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In memoriam: Verstorbene Serienstars des Jahres 2017

In memoriam: Verstorbene Serienstars des Jahres 2017

In memoriam: Verstorbene Serienstars des Jahres 2017
Viele Stars sind dieses Jahr von uns gegangen. / (c) Collage: Serienjunkies.de

Von zahlreichen Prominenten mussten wir 2017 Abschied nehmen. In Erinnerung an die Serienstars blicken wir noch einmal wehmütig zurück, auf die, die im vergangenen Jahr von uns gegangen sind.

Auch im Jahr 2017 endete die Lebensgeschichte für einige bekannte und beliebte Personen des öffentlichen Lebens. Neben einigen Stars aus unserem Interessenbereich, den Fernsehserien, hieß es auch Abschied nehmen von Musikern wie Prince, Chester Bennington oder Chris Cornell oder von Regisseur des Texas Chainsaw Massacre Tobe Hooper und Zombieurvater George A. Romero. Während wir bereits den deutschen Kreativen gedacht haben, haben wir nachfolgend zusammengefasst, welche internationalen Serienstars im vergangenen Jahr verstorben sind.

Miguel Ferrer - 19. Januar

Am 19. Januar erlag der Schauspieler Miguel Ferrer im Alter von 61 Jahren einem Krebsleiden. Sein Weg ins Showbusiness wurde bereits bei seiner Geburt geebnet. Er ist der älteste Sohn von Oscargewinner Jose Ferrer und Sängerin Rosemary Clooney. Sein Cousin ist der Hollywood-Star George Clooney. In den 1980er Jahren begann er seine eigene Schauspielkarriere mit verschiedenen Gastauftritten in Serien. Da war er bereits im Musikbusiness eine Größe, als Drummer hatte er seine Mutter und Bing Crosby auf Tour begleitet und ein Album mit Keith Moon von „The Who“ aufgenommen.

Im Actionfilm „RoboCop“ hatte er dann 1987 erstmals auf der Leinwand eine größere Rolle als aufstrebender Angestellter Bob Morton. Ferrer hinterließ 1990 in der Serie Twin Peaks als FBI Agent Albert Rosenfield nach diversen Gastauftritten das erste Mal bleibenden Eindruck im Serienbiz. 1995 folgte eine Hauptrolle in der Mini-Serie „Stephen Kings 'The Stand' - Das letzte Gefecht“ als nächster Karrierehöhepunkt.

Weiter ging es 1999 mit der Comedy „Lateline“ bei NBC. Auch, wenn der Serie kein Glück beschieden war, hatte NBC Gefallen an Ferrer gefunden. Im Jahr 2001 wurde der Darsteller für die Erfolgsserie Crossing Jordan verpflichtet und blieb sechs Jahre bis zum Serienende dabei. Er spielte dort den Chief Medical Examiner Dr. Garret Macy, einen trockenen Alkoholiker mit einer Teenagertochter, der stets ein offenes Ohr für die Mitglieder seines Teams hat.

Direkt im Anschluss wurde der Schauspieler für Bionic Woman verpflichtet, das wegen des Autorenstreiks und schlechter Einschaltquoten jedoch kurzlebig blieb. Nach diversen Gastrollen übernahm der Schauspieler in der Zeichentrickserie Young Justice von 2010 bis 2013 die Stimme von Vandal Savage. 2011 war er in einem Handlungsbogen in der ABC-Serie Desperate Housewives zu sehen. Seit 2012 spielte Ferrer eine Hauptrolle in der Krimiserie NCIS: Los Angeles.

Gorden Kaye - 23. Januar

Der britische Schauspieler und Sänger Gorden Kaye ist am 23. Januar im Alter von 75 Jahren verstorben. Bekannt war er vor allem für seine Rolle des Cafe-Besitzers René Artois in der britischen Comedyserie „'Allo 'Allo!“. Zu weiteren Stationen seiner Karriere zählen die Miniserie „Mansfield Park“ und die Soap „Coronation Street“ und Filme wie „Brazil“ oder „Jabberwocky“.

Jon Hurt - 25. Januar

Es ist eine unvergessliche Szene - ein Moment der Filmgeschichte, der sich in die Populärkultur eingeschrieben hat: Die Mannschaft der Nostromo sitzt gerade beim Essen zusammen, als das gerade erst wieder genesene Mannschaftsmitglied Kane (John Hurt) auf einmal von Krämpfen geschüttelt wird und auf dem Tisch kollabiert. Sein Leiden findet erst ein Ende, als plötzlich ein kreischendes, blutiges Etwas aus seiner Brust hervorstößt.

Mit dieser Szene aus Ridley Scotts Science-Fiction-Meisterwerk „Alien“ wird John Hurt immer assoziiert werden. Es handelt sich dabei jedoch nur um einen kleinen Ausschnitt aus einer mehr als fünf Jahrzehnte umspannenden Karriere.

Ursprünglich hatte Hurt in den 50er Jahren Kunst studiert, bevor er das Theater für sich entdeckte. Seit den 60er Jahren stand er immer wieder auf der Bühne, so etwa in Harold Pinters „Die Zwerge“, und vor der Fernsehkamera (etwa in „ITV Play of the Week“). Seinen Durchbruch feierte er 1975 mit seiner Hauptrolle in dem britischen Fernsehfilm „Wie man sein Leben lebt“. Ein Jahr später fand er auch als Kaiser Caligula in der Miniserie „I, Claudius“ viel Beachtung.

Damit wurde nun auch das Kino auf ihn aufmerksam: „Midnight Express“, „Alien“, David Lynchs „Der Elefantenmensch“, „Heaven's Gate“, „Das Osterman-Weekend“, „1984“, Mel Brooks' „Die verrückte Geschichte der Welt“ und „Spaceballs“, „King Ralph“, „Rob Roy“, „V wie Vendetta“, „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“, „Dame, König, As, Spion“ - bis hin aktuell zu „Jackie: Die First Lady“ mit Natalie Portman. John Hurt hat in einer fast schon kaum zu überblickenden Vielzahl von Filmen mitgespielt. Nicht vergessen werden dürfen natürlich auch seine Auftritte als Mr. Ollivander in den „Harry Potter“-Filmen.

