Star Trek: Enterprise mit. Weitere Serienrollen hatte sie in Formaten wie „Vanishing Son“, „Diagnosis Murder“, Grey's Anatomy oder „Life Is Wild“ inne.

Außerhalb ihrer Schauspielkarriere engagierte sie sich für wohltätige Zwecke wie Hunger-, Kinder- und Tierrettungsorganisationen.

Rutger Hauer - 19. Juli

Schauspieler Rutger Hauer ist am 19. Juli nach kurzer Krankheit im Alter von 75 Jahren verstorben.

Hauer kann auf eine lange Filmkarriere zurückblicken und wird vielen sicherlich durch seine berühmte Rolle als Replikant Roy Batty im Sci-Fi-Kultfilm „Blade Runner“ gegenüber Harrison Ford in Erinnerung bleiben, wobei er damals für den großen Showdown sogar seinen denkwürdigen Dialogpart selbst schrieb. Neben einigen Filmen zusammen mit Regisseur und Landsmann Paul Verhoeven zog ihn immer wieder das Horrorgenre an und er spielte unter anderem in „Hitcher“, „Dracula 3D“ von Dario Argento oder Stephen Kings „Salems Lot“ mit. Weitere Rollen bekleidete er unter anderem in den Blockbustern „Batman Begins“ und „Sin City“. Auch in die Serienwelt schaute er hinein, so war er in Staffeln von Channel Zero, True Blood und Galavant zu sehen.

Er war auch sozial engagiert und aktiver Unterstützer von Organisationen wie Greenpeace, während er selbst die Starfish Association gründete, eine Non-Profit-Organisation, die ihre Ressourcen dem Kampf gegen AIDS widmet. Hauer hinterließ seine Frau Ineke ten Cate, mit der er seit 1985 bis zu seinem Tod verheiratet gewesen ist und seine Tochter Aysha Hauer aus erster Ehe.

Bryan Marshall - 25. Juni

Ich bin so traurig, dass mein alter Freund Bryan Marshall von uns gegangen ist“, schrieb Esta Charkman, die Agentin des britischen Schauspielers Bryan Marshall auf Twitter. „Ein wunderbarer Schauspieler - er war so gut, dass man nie bemerkte, wie gut er eigentlich war. Er war ein sehr wertgeschätzter Freund.

Marshall starb am 25. Juni 2019 im Alter von 81 Jahren. Zu seinen bekanntesten Rollen zählen die des Commander Talbot in „James Bond 007 - Der Spion, der mich liebte“ mit Roger Moore sowie die Rollen in den australischen Seifenopern „Neighbours“ und „Home & Away“. Außerdem war er zum Beispiel in „Die unglaublichen Geschichten von Roald Dahl“, „Rififi am Karfreitag“, „BMX-Bandits“ und „The Punisher“ zu sehen.

Geboren wurde Marshall am 19. Mai 1938 im Londoner Stadtteil Battersea. In seiner Heimatstadt genoss er auch seine Ausbildung an der Royal Academy of Dramatic Art (RADA). Seinen Durchbruch feierte er in den Sechzigern im Film „Alfie“ an der Seite von Michael Caine. In Australien war er auch als Fernsehmoderator tätig.

Cameron Boyce - 6. Juli

Beim Disney Channel trauerte man um den Jungstar Cameron Boyce, der am 6. Juli an seiner Epilepsie-Erkrankung starb. Er war zum Zeitpunkt seines Todes nur 20 Jahre alt. Boyce war zwischen 2011 und 2015 in der Disney-Serie Jessie als Luke Ross zu sehen. Weitere Serienrolle hatte er bei Liv & Maddie und Austin & Ally inne. Als Nächstes sollte er in der HBO-Serie Mrs. Fletcher an der Seite von Kathryn Hahn zu sehen sein.

Ein Sprecher seiner Familie erklärte gegenüber ABC News: „Mit ganz schwerem Herzen müssen wir heute früh vermelden, dass wir Cameron verloren haben. Er starb im Schlaf, aufgrund eines Anfalls, der ein Resultat einer anhaltenden medizinischen Erkrankung war, wegen der er behandelt wurde. Die Welt hat fraglos eines ihrer hellsten Lichter verloren, doch sein Geist wird weiterleben, durch die Freundlichkeit und Barmherzigkeit all jener, die ihn kannten und liebten. Unser Herz ist gebrochen und wir bitten um Privatsphäre in dieser immens schweren Zeit, während wir den Verlust unseren geliebten Sohnes und Bruders verarbeiten.

Auch der Disney Channel verfasste ein Statement: „Cameron Boyce träumte von klein auf davon, seine außergewöhnlichen künstlerischen Talente mit der Welt zu teilen. Er war ein unglaublich begabter Darsteller, eine bemerkenswert aufmerksame und nachdenkliche Person und wichtiger als alles andere: Er war ein liebender und hingebungsvoller Sohn, Bruder, Enkel und Freund. Wir wollen seiner Familie unsere tiefste Anteilnahme aussprechen, seinen Freunden im Cast und Kollegen. Und wir schließen uns den Millionen von Fans an, die seinen verfrühten Tod betrauern. Er wird schrecklich vermisst werden.

Neben seinen Serienengagements war Boyce für Disney auch in der „Descendants“-Trilogie zu sehen, in der er den Sohn von Cruella de Vil (Wendy Raquel Robinson) spielte. In der Klamaukkomödie „Kindsköpfe“ spielte er außerdem eines der Kinder des von Adam Sandler porträtierten Protagonisten.

