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In memoriam: Verstorbene Serienstars des Jahres 2018

In memoriam: Verstorbene Serienstars des Jahres 2018

In memoriam: Verstorbene Serienstars des Jahres 2018
Viele Stars sind dieses Jahr von uns gegangen. (c) Collage: Serienjunkies.de

Wie jedes Jahr erinnern wir zu Beginn des neuen Jahres an jene Film- und Fernseh-Stars, die im letzten Jahr von uns gegangen sind. Nehmt mit uns Abschied von den 2018 verstorbenen Serienstars.

Das Jahr 2019 hat gerade begonnen und muss leider ohne viele beliebte Film- und Serienstars auskommen, die 2018 aus dem Leben geschieden sind. Auch einige Kreative hinter den Kulissen, wie Marvel-Legende Stan Lee oder Musik-Stars wie Aretha Franklin, sind vergangenes Jahr von uns gegangen. Hier noch einmal die Sammlung sämtlicher Nachrufe, die wir im letzten Jahr veröffentlicht haben:

Jon Paul Steuer - 1. Januar

ls Kinderdarsteller begann er seine Karriere in jungen Jahren in der Serie Star Trek: The Next Generation. Zu Neujahr verstarb der Musiker und Schauspieler Jon Paul Steuer laut im Alter von nur 33 Jahren.

Der gebürtige Kalifornier übernahm kurze Zeit nach seinem Star-Trek-Auftritt eine Hauptrolle in der Sitcom Grace Under Fire. Die beliebte Serie wurde 1996 aufgrund der Drogenprobleme seiner Kollegin im Hauptcast, Brett Butler, eingestellt. Für den Nachwuchsstar endete damit auch seine Karriere vor der Kamera, aus freien Stücken. „Ich habe die Schauspielerei nicht angefangen für den Ruhm oder die Aufmerksamkeit", erzählte er 2015 dem The AV Club. „Ich habe es angefangen, weil ich Schauspielen mag. Die Serie leitete eine Menge Presse und Aufmerksamkeit auf mich und mein Privatleben. Ich stand an der Schwelle zur Pubertät, in dieser peinlichen Phase. Auf diese Art unter das Mikroskop gelegt zu werden, ist ein bizarrer Zusatz zu deinem Leben, das offensichtlich nicht viele Menschen nachfühlen können."

2003 zog er nach Denver, wo er sich als Punk-Musiker neu erfand und als Frontmann mit seiner Band „Soda Pop Kids" Erfolge feierte. 2005 zog die Gruppe nach Portland. Er firmierte als Musiker unter dem Namen Jonny P. Jewels. Nach der Trennung der Band im Jahr 2009 schloss er sich der Punkband „P.R.O.B.L.E.M.S." an. Die verkündete nun auf ihrer Facebook-Seite auch den Tod des Sängers.

Daneben war Jon Paul Steuer auch als DJ tätig und eröffnete 2015 das Vegan-Restaurant Harvest at the Bindery in seiner Wahlheimatstadt.

Donnelly Rhodes - 8. Januar

Seine erste Rolle ergatterte er in den 1950ern, zuletzt war er 2016 auf der Mattscheibe zu sehen. Am 8. Januar ist der kanadische Battlestar Galactica-Star Donnelly Rhodes im Alter von 80 Jahren an Krebs gestorben. Wie Global News berichtete, erlag der Darsteller der Krankheit im Baillie House Hospiz im kanadischen Maple Ridge.

Nach seinem Abschluss an der National Theatre School of Canada stieg Donnelly mit Gastauftritten in verschiedenen Serien ins Showbusiness ein, unter anderem war er in den 1960ern in „Bonanza" und „Maverick" zu sehen. Den Durchbruch erlebte er mit seiner Rolle als unglückseliger Gefängnisausbrecher Dutch Leitner in der ABC-Comedy „Soap - Trautes Heim", einer Parodie auf Seifenopern.

Von 1985 bis 1990 spielte er die Hauptrolle in der langlebigen Familienabenteuerserie „Danger Bay" und von 1986 bis 2006 bei „Da Vinci's Inquest". 2004 kündigte sich dann die Rolle an, die ihn endgültig in die Herzen der Serienjunkies katapultieren sollte: In „Battlestar Galactica" begeisterte er über fast 40 Episoden als Chief Medical Officer Dr. Sherman Cottle.

Bis zuletzt war der Mattscheibe treu und war in den letzten Jahren unter anderem als Agent Smith zu Gast im Marvel-Universum für das „Invasion!"-Crossover von Legends of Tomorrow und The Flash. Darüber hinaus gab er sich regelmäßig in kanadischen Serien die Ehre, darunter The Romeo Section und Heartland.

Der Darsteller war fünfmal verheiratet und hatte zwei Kinder.

Olivia Cole - 19. Januar

Roots hat das Fernsehen in vielerlei Hinsicht revolutioniert. Am 19. Januar ist eine der beteiligten Darstellerinnen verstorben. Olivia Cole wurde 75 Jahre alt. Für ihre Rolle als Matilda, Frau von Chicken George (Ben Vereen), erhielt sie als erste afroamerikanische Schauspielerin einen Emmy als beste Nebendarstellerin in einer Serie.

Geboren wurde sie 1942 in Memphis, Tennessee. Nach einer Ausbildung als Schauspielerin in New York und London erwarb sie einen Master-Abschluss der Universität von Minnesota, mit Skandinavistik im Nebenfach.

Ihr Kameradebüt gab sie 1969 in der Seifenoper „Springfield Story“. Die große Aufmerksamkeit stellte sich dann 1977 mit eben jener Rolle in der bekannten Miniserie ein, doch auch wenn sich die Darsteller über Preise und mehr als 100 Millionen Zuschauer freuen durften, größere Rollenangebote folgten nicht. „Ich dachte, dass 'Roots' ein Segen für alle schwarzen Darsteller und Darstellerinnen sein würde“, sagte sie 1977 in einem Interview. „Doch das war nicht der Fall. Mein Telefon legte nicht kurz danach los. Und ich denke auch nicht, dass es vielen anderen geholfen hat.

Dennoch schaffte es Olivia Cole immer wieder, aufsehenerregende Rollen zu ergattern. Unter anderem durfte sie sich 1979 über eine weitere Emmy-Nominierung für die Rolle in der Miniserie „Backstairs at the White House“ freuen. Immer wieder war sie als wiederkehrender Gast in namhaften Serien zu sehen, darunter „Brewster Place“ und „L.A. Law“. 1995 ging sie nach einer Gastrolle in „Mord ist ihr Hobby“ in Rente von der Mattscheibe. Sie lebte die letzten 35 Jahre San Miguel de Allende, einer Stadt mit großer Künstlercommunity in Mexiko. Dort hob sie einen erfolgreichen Shakespeare-Club aus der Taufe und hatte ein aktives Sozialleben mit großem Freundeskreis.

Ihre einzige Ehe ging sie mit Richard Venture ein, die beiden waren von 1971 bis 1984 verheiratet. Er verstarb im vergangenen Dezember. 2008 kehrte sie für einen Auftritt als Momma T in dem Film „First Sunday“ zurück vor die Kameras.

Sie verstarb am 19. Januar in ihrer Wahlheimat in Mexiko, über die ein Freund von ihr der New York Times sagte: „Wenn man mit ihr die Straße entlang ging, begrüßten sie immer rund 15 Leute, ich denke, sie kannte jeden in der Stadt.

Mark Salling - 30. Januar

Der Schauspieler Mark Salling ist am 30. Januar im Alter von 35 Jahren gestorben. Laut einem Bericht von TMZ, der durch zahlreiche andere US-Medien und seinen Anwalt bestätigt wurde, wurde er in der Nähe seines Wohnortes in Sunland, Kalifornien leblos vorgefunden. Er soll sich erhängt haben.

Sein Anwalt gab folgendes Statement: „Ich kann bestätigen, dass Mark Salling diesen Morgen verstorben ist. Mark war eine sanfte und liebende Person, voller Kreativität, die ihr Bestes getan hat, um für schwere Fehler und Fehlentscheidungen zu büßen. Er hinterlässt seine Mutter, Vater und seinen Bruder. Die Sallings heißen die Unterstützung willkommen und bitten darum, dass ihre Privatsphäre respektiert wird.

Salling, der als Puck in Glee größere Bekanntheit erlangte, hat sich im Oktober 2017 des Besitzes der Kinderpornografie schuldig bekannt. Ihn erwartete deswegen eine siebenjährige Haftstrafe.

Louis Zorich - 30. Januar

Louis Zorich ist am 30. Januar im Alter von 93 Jahren in New York gestorben, wie The Hollywood Reporter meldete. Er hat in Filmen, Serien und am Theater gearbeitet und war der Ehemann von Olympia Dukakis. Seine bekannteste Serienrolle war die von Paul Reisers Vater in der NBC-Comedy Mad About You.

Geboren wurde er in Chicago und erschien oft am Broadway, wo er 1960 sein Debüt in „Becket" gab. Für sein Schauspiel in „Hadrian VII" wurde er zum ersten Mal für einen Tony nominiert. Auch in der Bühnenversion von „The Odd Couple" war er bisweilen als Ersatz für Walther Matthau als Oscar Madison zu sehen.

Serienjunkies kennen ihn aus der Serie „Brooklyn Bridge", aber vor allem als Sportartikelverkäufer Burt Buchman aus der NBC-Sitcom „Verrückt nach dir", in der er 70 Episoden zu sehen war. Die Figur ist der Vater von Paul Reisers Figur und hatte die Catchphrase „It's me, Burt! Burt Buchman - your father!" mit der er sich ankündigte, wenn er in der Wohnung vorbeischaute.

Außerdem erschien er in Filmen wie „The Muppets Take Manhattan", „Anatevka" oder „Dirty Rotten Scoundrels". Er hinterlässt seine Kinder Christina, Peter und Stefan, seine Enkel Isabella, Sofia, Luka und Erlinda sowie seinen Neffen Chris Zorich.

John Mahoney - 4. Februar

John Mahoney spielte zehn Jahre lang eine der beliebtesten Figuren in einer der beliebtesten Serien Amerikas, Martin Crane in der Sitcom Frasier. Zwei Emmy- und zwei Golden-Globe-Nominierungen wurden ihm dadurch zuteil. Am Sonntag, den 4. Februar 2018 starb der Schauspieler im Alter von 77 Jahren.