Wegen seiner einprägsamen Stimme ist John Hurt auch immer wieder als Erzähler (etwa in den Filmen „Dogville“ und „Manderlay“ von Lars von Trier) und als Sprecher für Zeichentrickfilme (etwa „Watership Down“) verpflichtet worden. Fans der Fantasyserie Merlin ist John Hurt darüber hinaus natürlich bestens als Stimme des Drachen in Erinnerung.

Neben seinem Engagement am Theater und Kino hat der Schauspieler auch immer wieder fürs Fernsehen gearbeitet. Vor allem in den letzten Jahren haben sich seine Arbeiten fürs TV gehäuft: 2013 übernahm er die Rolle des War Doctors im 50-jährigen Jubiläumsspecial von Doctor Who (und spielte den Part später auch in einigen Hörspielen von Big Finish). Noch im selben Jahr sollte er eine Hauptrolle in The Strain übernehmen, woraus dann allerdings doch nichts wurde. Seine letzte große TV-Rolle hatte er 2015 in der Sky-Miniserie The Last Panthers.

Mary Tyler Moore - 25. Januar

Die Schauspielerin Mary Tyler Moore ist Ende Januar verstorben. Sie wurde 80 Jahre alt. In dieser Zeit hat sie so manche Veränderung auf die Mattscheibe gebracht und ihre Prominenz jahrzehntelang für gute Zwecke eingesetzt, so wie die Diabetes-Forschung.

Seit den frühen 1950er Jahren stand die gebürtige New Yorkerin als Tänzerin auf der Bühne. Ihren Beinen hat sie ihr erstes größeres Serienengagement zu verdanken, in „Richard Diamond, Privatdetektiv“ ist sie in einem halben Dutzend Episoden mit dabei, doch ihr Gesicht sieht der Zuschauer nie, nur Beine und Stimme werden zum Teil der Story.

Den Durchbruch feierte sie kurz darauf als Ehefrau des Titelcharakters in der „The Dick Van Dyke Show“, in der sie in fast allen der knapp 160 Episoden zu sehen war. Vier Jahren nach dem Ende der Hitserie, sie hat es nicht ohne Erfolg auf der Kinoleinwand versucht, schafft sie es, eine eigene Serie auf die Mattscheibe zu bringen. In Deutschland läuft die überaus erfolgreiche Comedy als „Oh Mary“, in Original heißt sie einfach „The May Tyler Moore Show“.

Sieben Jahre, fast 200 Episoden, jede Menge Preise, darunter drei Golden Globes, zahllose Fans und einige Spinoffs bringt die Serie hervor.

Doch nicht nur als Komikerin, auch als Charakterdarstellerin kann Mary Tyler Moore sich einen Namen machen, unter anderem unter Robert Redfords Regie in dem Film „Eine ganz normale Familie“ im Jahr 1980.

Jüngere Fernsehzuschauer könnten sie vor allem durch ihre erinnerungswürdigen Gastrollen in Serien kennen, darunter die von Christine St. George, Star der Show „What's Up Wisconcin“ und Chefin von Jackie (Mila Kunis) in der Serie That '70s Show.

Ihre letzten Auftritte absolvierte die Schauspielerin in der Serie Hot in Cleveland, wo sie gemeinsam mit ihren alten Weggefährtinnen aus der Mary Tyler Moore Show, Cloris Leachman, Georgia Engel und Valerie Harper die Hauptdarstellerin Betty White, ebenfalls eine einstige Kollegin, besuchte.

Barbara Hale - 26. Januar

Die US-Schauspielerin Barbara Hale ist im Alter von 94 Jahren verstorben. Hale ist vor allem als Perry Masons Sekretärin Della Stree in der Klassik-Gerichtsserie von CBS bekannt. Die Serie lief von 1957-66 und bescherte ihr einen Emmy Award. Ihre Rolle spielte sie auch in den zahlreichen TV-Spielfilmen neben Raymond Burr.

Auf der großen Leinwand war sie neben Legenden wie James Stewart, Robert Mitchum und James Cagney zu sehen. Dazu zählen Filme wie „Angriff der Riesenspinne“, „Das unheimliche Fenster“ oder „Tag der Entscheidung“.

Mike Connors - 26. Januar

Mike Connors verstarb Ende Januar mit 91 Jahren. Unvergessen bleibt der US-Schauspieler durch seine Rolle als knallharter Privatdetektiv Joe Mannix in der CBS-Krimiserie „Mannix“. Diese lief in den USA von 1967 bis 1975. Zwischen 1969 und 1973 strahlte die ARD 47 Episoden davon aus, 1989 bis 1995 folgten dann die restlichen 147 bei ProSieben.

Zu seinen Markenzeichen wurden rasch sein ausdrucksstarkes Gesicht und die markanten Augenbrauen, die ihm zu Beginn seiner Karriere diverse Westernrollen einbrachten. Seine wahre Bestimmung fand Connors jedoch im Krimigenre, wo er sich schon vor seinem Durchbruch mit „Mannix“ Ende der 50er austobte (zum Beispiel im Polizeidrama „Tightrope“). Und auch nach 1975 trat er vorrangig in Serien wie Murder She Wrote, „The Commish“ oder Diagnosis: Murder auf. Über hundert Einträge befinden sich in seiner knapp 65 Jahre langen Filmographie. Seinen letzten Auftritt im Fernsehen hatte 2007 bei Two And A Half Men.

Frank Pellegrino - 31. Januar

Der Schauspieler Frank Pellegrino ist im Alter von 72 Jahren verstorben. Der Serienjunkies aus seiner Rolle als FBI Chief Frank Cubitoso in der Serie The Sopranos bekannte Darsteller verlor den Kampf gegen den Lungenkrebs.