Eddie Jones - 6. Juli

Eddie Jones verstarb am 6. Juli im Alter von 84 Jahren. Er Begann seine Film- und Fernsehkarriere bereits im Jahr 1975 und war seitdem in mehr als 75 Projekten zu sehen. Seinen ersten großen Erfolg feierte er allerdings erst 1993 durch seine Nebenrolle als Superheldenvater Jonathan „Pa“ Kent in Lois & Clark - The New Adventures of Superman mit Teri Hatcher und Dean Cain.

Zwischen 2000 und 2002 war Jones dann in der Syfy-Serie „The Invisible Man“ als „The Official“ Charles Borden zu sehen. Auch als Synchronsprecher war er tätig. So lieh er seine Stimme beispielsweise der US-amerikanischen Version des Animestreifens „Ghost in the Shell: Stand Alone Complex“. Seinen letzten Fernsehauftritt hatte er 2009 im Krimi Castle.

Seine große Leidenschaft galt aber lange Zeit dem Theater. Und so war es auch die InterAct Theatre Company, die seinen Tod gegenüber Comicbook.com bestätigte: „Unser geschätztes Langzeitmitglied und lieber Freund und Kollege Eddie Jones ist heute verstorben. Eddie war eine echte Säule unseres Ensembles von den ersten Tagen an. Ein Schauspieler, ausgestattet mit Geist und scharfem Instinkt. Wenn Eddie auf der Bühne stand, konnte man nicht die Augen von ihm nehmen. Abseits der Bühne füllte sein breites, helles Grinsen jeden Raum.

Jeder, der Eddie seinen Freund nennen durfte oder das Glück hatte, die Bühne mit ihm teilen zu dürfen, war gerührt von seiner freundlichen und großherzigen Art. Er wird von uns allen sehr vermisst werden. Wir wollen unsere tiefsten Trauerbekundungen seiner geliebten und liebevollen Ehefrau Anita Khanzadian Jones und seiner ganzen Familie aussprechen. Mögen die Engel im Himmel dich zur ewigen Ruhe singen, Eddie.

Rip Torn - 9. Juli

Rip Torn ist am 9. Juli 2019 in Lakeville, Connecticut im engsten Kreise seiner Liebsten gestorben. Der Schauspieler war 88 Jahre alt. Die meisten dürften sein Gesicht als Agent Zed aus „Men in Black“ kennen. Sein Filmkollege Will Smith teilte via Instagram bereits seine Trauerbekundungen.

Doch Torn nur auf „Men in Black“ zu reduzieren, wäre seiner knapp sieben Dekaden umfassenden Karriere gegenüber nicht fair: Im Serienbereich dürfte ihn manch einer auch noch aus „The Larry Sanders Show“ von und mit Garry Shandling wiedererkennen, wo er zwischen 1992 und 1998 den fiktiven Produzenten Artie spielte. Für alle sechs Staffeln erhielt er in der Rolle eine Emmy-Nominierung. 1996 gewann er die Trophäe schließlich. Im selben Jahr war er übrigens auch für einen Gastauftritt in „Chicago Hope“ nominiert. Seine letzte Nominierung streicht er 2008 für einen Gastauftritt in 30 Rock ein.

Torn fasste das Geheimnis seiner Kunst laut Deadline einst wie folgt zusammen: „Spiele Drama so wie Comedy und Comedy so wie Drama.“ Auch für den Oscar war er 1984 nominiert. Damals für den Liebesfilm „Cross Creek“ an der Seite von seiner Kollegin Mary Steenburgen. Doch auch für Klamaukkomödien war er sich nicht zu schade, sodass er beispielsweise in Filmen wie „Voll auf die Nüsse“ oder „Freddy Got Fingered“ mitspielte.

Insgesamt kommt Torn auf mehr als 200 Film- und Serienauftritte. Zehn weitere kommen durch seine Leidenschaft für den Broadway hinzu. Für seine Beteiligung am Tennessee-Williams-Stück „Sweet Bird of Youth“ wurde er 1960 für den Tony Award nominiert. Zwei Jahre später spielte er auch in der Verfilmung von Richard Brooks mit, wodurch er seine zweite Ehefrau Geraldine Page kennenlernte. Zuvor war er bereits mit der Schauspielerin Ann Wedgeworth verheiratet gewesen.

Doch auch die Ehe mit Page hielt nicht bis zum Schluss. Am Tag seines Todes war Amy Wright seine Angetraute - und auch sie ist Schauspielerin. Torn wird überlebt von seinen Töchtern Katie Torn, Danae Torn, Claire Torn und Angelica Page sowie von seinen Zwillingssöhnen Tony und Jon Torn. Darüber hinaus hatte er bereits vier Enkelkinder.

Russi Taylor - 26. Juli

Minnie Mouse hat mit dem Tod von Russi Taylor ihre Stimme verloren“, verkündete der Disney-Chef Bob Iger in einem offiziellen Statement zum Ableben der 75-jährigen Synchronsprecherin Russi Taylor, die mehr als 30 Jahre lang den Part der Mausdame sprach.

Knapp 18 Jahre lang war Taylor mit Wayne Allwine verheiratet, der bis zu seinem Tod 2009 passenderweise als Mickey zu hören war. Die Stimmen des nun vielleicht wiedervereinten Ehepaares werden auch weiterhin in unzähligen Animationsserien, Filmen und nicht zuletzt auch in den Fahrgeschäften der berühmten Vergnügungsparks von Disney erklingen.