Mahoney kam am 20. Juni 1940 im englischen Blackpool zur Welt. Trotz seiner Kindheit in Europa schloss er sich bald der US Army an und wanderte in die Vereinigten Staaten aus. Nach mehreren Jahren als Akademiker und Publizist entschied er sich schließlich im Alter von 37 Jahren, eine Schauspielkarriere zu starten. 1977 wurde er Mitglied der renommierten Steppenwolf Theatre Company.

Neben seiner Vaterrolle in Frasier spielte er auch in Erfolgsserien wie Cheers und Becker mit. Weitere Auftritte hatte er in Chicago Story, 3rd Rock From the Sun, H.E.L.P. und The Human Factor. Im jüngster Vergangenheit war er unter anderem in Emergency Room, Burn Notice, Hot in Cleveland, In Treatment und zuletzt 2015 in Foyle's War zu sehen.

Zu seinen berühmtesten Filmen zählen „Moonstruck", „Say Anything...", „Eight Men Out", „In the Line of Fire", „Barton Fink" und „The American President". Sein Privatleben hielt der Schauspieler zeitlebens unter Verschluss. Verheiratet war er nie.

Mickey Jones - 7. Februar

Das Gesicht war den meisten bekannt, der Name von Mickey Jones vielleicht nicht. Der Charakterdarsteller ist am 7. Februar im Alter von 76 Jahren nach langer Krankheit verstorben, wie Deadline meldete. Der bärtige Mann, der oft als Gastdarsteller eingesetzt wurde, wenn Bikertypen verlangt wurden, erschien in zahlreichen TV-Serien wie „The Rockford Files", Home Improvement als Peter Bilker, Entourage, „M*A*S*H", Baywatch oder Workaholics.

Sein letzter großer Auftritt erfolgte als Drogendealer Hot Rod Dunham in Justified. Im Filmbereich war er beispielsweise in „Die schrillen Vier auf Achse", „Tin Cup" oder „Total Recall" zu sehen.

Neben den Schauspielrollen hat er auch als Drummer für Trini Lopez („If I Had a Hammer"), Johnny Rivers („Secret Agent Man") oder Kenny Rogers („Ruby, Don't Take Your Love To Town") gearbeitet und ist mit Bob Dylan auf Tour gegangen.

Reg E. Cathey - 9. Februar

Reg E. Cathey, der Mann mit der unverwechselbaren Stimme und unzähligen erinnerungswürdigen Rollen in TV-Serien wie House of Cards, The Wire oder Oz, ist tot. Im Alter von 59 Jahren hat der Schauspieler im Februar dieses Jahres den Kampf gegen den Lungenkrebs verloren.

Cathey kommt als Kind von Militärangehörigen in Alabama zur Welt, wächst aber in Deutschland auf. Als Teenager kehrt er in die Staaten zurück und entdeckt bereits in der Highschool seine Leidenschaft für das Schauspielen. Anschließend studiert er an der University of Michigan und der Yale School of Drama. Eine seiner ersten Rollen ist in der Kindersendung „Square One“, worauf Gastrollen in Serien und kleine Rollen auf der Leinwand folgen, darunter Star Trek: The Next Generation oder „Geboren am 4. Juli“, „The Mask“ und „Se7en“.

Zur Jahrtausendwende trifft er das erste Mal auf David Simon und übernimmt eine der Hauptrollen in der Miniserie „The Corner“, einen Junkie namens Scalio. Etwa zur gleichen Zeit ergattert er die Rolle des Gefängniswärters Martin Querns in dem Knastdrama „Oz“. Ein paar Jahre später ist er dann als politischer Berater und Kampagnenmanager Norman Wilson in der vierten und fünften Staffel von „The Wire“ zu sehen.

Danach widmet sich Cathey der Theaterbühne und ist erst 2011 in der kurzlebigen Serie Lights Out wieder regelmäßig auf dem Bildschirm zu sehen. Zu Gast ist er dann in Person of Interest, als Anwalt Barry Querns in Law & Order: Special Victims Unit oder The Baron in Grimm und Detective Julius Bonner in Banshee. Für seine Rolle des Freddy Hayes, den Besitzer von Freddy's BBQ Rib Joint, in „House of Cards“ wurde er dreimal für den Emmy nominiert und einmal ausgezeichnet.

Zudem erscheint Cathey in „Fantastic Four“ als Dr. Franklin Storm, der Vater der Invisible Woman und The Human Torch. Eine letzte Serienrolle übernimmt er als Chief Byron Giles in Outcast.

Ulrich Pleitgen - 21. Februar

Schauspieler und Hörbuchsprecher Ulrich Pleitgen ist am 21. Februar im Alter von 71 Jahren an Herzversagen gestorben. Dies teilte seine Agentur Journalisten von Zeitungen wie Die Zeit mit.

Pleitgen stammt aus Hannover und begann seine Karriere als Theaterschauspieler. Unter anderem zählte er in den 80er Jahren zum Ensemble des renommierten Hamburger Thalia Theaters. Danach führte ihn seine Karriere in den Film- und Fernsehbereich. 1986 etwa in Reinhard Hauffs RAF-Film „Stammheim", der mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde.

Die meiste Zeit verdingte sich Pleitgen jedoch als vielseitiger Serienschauspieler, der mit Auftritten in Serien wie „Die Kinder", „Auf eigene Gefahr", „Nicht von schlechten Eltern", Tatort, „Familie Dr. Kleist" oder als Kommissar in der kurzlebigen Hamburger Kriminalreihe „K3 - Kripo Hamburg" im Gedächtnis blieb. Seine letzte Rolle spielte er 2016 im ARD-Fernsehfilm „Immer Ärger mit Opa Charly", in dem er die Titelrolle des Großvaters innehatte. Aus aktuellem Anlass zeigt Das Erste den Film am heutigen Freitag um 21.45 Uhr.

Als Sprecher wurde er 2016 für die Vertonung von Ken Folletts „Die Nadel" mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

Emma Chambers - 21. Februar

Schweren Herzens verkünden wir den vorzeitigen, natürlichen Tod der angesehenen Schauspielerin Emma Chambers“, heißt es im offiziellen Statement des Agenten John Grant, welches er im Februar dieses Jahres an EW verschickte. „Über die Jahre schuf Emma einen enormen Reichtum an Charakteren und Werken. Sie brachte vielen Freude und Gelächter und wird sehr vermisst werden. Zu dieser schweren Stunde bitten wir darum, die Privatsphäre der Familie und Angehörigen zu respektieren.

Einem internationalen Publikum dürfte die Komikerin durch einen Auftritt im Liebesstreifen „Notting Hill“ bekannt gewesen sein, in dem sie die Schwester der mit Hugh Grant besetzten Hauptfigur spielte. Darüber hinaus war sie von 1994 bis 2007 in der britischen Sitcom „The Vicar of Dibley“ zu sehen, wofür sie 1998 mi dem British Comedy Award ausgezeichnet worden war.

In den vergangenen zehn Jahren hatte sich Emma Chambers, die zum Zeitpunkt ihres Todes 53 Jahre alt war, etwas aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Sie lebte zusammen mit ihrem nun verwitweten Ehemann Ian Dunn, der selbst ebenfalls Schauspieler ist und unter anderem in Outlander auftrat.

Hugh Grant äußerte sich zu Chambers' Tod via Twitter wie folgt: „Emma Chambers war eine witzige und sehr warmherzige Person und natürlich eine brillante Schauspielerin. Sehr traurige Neuigkeiten.“ Neben „Notting Hill“ und „The Vicar of Dibley“ war sie außerdem in „Take a Girl Like You“, „The Rainbow“, „Martin Chuzzlewit“ und einem britischen Fernsehfilm zu „The Wind in the Willows“ zu sehen.

David Ogden Stiers - 3. März

David Ogden Stiers, der als Major Charles Winchester in der TV-Serie „M*A*S*H“ mitspielte, ist am 3. März im Alter von 75 Jahren in Newport, Oregon gestorben. Er hatte Blasenkrebs. Das meldete The Oregonian.

Stiers ist in der sechsten Staffel Teil der beliebten Serie „M*A*S*H“ geworden und hat die Lücke geschlossen, die Larry Linville als Major Frank Burns nach der fünften Staffel hinterlassen hat. 1981 und 82 wurde er für die Emmy-Kategorie „Outstanding Supporting Actor in a Comedy Series“ nominiert. Die dritte Emmy-Nominierung folgte 1984 für seine Rolle als William Milligan Sloane in der NBC-Miniserie „The First Olympics: Athens 1896“. Außerdem erschien er als Gastdarsteller in Star Trek: The Next Generation, „Matlock“, Touched By An Angel, Frasier und „Murder, She Wrote“. Wiederkehrende Gastrollen hatte er außerdem als Oberoth in Stargate Atlantis und Mr. Bauer in Two Guys And A Girl und er verkörperte den Bezirksstaatsanwalt Michael Reston in acht Perry-Mason-TV-Filmen.

Seine letzte große Rolle nahm er 2002 für The Dead Zone an, wo er Reverend Eugene Purdy mimte und er erschien in Rizzoli & Isles als Maura Isles Adoptivvater Arthur. Zudem wirkte er als Synchronsprecher in Animationsfilmen mit: als Cogsworth in „Die Schöne und das Biest“, aber auch bei „Pocahontas“, „Lilo & Stitch“ sowie „Der Glöckner von Notre Dame“.

Stephen Hawking - 14. März

Der weltberühmte theoretische Physiker und Astrophysiker Steven Hawking ist am 14. März im Alter von 76 Jahren in Cambridge gestorben. Durch Bücher wie „Die kürzeste Geschichte der Zeit“ („A Briefer History of Time“), das sich mehr als 10 Millionen Mal verkaufte, konnte er weltweit Bekanntheit erlangen. Seine Lebensgeschichte wurde im Film „The Theory of Everything“ verfilmt.

Mit 21 Jahren wurde bei ihm ALS diagnostiziert und eine Lebenserwartung von zwei Jahren zugesprochen, doch da die Krankheit sich bei ihm nur langsam bemerkbar machte, hatte er ein langes Leben. In den 60ern musste er auf Krücken laufen, ehe er später auf einen Rollstuhl angewiesen war und im letzten Abschnitt seines Lebens nur noch durch einen speziellen Computer kommunizieren konnte, der mit seinen Augen gesteuert wurde.