Das Mafia-Thema begleitete ihn in vielen seiner Rollen, wie etwa in den Filmen „Goodfellas“ und „Mickey Blue Eyes“, während er auch in Thrillern wie „Copland“ zu sehen war. Außerhalb des Film-Business galt seine Leidenschaft dem italienischen Restaurant „Rao's“ in New York. Dieses ist auch heute noch stets vollgepackt mit vielen Prominenten, welche von dem ausgezeichneten Essen angelockt werden. Besitzt man dort keinen Tisch, ist es quasi unmöglich eine Reservierung in dem beliebten Laden zu bekommen.

Richard Hatch - 7. Februar

Als einziger Darsteller ist er in beiden Battlestar Galactica-Serien mit einer großen Rolle dabei, Ende der 1970er als Captain Apollo, im Revival 2004 als Tom Zarek. Für Schauspieler Richard Hatch war die Weltraumgeschichte eine Lebensaufgabe, von der ihn keine Absetzung abhalten konnte. Am 7. Februar verstarb der Darsteller infolge einer Krebserkrankung in einem Hospiz in Los Angeles. Er wurde 71 Jahre alt.

Gestartet hat er seine Karriere in den späten 1960er Jahren auf der Theaterbühne, kurze Zeit später übernahm er immer mehr Gastauftritte in Serien bis er 1976 seine erste große Rolle in Die Straßen von San Francisco als Inspector Dan Robbins verbuchen konnte. Dort ersetzte er Michael Douglas, der die langlebige Serie verlassen hatte. Doch auch er konnte das Crime-Drama nicht mehr retten, nach gut 20 Episoden fiel die letzte Klappe. Für Richard Hatch ging es dann jedoch erst los, denn fast nahtlos ergatterte er die Rolle des Captain Apollo in „Battlestar Galactica“, die ihm unter anderem eine Nominierung für einen Golden Globe einbrachte. Obwohl der Serie nur eine Staffel vergönnt war, hinterließ sie bei ihm und zahlreichen Fans tiefe Spuren. Schon in den 1990ern begann er BSG-Bücher zu schreiben und setzte sogar sein Haus aufs Spiel um einen Trailer unter dem Titel „The Second Coming“ zu produzieren, in dem auch andere Stars der ersten Stunde auftraten. Doch bei Universal zeigte man mehr Interesse an einem Remake statt an Hatchs Idee eines Sequels, was den Darsteller enttäuscht zurückließ.

Neben seinem Engagement für BSG war er immer auf Mattscheibe und Leinwand aktiv, unter anderem stattete er Mord ist ihr Hobby und Baywatch einen Besuch ab und war in den Filmen „Ghetto Blaster“ und „Charlie Chan und der Fluch der Drachenkönigin“ mit von der Partie. 2004 war es dann endlich soweit und die Battlestar-Galactica-Story nahm ihren Lauf. Nachdem Hatch sich bereits im Vorfeld als Unterstützer von Ronald D. Moore, des Autors und Produzenten der Revival-Serie, ausgesprochen hatte, nahm er die ihm angebotene Rolle des Tom Zarek schnell an.

Außerdem war der Darsteller in der Webserie „The Silicon Assassin Project“ zu sehen und wandte dem Steampunk-Kurzfilm „Cowboys & Engines“ zu.

Warren Frost - 17. Februar

Im Februar ist Warren Frost nach langer Krankheit verstorben. Der Schauspieler wurde 91 Jahre alt. Der Charakterdarsteller bleibt vor allem mit seiner Rolle des Dr. Will Hayward in Twin Peaks in Erinnerung. Auch im Revival ließ er sich noch einmal als Leichenbeschauer blicken. Frosts Sohn Mark ist Koschöpfer des Kultmysterykrimis.

Mehr als 50 Jahre stand der Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera. Seine Karriere startete Warren Frost in New York bei CBS. Vor der Kamera erschien er Ende der 1950er Jahre in Serien wie „Im wilden Westen“, „Playhouse 90“, „Perry Mason“ und „Dragnet“. 1967 zog er dann mit seiner Familie nach Minnesota, wo er 20 Jahre lang ein fester Bestandteil der Theaterszene war. 1988 ging es zurück nach New York City, wo er dann wieder Fernsehrollen übernahm. Der Darsteller war in „Quantum Leap“, „L.A: Law“ und „Beauty & the Beast“ zu sehen. Anschließend übernahm er die Rolle des Leichenbeschauers Dr. Will Hayward in „Twin Peaks“, der ablehnte die Autopsie an Laura Palmer durchzuführen.

Es folgten Auftritte in Serien wie „Get a Life“, „Grace Under Fire“, „The Larry Sanders Show“ oder „Intruders“ und „The Byrds of Paradise“. Als Billy Lewis, Bens Kindheitsfreund und Cliffs Vater, war in einer wiederkehrenden Rolle auch in Matlock mit von der Partie. In „Stephen Kings The Stand“ übernahm er ebenfalls einen Part.

Zu seinen bekanntesten Rollen zählt außerdem die von Mr. Ross in der erfolgreichsten Sitcom der 1990er Seinfeld. Mr. Ross war der Vater von Georges Verlobten Susan. Kurz darauf verabschiedete er sich von seiner Schauspielkarriere und zog 2000 zurück nach Vermont, wo er geboren wurde. Für das Revival von „Twin Peaks“, das am 21. Mai Premiere feiert, kehrte er noch einmal aus seinem Ruhestand zurück vor die Kameras.

Bill Paxton - 25. Februar

Der vielseitige Schauspieler Bill Paxton, der internationalen Ruhm mit Filmen wie „Aliens“ und „Titanic“ erlangte, ist Ende Februar nach Komplikationen bei einer Operation verstorben. Er wurde nur 61 Jahre alt.