Neben ihrem Engagement als Minnie Mouse war Taylor beispielsweise aber auch als Vorzeigeschüler Martin Prince in The Simpsons aktiv und in Formaten wie „Muppet Babies“, „DuckTales - Neues aus Entenhausen“ und „Die Schlümpfe“ zu hören.

Iger bedankte sich bei Taylor unter anderem dafür, dass sie Millionen von Menschen auf der ganzen Welt beste Unterhaltung geboten habe. Durch sie sei Minnie zur globalen Ikone geworden und beliebten Disney-Legende geworden. Sie persönlich gekannt zu haben, seien ein Privileg und eine große Ehre für ihn gewesen. Seine Gedanken wären nun bei ihrer Familie und all ihren Freunden. Iger sprach ihnen sein tiefstes Mitgefühl aus.

Peter Fonda - 16. August

Peter Fonda, Sohn von Henry Fonda („Spiel mir das Lied vom Tod“), ist am 16. August 2019 verstorben. Die Familie des Schauspielers gab bekannt, dass Fonda friedlich im Kreise seiner Familie aus dem Leben geschieden ist. Als offizielle Todesursache wurde ein Lungenversagen aufgrund einer Lungenkrebserkrankung angegeben.

Fonda wurde am 23. Februar 1940 als Sohn von Henry und Frances Fonda in New York geboren. Er begann seine jahrzehntelange Karriere am Broadway, wo er in dem Stück „Blood, Sweat and Stanley Poole“ sein Bühnendebüt gab. 1961 wurde er als eines der vielversprechendsten Talente mit dem „Daniel Blum and the New York Drama Critics Award“ ausgezeichnet.

Nach Auftritten in Filmen wie „Tammy and the Doctor“, „The Wild Angels“ und „The Trip“ schaffte er mit „Easy Rider“ den großen Durchbruch. In dem Film von Regisseur und Schauspieler Dennis Hopper übernahm Fonda nicht nur eine der beiden Hauptrollen, er war auch als Ko-Autor und Produzent beteiligt. Im Juli dieses Jahres feierte „Easy Rider“, der am 14. Juli 1969 in die amerikanischen Kinos kam, sein 50-jähriges Jubiläum.

In einem offiziellen Statement der Familie Peter Fondas heißt es unter anderem: „Auch wenn wir in diesem Moment den Verlust dieses herzensguten und gütigen Mannes betrauern, wünschen wir uns von allen, dass wir gemeinsam den unbezwingbaren Geist und die Liebe Peter Fondas zum Leben feiern.“ Fondas ältere Schwester Jane Fonda teilte darüber hinaus mit: „Ich bin sehr traurig. Er war mein liebevoller, kleiner Bruder. Ich habe in den letzten Tagen eine wundervolle Zeit mit ihm verbracht. Er ist mit einem Lächeln auf den Lippen von uns gegangen.

Nach „Easy Rider“ folgten für Peter Fonda Rollen in Filmen wie „The Hired Hand“ oder auch „Wanda Nevada“, bei dem er auch Regie führte. In jüngerer Vergangenheit war er in Produktionen wie „Ghost Rider“, „Wild Hogs“, „The Runner“ oder auch dem Remake von „3:10 to Yuma“ aus dem Jahr 2007 involviert.

Peter Fonda hinterließ seine Frau Margaret DeVogelaere, seine Tochter Bridget Fonda sowie seinen Sohn Justin.

Easy Rider
Art:Stream
Erschien am:26. Februar 2014
7.99 €
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Helmut Krauss - 26. August

Das deutsche Kinderfernsehen hat einen seiner etabliertesten Charaktere verloren. Schauspieler Helmut Krauss, den Kinder und Erwachsene als Nachbarn Hermann Paschulke aus „Löwenzahn“ kannten, ist im August im Alter von 78 Jahren in Goslar gestorben.

Der ausgebildete Schauspieler und Pädagoge stellte den gemütlichen Spießbürger als Gegenstück zu Peter Lustig ab 1981 in der unterhaltsamen und lehrreichen Kindersendung dar. Ab 2006 stand er gemeinsam mit dessen Nachfolger Guido Hammesfahr alias Fritz Fuchs vor der Kamera. Seinen letzten „Löwenzahn“-Drehtag hatte Krauss laut ZDF-Nachruf im Juni dieses Jahres, wonach er sich mit den Worten „Hier gehöre ich hin!“ vom Team verabschiedet haben soll.

Im Erwachsenenfernsehen wirkte Krauss zum Beispiel in der Krimiserie „Direktion City“ als Ermittler Django Fiebig mit und ließ sich auch in der „Lindenstraße“, „Praxis Bülobogen“, dem Tatort und Pastewka blicken. Im Jahr 2009 stellte er im Spielfilm „Der Gründer“ von Eric Hordes den spirituellen TV-Produzenten Gerhard Hornbacher vom Fernsehsender Kanal Teleportal dar - eine bissige Satire auf den Eso-Sender Kanal Telemedial und dessen Guru.

Darüber hinaus war Helmut Krauss als Synchronsprecher gefragt und vertonte Hollywood-Stars wie John Goodman, Marlon Brando und Samuel L. Jackson. Auch Hörspielen und Zeichentrickproduktionen lieh er immer wieder seine Stimme, so zum Beispiel im Rahmen verschiedener Disney-Filme und Animeserien. Unter anderem war er als Erzdiakon in „Der Glöckner von Notre Dame“ und als Erzähler in der deutschen Version von Captain Future zu hören.

Valerie Harper - 30. August

Valerie Harper ist am 30. August im Alter von 80 Jahren gestorben. Ihr Kampf gegen verschiedene Arten von Krebs dauerte zehn Jahre an.