Seine Kinder haben folgendes Statement veröffentlicht: „Wir sind tief betrübt, dass unser geliebter Vater heute gestorben ist. Er war ein großartiger Wissenschaftler und ein außergewöhnlicher Mann, dessen Arbeit und sein Vermächtnis noch viele Jahre nachhallen wird. Sein Mut, seine Beharrlichkeit, seine Brillianz und sein Humor inspirierten Menschen auf der ganzen Welt. Er sagte einst: 'Es wäre kein gutes Universum, ohne die Menschen, die man liebt.' Wir werden ihn für immer vermissen.

Neben seiner Arbeit als Wissenschaftler, bei der er sich auf Schwarze Löcher spezialisierte, erschien er auch im Fernsehen, beispielsweise in Star Trek: The Next Generation, wo er Karten spielte mit Sir Isaac Newton, Albert Einstein und Data. Zudem erschien er in den Comedyserie The Big Bang Theory und The Simpsons.

Mit 32 Jahren wurde er in die Royal Society gewählt und fünf Jahre später übernahm er den Lucasischen Lehrstuhl für Mathematik in Cambridge, eine Position die schon Isaac Newton, Charles Babbage und Paul Dirac inne hatten. Diese Stelle besetzte er 30 Jahre, bis er ans Centre for Theoretical Cosmology wechselte und dort die Forschung leitete. Er warnte vor den Gefahren von künstlicher Intelligenz und sprach sich gegen vollautomatische Waffen aus. 2009 erhielt er außerdem die Presidential Medal of Freedom von Barack Obama.

Er hinterlässt drei Kinder - Robert, Lucy und Timothy, aus seiner ersten Ehe mit Jane Wilde und drei Enkel.

DuShon Monique Brown - 23. März

Die US-amerikanische Schauspielerin DuShon Monique Brown verstarb am Freitag, den 23. März in ihrer Heimatstadt Chicago. Geboren wurde sie dort im Jahr 1968. Brown wurde also nur 49 Jahre alt. Serienjunkies dürften sie in erster Linie für ihre Nebenrolle im -Drama Chicago Fire kennen. Doch Brown hatte noch andere Auftritte.

In Chicago Fire spielte sie in knapp 55 Episoden die Assistentin von Chief Boden (Eamonn Walker), Connie, die mit ihrer No-Bullshit-Attitüde stets für klare Verhältnisse sorgte. Zum ersten Mal zu sehen war Browns Connie in der Auftaktstaffel im Jahr 2012. Im Zweiteiler diese Woche soll sie laut TVLine ebenfalls dabei sein.

Neben Chicago Fire tauchte die Schauspielerin aber auch in Formaten wie Prison Break, Empire, Shameless, Philip K. Dick's Electric Dreams und Boss auf. Und auch als Bühnendarstellerin machte sich Brown in Chicago einen Namen. Zwischenzeitlich unterrichtete sie ihr Handwerk sogar an einer örtlichen Highschool.

In einem offiziellen Statement äußerte sich der Serienschöpfer von Chicago Fire, Dick Wolf, wie folgt: „Die Chicago-Familie ist erschüttert, da sie jemanden aus den eigenen Reihen verloren hat. Unsere Gedanken und Gebeten gehen an DuShons Familie. Wir werden sie alle vermissen.“ Als Todesursache wurde ein Herzinfarkt angegeben.

Isao Takahata - 5. April

Mit Isao Takahata ist dieses Jahr eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Animeindustrie von uns gegangen. Er verstarb Anfang April mit 82 Jahren in Tokyo, wie das Studio Ghibli, welches er mit Hayao Miyazaki gründete, bekannt gegeben hatte. Eine Lungenentzündung soll der Grund gewesen sein.

Takahata betrat 1959 die Bühne, als er sich dem Animationsstudio Nihon Dôga (heute Tôei Animation) anschloss. Vor der Öffnung seines eigenen Studios inszenierte er Animeserien wie „Heidi" und „Marco" sowie Animefilme wie „Die Abenteuer des kleinen Panda" und „Goshu, der Cellist". Sein Regiedebüt feierte er mit 1968 mit dem Film „Taiyô no Ôji: Horus no Daibôken", der international zum Beispiel unter dem Titel „Little Norse Prince Valiant" herauskam und technisch wie erzählerisch als bahnbrechend galt.

Mit seinem langjährigen Arbeitspartner Hayao Miyazaki und Produzent Toshio Suzuki öffnete er 1985 die Pforten des heute legendären Studio Ghibli, in welchem er als erdende Kraft und Gegenstück zum Träumer Miyazaki wirkte. Als Regisseur steuerte er unter diesem Dach den melodramatischen Kriegsfilm „Die letzten Glühwürmchen", das nachdenkliche „Tränen der Erinnerung - Only Yesterday", das fantasievolle „Pom Poko", das amüsante „Meine Nachbarn die Yamadas" und zuletzt das visuell imposante „Die Legende der Prinzessin Kaguya" bei.

Darüber hinaus beteiligte sich Takahata in der Rolle von Drehbuchautor und Produzent an zahllosen Produktionen wie „Niklaas, ein Junge aus Flandern", „Anne mit den roten Haaren", „Taro, der kleine Drachenjunge", „Nausicaä aus dem Tal der Winde" und „Das Schloss im Himmel". Seine Arbeit und die seiner Mitarbeiter wurde 2013 im japanischen Dokumentarfilm „The Kingdom of Dreams and Madness" beleuchtet.

Milos Forman - 13. April

Einen Künstler wie Milos Forman verliert man nicht alle Tage, denn Künstler wie Milos Forman werden nicht alle Tage geboren. 86 Jahre war der Meisterregisseur aus der Tschechoslowakei alt, als er am Freitag, den 13. April einer kurzen Krankheit erlag. Forman hinterlässt vier Kinder, zwei Paar Zwillinge aus zwei verschiedenen Ehen. Insgesamt war er dreimal verheiratet. Mit der Schriftstellerin Martina Forman hielt die Ehe seit 1999. Der Filmemacher starb im Danbury Hospital nahe seines Hauses in Warren, Connecticut.

Schon während seiner frühen Tage im kommunistischen Osteuropa sorgte Forman in der internationalen Filmwelt für Aufsehen. Für „Die Liebe einer Blondine" und „Der Feuerwehrball" wurde er 1967 und 1969 beispielsweise für den Oscar in der Kategorie des besten fremdsprachigen Filmes nominiert. Zur selben Zeit bekam er erstmals Probleme mit der Regierung, was ihn später gemeinsam mit der blutigen Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 schließlich zur Flucht in den Westen führte.

1975 gelang Forman mit „Einer flog über das Kuckucksnest" der erste echte Welterfolg. In der Adaption des gleichnamigen Ken-Kesey-Romans aus dem Jahr 1962 spielt Jack Nicholson einen aufrührerischen Patienten in einer Nervenheilanstalt in Oregon. Der Film, der heutzutage als Klassiker Hollywoods gilt, gewann bei den folgenden Oscars in allen großen fünf Kategorien: bester Film, bester Regisseur, bester Hauptdarsteller, beste Hauptdarstellerin und bestes adaptiertes Drehbuch.

1977 erhielt Forman die amerikanische Staatsbürgerschaft. Sieben Jahre später, also 1984, legte er sein nächstes Meisterwerk nach, der obskure Mozart-Streifen „Amadeus". Auch hier gewann er wieder den Oscar für den besten Film sowie als bester Regisseur. Insgesamt kamen elf Nominierungen und acht Auszeichnungen zusammen. Seine letzte Chance auf einen Regie-Oscar erhielt Forman 1997 mit „The People vs. Larry Flint", einem Film über den Gründer des Hustler-Magazins. Er verlor jedoch gegen Anthony Minghella („Der englische Patient").

Weitere erwähnenswerte Werke des Regisseurs sind das Musical „Hair" aus dem Jahr 1979, das Andy-Kaufman-Biopic „Der Mondmann" aus dem Jahr 1999, „Goyas Geister" (2006), „Taking Off" (1971), „Valmont" (1989), „Ragtime" (1981) und „Der schwarze Peter" (1964). In „Die Liebenden - Von der Last, glücklich zu sein" trat er zur Abwechslung sogar vor der Kamera auf.

R. Lee Ermey - 15. April

Der amerikanische Schauspieler R. Lee Ermey diente als US-Marine und in der Rolle eines gewissen Gunnery Sergeant Hartman lieferte er die Darbietung seines Lebens. Nun ist Ermey tot, dahingeschieden an den Folgen einer Lungenentzündung, im Alter von 74 Jahren. Sein Tod wurde gestern Abend via Twitter von seinem Manager Bill Rogin bekannt gegeben.

Dank seiner Arbeit in Stanley Kubricks Antikriegsfilm „Full Metal Jacket“ wurde Ermey 1987 für einen Golden Globe als bester Nebendarsteller nominiert. Er verlor gegen Sean Connery („The Untouchables“). Viel wichtiger dürften Ermey allerdings seine militärischen Auszeichnungen gewesen sein. Den Marines war er beigetreten, nachdem ihn ein Richter im Alter von 17 Jahren wegen diverser Vergehen vor die Wahl stellte: Gefängnis oder Militär.

In San Diego arbeitete Ermey zunächst in der Ausbildung. Später schickte man ihn nach Vietnam, wo er 14 Monate lang im Einsatz war. Bis 1972 hielt er dann als Staff Sergeant im japanischen Okinawa die Stellung. Aufgrund medizinischer Probleme, die sich aus seinem aktiven Dienst ergaben, wurde er schließlich pensioniert. Zum Abschied erhielt er die Beförderung zum Gunnery Sergeant. Somit hatten er und seine berühmteste Figur, Gunnery Sergeant Hartman, also denselben Dienstgrad.

Die Freude am Showbusiness entdeckte Ermey, als er während seiner College-Ausbildung, die er nach seiner militärischen Laufbahn auf den Philippinen absolvierte, Francis Ford Coppola als technischer Berater für „Apocalypse Now“ diente. Im Film tauchte er aber auch vor der Kamera auf, nämlich als einer der Chopper-Piloten. Seinen ersten größeren Auftritt hatte er dann in „The Boys in Company C“, wo er - wie kurz darauf in „Full Metal Jacket“ - schon einmal einen Ausbilder spielen durfte.

Von Ermeys Authentizität als Sergeant war Kubrick angeblich so beeindruckt, dass er ihm erlaubte, seine eigenen Dialoge zu schreiben. Und damit war der Grundstein für die Schauspielkarriere gelegt. Über die Jahrzehnte folgten Filme wie „Mississippi Burning“, „Leaving Las Vegas“, „Dead Man Walking“, „Sieben“ und zuletzt „The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning“. Aber auch für etwas leichtere Stoffe hatte Ermey durchaus etwas übrig, wie seine Rollen in „Toy Story“ oder „Die nackte Kanone“ beweisen.