Bill Paxton, der in Texas zur Welt kam, zog bereits mit 18 Jahren nach Los Angeles, wo er als Dekorateur und Kulissenhilfe seine Karriere in Hollywood begann. Anfang der 1980er erschien er dann in kleinen Rollen in Filmen wie „Ich glaub' mich knutscht ein Elch!“. Häufig war er in Filmen von James Cameron zu sehen - angefangen beim „Terminator“, über „Aliens - Die Rückkehr“ bis hin zu „True Lies“ und „Titanic“.

Zu seinen bekanntesten Rollen zählen die von Morgan Earp in „Tombstone“, Fred Haise in „Apollo 13“ und die Hauptrolle in „Twister“. Seine zahlreichen Filmcredits beinhalten auch „Edge of Tomorrow“, „Nightcrawler“ oder „Vertical Limit“.

Nachdem er Jahre lang als Bigamist in HBOs Big Love zu sehen war und in den History-Miniserien Hatfields & McCoys und Texas Rising erschien, kehrte Paxton im vergangenen Herbst mit einer neuen Serienrolle als Detective Frank Rourke in Training Day auf die US-Bildschirme zurück. Ebenfalls zu sehen war er jüngst in Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D..

Neil Fingleton - 25. Februar

Der britische Schauspieler Neil Fingleton ist im Februar im Alter von nur 36 Jahren an Herzversagen gestorben. Seine größte Rolle hatte er in der HBO-Serie Game of Thrones, in der er als Mag the Mighty aka Mar Tun Doh Weg zu sehen war. In der vierten Staffel der Fantasyserie gehört er zur Wildling-Armee von Mance Rayder und half dem Free Folk, beim Battle of Castle Black, durch die Wall zu brechen.

Mit seinen 2,31 Metern war er der größte Mann Großbritanniens. Er spielte Basketball am College und das sowohl an der University of North Carolina und in Holy Cross, bevor er ins Schauspielfach wechselte.

Zudem war er als Fisher King in Doctor Who zu sehen oder im Filmbereich in Streifen wie „47 Ronin“, „Jupiter Ascending“, „X-Men: Erste Entscheidung“ und „The Avengers 2: Age of Ultron“. Auch in den Dokumentationen „Britain's Talent Men“ und „Superhuman: Giants“ war er ein Thema.

Lawrence Montaigne - 17. März

Den Höhepunkt erlebte seine Karriere in den 1960ern, als er sich mit einer Gastrolle in der Original-Star Trek-Serie in die Herzen der Fans spielte, doch Lawrence Montaigne war auch danach nicht arbeitslos. Der im März verstorbene Darsteller hat eine lange Filmographie vorzuweisen.

Als definierenden Moment für seine Karriere nannte er selbst die Rolle des kanadischen Häftlings in dem Film „The Great Escape“ aus dem Jahr 1963. Danach startete er als Sci-Fi-Darsteller durch, darunter die des Mr. Glee in „Batman“, die des Agenten in „Solo für O.N.K.E.L.“ und die des außerirdischen Mörders in „Invasion von der Wega“.

Am besten bleibt er Sci-Fi-Fans jedoch vermutlich mit seinen beiden Auftritten in Star Trek in Erinnerung: als Spocks Pon Farr-Rivale Stonn und als Decius, der erste Romulaner, der in der Originalserie gezeigt wurde.

Es folgten zahlreiche Gastauftritte auf der Mattscheibe und der Leinwand, darunter auch eine wiederkehrende Rollen in „FBI“. Nach dem Dreh des Films „Wehr' dich Dakota“ verabschiedete der Darsteller sich 1988 von der Filmindustrie und zog nach Las Vegas, wo er medizinische Texte für einen Verlag übersetzte.

Charlie Murphy - 12. April

Charlie Murphy, der Bruder von Eddie Murphy, ist am 12. April im Alter von 57 Jahren an Leukämie. Der Schauspieler, Comedian und Autor begann seine Karriere als Mitglied der „Chappelle's Show“. In Filmen erschien er unter anderem in „King's Ransom“, „Nachts im Museum“ oder „Das perfekte Weihnachten“. Im Fernsehen übernahm er Rollen in Are We There Yet?, Hawaii Five-0 oder Black Jesus. Zuletzt erschien er in Power als Marshal Clyde Williams.

Clifton James - 15. April

Im April ist Clifton James im Alter von 96 Jahren verstorben. Der US-Schauspieler ist in seiner Karriere in kapp 100 Rollen erschienen. Seins bekanntestes Engagement dürfte wohl die des Sheriffs J. W. Nepomuk Pepper in den James-Bond-Filmen „Leben und sterben lassen“ und „Der Mann mit dem goldenen Colt“. James war der Staatsanwalt, der Al Capone in „The Untouchables - Die Unbestechlichen“ hinter Gitter schickte und er spielte den Chicago White Sox Baseballteam-Besitzer Charles Comiskey in dem Film „Eight Men Out“. Aber auch im Fernsehen gab James zahlreiche Gastauftritte, drunter in „Bonanza“, „Rauchende Colts“, „Ein Duke kommt selten allein“, „Trapper John, M.D.“, „Dallas“ und in Das A-Team.

Erin Moran - 22. April

Schauspielerin Erin Moran ist im April verstorben. Sie wurde 56 Jahre alt. Moran startete als Kinderstar in der Serie „Daktari“ durch und war vor allem als Joanie Cunningham aus der in den 70er- und 80er-Jahren gedrehten 50s-Sitcom „Happy Days“ bekannt. Eine Rolle, die für das Spin-off „Joanie Loves Chachi“ in den Vordergrund gerückt wurde. Im Anschluss stand sie für Serien wie „Love Boat“, Murder, She Wrote, Diagnosis Murder und mit zuletzt die Soap „The Bold and the Beautiful“ vor der Kamera.