Harper spielte die lebenslustige Rhoda Morgenstern in der beliebten 70er-Jahre-Sitcom „The Mary Tyler Moore Show“, woraufhin sie auf CBS ihr eigenes Spin-off namens „Rhoda“ erhielt. Im Jahr 2000 stand sie mit Co-Star Mary Tyler Moore (in ihrer Rolle als Mary Richards Cronin) erneut für den Fernsehfilm „Mary and Rhoda“ vor der Kamera.

Nach „Rhoda“ ging es für Harper in Serien wie „The Hogan-Clan“, „City“ und „The Office“ (1995) weiter. Später ließ sie sich auch in Drop Dead Diva, 2 Broke Girls und Hot in Cleveland blicken, bei welchem sie mit ihrer Kollegin Betty White wiedervereint wurde, die einst auch zum „Marty Tyler Moore“-Cast zählte. Zuletzt arbeitete sie als Synchronsprecherin für The Simpsons und American Dad.

Valerie Harper hinterließ ihre Adoptivtochter Cristina Cacciotti und ihren Ehemann Tony Cacciotti, der im Juli letzten Jahres eine GoFundMe-Kampagne eröffnet hatte, um die Hospizkosten seiner Frau tragen zu können. Fans spendeten daraufhin über 66.000 US-Dollar.

John Wesley - 7. September

John Wesley verlor im September im Alter von 72 Jahren seinen langjährigen Kampf gegen Blutkrebs.

Serienjunkies kannten Wesley unter anderem aus der erfolgreichen Sitcom The Fresh Prince of Bel-Air mit Wil Smith, in der er als Dr. Hoover auftrat. Darüber zählte er unter anderem zum Cast von Serien wie „Dirty Dancing“, Martin Lawrences Comedy „Martin“, Medium, NCIS sowie der Kinder- und Jugendserie „Superhuman Samurai Syber-Squad“.

Insgesamt arbeitete er an über 100 Film- und Fernsehproduktionen mit und stand mit großen Stars wie Denzel Washington, Barbra Streisand, Sylvester Stallone, Albert Finney und Morgan Freeman für Filme wie „Missing in Action“, „Big Fish“, „48 Hours“ oder auch „Stop! Oder meine Mami schießt!“ vor der Kamera.

Darüber hinaus arbeitete der erfahrene Theaterschauspieler als Artistic and Producing Director für die Southern California Black Repertory Company und später auch für das Oregon Shakespeare Festival, wo er jeweils zahlreiche Bühnenproduktionen auf die Beine stellte.

Brian Turk - 13. September

Der Schauspieler Brian Turk, der in der HBO-Serie Carnivale als Muskelmann Gabriel auftrat, ist im Alter von nur 49 Jahren gestorben. Er verlor er den Kampf gegen den Krebs und hinterließ eine Ehefrau und einen achtjährigen Sohn.

Neben „Carnivàle“ kennt man das Gesicht von Turk unter Umständen auch durch kleine Gastauftritte in Serien wie Two And A Half Men, NCIS: Los Angeles, Animal Kingdom, Criminal Minds, Buffy the Vampire Slayer und Beverly Hills, 90210. Außerdem war er in Filmen wie „Vergessene Welt: Jurassic Park“, „A.I.: Künstliche Intelligenz“ und „American Pie 2“ zu sehen.

Um die medizinischen Kosten seiner Krankheit zu decken, wurde für den Schauspieler von einem ehemaligen Highschool-Freund eine GoFundMe-Kampagne gestartet. Dort erschien nun auch die traurige Neuigkeit, dass Turk gestorben ist. Geld soll dennoch weiterhin gesammelt werden, nun aber für die hinterbliebene Familie.

Auch der ehemalige „Carnivàle“-Showrunner Daniel Knauf äußerte sich zum Tod von Turk: „Schlaf gut, lieber Riese. So ein guter Mann. Mein Herz ist gebrochen. Wenn Ihr seine Arbeit in 'Carnivàle' mochtet, bittet tut es mir gleich und helft seiner Familie.“ Unter dem Tweet hat Knauf den Link zur Spendenseite eingebaut.

Aaron Eisenberg - 21. September

Im Spätsommer unterrichtete Aron Eisenbergs Frau Malíssa Longo via Facebook, dass ihr Ehemann am 21. September im Alter von nur 50 Jahren gestorben ist.

Mit Eisenbergs Arbeit sind vor allem Trekkies vertraut, die ihn als Nog aus der Serie Star Trek: Deep Space Nine kennen. Dort war er mit Jake Sisko, dem Sohn des Kommandanten, befreundet und wurde zum ersten Ferengi, der sich der Sternenflotte anschließt. Darüber hinaus war er als Kazon-Ogla in einer Folge von Star Trek: Voyager zu sehen.

Vereinzelte Rollen hatte der professionelle Fotograf in den 80er und 90er Jahren in Serien wie „The Wonder Years“ („Wunderbare Jahre“) oder „Parker Lewis Can't Lose“ („Parker Lewis - Der Coole von der Schule“). Nach „Star Trek“ spielte er unter anderem mit Genrestars wie Tim Russ (Tuvok aus „Voyager“) oder Richard Hatch (Battlestar Galactica) in der Science-Fiction-Serie „Blade of Honor“ mit.

Linda Porter - 25. September

Für viele war sie der unangefochtene Publikumsliebling: Linda Porter, auch bekannt als Myrtle, die mit Abstand älteste Mitarbeiterin im Megastore Cloud 9. Die Superstore-Schauspielerin starb am 25. September im Alter von 86 Jahren.