Im Serienbereich war er unter anderem in „Miami Vice“, The X-Files, JAG, „Tales from the Crypt“, Family Guy, Scrubs und House involviert. In dem Krankenhausdrama spielte er sogar den Vater der von Hugh Laurie porträtierten Hauptfigur, John House, der allerdings nur in zwei Episoden zu sehen war. Ermey selbst hatte vier Kinder. Verheiratet war er seit 1975 mit seiner Frau Nila.

Pamela Gidley - 16. April

Schauspielerin und Model Pamela Gidley ist am 16. April Woche in ihrer Heimat in Seabrook im Bundesstaat New Hampshire verstorben. Sie wurde nur 52 Jahre alt.

Gidley begann ihre Schauspielkarriere 1986 mit einer Rolle im Skaterfilm „Trashin' - Krieg der Kids", wo sie an der Seite von Sherilyn Fenn spielte, die später ebenfalls zum Cast von Twin Peaks gehörte. Im selben Jahr feierte sie mit einem Auftritt in einer Folge von MacGyver ihr Debüt im Fernsehen, wo sie Jahre darauf in Serien wie „Angel Street", „Strange Luck", „The Pretender" und Skin zu sehen war. Ihren letzten Auftritt hatte sie 2006 in einer Episode der Krimiserie The Closer.

„Twin Peaks"-Fans ist Gidley bis heute im Gedächtnis geblieben, obwohl sie nicht in der Serie mitwirkte, sondern lediglich in David Lynchs Prequel-Film „Twin Peaks: Fire Walk With Me" auftauchte. Hier spielte sie Teresa Banks, die Leidensgenossin von Mordopfer Laura Palmer (Sheryl Lee), die ein Jahr vor ihr ein ähnliches Schicksal ereilte.

Verne Troyer - 21. April

Der Schauspieler Verne Troyer ist am 21. April im Alter von 49 Jahren verstorben. Der Schauspieler war 81 Zentimeter groß und konnte dies für einige Film- und Fernsehrollen nutzen. Seine Form der Kleinwüchsigkeit war Achondroplasie, die häufigste Form des genetisch bedingten Kleinwuchses.

Troyer hatte Alkoholprobleme und wurde bereits Anfang des Monats ins Krankenhaus eingeliefert. Er stand dort wegen Trunkenheit und Suizidabsichten unter Beobachtung.

Seine Filmkarriere begann in den 90er Jahren und er erschien als Stunt-Double in „Juniors Freier Tag". Es folgten Rollen in „Men in Black", „Versprochen ist Versprochen" neben Arnold Schwarzenegger oder „Dunston - Allein im Hotel". 1999 erfolgte dann der große internationale Durchbruch in „Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung" als Dr. Evils Klon/Bruder Mini-Me. Diese Rolle spielte er in „Austin Powers in Goldständer" erneut.

Auch in „The Grinch" oder „Der Love Guru", sowie „Harry Potter und der Stein der Weisen" war er zu sehen.

Im Fernsehen konnte man ihn als Gaststar in Boston Public, Sabrina, the Teenage Witch, Scrubs oder „Two and a Half Men" sehen. Außerdem wirkte er in den Reality-Serien „Celebrity Wife Swap" und „The Surreal Life" mit.

Wolfgang Völz - 2. Mai

Der deutsche Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Wolfgang Völz, der auch durch seine Synchronstimme berühmt wurde, ist Anfang Mai im Alter von 87 Jahren in seiner Wahlheimat Berlin verstorben, wie die Berliner Morgenpost berichtete.

Völz stand in den 60er Jahren für Formate wie die Polizeiserie „Stahlnetz", die Science-Fiction-Abenteuer der „Raumpatrouille Orion" oder den Krimi „Graf Yoster gibt sich die Ehre" vor der Kamera und wirkte später in Serien wie „Ein Heim für Tiere", „Blankenese" oder „Zum Stanglwirt" mit. Zu seinen Filmerfolgen zählen Titel wie „Der grüne Bogenschütze" aus der Edgar-Wallace-Reihe und der sich darauf beziehende Parodiefilm „Der Wixxer".

Mit seiner markanten, tiefen Stimme machte er sich aber auch ganz ohne bildlich auftreten zu müssen einen Namen. So lieferte er die deutschen Synchronstimmen für Schauspieler wie Walter Matthau, Peter Ustinov, Mel Brooks oder auch Peter Falk als Serien-Detective Columbo. Kindern war er vor allem durch seine langjährige Arbeit als Sprecher der beliebten Figur Kapt'n Blaubär bekannt.

Margot Kidder - 13. Mai

Die Schauspielerin Margot Kidder ist am 13. Mai dieses Jahr im Alter von 69 Jahren am Sonntag in Livingston, Montana gestorben. Sie kämpfte zu jener Zeit mit psychischen Problemen und nahm sich vermutlich selbst das Leben. Die Schauspielerin spielte in den 70ern und 80ern die Daily-Planet-Reporterin Lois Lane in den „Superman“-Filmen mit Christopher Reeve. In einem davon drehte der Mann aus Stahl für seine Lois sogar die Zeit zurück. Außerdem war sie in „The Amityville Horror" zu sehen.

Kidder war außerdem häufiger Gaststar in Serien. Dazu gehören Auftritte bei „Murder She Wrote", „Tales From the Crypt", Touched By An Angel und auch im Superman-Prequel Smallville. 2007 war sie zum letzten Mal im Fernsehen zu sehen in einer Gastrolle in Brothers & Sisters. Sie hinterlässt ihre Tochter Maggie McGuane.

Renate Delfs - 14. Mai

Schauspielerin Renate Delfs ist am 14. Mai mit 93 Jahren in ihrem Geburtsort Flensburg verstorben. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreise statt.

Delfs stieg erst nach dem Tod ihres Mannes als junge Witwe mit drei Kindern in die professionelle Schauspielerei ein. In den 70er Jahren, als sie Mitte 50 war, wurde sie Teil der Unterhaltungssendung „Am laufenden Band" mit Rudi Carrell und trat auf der Bühne ihrer Heimatstadt auf. Später spielte sie in deutschen Serien wie „Pfarrers Kinder, Müllers Vieh", „Nicht von schlechten Eltern", „Aus gutem Haus" oder den Krimiserien „Adelheid und ihre Mörder", „Notruf Hafenkante" und „Großstadtrevier" mit. Meist als die norddeutsche Oma - eine Rolle nah an ihr selbst, die ihr lag.

Neben der Schauspielerei war sie jahrelang als Geschäftsführerin der Flensburger Touristeninformation tätig und setzte sich für den Erhalt des Plattdeutschen sowie der norddeutschen Mundart Petuh ein. 1999 lernt sie Schauspielerin Rike Schmid bei Dreharbeiten kennen und veröffentlicht mit ihr 2015 das Buch „Nimm mich mit nach Gestern..." über ihre Erfahrungen als Mädchen im Nationalsozialismus. Sie ist die bisher einzige weibliche Ehrenbürgerin von Flensburg.

Hugh Dane - 16. Mai

Die Stars von The Office mussten dieses Jahr den Verlust einen geschätzten Kollegen verkraften. Hugh Dane, bekannt als Hank, der Sicherheitsmann, verstarb am 16. Mai im Alter von 75 Jahren. Wie später bekannt wurde, war Bauchspeicheldrüsenkrebs die Ursache.

Dane war circa seit 1990 als Schauspieler aktiv und trat neben The Office beispielsweise auch in The Fresh Prince of Bel-Air, Curb Your Enthusiasm und The West Wing oder in Filmen wie „Brautalarm“, „Meine Frau, unsere Kinder und ich“ und „Joyride“ auf. Bei der Workplacecomedy gehörte er fast zehn Jahre lang zum erweiterten Cast.

Via Twitter meldeten sich inzwischen auch seine Kollegen von The Office zu Wort. Der Dwight-Darsteller Rainn Wilson postete beispielsweise eine alte Szene von Dane, Steve Carell und sich selbst. Dazu schrieb er: „Ruhe in Frieden, Hugh Dane, auch bekannt als Hank, der Sicherheitsmann. Er war einer der Großen. So freundlich, witzig, talentiert. Wir werden ihn alle vermissen.“ Des Weiteren wies Wilson auf eine Website hin, auf der im Namen des verstorbenen Schauspielers Spenden eingereicht werden können.

Mindy Kaling schloss sich dem Nachruf ihres Kollegen an und ergänzte: „Ich habe es geliebt, mit ihm zu schreiben und mit ihm zu schauspielern.“ Carell hielt sich derweil ein wenig kürzer, ließ aber nicht weniger Wertschätzung in seine Worte fließen: „Was für ein fantastischer Kerl.

Allyn Ann McLerie - 21. Mai

Die kanadischstämmige US-Schauspielerin Allyn Ann McLerie ist am 21. Mai dieses Jahres im Alter von 91 Jahren von uns gegangen.

McLerie begann ihre Karriere in den 1940er Jahren mit Broadway-Stücken wie „Where's Charly", ehe sie 1952 in der Filmadaption mitwirkte. Weiter ging es für sie mit Spielfilmen wie dem Western „Calamity Jane" („Schwere Colts in zarter Hand") oder dem Kriegsdrama „Urlaub bis zum Wecken" („Battle Cry"). Regisseur Sydney Pollack engagierte sie für seine Filme „They Shoot Horses, Don't They?" („Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss") und „Jeremiah Johnson".

Im Serienbereich spielte sie unterdessen in einzelnen Folgen von „Bonanza", „Die Waltons", „Kojak", „Dynasty" („Der Denver-Clan"), „Knight Rider" und der Serienadaption von „Dirty Dancing" mit. Häufigere Auftritte hatte sie hingegen in „The Tony Randall Show", „The Thorn Birds" („Die Dornenvögel"), „Love Boat" und „The Days and Nights of Molly Dodd".

Ihre allerletzte Rolle spielte sie bereits 1994 in der Spielfilmkomödie „Police Academy 7", in dem sie an der Seite ihres Ehemannes George Gaynes alias Commandant Lassard zu sehen war.

Alan O'Neill - 6. Juni

Der aus Irland stammende Schauspieler Alan O'Neill ist am 6. Juni verstorben. Laut TVGuide starb er im Alter von nur 47 Jahren in seiner Wohnung in Los Angeles. Dort fand ihn seine Freundin in der Nacht zum Donnerstag. Als Todeszeitpunkt wird Mittwoch, der 6. Juni angegeben. Später wurde bekannt, dass er im alkoholisierten Zustand gestürzt war.