Michael Parks - 9. Mai

Der Darsteller Michael Parks ist am 9. Mai im Alter von 77 Jahren verstorben. Parks war im Serienbereich für die Titelrolle in der 60er-Jahre-Serie „Then Came Bronson“ bekannt, zu welcher er auch den Titelsong „Long Lonesome Highway“ sang, der zum Top-20-Hit wurde. Darüber hinaus spielte er später den schurkischen Jean Renault in der zweiten Staffel von Twin Peaks. Auf der Kinoleinwand kannte man ihn zum Beispiel als irischen Gangster aus dem fünften Teil der „Death Wish“-Reihe mit Charles Bronson.

In späteren Jahren wirkte er in Quentin Tarantinos „Kill Bill“-Filmen, dem mit Robert Rodriguez gedrehten „Grindhouse“, „From Dusk Till Dawn“ sowie „Django Unchained“ mit. Auch hatte er Hauptrollen in den Kevin-Smith-Filmen „Red State“ und „Tusk“.

Powers Boothe - 14. Mai

Der Schauspieler Powers Boothe ist im Alter von 68 Jahren im Schlaf verstorben. Boothes erste große Rolle hatte er in der Miniserie „Guyana Tragedy: The Story of Jim Jones“ aus dem Jahr 1980, durch die er als bester Darsteller in einer Miniserie oder einem Special einen Emmy gewinnen konnte. Von 1983 bis 1986 porträtierte er für HBO den Hauptcharakter in „Philip Marlowe, Private Eye“. Seine größte Rolle hatte er dann ebenfalls bei HBO, in der Westernserie Deadwood.

Es folgte eine Rolle in der sechsten Staffel der Echtzeitserie 24 als Vizepräsident Noah Daniels. 2012 übernahm er dann eine Rolle als Judge Valentine „Wall“ Hatfield in Hatfields & McCoys und spielte eine wiederkehrende Gastolle in Nashville als Vater von Connie Brittons Figur und großer Widersacher.

Er war außerdem sowohl in „Marvel"s The Avengers“ als Schattenfigur zu hören als auch als Hydra-Boss Gideon Malick während der dritten Staffel zu sehen. Im Filmbereich war er außerdem zum Beispiel in „Sin City“, „Tombstone“ oder „Stalingrad“ zu sehen.

Roger Moore - 23. Mai

Roger Moore ist im Alter von 89 Jahren an einer Krebserkrankung in der Schweiz gestorben. Der Schauspieler erlangte als 007-Darsteller in sieben Auftritten weltweiten Ruhm und hatte zudem die Hauptrolle in „The Saint“, wo er als Simon Templar zu sehen war.

Mit seinen sieben James-Bond-Filmen hatte er mehr Auftritte in offiziellen Bond-Filmen als sein guter Freund Sean Connery. 1973 spielte er in „Live and Let Die“ die Hauptrolle und brachte mehr Humor zum Agenten mit der Lizenz zum Töten. „The Spy Who Loved Me“ spielte 185,4 Millionen Dollar ein, während „Moonraker“ (1979) 202 Millionen am Box Office generierte und „For Your Eyes Only“ (1981) 194 Millionen einspielte. Etwas weniger Erfolg hatten dann „Octopussy“ (1983) und „A View to a Kill“ (1985).

1953 unterzeichnete er einen Vertrag bei MGM, wo er in „The Last Time I Saw Paris“ mitspielte. Von 1956 bis 58 spielte er Sir Winfred in ITVs „Ivanhoe“, kurze Zeit später war er von 1960 bis 1961 in „Maverick“ von ABC zu sehen.

1962 folgte dann die Rolle, die ihm neuen Wind verschaffte, nämlich die des Diebes Simon Templar aus „The Saint“, der von reichen Schurken gestohlen hat. Die Serie brachte es auf 118 Episoden zum Anfang in Schwarz-Weiß, zum Ende in Farbe.

Von 1971 bis 1972 konnte man ihn in „Die Zwei“ („The Persuaders“) an der Seite von Tony Curtis sehen. Die beiden spielten Millionäre, die Verbrechen bekämpfen. Während die Serie in Europa und vor allem auch in Deutschland wegen der Synchronfassung beliebt war, floppte sie in den USA.

Spätere Rollen waren beispielsweise „Boat Trip“, „Spice World“ und das Remake von „The Saint“ aus dem Jahr 1997. Er besuchte die Agentenserie Alias und sollte 2013 in einem weiteren „The Saint“-Remake neben Eliza Dushku erscheinen. In den 2000er-Jahren war er als Synchronsprecher zu hören, beispielsweise in „Cats and Dogs“.

Jared Martin - 24. Mai

Für die einen war er Dusty Farlow, für die anderen Dr. Harrison Blackwood - Jared Martin hatte viele Gesichter. Im Mai ist er im alter von 75 Jahren verstorben. Im Jahr 1968 gab Martin sein TV-Debüt. Es folgten zahlreiche Gastrollen in Serien, wie „Knight Rider“, „Hotel“, „Mord ist ihr Hobby“ oder „Love Boat“. Eine Hauptrolle übernahm er 1977 in der kurzlebigen Serie „The Fantastic Journey“, in der er den Zeitreisenden Varian mimte. Doch seinen größten Erfolg feierte er als Sue Ellens Cowboy-Lover Dusty Farlow in der Soap Dallas (2012). Ende der 1990er spielte er zudem Dr. Harrison Blackwood in „Krieg der Welten“.

Robert Michael Morris - 30. Mai

Der Schauspieler, Stückeschreiber, Regisseur und Lehrer Robert Michael Morris ist im Alter von 77 Jahren verstorben. Man kannte ihn als Mickey Dean aus The Comeback von HBO.

Seine Schauspielkarriere begann als Mitglied der Catholic University Repertory Company, bevor er sich auf eine universitäre Laufbahn konzentrierte. Nach vielen Jahren als Lehrer für darstellende Kunst an High Schools und Colleges in den USA zog er nach New York, wo er in Werbungen und Off-Broadway-Produktionen zu sehen war. Darunter „Cloud 9“ unter der Regie von Tommy Tune.