Linda war nicht nur lustig, sie war auch süß, energetisch und enthusiastisch. Mit ihr zu arbeiten, hat allen den Tag aufgehellt“, schrieben die Produzenten Gabe Miller und Jonathan Green in einem Statement. „Wir können uns glücklich schätzen, einen kleinen Teil ihrer langen Karriere mit ihr geteilt zu haben. Ohne sie wird die 'Superstore'-Familie nie mehr dieselbe sein.

Und auch der Schauspieler Ben Feldman meldete sich via Twitter zu Wort: „Ich kann nur hoffen, dass die Engel im Himmel nicht zu früh 'Schnitt!' rufen, denn deinen besten Witze kamen immer gegen Ende. Wir werden dich vermissen, Linda.“ Der Autor Owen Ellickson schrieb schlicht: „Ruhe in Frieden, Linda Porter, wunderbare Schauspielerin und liebenswerte Person.

In insgesamt 35 Episoden trat Porter in der Rolle der Myrtle in Superstore auf. Darüber hinaus war sie in den letzten Jahren auch in der Neuauflage von Twin Peaks, in 2 Broke Girls, American Horror Story und Gilmore Girls zu sehen. In letztgenannter Serie spielte sie die Inhaberin des Dragonfly Inn, Fran Weston. Zu ihren Filmcredits zählen „Twins - Zwillinge“, „Ey Mann, wo is' mein Auto?“ und „Lügen haben lange Beine“.

Diahann Carroll - 4. Oktober

Schauspielerin Diahann Carroll ist am 4. Oktober im Alter von 84 Jahren verstorben. Zu ihren größten Erfolgen zählen ein Tony Award für die Hauptrolle im Musical „No Strings“ (der erste dieser Art für eine Afroamerikanerin) und die Oscarnominierung für ihre Rolle in John Berrys Film „Claudine“ von 1974.

TV-Geschichte schrieb sie 1968 mit ihrer eigenen NBC-Sitcom „Julia“, in der sie eine verwitwete Krankenschwester spielte, die einen Sohn großzieht. Es war die erste Serienhauptrolle einer schwarze Frau, die keine Bedienstete oder stereotype Figur gespielt hat, im US-amerikanischen Fernsehen. Danach ging es für sie in der Rolle der intriganten Dominique Deveraux in der Primetime-Seifenoper „Dynasty“ aka „Der Denver-Clan“ weiter. Ein Part, über den sie damals in einem People-Interview sagte: „I want to be the first black bitch on television“. Die Figur tauchte dann auch im Ableger „Die Colbys - Das Imperium“ auf.

Spätere Serienrollen hatte sie in „A Different World“ („College Fieber“), Grey's Anatomy und mit zuletzt White Collar.

Neben ihrer inspirierenden Schauspielkarriere setzte sich Carroll als Aktivistin für intensivere Forschung an Brustkrebs und den leichteren Zugang zu Mammographien ein. Ihr selbst wurde 1998 Brustkrebs diagnostiziert, was sie am Ende auch ihr Leben gekostet hat.

Carroll war vier Mal verheiratet und brachte eine Tochter zur Welt.

Robert Forster - 11. Oktober

Robert Forster ist am 11. Oktober im Alter von 78 Jahren an einem Hirntumor gestorben. Es war der Tag der Premiere von „El Camino: A Breaking Bad Movie“, in welchem der US-Schauspieler noch in einer denkwürdigen Szene als Fixer Ed zu sehen war. Andere Serienrollen, für die er bekannt gewesen ist, sind die des Patriarchen Arthur Petrelli in Heroes und die des Sheriff Frank Truman in der Return-Staffel von David Lynchs Twin Peaks. Darüber hinaus zählte er zum Cast der Comedyserie Last Man Standing und wird noch in der Apple-Serie Amazing Stories zu sehen sein.

Seine wohl berühmteste Filmrolle spielte Forster in Quentin Tarantinos „Jackie Brown“, was ihm eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller einbrachte. Insgesamt sind über 100 Filme in seiner langen Filmographie zu finden.

Auf Twitter verabschiedeten sich zahlreiche Stars, Serien- und Filmschaffende von ihrem verstorbenen Kollegen, darunter auch Breaking Bad-Star Bryan Cranston: „Ich bin traurig, heute erfahren zu müssen, dass Robert Forster von uns gegangen ist. Ein liebenswerter Mann und unübertrefflicher Schauspieler. Ich traf ihn vor 40 Jahren am Set des Films 'Alligator' und dann erneut bei BB. Ich habe nie vergessen, wie freundlich und großzügig er zu einem jungen Mann war, der gerade erst in Hollywood angefangen hat. RIP Bob.

Brian Tarantina - 2. November

Brian Tarantina, den man vor allem aus Amy Sherman-Palladinos Serien Gilmore Girls und The Marvelous Mrs. Maisel kennt, ist im November im Alter von 60 Jahren tot in seiner Wohnung In New York City aufgefunden worden. In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass er an einer versehentlichen Überdosis verschiedener Substanzen gestorben ist.

In „Gilmore Girls“ spielte Tarantina den Stars-Hollow-Bewohner Bootsy vom Zeitungsstand, in „Mrs. Maisel“ war er als Jackie aus dem Comedyclub The Gaslight Café an Bord. Das gesamte Ensemble der Serie wurde dieses Jahr mit einem Screen Actors Guild Award ausgezeichnet. Darüber hinaus war er Teil von Formaten wie Law & Order, dem kurzlebigen Crimedrama „The Black Donnellys“, Heroes oder auch The Blacklist.