O'Neill war vor allem bekannt durch seine kleine Nebenrolle im Bikerdrama Sons of Anarchy. Dort war er seit Staffel sechs als irischer Gangster Hugh zu sehen, der Verbindungen zu Connor (Scott Anderson) hatte und somit in einigen Waffendeals mit SAMCRO involviert war. Auch die überaus tödliche siebte Staffel der Serie überlebte die Figur, sodass auch er noch im Finale zu sehen war. Insgesamt kam er auf sieben Auftritte.

Ebenfalls zu sehen war O'Neill in Serien wie Undercovers, „Fair City“, „Keen Eddie“, „Rebel Heart“ und „Tim and Eric's Bedtime Stories“. Ansonsten listet IMDb diverse Rollen in Kurzfilmen und einen Auftritt im Thriller „Urge: Rausch ohne Limit“, in dem auch der 007-Star Pierce Brosnan zu sehen ist.

Jackson Odell - 8. Juni

Das Team rund um The Goldbergs betrauerte dieses Jahr den Tod eines seiner Mitglieder: Jungschauspieler Jackson Odell, der in der -Sitcom als Ari zu sehen war. Die Todesursache soll eine Überdosis illegaler Drogen gewesen sein.

Odell war zum Zeitpunkt seines Todes lediglich 20 Jahre alt und hätte am 2. Juli seinen 21. Geburtstag gefeiert. Der Schauspieler wurde vergangenen Donnerstag leblos in seiner Wohnung in Tarzana aufgefunden. Neben seiner Fernsehkarriere verfolgte Odell außerdem Ambitionen als Sänger und Songschreiber.

In The Goldbergs war Odell in den ersten beiden Staffeln als Danas älterer Bruder Ari Caldwell zu sehen, der mit Erica und Lexie befreundet war. In insgesamt acht Episoden war er zu sehen und außerdem in Serien wie Modern Family, The Fosters und Arrested Development.

Die Odell-Familie hat ihren geliebten Sohn und Bruder verloren, Jackson Odell“, heißt es in einem offiziellen Statement der Familie. „Er wird immer einen leuchtendes Licht sein und eine brillante, liebende und talentierte Seele. Er hätte so viel mehr teilen können. Unsere Familie wird diese Wahrheit immer weitertragen. Unser Wunsch ist es, dass es der Rest der Welt ebenso tut. Wir müssen nun versuchen, Sinn in diesem unermesslichen Schmerz zu finden und brauchen dafür Privatsphäre.

Deanna Lund - 22. Juni

Die US-amerikanische Film- und Fernsehschauspielerin Deanna Lund ist am 22. Juni im Alter von 81 Jahren verstorben.

Lund begann ihre Karriere in den 60er Jahren und startete richtig mit der Science-Fiction-Serie „Land of the Giants" („Planet der Giganten") durch, wo sie zwei Staffeln lang als das unberechenbare Partygirl Valerie Scott zu sehen war. Andere TV-Auftritte absolvierte sie in Genreserien wie „Batman" und „The Incredible Hulk" oder auch The Waltons oder der Seifenoper „One Life to Live" („Liebe, Lüge, Leidenschaft").

Anfang der 90er zog sie sich vorerst aus dem Geschäft zurück. Im neuen Jahrtausend war sie noch einmal in drei Filmrollen zu sehen. Zuletzt im Fernsehfilm „Foxxx David".

Daniel Pilon - 26. Juni

Schauspieler Daniel Pilon ist am 26. Juni im Alter von 77 Jahren verstorben. Wie TV, eh? berichtete, ging er nach längerer Krankheit von uns.

Der aus Montreal stammende Pilot begann seine Karriere in den 60er Jahren, als er in Filmen wie „Play Dirty" („Ein dreckiger Haufen") mit Michal Caine und „La Voie lactée" („Die Milchstraße") von Luis Buñuel zu sehen war. Später arbeitete er mit Orson Wells im Rahmen der belgischen Romanverfilmung „Malpertuis" und mit Christopher Lee für „Starship Invasions" („Invasion der Raumschiffe") zusammen.

In der Serienwelt machte er sich Mitte der 80er Jahre als Tycoon Renaldo Marchetta aus der siebten und achten Staffel von Dallas (1978) einen Namen. „Ryan's Hope", „Die Armut der Reichen", Urban Angel, die „Scoop"-Serien und „Vampire High" waren weitere Stationen seiner Serienkarriere.

Seine letzte Filmrolle nahm Pilon 2010 im Rahmen der kanadisch-belgisch-französischen Koproduktion „Krach" an.

Denis Akiyama - 28. Juni

Denis Akiyama, der kanadische Schauspieler und Synchronsprecher mit japanischen Wurzeln, ist vergangenen Donnerstag im Alter von 66 Jahren in Toronto verstorben, wie seine Agentur über Twitter verkündete.

Akiyama begann seine Film- und Fernsehkarriere Anfang der 80er Jahre und brachte es im Laufe der Jahre auf über 100 Credits. Er lieh zahlreichen Cartoonfiguren wie Iceman und Sunfire seine Stimme und war darüber hinaus als Synchronsprecher für Videospiele sowie die englischen Fassungen von Animes wie Sailor Moon tätig.

Er stand allerdings auch als Schauspieler vor der Kamera und spielte unter anderem in der William-Gibson-Adaption „Johnny Mnemonic" mit und war in der Videospielkomödie „Pixels" als Pacman-Erfinder Professor Iwatani dabei. Im Serienbereich wirkte er in Formaten wie Warehouse 13, „She's the Mayor" oder auch 12 Monkeys mit. Sein letztes Engagement war die wiederkehrende Rolle des Koji Yasuda in der kanadischen Krimiserie Carter.

Steve Ditko - 29. Juni

Zusammen mit Stan Lee hat Steve Ditko die Marvel-Charaktere Spider-Man und Doctor Strange zum Leben erweckt und Squirrel Girl ins Marvel-Universum eingeführt. Am 29. Juni ist der Comic-Künstler im Alter von 90 Jahren verstorben.

Der Zeichner erschuf 1961 eine der wichtigsten Figuren des Comic-Verlags: Spider-Man. Nachdem Lee mit der Arbeit von Jack Kirby nicht zufrieden war, übergab er Ditko den Auftrag, der Spider-Man das charakteristische rot-blaue Kostüm und die Netzsprüher verpasste. Sein Debüt in „Amazing Fantasy No. 15" war ein unerwarteter Erfolg und führte zur Comicreihe „The Amazing Spider-Man". Ditko war auch an den Figuren Doctor Octopus, Sandman, The Lizard und Green Goblin beteiligt. Bis zur Ausgabe No. 38 ist Ditko als Künstler aufgeführt.

Im Jahr 1963 erschuf Ditko einen weiteren Marvel-Charakter, der groß rauskommen sollte: Doctor Strange gab in „Strange Tales No. 110 " sein Debüt. Im Jahr 1966 kam es zum Streit zwischen Stan Lee und Ditko und er verließ den Marvel-Verlag. Er arbeitete dann unter anderem für Charlton und DC Comics. In dieser Zeit entstanden wiederum Figuren wie Hawk and Dove und The Creeper. Dann kehrte er 1979 zu Marvel zurück, wo er an „Machine Man" und „Micronauts" mitarbeitete. Zu seinen letzten Arbeiten gehört Squirrel Girl, die 1992 das Licht erblickte.

Vanessa Marquez - 30. August

Die Schauspielerin Vanessa Marquez ist am 30. August im Alter von 49 Jahren gestorben. Sie war Serienjunkies als Krankenschwester Wendy Goldman aus der Krankenhausserie Emergency Room bekannt. Die Schauspielerin wurde von der South-Pasadena-Polizei erschossen und getötet, wie Variety meldet.

Die Beamten wurden zu ihrem Wohnort gerufen, nachdem ihr Vermieter gebeten hatte, ihren Zustand zu überprüfen. Demnach soll sie beim Eintreffen der Polizei unter Anfällen gelitten haben, die mit ihrer diagnostizierten Krankheit zu tun hatten und konnte sich nicht kontrollieren. Es wurden Paramedics und ein Psychiater zur Hilfe gerufen. Nach 90 Minuten soll sich Marquez mit einem Luftgewehr bewaffnet haben und auf die Polizisten gezielt haben, weswegen sie geschossen haben.

Neben ihrer Rolle in „ER“ war sie im Film „Stand and Deliver“ und in „Malcolm & Eddie“ sowie „Wiseguy“ zu sehen. Im Oktober 2017 hat sie sich über Twitter beschwert, dass sie bei „ER“ unter sexueller Belästigung und Diskriminierung wegen ihrer Herkunft gelitten habe, auf die schwarzer Liste der unerwünschten Personen gekommen sei und hat auch George Clooney direkt angesprochen. Clooney hatte laut eigener Aussage allerdings nichts mit der Casting- oder Personalabteilung zu tun gehabt und war weder Autor, Produzent noch Regisseur bei der Serie.

Marquez litt, laut eigener Aussage, unter einer tödlichen Form der Krankheit Zöliakie, weswegen sie unter chronischen Schmerzen gelitten hat und was sie an ihr Zuhause gebunden hat.

Jacqueline Pearce - 3. September

Schauspielerin Jacqueline Pearce ist am 3. September im Alter von 74 Jahren in ihrer Heimat in Lancashire verstorben, wie The Guardian berichtete. Die Britin wurde 2012 mit Brustkrebs diagnostiziert, erlag jedoch letztlich einer Lungenkrebserkrankung.

Pearce begann ihre Karriere 1964 mit Auftritten in britischen Serien wie „Danger Man" („Geheimauftrag für John Drake") und spielte kurze Zeit später in den Hammer-Horrorfilmen „The Plague of the Zombies" („Nächte des Grauens") und „The Reptile" („Das schwarze Reptil") mit.

Am bekanntesten war sie für ihre Rolle der Supreme Commander Servalan aus der Science-Fiction-Serie Blake's 7. Eine Rolle, die nur für eine Episode vorgesehen war, dank Pearces Performance jedoch zur zentralen Antagonistin weiterentwickelt wurde. Kurz darauf gab sie sich auch im Doctor Who-Crossover „The Two Doctors" aus der Ära von Colin Baker die Ehre.