Er kehrte in den Lehrberuf zurück, ehe sein ehemaliger Student Michael Patrick King (2 Broke Girls, Sex and the City) ihn 2005 für ein Vorsprechen bei The Comeback einlud. Der Part wurde von King und Lisa Kudrow für ihn geschrieben. Es folgten Auftritte in anderen Comedyserien wie Will & Grace, Arrested Development, How I Met Your Mother und 2 Broke Girls sowie zuletzt in The Middle als Stan Hoister.

Roger Smith - 4. Juni

Im Juni ist der US-Schauspieler Roger Smith im Alter von 84 Jahren verstorben. Smith begann seine Karriere Mitte der 50er Jahre mit Filmen wie „Auntie Mame“ („Die tolle Tante“) und blieb vor allem als Privatermittler Jeff Spencer aus der Krimiserie „77 Sunset Strip“ im Gedächtnis, die bis 1963 auf NBC lief. In 136 Episoden war er darin neben seinen Schauspielkollegen Efrem Zimbalist Jr. und Edd Byrnes zu sehen, mit denen er gemeinsam im sonnigen Los Angeles ermittelte.

Nach einer weiteren Hauptrolle in der Kriegssitcom „Mister Roberts“ musste Smith seine Karriere vor der Kamera bereits Ende der 60er Jahre an den Nagel hängen und widmete sich fortan der Karriere seiner Frau, der er als Manager zur Seite stand und mit welcher er dieses Jahr 50 Jahre lang verheiratet war.

Glenne Headly - 8. Juni

Glenne Headly starb Anfang Juni im Alter von 62 Jahren. Headly war im Herzen eine Bühnenschauspielerin und gehörte dem Urensemble der berühmten Steppenwolf-Theatergruppe an. Ihre ersten Erfolge am Broadway beziehungsweise am Off-Broadway hatte sie mit „Extremities“ und „The Philanthropist“.

Später trat sie auch im Fernsehen auf und wurde für ihre Rollen in der Miniserie Lonesome Dove und dem Showtime-Film „Bastard Out of Carolina“ jeweils mit einer Emmynominierung bedacht. Weitere Auftritte hatte sie in Monk als Karen Stottlemeyer, in Emergency Room als Dr. Abby Keaton und zuletzt in The Night Of. Bis zu ihrem Tod stand sie neben Josh Hutcherson außerdem für die Hulu-Serie Future Man vor der Kamera.

Im Filmbereich war Headly unter anderem in „Dick Tracy“, „Dirty Rotten Scoundrels“, „Mr. Holland's Opus“ und „Don Jon“ zu sehen. Seit 1993 war sie mit dem Filmtechniker Byron McCulloch verheiratet. Von 1982 bis 1989 außerdem mit dem Filmstar John Malkovich.

Adam West - 9. Juni

Der Schauspieler Adam West, der durch seine Verkörperung des Batman in der gleichnamigen TV-Serie aus den 1960ern Weltruhm und Kultstatus erreichte, ist im Juni im Alter von 88 Jahren nach einer Leukämie-Krankheit verstorben.

West spielte die Rolle des Bruce Wayne von 1966 bis 1968 und verlieh der Figur einen besonderen Humor, der oft in die Camp-Richtung abgleitete, aber weltweit für Begeisterung sorgte und bisweilen auch eine Parodie auf die ernsten Superhelden darstellte. Vor seiner großen Rolle als Caped Crusader spielte er in einigen Filmen mit und war Gast in TV-Serien wie „The Outer Limits“ und „Overland Trail“.

1991 spielte West die Rolle im TV-Piloten „Lockwell“, wobei das Drehbuch von Conan O'Brien und Robert Smigel Kultstatus genießt. Darin spielt West eine überzeichnete Version seiner Selbst, einen ehemaligen TV-Action-Star, der versucht im echten Leben Verbrechen aufzuklären. In seiner letzten Rolle war er als Mayor Adam West in Family Guy zu hören, während er in „The Fairly Odd Parents“ als Catman zu hören war. In Powerless war er der Erzähler und auch in The Big Bang Theory gab er sich die Ehre.

Stephen Furst - 16. Juni

Das Fernsehen hat einen verdienten Veteran verloren: Stephen Furst starb Mitte Juni mit 62 Jahren. Todesursache waren offenbar Komplikationen in Folge seiner Diabeteserkrankung. Fursts berühmteste Rolle ist die des Arztes Dr. Elliot Axelrod im 80s-Medicaldrama „St. Elsewhere“ (zu Deutsch: „Chefarzt Dr. Westphall“). Seine Anfänge machte er in der 1978 erschienenen Filmkomödie „Animal House“ aka „Ich glaub', mich tritt ein Pferd“. Die Figur, die er dort spielte, Kent „Flounder“ Dorfman, schaffte es wenig später auch in die Serie „Delta House“.

1994 fand Furst dann eine Anstellung beim Sci-Fi-Klassiker Babylon 5. In 110 Episoden sah man ihn als Außerirdischen Vir Cotto. Weitere TV-Credits des Schauspielers beinhalten „Have Faith“, „Misery Loves Company“, „The Jeffersons“, „CHiPs“, „Newhart“ und Scrubs. In der Animationsserie „Buzz Lightyear of Star Command“ lieh er außerdem der Figur Booster seine Stimme.

Michael Nyqvist - 27. Juni

Michael Nyqvist, der schwedische Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler, ist Ende Juni im Alter von 56 Jahren an Lungenkrebs gestorben. Nyqvist war für seine Rolle als Mikael Blomkvist in den Verfilmungen von Stieg Larssons „Millennium“-Serie bekannt. Diese umfasste die Filme „The Girl With the Dragon Tattoo“ („Verblendung“), „The Girl Who Played With Fire“ („Verdammnis“) sowie „The Girl Who Kicked the Hornets' Nest“ („Vergebung“) und zog ein US-Remake des ersten Teils nach sich.