Der offizielle Twitter-Account von „The Marvelous Mrs. Maisel“ schrieb: „Das Gaslight wird ohne dich nicht das Selbe sein. Danke dir, Brian Tarantina, für all die Lacher, die du mit uns geteilt hast. Wir senden Liebe an seine Familie und Freunde in dieser schwierigen Zeit.

Shelley Morrison - 1. Dezember

Shelley Morrison, die zum Zeitpunkt ihres Ablebens am 1. Dezember 83 Jahre alt war, starb an einem Herzfehler. Sie wird damit von ihrem Ehemann Walter Dominguez überlebt und von ihren geschätzten Will & Grace-Kollegen, die via Social Media ihre Anteilnahme ausdrückten (siehe unten). In der erfolgreichen NBC-Sitcom spielten Morrison die Haushälterin Rosario Salazar.

Ursprünglich sollte sie Karens (Megan Mullally) Wohnung nur ein einziges Mal putzen, sprich in nur einer Episode auftreten. Doch die Fans mochten Rosario auf Anhieb, sodass sie noch 67 weitere Folgen mit dabei bleiben durfte. Beim Revival 2017 war sie nicht mehr involviert, dafür wurde aber ihre Figur symbolisch beerdigt - zwei Jahre vor dem Tod der Schauspielerin, wie sich nun herausgestellt hat.

Morrisons Karriere überdauerte mehr als 50 Jahre. Ihr letztes Projekt war 2012 der Animationsfilm „Foodfight!“, woran bereits deutlich wird, dass sie auch oft als Synchronsprecherin tätig war. Zu ihren bekanntesten Serienengagements neben Will & Grace zählten beispielsweise „Gunsmoke“, L.A. Law, „Murder, She Wrote“, „The Flying Nun“ und „The Partridge Family“. Im Filmbereich war sie außerdem „Die Wilde von Beverly Hills“, „Fools Rush In - Herz über Kopf“, „Mackenna's Gold“ und „Kleine Teufel“ zu sehen.

D.C. Fontana - 2. Dezember

Dorothy Catherine Fontana, die als Autorin in mehreren Serien des Star-Trek-Franchise tätig war, ist am 2. Dezember mit 80 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben.

Laut Variety hat die in New Jersey heimische Fontana einige Schlüsselelemente des Star-Trek-Mythos beigetragen, so etwa die Hintergrundgeschichte zu Mr. Spock durch die menschliche Mutter Amanda und den vulkanischen Vater Sarek. Insgesamt hat sie elf Autorencredits bei Star Trek erhalten. Dazu gehören die Episoden Journey to Babel (rund um Spocks Eltern) und This Side of Paradise. Manche ihrer Episoden wurde dem Pseudonym Michael Richards zugeordnet. Sie hat sich entschieden, ihr Geschlecht zu verschleiern, um im männerdominierten Business nicht diskriminiert zu werden und hat deswegen auch die Autorenkennung D.C. Fontana verwendet. Fontana hat außerdem für die Star-Trek-Zeichentrickserie geschrieben und Episoden von Star Trek: The Next Generation, Star Trek: Deep Space Nine und Romane wie „Questor Tapes“ oder „Vulcan's Glory“ geschrieben. Auch bei Babylon 5 war sie tätig.

Außerhalb des Weltraum-Franchise hat sie auch Episoden von „The Wild Wild West“, „Ben Casey“, „Bonanza“, „Kung Fu“, „The Six Million Dollar Man“, „The Waltons“ oder Dallas (2012) verantwortet.

Zuletzt hatte sie Vorlesungen beim American Film Institute gehalten und sich in der Writers Guild of America engagiert.

René Auberjonois - 8. Dezember

Am 8. Dezember ist Rene Auberjonois im Alter von 79 Jahren gestorben. Wie sein Sohn gegenüber Entertainment Weekly bestätigte, erlag er einem Lungenkrebsleiden.

Auberjonois war vor allem für seine Rolle des Formwandler-Aliens Odo aus der Science-Fiction-Serie Star Trek: Deep Space Nine bekannt, die er in den 90er Jahren verkörperte. Neben zahlreichen Gast- und Nebenrollen hatte er weitere Serienhauptrollen als hypochondrischer Snob Clayton Endicott III. in der Sitcom „Benson“ (das Spin-off zu „Soap - Trautes Heim“) und als Chef-Anwalt Paul Lewiston im Justizdrama Boston Legal.

Mit zuletzt wirkte er in der Politserie Madam Secretary und dem Retrodrama Masters of Sex mit.

Darüber hinaus war Auberjonois als Synchronsprecher für Videospiele, Zeichentrickfilme und mehrere Cartoonserien wie „Die Schnorchels“ oder „Aladdin“ tätig. Im Filmbereich arbeitete er mehrfach mit Regisseur Robert Altman („MASH“, „McCabe & Mrs. Miller“) und Regisseurin Kelly Reichardt („Certain Women“, „First Cow“) zusammen.

Auberjonois hinterließ seinen Sohn Remy, seine Tochter und seine Frau Judith. Auf Twitter trauerten ehemaligen Kollegen wie William Shatner und George Takei um ihn. Takei schreibt: „Dies ist ein schrecklicher Verlust. Star-Trek-Fans kannten ihn als Odo aus 'Deep Space Nine'. Wir kannten ihn als René. Er war ein wundervoller, fürsorglicher und intelligenter Mann. Er wird vermisst werden. Wenn ich zu den Sternen schaue, werde ich an dich denken, mein Freund.