Zur Ruhe setzte sie sich 2006 nach ihrem letzten TV-Auftritt in der Serie „Casualty".

Bill Daily - 4. September

Als bester Freund von Larry Hagman in der Sitcom I dream of Jeannie, hierzulande als „Bezaubernde Jeannie" bekannt, ist Bill Daily berühmt geworden. Am 4. September ist der US-Schauspieler von uns gegangen. Daily wurde 91 Jahre alt.

Daily spielte in der 60er-Jahre-Hexensitcom fünf Jahre lang Major Roger Healey, den Freund von Major Anthony Nelson und Jeannie. Später spielte er sechs Staffeln lang den Pilot Howard Borden in der „The Bob Newhart Show" und erschien dann als Psychiater Dr. Larry Dykstra in ALF. Gastrollen übernahm er in Serien wie „Bewitched", „The Mary Tyler Moore Show", „Love American Style", „Aloha Paradise" und „Starting from Scratch". Zuletzt erschien er 1997 in einer Gastrolle von Caroline in the City.

Bill Daily brach die Lane Technical High School ab, um ein Leben als Musiker zu beginnen. Er spielte Bass mit Jazz Bands in Clubs im Mittleren Westen. Dann wurde er von der Army eingezogen und kämpfte im Korea-Krieg. Anschließend arbeitete er für WMAQ als Ansager und Manager. Bald darauf landete er schon vor der Kamera. Nach der „The Bob Newhart Show" wurde dem ewigen sidekick eine eigene Serie angeboten, „Small & Frye", in der er einen neurotischen Arzt spielte. Doch die Comedy wurde nach nur drei Monaten auf Sendung wieder abgesetzt. Später bekam er mit „Starting from Scratch" eine weitere Chance, doch auch die Sitcom wurde nach nur einer Staffel beendet.

Daily war dreimal verheiratet und hinterlässt drei Kinder.

Burt Reynolds - 6. September

Hollywood-Legende Burt Reynolds verstarb dieses Jahr im Alter von 82 Jahren.

Von 1978 bis 1982 galt er ohne Unterbrechung als bestbezahlter Schauspieler in ganz Hollywood. Auf dem Gipfel seiner Karriere hatte der schnurrbärtige Haudegen insgesamt vier Filme gleichzeitig in den Kinos. Und bis ins hohe Alter blieb Reynolds, der besonders als Bo „Bandit" Darville in „Ein ausgekochtes Schlitzohr“ Ruhm erlangte, höchst aktiv. Erst im Frühjahr erschien sein teils autobiografisches Werk „The Last Movie Star“. Im Mai unterschrieb er beim neuen Tarantino-Streifen „Once Upon a Time in Hollywood“ (wir berichteten).

Reynolds starb am Donnerstag, den 6. September im Alter von 82 Jahren im Jupiter Medical Center in Florida. Geboren wurde der Schauspieler am 11. Februar 1936 in Lansing, Michigan als Sohn irisch-italienischer Vorfahren sowie als Enkel einer Cherokee-Indianerin. Reynolds hinterlässt seinen 30-jährigen Sohn Quinton Anderson Reynolds, den er mit seiner Schauspielkollegin Loni Anderson („WKRP in Cincinnati“) zur Welt brachte.

Entgehen wird der Welt ein letzter großer Auftritt Reynolds': Hieß es anfangs noch, er hätte seine Szenen für „Once Upon a Time in Hollywood“ bereits abgedreht, berichtet THR nun, dass dem nicht der Fall sei. In der Postproduktion befindet sich dafür ein kleinerer Streifen namens „The French Cowboy“. Reynolds begann seine Karriere 1966, also erst mit 30 Jahren. 1991 respektive 1992 gewann er seinen ersten Emmy und den ersten Golden Globe für seine Serienrolle in „Evening Shade“ alias „Daddy schafft uns alle". 1998 war der Schauspieler sogar für den Oscar nominiert, doch am Ende unterlag seine Darbietung in „Boogie Nights“ der von Robin Williams in „Good Will Hunting“.

Im letzten Kapitel seiner Memoiren „But Enough About Me" schrieb Reynolds: „Ich wollte immer alle möglichen Erfahrungen sammeln und heiter untergehen. Ich weiß, ich bin alt, doch ich fühle mich jung. Und eines kann mir wirklich keiner nehmen: Niemand hatte je mehr Spaß als ich.

Peter Donat - 10. September

Im Alter von 90 Jahren starb der Schauspieler Peter Donat dieses Jahr an den Folgen seiner Diabetes. Laut New York Times starb Donat in seinem eigenen Haus in Kalifornien. Vor der Kamera stand der Fernsehveteran zuletzt 2003 für einen Gastauftritt bei „Murder, She Wrote". Vier Jahre zuvor sah man ihn zum letzten Mal als Bill Mulder in The X-Files.

Tatsächlich ist Donats Rolle bei „Akte X" als Vater der Hauptfigur Agent Mulder (David Duchovny) die wohl berühmteste in der jüngeren Vergangenheit des Schauspielers. Erstmals zu sehen war er in der Serie in Staffel zwei, genauer gesagt in der Episode Colony. Später hatte er noch fünf weitere Auftritte, wobei sein letzter in Staffel sechs stattfand, in der Episode One Son. Bill Mulder starb zwar schon im Finale der zweiten Staffel, doch kehrte für diverse Flashback-Szenen zurück.

Duchvony, Donats Sohn bei The X-Files, äußerte sich via Twitter zum Tod des Schauspielers wie folgt: „Peter hatte eine natürliche Gravitas als Darsteller und schien von dieser Generation zu kommen, die die Kunst sehr ernst nahm, aber auch nicht zu ernst. Es war eine Ehre, ihn zu kennen und mit ihm zu arbeiten.

Knapp sechs Jahrzehnte lang stand Donat vor der Kamera. Neben The X-Files und „Murder, She Wrote" sah man ihn auch in Serien wie Charlie's Angels, „Hill Street Blues", Dallas (1978) und „Hawaii Five-0", der Mutterserie des heutigen Revivals. Für das Filmgeschäft ließ er sich in Streifen wie „Der Pate - Teil II“, „Das China-Syndrom“ und „Der Rosenkrieg“ ablichten.

Al Matthews - 22. September

Der in Brooklyn geborene Schauspieler Al Matthews ist am 22. September im Alter von 75 Jahren verstorben. Wie Deadline berichtete, starb er in der spanischen Provinz Alicante, wo er seit 2005 seinen Lebensabend verbrachte.

Matthews machte sich einen Namen als Sänger und Schauspieler, der viel Zeit in Großbritannien verbrachte. Dort spielte er Ende der 70er in der TV-Serie „Grange Hill" mit. Am berühmtesten ist er jedoch für militärische Rollen, wie die des cholerischen Sergeant Apone aus James Camerons Sci-Fi-Fortsetzung „Aliens". In Uniform war er darüber hinaus in „The Fifth Element" und dem Bond-Streifen „Tomorrow Never Dies" zu sehen. Im wahren Leben diente er während des Vietnamkriegs bei den US Marines.

Paul Vasquez - 24. September

Der aus Sons of Anarchy bekannte Schauspieler Paul John Vasquez ist im September im Alter von 48 Jahren im kalifornischen San Jose verstorben. Laut TMZ soll ein Herzinfarkt die plötzliche Todesursache gewesen sein.

Neben seinem kurzen Auftritt als Angel Ganz im Biker-Drama, ließ Vasquez sich auch in Serien wie Emergency Room, CSI: New York und Justified blicken. Darüber hinaus fungiert er als Produzent an der Doku „Quincy Coleman: It's All in the Song". Zwei von ihm geschriebene Projekte, „Thug Alley" und „Spoody Gets His Gunz", sahen ihn für die Zukunft im Cast vor.

Scott Wilson - 6. Oktober

Schauspieler Scott Wilson, der in der Zombieserie The Walking Dead als Hershel Greene ein moralisches Zentrum war, ist im am 6. Oktober dieses Jahres im Alter von 76 Jahren verstorben. Er litt unter Leukämie.

Noch während der New York Comic-Con wurde bekannt, dass er in der neunten Staffel einen Gastauftritt als Hershel haben werde, der im Sommer abgedreht wurde. Kurz darauf machte die traurige Nachricht seines Todes die Runde.

Seine erste große Rolle hatte Wilson in dem Film „Heat of the Night“. Anschließend erschien er in rund 50 weiteren Rollen, darunter „The Great Gatsby“ und „Dead Man Walking“. Für seine Rolle im Film „The Ninth Configuration“ wurde er 1980 für einen Golden Globe in der Kategorie „Best Supporting Actor“ nominiert. Bei The Walking Dead spielte er von der zweiten bis zur vierten Staffel mit. Im Fernsehbereich erschien er zudem in The OA, Bosch und CSI: Crime Scene Investigation.

Celeste Yarnall - 7. Oktober

Die US-Schauspielerin Celeste Yarnall ist im Alter von 74 Jahren an einer Krebserkrankung gestorben. Trekkies kannten sie als Yeoman Martha Landon, doch auch an der Seite von Elvis tratt sie im Lauf ihrer Karriere auf.

Auch wenn Yarnall nur in einer einzigen Episode von Star Trek zu sehen war, nämlich 1967 in The Apple (2x05), verstand sie sich stets als festen Teil der Trekkie-Familie. Über die Jahre tauchte sie bei zahlreichen Conventions auf und gab fleißig Autogramme. Als sie schließlich die Diagnose Eierstockkrebs erhielt, schrieb sie zwischen 2014 und 2015 diverse Gastbeiträge für die Website StarTrek.com, um den Kampf nicht allein bestreiten zu müssen.

Yarnall verstarb in ihrem Zuhause in Westlake Village, Kalifornien. Zum Zeitpunkt ihres Todes war die Schauspielerin 74 Jahre alt und hinterließ einen Ehemann, eine Tochter und eine Enkelin. Auch sie werden in ihrer Trauer sicherlich gerührt sein von der großen Anteilnahme.

In jüngeren Vergangenheit war Yarnall nur noch selten vor der Kamera zu sehen. Ihren letzten „großen" Auftritt hatte sie 2006 im Fan-Fiction-Film „Star Trek: Of Gods And Men". In der echten Star Trek-Serie trat sie damals als rotuniformiertes love interest für Chekov (Walter Koenig) auf. Der Name ihrer Rolle lautete Yeoman Martha Landon.