Hollywood klopfte danach auch bei Nyqvist an die Tür. So kam es dazu, dass er in Filmen wie „Mission: Impossible - Phantom Protokoll“ und „John Wick“ die Gegenspieler von Tom Cruise und Keanu Reeves mimte.

Im Serienbereich kannte man ihn darüber hinaus aus schwedischen Formaten wie der Krimiserie Kommissar Beck, der modernen Dickens-Umsetzung Olivia Twist, dem US-Verschwörungsthriller Zero Hour oder der schwedisch-deutschen Koproduktion 100 Code, wo er mit Dominic Monaghan zusammen ermittelte.

Nelsan Ellis - 8. Juli

Als extravaganter Koch mit magischen Fähigkeiten spielte sich Nelsan Ellis in der Vampireserie True Blood in die Herzen der Zuschauer. Anfang Juli ist der Schauspieler im Alter von 39 Jahren nach Komplikationen infolge von Herzversagen verstorben.

Seine erste größere Rolle übernahm der Darsteller 2005 in der kurzlebigen Krimiserie The Inside, worauf Gastrollen in Veronica Mars und Without A Trace folgten. Kurz darauf feierte Ellis mit der Rolle von Lafayette, der Koch im Merlotte"s und Sookies Verbündeter, seinen Durchbruch und verschaffte der Figur in der Serie eine weitaus längere Lebenszeit als in der Buchvorlage von Charlaine Harris. 2011 erschien er in „The Help“ und 2012 als Martin Luther King, Jr. in „The Butler“ von Lee Daniels, ein Jahr später in dem Klamauk „Gods Behaving Badly“ und in dem Biopic „Get on Up“ als Bobby Byrd, James Browns bester Freund.

Im Fernsehen erschien Ellis jüngst in einer wiederkehrenden Rolle als Shinwell Johnson in der Krimiserie Elementary. Zuletzt stand der Schauspieler für das Drama „True to the Game“ vor der Kamera.

Martin Landau - 15. Juli

Während eines kurzen Aufenthalts im UCLA Medical Center ist der Schauspieler Martin Landau im Juli im Alter von 89 Jahren verstorben. Als Grund wurden „unvorhergesehene Komplikationen“ angegeben.

Seinen Durchbruch feierte Landau im Jahre 1959 mit dem Kinohit „North by Northwest“ von Alfred Hitchcock. Zum Star stieg er anschließend mit seiner Rolle als Verschleierungsmeister Rollin Hand in der TV-Serie „Mission: Impossible“ (in Deutschland: „Kobra, übernehmen Sie“) auf, die ihm einen Golden Globe sowie mehrere Emmy-Nominierungen einbrachte. Er spielte darin an der Seite seiner damaligen Ehefrau Barbara Bain.

Nachdem er der Erfolgsserie im Jahre 1969 den Rücken gekehrt hatte, wurde er von Leonard Nimoy aus Star Trek ersetzt. Das sorgte für Aufsehen, da damals schon bekannt war, dass Landau Gene Rodenberrys erste Wahl für die Rolle des Spock aus „Star Trek“ gewesen war - ebenjene Rolle, die Nimoys Karriere auf ewig definieren sollte.

Einen weiteren Golden Globe sowie eine Oscarnominierung erhielt Landau im Jahre 1988 für seine Nebenrolle in dem Film „Tucker: The Man and His Dream“. Sieben Jahre später war es dann so weit: Landau wurde für seine Rolle als Bela Lugosi in „Ed Wood“ von Tim Burton mit dem Oscar ausgezeichnet.

Neben seiner Hauptrolle in „Mission: Impossible“ war Landau im Fernsehen auch in The Simpsons, Entourage (legendär: „Is that something you'd be interested in?“), Without A Trace und Columbo zu sehen.

Harvey Atkin - 17. Juli

Harvey Atkin ist in seiner Heimatstadt Toronto verstorben. Er erlag dem Kampf gegen den Krebs und starb im Alter von 74 Jahren friedlich. Als Polizist Ronald Coleman in der 80er Serie Cagney and Lacey wurde Atkin berühmt. Er spielte sieben Staffeln in dem Polizistendrama mit. Seinen Durchbruch hatte er jedoch 1979 neben Bill Murray in der Kultkomödie „Meatballs“.

Neben der Schauspielerei lieh Atkin seine Stimme auch einigen Serienfiguren. So war er sowohl in ALF als auch in The Super Mario Bros. aktiv. Die Rolle des Richters übernahm er des Öfteren - beispielsweise in Law & Order: Special Victims Unit in der neunten Staffel oder in Suits in der ersten Staffel.

Dieses Jahr wird noch die Komödie „Progress (and Unrelated Things)“ ausgestrahlt, in der Atkin ebenfalls mitspielt.

Deborah Watling - 21. Juli

Deborah Watling ist im Alter von 69 Jahren verstorben. Die britische Schauspielerin bleibt vor allem als Victoria Waterfield, eine von Doctor Whos Companions in der klassischen Serie, in Erinnerung.

Sie spielte die Figur zwischen 1967 und 1968 in insgesamt 40 Episoden. Ihr Vater, Jack Watling, spielte in zwei Episoden an ihrer Seite der Sci-Fi-Serie. 1993 erschien sie dann noch einmal in „Doctor Who: Dimensions in Time“ und 1995 in „Downtime“. Wie bekannt ist, sind viele der alten Folgen der Serie verschollen. Zu einem von drei Abenteuern mit Watling, die noch existieren, gehört ihr Debüt in The Evil of the Daleks.

Ihren ersten TV-Autritt gab die Schauspielerin als Kind in der TV-Serie „William Tell“ im Jahr 1959. Daraufhin folgte eine Rolle in der TV-Adaption von HG Wells' „The Invisible Man“ (dt. „Der Unsichtbare“) sowie später ein Part in der Soap „The Newcomers“. Ihre letzten größeren Rollen hatte sie in den Serien „Danger UXB“ und „The Jim Davidson Show“.