Danny Aiello - 12. Dezember

Der Schauspieler Danny Aiello ist am Donnerstag, den 12. Dezember verstorben. Das bestätigte eine Sprecherin, die zu Aiellos Ableben folgendes Statement zu Protokoll gegeben hat: „Mit tiefer Trauer müssen wir mitteilen, dass Danny Aiello, geliebter Ehemann, Vater, Großvater, Schauspieler und Musiker letzte Nacht nach kurzer Krankheit verstorben ist. Die Familie bittet in dieser Zeit um ihre Privatsphäre.

Danny Aiello schaffte seinen großen Durchbruch im Filmgeschäft im Jahr 1973 über das Baseball-Drama „Bang the Drum Slowly“, in dem er in einer Nebenrolle an der Seite von Robert De Niro zu sehen ist. Im Folgejahr stand dann für ihn Francis Ford Coppolas prestigeträchtiger Mafia-Epos „The Godfather Part II“ auf dem Plan, in dem Aiello den Gangster Tony Rosato verkörperte.

Der am 20. Juni 1933 in Brooklyn, New York geborene Darsteller mit italienischen Wurzeln arbeitete im Laufe seiner Karriere mehrfach mit Woody Allen zusammen und verdingte sich neben seiner Tätigkeit als Filmschauspieler auch am New Yorker Broadway sowie als Musiker. Für seine Rolle als Pizzeria-Besitzer Sal Frangione in Spike Lees Film „Do the Right Thing“ wurde Danny Aiello 1989 für einen Oscar als bester Nebendarsteller nominiert.

Zu Aiellos umfangreicher Filmographie zählen Produktionen wie „Moonstruck“, „Once Upon a Time in America“, „Man on Fire“, „Jacob's Ladder“, „Léon: The Professional“, „Prêt-à-Porter“, „Hudson Hawk“ oder auch „Lucky Number Slevin“. Darüber hinaus war er zum Beispiel auch in dem Musikvideo zu Madonnas „Papa Don't Preach“ zu sehen.

Im Serienbereich war Danny Aiello ebenfalls aktiv, so zum Beispiel in der Detektivserie „Dellventura“ aus dem Jahr 1997 und in „Lady Blue“ („Die Lady mit dem Colt“). Für das ABC-Special „A Family of Strangers“ wurde Aiello 1981 mit einem Emmy-Award ausgezeichnet.

Danny Aiello, der seit vielen Jahren in New Jersey gelebt hat, hinterließ seine Frau Sandy und drei Kinder. Sein Sohn Danny Aiello III., ebenfalls Schauspieler und Stuntman, verstarb im Jahr 2010 an einer Krebserkrankung.

Anna Karina - 14. Dezember

Die französische Schauspielerin Anna Karina starb am 14. Dezember 2019 im Alter von 79 Jahren an einer Krebserkrankung in Paris. Die Halbdänin gehörte in den Sechzigern zu den großen Ikonen der Nouvelle Vague und war die Muse des berühmten Regisseurs Jean-Luc Godard, mit dem sie von 1961 bis 1965 auch verheiratet war. Später folgten zwei weitere Ehen und zwei weitere Karrieren, nämlich als Sängerin und als Autorin.

Ihr Debüt gab Karina 1960 in Godarts „Der kleine Soldat“. Weitere erwähnenswerte Werke sind „Elf Uhr nachts“, „Die Geschichte der Nana S.“, „Eine Frau ist eine Frau“, „Die Außenseiterbande“, „Lemmy Caution gegen Alpha 60“, „Made in USA“, „Die Nonne“, „Chinesisches Roulette“, „Michael Kohlhaas - der Rebell“ und „Der Fremde“. Ihren letzten Film „Victoria“ inszenierte sie 2008 selbst. Erstmals führte sie 1973 bei „Vivre Ensemble“ Regie.

Insgesamt trat Karina in mehr als 30 Filmen auf und arbeitete mit profilierten Filmemachern wie Luchino Visconti, Tony Richardson, Franco Busati, Volker Schlöndorff und Rainer Werner Fassbinder zusammen. Entdeckt wurde sie von Godard angeblich durch eine Palmolive-Shampoo-Werbung. Seine erste Offerte lehnte sie zunächst ab, da sie keine Nacktszenen drehen wollte...

Claudine Auger - 19. Dezember

Die aus dem James-Bond-Film „Feuerball“ aka „Thunderball“ bekannte franzöische Schauspielerin Claudine Auger ist im Alter von 78 Jahren verstorben. Sie spielte die Rolle der Dominique Derval mit dem Spitznamen „Domino“.

Ihre Karriere startete so richtig mit einer Rolle im Film „Testament of Orpheus“ im Jahr 1960. Zuvor heiratete sie schon mit 18 den französischen Filmemacher Pierre Gaspard-Huit, der zu diesem Zeitpunkt bereits 43 Jahr alt war. Sie spielte beispielsweise auch in seinem Film „Christine“ (1958) an der Seite von Romy Schneider und Alain Delon mit. Ihr großer internationaler Durchbruch war aber die besagte James-Bond-Rolle. Sie spielte darin die Geliebte des Schurken Emilio Largo (Adolfo Celi). Ursprünglich sollte die Rolle von einer Italienerin gespielte werden, doch die Castingverantwortlichen waren von ihr so begeistert, dass sie zu einer Französin umgeschrieben wurde. In den USA war sie außerdem in dem Film „Triple Cross“ neben Yul Bynner und Christopher Plummer zu sehen. Eine ihrer letzten Rollen hatte sie im Jahre 1994 in einer Episode von „The Memoirs of Sherlock Holmes“.