Aktiv war Yarnall besonders in den Sechzigern und Siebzigern, als sie beispielsweise auch in Serien wie „Ein Käfig voller Helden", „Bonanza", „Mannix", „Solo für O.N.C.E.L.", „Planet der Giganten", „Verliebt in eine Hexe", „Ihr Auftritt, Al Mundy", „Das Geheimnis der blauen Tropfen" und „The Adventures of Ozzie & Harriet" auftrat. Und auch in einigen Filmen war sie zu sehen: „Der verrückte Professor", „Unter Wasser rund um die Welt", „The Velvet Vampire", „Scorpio, der Killer" und sogar im Thomas-Gottschalk-Streifen „Trabbi goes to Hollywood".

Am stolzesten dürfte Yarnall allerdings auf ihre Zusammenarbeit mit Elvis Presley gewesen sein. In der Komödie „Liebling, lass das Lügen" aus dem Jahr 1968 spielte sie eine Femme fatale im silbernen Minirock und mit weißem Pelzmantel, die die Aufmerksamkeit des King of Rock magisch auf sich zog. Als er dann voller Ekstase seinen Hit „A Little Less Conversation" für sie sang, blieb der National Association of Theatre Owners keine andere Wahl, als die junge Schauspielerin zum vielversprechendsten neuen Star des Jahres zu küren. Ein gelebtes Leben.

Stan Lee - 12. November

Comic-Legende Stan Lee ist im Alter von 95 Jahren in Los Angeles verstorben. Als Comicautor hat er zahlreiche Marvel-Helden erdacht und sie mit verschiedensten Zeichner, darunter Jack Kirby, erfunden. Dabei gehen Figuren wie Spider-Man, Thor, Hulk und die Fantastic Four aber auch die X-Men auf ihn zurück.

Bereits als Teenager arbeitet Lee als Kopierassistent bei Timely Productions - die Firma, die später zu Marvel Comics wird. Mit 17 Jahren beginnt Lee, Comics zu veröffentlichen. Somit ist er der jüngste Redakteur in der Comic-Branche. Seine erste Veröffentlichung ist eine Seite in Captain America im Jahr 1941. Hier unterzeichnet er seine Arbeit zum ersten Mal mit seinem Pseudonym.

Im Zweiten Weltkrieg wird Lee in die Armee als Bühnenautor eingezogen, von denen es nur eine Handvoll gibt. Er schreibt Anleitungen und Cartoons für seine Kameraden. Nach dem Krieg kehrt er wieder zu Timely Productions zurück. Doch Ende der 60er Jahre will er fast seinen Beruf in der Comic-Branche aufgeben, da neue Zensuren eingeführt werden. Die Regierung ist der Meinung, dass Comics nicht gut für Jugendliche sind.

Er hält jedoch an seinem Traum fest und will die Comic-Welt revolutionieren. Er erschafft 1961 zusammen mit Jack Kirby die „Fantastic Four“. Es folgen unter anderem „Hulk“, „Iron Man“, „Thor“, „X-Men“ und „Spider Man“. Er gibt seinen Charakteren Fehler und Probleme und will, dass sich die Leser mit seinen Figuren identifizieren können. In dieser Art gibt es bis dahin noch keine Superhelden und er ist der Erste, der seine Comics auf diese Weise aufbaut. Über viele Jahre lang ist der Synonym mit Marvel, hat einen Job als Chefredakteur und baute auf die Interaktion mit den Lesern, die er True Believers nannte. Aus dieser Zeit stammen Slogans wie Make Mine Marvel, die Mighty Marvel Marching Society oder Excelsior! Stan Lee hat sich einen Ruf als lebenslanger Marvel-Promoter aufgebaut.

Ab den 80er Jahren agiert er als Produzent vieler Marvel-Filme und ist in vielen Cameo-Auftritten zu sehen. So sieht man ihn beispielsweise als Hot Dog Verkäufer in „X-Men“ oder als Barkeeper in „Ant-Man“. Auch in The Big Bang Theory, The Simpsons, The Gifted, Eureka und vielen weiteren Serien spielt er sich selbst. In Ultimate Spider-Man spielte er den Schulleiter Stan, in „Big Hero 6“ den Vater der Figur Fred.

Wegen seines hohen Alters und seiner zuletzt schwächeren Gesundheit wurden einige Marvel-Cameos auf Vorrat gedreht. In den Filmen des MCU ist er meist in einer kleinen Rolle zu sehen, in TV-Serien taucht er auch manchmal nur als Bild oder auf einem Poster auf. Auch in Videospielen ist er als Erzähler oder Figur vertreten.

2002 verklagt Lee Marvel Enterprises auf Schadensersatz. Er will zehn Prozent der Einnahmen haben, die Marvel durch Verfilmungen seiner Charaktere verdient. Das Unternehmen einigt sich mit Lee auf eine Entschädigung in Millionenhöhe. Nach seinem aktiven Zeit bei Marvel versucht er es mit anderen Filmen und arbeitet als Produzent, an die Hochzeiten beim Haus der Ideen kann er dabei nie anschließen.

Im Jahr 2016 produziert Lee seine eigene Serie Stan Lee's Lucky Man mit James Nesbitt in der Hauptrolle. In der Krimi-Serie geht es um einen Polizisten, der mit Hilfe eines Armbands sein Glück kontrollieren kann.

Lee hinterlässt zwei Töchter. Seine Frau Joan ist im vergangenen Jahr gestorben.

Katherine MacGregor - 13. November

Am 13. November ist Schauspielerin Katherine MacGregor im Seniorenheim des Motion Picture and Television Funds in Los Angeles verstorben, berichtete The Hollywood Reporter. Sie wurde 93 Jahre alt.

MacGregor war vor allem für ihre Rolle der klatschverbreitenden Ladenbesitzerin Harriet Oleson aus der -Historiendramaserie „Little House on the Prairie“ („Unsere kleine Farm“) bekannt, die sie neun Staffeln und 153 Episoden lang verkörperte. Ihre Karriere begann in den 50er Jahren, als sie nach ihrem Universitätsabschluss nach New York zog und bald darauf in Broadway-Stücken wie „The Seven Year Itch“ zu sehen war. Zum Theater kehrte sie nach ihrem TV-Erfolg zurück, ehe sie sich Anfang der 2000er zur Ruhe setzte.

Melissa Gilbert, die in „Unsere kleine Farm“ die Laura Ingalls Wilder spielte, erinnert mit einigen Worten an ihre verstorbene Kollegin: „Diese Frau hat mir so viel beigebracht... über Schauspielerei... alten Schmuck... und das Leben. Sie nahm kein Blatt vor den Mund und war zum Schreien komisch. Eine wahrlich begabte Schauspielerin, die einen abscheulichen Charakter mit so viel Herz spielen konnte. Ihre Harriet Oleson war die Frau, die unsere Fans zu hassen liebten. Eine perfekte Antagonistin. Was Leute außerhalb unserer Farm-Familie nicht wussten, war wie liebevoll und fürsorglich sie mit dem jüngeren Cast gewesen ist. Ich habe sie wirklich geliebt und finde großen Trost darin zu wissen, dass sie nun ihren Frieden hat und ihre Seele laut ihrem Glauben zur nächsten Inkarnation fortgeschritten ist.“ (MacGregor war zum Hinduismus übergetreten.) „Mach es gut, Scottie, Ich hoffe mit ganzen Herzen, dass wir uns nächstes Mal wieder treffen.

Michele Carey - 21. November

Michele Carey ist am 21. November dieses Jahres im Alter von 75 Jahren verstorben. Sie begann ihre Karriere als Model und zog mit 21 Jahren nach Los Angeles, wo ihr eine Rolle in einer Episode der Serie „The Man From U.N.C.L.E.“ („Solo für O.N.K.E.L.“) angeboten wurde. Bis in die späten 80er tauchte sie immer wieder in Serien auf und war unter anderem in „Mission: Impossible“ („Kobra, übernehmen Sie“), „Gunsmoke“ („Rauchende Colts“), „The Six Million Dollar Man“ („Der sechs Millionen Dollar Mann“) und „A Man Called Sloane“ zu sehen.

Im Filmbereich arbeitete sie mit einigen großen Stars zusammen. So zum Beispiel mit John Wayne im Western „El Dorad“ von 1966 oder mit Elvis Presley in „Live a Little, Love a Litte“ („Liebling, lass das Lügen“) von 1968. Ihre letzten Auftritte vor der Kamera absolvierte sie Ende der 80er Jahre in den Horrorfilmen „In the Shadow of Kilimanjaro“ („Im Schatten des Kilimandscharo“) und „The Stay Awake“.

Bernardo Bertolucci - 26. November

Bernardo Bertolucci, der Mann hinter Filmen wie „Der letzte Tango in Paris“, „Die Träumer“ oder „Der letzte Kaiser“, verstarb am 26. November in Rom. 77 Jahre war der Italiener alt geworden.

Sein letzter Tango war also doch nicht in Paris, sondern in Rom, doch der letzte Kaiser war Bernardo Bertolucci tatsächlich. Bis zu seinem Tod galt er als einer der einflussreichsten Regisseure Italiens und Europas. Laut der Tageszeitung La Repubblica starb er mit 77 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Insgesamt gewann der Filmemacher im Lauf seiner langen Karriere zwei Oscars und zwei Golden Globes. Zudem waren ihm der Goldene Löwe bei den Filmfestspielen von Venedig sowie die Goldene Palme in Cannes verliehen worden, beide für sein Lebenswerk. Und auch auf dem Hollywood Walk of Fame durfte er sich mit einem Stern verewigen.

Bertoluccis berühmtestes Werk ist sicherlich „Der letzte Kaiser“ aus dem Jahr 1987. Dieses war es auch, das ihm je einen Academy Award für die beste Regie und das beste adaptierte Drehbuch einbrachte. Die Handlung des historischen Filmes dreht sich um den chinesischen Kaiser Puyi, der bereits als Zweijähriger die Thronfolge antrat und nach drei Jahren wieder abdanken musste. Genauso unvergessen ist aber auch „Der letzte Tango in Paris“ aus dem Jahr 1972, in dem ein alter Marlon Brando mit der jungen Maria Schneider anbandelt. Später sorgte der Streifen für große Empörung, als Schneider zugab, sich im Rahmen der Dreharbeiten „vergewaltigt“ gefühlt zu haben.