In den Achtzigern heiratete sie dann den Geschäftsmann Peter Brent, mit dem sie ein Kind hatte und bis zu dessen Tod im Jahr 2008 mit ihm zusammenlebte.

Der „James Bond“-Account bei Twitter hat sich ebenfalls bereits auf schöne Art und Weise von ihr verabschiedet:

Andrew Dunbar - 24. Dezember

Das letzte Jahr von Game of Thrones endet mit einer menschlichen Tragödie: An Heiligabend starb der Stuntman Andrew Dunbar, der vor der Kamera die Actionszenen von Alfie Allen übernahm, sprich als Theon Greyjoy zu sehen war. Sein Tod wurde durch Kollegen und Freunde bestätigt. Über die Todesursache herrscht bislang jedoch Stillschweigen. Dafür wurde bekannt gegeben, dass Dunbar in seiner Heimat in Belfast starb.

Wie alt Dunbar war, ist unklar, allerdings muss er circa in seinen Dreißigern gewesen sein. Neben Game of Thrones ließ er sich auch in Serien wie Line of Duty und Derry Girls blicken. Darüber hinaus arbeitete er als DJ, ähnlich wie Hodor-Darsteller Kristian Nairn. Und Dunbar gab außerdem Führungen für Fans der Fantasyserie.

Alfie Allen, der Dunbar am Set mit am engsten gestanden haben dürfte, gab bereits ein Statement zum Tod seines Kollegen: „Ich bin extrem schockiert und traurig, von seinem Tod zu hören. Jemanden zu verlieren, den man liebt und der noch so jung war, muss unvorstellbar schwer für seine Familie sein. Ruhe in Frieden, Andrew.

Pamela Smyth, die Chefin der Make-up-Abteilung bei Game of Thrones, sagte derweil, dass Dunbar „immer professionell und höflich“ gewesen sei und mit einem „großen, breiten Lächeln“ herumgelaufen sei. Alle Beteiligten der Serie, die ihn kannten, würden ihn vermissen.

In der Highlight-Episode The Battle of the Bastards war Dunbar damals auch als Alliierter des Nordens zu sehen und in einer früheren Folge außerdem als Bannerträger der Starks.

Sue Lyon - 26. Dezember

Die Schauspielerin Sue Lyon ist im Alter von 73 Jahren verstorben. Ihre bekannteste Rolle war die der „Lolita" in Stanley Kubricks gleichnamigen Film. Laut der New York Times ist sie am 26. Dezember verstorben. Ihr Freund Phil Syracopoulos hat ihr Ableben bekannt gegeben und obwohl keine Todesursache genannt wurde, soll sich ihr Gesundheitszustand schon seit einiger Zeit verschlechtert haben.

Geboren wurde sie am 10. Juli 1946 in Davenport, Iowa. Zunächst zog es ihre Familie nach Dallas, ehe sie in Los Angeles landete. Mit 14 Jahren setzte sie sich gegen über 800 andere junge Frauen in Kubricks Adaption des Vladmir-Nabokov-Roman durch und übernahm die Hauptrolle im Skandal-Film „Lolita", der 1961 herauskam. Außerdem war sie beispielsweise in „The Night of the Iguana", „Tony Rome" oder „Evel Knievel" zu sehen. Ihre letzte Rolle hatte sie im Horrorfilm „Alligator".

Lyon war insgesamt fünf Mal verheiratet. Mit Ehemann Roland Harrison hatte sie eine Tochter namens Nona.

Jan Fedder - 30.Dezember

Am 30. Dezember 2019 ist der Hamburger Schauspieler Jan Fedder gestorben. Er wurde 64 Jahre alt und kämpfte mit einem jahrelangem Krebsleiden.

Seine bekannteste Rolle dürfte die des Polizisten Dirk Matthies im „Großstadtrevier“ gewesen sein, die er seit 1992 inne hatte. Er war auch in den aktuellen Folgen noch zu sehen, insgesamt weit über 300 Mal. Außerdem konnte man sein komödiantisches Talent als Bauer Kurt Brakelmann in „Neues aus Büttenwarder“ sehen.

Fedder kam 1955 in Hamburg auf die Welt und war der Sohn eines Kneipenbesitzers und einer Tänzerin. Er wuchs in St. Pauli auf. Seine erste große Rolle hatte er 1981 als U-Bootfahrer Pilgrilm in „Das Boot“ inne. 2006 konnte er den Deutschen Fernsehpreis für seine Rolle als alternder Taucher im der Romanverfilmung „Der Mann im Strom“ gewinnen.

Neben dem Schauspiel war er auch mit der Bang Big Balls als Sänger tätig und veröffentlichte zwei Alben, die 1998 und 2004 herauskamen. Zudem engagierte er sich für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.

2012 wurde beim Schauspieler die Vorstufe eines Mundhöhlenkarzinoms diagnostiziert. Immer wieder musste er seine Haupttätigkeit pausieren. Jan Fedder hinterlässt seine Ehefrau Marion, mit der er seit 2000 verheiratet war.

NDR Intendant Lutz Marmor zu seinem Tod: „Ich bin traurig. Jan Fedder war ein Norddeutscher durch und durch: ehrlich, echt, direkt, manchmal raubeinig, aber im Kern herzlich. Ein echter Volksschauspieler. Er verkörperte verschmitzte Typen genauso überzeugend wie melancholische und wortkarge Menschen. Der Tod dieses einzigartigen Schauspielers hinterlässt eine große Lücke. Mein Mitgefühl gilt vor allem seiner Frau“.

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