Erst 2016 äußerte sich Bertolucci noch einmal zu den Vorwürfen und sprach dabei von einem „lächerlichen Missverständnis“, während Brando, um den es ja eigentlich ging, sich nicht mehr äußern konnte, da er bereits 2004 starb. 2012 erschien mit „Ich und Du“ Bertoluccis letztes Werk. Neun Jahre zuvor hatte er durch „Die Träumer“ der Schauspielerin Eva Green zum Durchbruch verholfen, obwohl der Regisseur sich auch hier die Kritik gefallen lassen musste, dass er in seinem Film hauptsächlich eigene „sexuelle Altherrenfantasien“ ausgelebt hätte.

Seinen ersten Film fertigte Bertolucci bereits mit Anfang Zwanzig an. Sein Titel lautete „La Commare Secca“. Sein zweites Werk, „Vor der Revolution“, brachte ihm 1964 Ärger mit den kommunistischen Kräften in Italien ein, wodurch er vier Jahre lang kein Studio mehr fand. Doch nur acht Jahre später kam dann „Der letzte Tango in Paris“ zustande. Weitere Erfolgsfilme des Regisseurs waren „1900“, „Der große Irrtum“, „Gefühl und Verführung“, „Himmel über der Wüste“ und „Little Buddha“. Darüber hinaus half er Sergio Leone beim Drehbuch von „Spiel mir das Lied vom Tod“.

Stephen Hillenburg - 26. November

Stephen Hillenburg, der Schöpfer der -Zeichentrickserie „SpongeBob Squarepants“, ist 26. November dieses Jahres verstorben. Er wurde 57 Jahre alt. Todesursache ist seine Erkrankung an Amyotrophe-Lateralsklerose (ALS), die im März 2017 bei ihm diagnostiziert wurde.

Das Statement von Nickelodeon: „Wir sind unglaublich traurig über die Nachricht, dass Steve Hillenburg nach seinem Kampf mit ALS verstorben ist. Er war ein geliebter Freund und ein langjähriger kreativer Partner für alle bei Nickelodeon und unsere Herzen sind bei der gesamten Familie. Steve hat ,SpongeBob Schwammkopf' mit einem einzigartigen Sinn für Humor und einer Unschuld versehen, die Generationen von Kindern und Familien überall Freude gebracht hat. Seine einzigartigen Charaktere und die Welt von Bikini Bottom werden als Erinnerung fungieren, dass wir Optimismus, Freundschaft und die unendliche Kraft der Vorstellungskraft wertschätzen sollten.

Hillenburg hatte 1984 seinen Bachelor-Abschluss in Natural Resource Planning and Interpretation an der Humboldt State University in Arcata erreicht. Er unterrichtete dann Meeresbiologie am Orange County Marine Institute (heutzutage Ocean Institute) in Kalifornien. Sein Interesse für die Meereswelt und seine künstlerische Ader führten dazu, dass er Geschichten schrieb, um zu lehren, die später dann zu den Bewohnern von Bikini Bottom wurden. 1987 folgte dann sein Abschluss in Experimental Animation am California Institute of Arts und 1992 dann der Master of Fine Arts. Bereits sein animierter Kurzfilm „Wormholes“ bescherte ihm den Preis für Best Animated Concept beim Ottawa International Animation Festival. Von 1993 bis 1996 arbeitetete er dann als Autor und Regisseur bei „Rocko's Modern Life“ von Nick. Danach widmete er sich der Schöpfung von Spongebob. Die erste Episode lief am 1. Mai 1999 und es wurden bisher über 200 Folgen gezeigt. Außerdem folgten bisher zwei Kinofilme, die er geschrieben hat. Den ersten hat er außerdem auch inszeniert.

Hillenburg hat einen Sohn namens Clay mit seiner Ehefrau Karen.

Ken Berry - 1. Dezember

Der Schauspieler und Tänzer Ken Berry ist Anfang Dezember im Alter von 85 Jahren verstorben. Vom Beginn seiner Karriere Anfang der 60er Jahre bis zum Ende der 90er war er in über 60 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.

Eine Hauptrolle bekleidete Berry in der Westernkomödie „F Troop“, wo er zwei Staffeln lang als Captain Parmenter zu sehen war. Eine Serie, die in den USA oft wiederholt wurde. Weitere Rollen bekleidete er in Formaten wie „Fantasy Island“, der „Andy Griffiths Show“ oder dessen Spin-off „Mayberry R.F.D.“. Hierzulande ist er vielleicht am ehesten aus Disney-Filmen wie „Die Katze aus dem Weltraum“ („The Cat From Outer Space“) oder „Herbie groß in Fahrt“ („Herbie Rides Again“) bekannt.

Während seiner Militärzeit bei der U.S. Army wurde Berry übrigens von seinem Sergeant dazu ermutigt, es im Showgeschäft zu versuchen. Bei diesem handelte es sich um niemand geringeres als den späteren Star Trek-Star Leonard Nimoy.

Philip Bosco - 3. Dezember

Schauspieler Philip Bosco ist am 3. Dezember bei sich zu Hause in New Jersey verstorben. Er wurde 88 Jahre alt.

Bosco begann seine Karriere am Broadway-Theater und wurde zahlreiche Male für den den Tony Award nominiert. 1989 erhielt er den Preis endlich für seine Teilnahme am Bühnenstück „Lend Me a Tenor“ („Othello darf nicht platzen“).

Auf dem Fernsehbildschirm erschien er erstmals Anfang dre 50er Jahre, wo er in zahlreichen Serien als Charakterdarsteller auftrat. Vor allem im Law & Order-Franchise tauchte er immer wieder auf, so zum Beispiel als Richter Joseph P. Terhune in Law & Order: Special Victims Unit. Darüber hinaus war er auf der Kinoleinwand in Streifen wie „Working Girl“ („Die Waffen der Frauen“), „Der Preis der Macht“ („True Colors“) oder auch „Hitch - Der Date Doktor“ und „The Savages“ („Die Geschwister Savage“) zu sehen.

Mit zuletzt zählte er zum Hauptcast der -Serie Damages, wo er in der Rolle des Anwalts Hollis Nye mitspielte.

Penny Marshall - 17. Dezember

Hollywood hat am 17. Dezember eine seiner Pionierinnen verloren. Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin Penny Marshall verstarb im Alter von 75 Jahren an den Folgen ihrer Diabeteserkrankung.

Die Tochter von Produzent Tony Marshall und Schwester von Regisseur Gary Marshall („Pretty Woman“) begann ihre Karriere als Schauspielerin mit kleineren Rollen und Werbefilmen. Nach Nebenrollen in Serien wie „The Odd Couple“ („Männerwirtschaft“) startete sie Ende der 70er als aufgeweckte Laverne DeFazio aus der Hit-Sitcom „Laverne & Shirly“ richtig durch. Eine bahnbrechende Rolle voller Witz und Selbständigkeit, die TV-Kritikerin Kristen Baldwin von Entertainment Weekly als seltenes Vorbild jener Zeit beschrieb. Dabei gehen Laverne und die Spin-off-Serie mit ihrer Bildschirmfreundin Cindy Williams auf eine Folge von „Happy Days“ zurück, in welcher sie Fonzie und seiner Gang Kontra gab. Schon damals beteiligte sich sich auch hinter der Kamera an der Produktion.

Mitte der 80er Jahre begann Marshall schließlich ihre zweite Karriere in jenem Feld, in dem Frauen damals viel seltener anzutreffen waren und es noch immer sind. Als Regisseurin präsentierte sie 1986 ihren Debütfilm „Jumpin' Jack Flash“ mit Whoopi Goldberg und machte danach mit ihrem größten Erfolg, der Filmkomödie „Big“ mit Tom Hanks, weiter. Der erste Film einer weiblichen Regisseurin, der die 100-Millionen-Dollar-Marke knackte. Anschließend drehte sie Filme wie „Awakenings“ („Zeit des Erwachens“) mit Robert De Niro und Robin Williams sowie „A League of their Own“ („Eine Klasse für sich“) mit Geena Davis und Madonna.

Als Produzentin beteiligte sie sich als letztes am „Bewitched“-Remake mit Nicole Kidman, als Schauspielerin ließ sie sich 2016 zuletzt in einer Gastrolle im The Odd Couple-Remake blicken.

Frank Adonis - 26. Dezember

Der US-Schauspieler Frank Adonis ist am 26. Dezember im Alter von 83 Jahren verstorben. Seine Frau Denise offenbarte dies gegenüber TMZ und erwähnte eine langjährige Erkrankung der Nieren.

Der in Brooklyn als Frank Testaverde Scioscia Geborene spielte in 40 Film- und Serienproduktionen mit. Meistens als Ganove, was zum Teil Regisseur Martin Scorsese zu verdanken ist, der ihn in seinen Filmen „Goodfellas“, „Casino“ und „Raging Bull“ („Wie ein wilder Stier“) verwendete. Weniger zu sehen war er im Serienbereich, wo er lediglich in „The Equalizer“ sowie einer Folge von „New York Undercover“ und einem Gastauftritt in The Sopranos erschienen war.

Den Tunichtgut gab er aber nur vor der Kamera ab, wie seine Frau versichert: „Wir werden ihn vermissen. Er war ein großartiger Vater und fantastischer Ehemann. Er half seinen Freunden, wo er nur konnte. Ein großartiger Autor, Regisseur und Schauspieler. Er war mein bester Freund.

June Whitfield - 28. Dezember

Schauspielerin June Whitfield ist am 28. Dezember im Alter von 92 Jahren gestorben, wie die BBC berichtet. Die Britin konnte auf eine lange und erfolgreiche Karriere im Film- und Fernsehbereich zurückblicken und wurde im Jahr 2017 zur Dame Commander of the Order of the British Empire ernannt.

Whitfield machte zunächst im Radio mit der Sendung Take „It From Here“ von 1953 auf sich aufmerksam und blieb dem Medium ihr Leben lang treu. So sprach sie mehrere Male die Miss Marple in verschiedenen Agatha-Christie-Adaptionen von BBC Radio 4. Ihr Comedy-Talent konnte sie danach in Sitcoms wie „Happy Ever After“ oder auch „Terry and June“ unter Beweis stellen, wo sie mit ihrem langjährigen Bildschirmpartner Terry Scott zu sehen war. Darüber hinaus spielte sie in mehreren Teilen der langjährigen Carry-On-Filmreihe mit.

Neben weiteren Rollen in Britcoms wie „Last of the Summer Wine“ oder „The Green Green Grass“ tauchte sie ab 1992 auch immer wieder als schnippische Mutter in der kultigen Comedy Absolutely Fabulous auf, die 2016 mit „Absolutely Fabulous: The Movie“ abgeschlossen wurde.

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