John Heard - 21. Juli

Der Schauspieler John Heard ist im Juli im Alter von 72 Jahren in einem Hotel in Palo Alto, Kalifornien, verstorben. Der Darsteller, der seit den 1970ern vor der Kamera stand, ist den meisten Zuschauern vor allem als Macaulay Culkins Vater in dem Weihnachtsfilm „Kevin allein zu Haus“ und dem Sequel bekannt. Doch Heard war im Laufe seiner Karriere in mehr als 170 Rollen zu sehen.

In den 1970 und 1980ern war Heard im Theater, im Fernsehen und im Kino präsent. So spielte er in Filme wie „Big“, „Cutter's Way“, „The Trip to Bountiful“ und „Beaches“.

In Serien übernahm er eine Rolle in „The Client“ sowie verschiedene Gastrollen, darunter Law & Order oder Law & Order: Criminal Intent. 1999 übernahm er den Part des korrupten Bullen Vin Makazian in The Sopranos, für den er für den Emmy nominiert wurde. Nach wiederkehrenden Rollen in CSI: Miami und Jack & Bobby folgte die Rolle von Sara Tancredis Vater, Governor Frank Tancredi, in Prison Break.

Doch auch in jüngster Vergangenheit war der Schauspieler umtriebig und erschien in Gastrollen der Serien NCIS: Los Angeles, The Lizzie Borden Chronicles, MacGyver 2016, APB und Outsiders.

Sam Shepard - 27. Juli

Sam Shepard ist am 27. Juli im Alter von 73 Jahren gestorben. Der Schauspieler und Autor verstarb im Kreise seiner Familie in Kentucky. Er litt unter der Nervenkrankheit ALS.

Als Schauspieler begann er seine Karriere 1978 mit „Days of Heaven“ von Terrence Malick und wurde später vor allem durch Filme wie „Fool For Love“ und „The Right Stuff“ („Der Stoff, aus dem Helden sind“), für welchen er für einen Oscar als bester Nebendarsteller nominiert wurde, bekannt. Im Serienbereich wirkte er vor allem zum Beispiel als Father Judge in Klondike und als Familienoberhaupt Robert Rayburn in Bloodline von Netflix mit.

Darüber hinaus betätigte sich Shepard als Regisseur („Silent Tongue“, „Far North“) und Dramatiker. Für sein Stück „Buried Child“ („Vergrabenes Kind“) erhielt er 1979 den angesehenen Pulitzer-Preis.

Robert Hardy - 3. August

Robert Hardy ist am 3. August im Alter von 91 Jahren von uns gegangen. Der britische Schauspieler war einem jüngeren Publikum vor allem durch die Rolle des Cornelius Fudge, dem Minister of Magic, aus den „Harry Potter“-Filmen bekannt.

Hardy war ein klassisch ausgebildeter Schauspieler und konnte auf eine langjährige Film- und Fernsehkarriere zurückblicken, die Anfang der 50er Jahre begann, als er zum Beispiel die Titelrolle in der Dickens-Serie „David Copperfield“ übernahm. In den 70er und 80er Jahren spielte er in 90 Episoden der beliebten Dramedy „All Creatures Great and Small“ („Der Doktor und das liebe Vieh“) von BBC One mit. Außerdem sollte er während seiner Laufbahn gleich mehrere Male in die Rolle des Premierministers Winston Churchill schlüpfen, zuletzt im Fernsehfilm „Churchill: 100 Days That Saved Britain“ von 2015.

Joseph Bologna - 13. August

Der Schauspieler und Autor Joseph Bologna ist im August im Alter von 82 Jahren an Krebs verstorben. Bekannt wurde er mit den Komödien „My Favorite Year“ und „Transylvania 6-5000“. Für ihre Adaption „Lovers and Other Strangers“ wurde Bologna und seine Ehefrau Renée Taylor für den Oscar nominiert. Serienjunkies werden sich an ihn als Charlie Verducci, Vinnie Verduccis (Matt LeBlanc) Vater, in Married with Children und später in dem kurzlebigen Spin-off Top of the Heap erinnern. Ebenso spielte Bologna das Oberhaupt der Foley-Familie in der Sitcom „Rags to Riches“. Zu seinem weiteren Wirken zählen Rollen in „Blame It on Rio“, „Chapter Two“ und „Big Daddy“.

Jerry Lewis - 20. August

Ein natürlicher Tod im hohen Alter von 91 Jahren, nach einem mehr als erfüllten Leben, im eigenen Zuhause und im engsten Kreise der Familie - einen schöneren Tod kann man sich kaum vorstellen. Jerry Lewis, der legendäre Komiker, Schauspieler und Sänger, hat sich am 20. August von dieser Welt verabschiedet.

Lewis wurde bekannt als alberne Hälfte des Unterhaltungsduos Martin & Lewis. 1946, also kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, schloss er sich erstmals mit Dean Martin zusammen. Zehn Jahre lang verzauberten sie Amerika mit ihrem besonderen Charme und Humor. Sie spielten in Filmen wie „My Friend Irma“, „The Caddy“, „The Stooge“ und „Artists and Models“ mit. 1956 kam es dann zur unschönen Trennung. Und erst zwanzig Jahre später rührten sie die Fernsehzuschauer mit einer öffentlichen Wiedervereinigung.

Doch Lewis hatte auch ohne Martin großen Erfolg. Bis vor einem Jahr trat Lewis noch in Film in Fernsehen auf. Serienjunkies dürften ihn unter anderem in Mad About You, Law & Order: Special Victims Unit und The Simpsons gesehen haben. Seinen letzten Auftritt hatte er 2016 im Nicolas-Cage-Film „The Trust“.

Jay Thomas - 24. August

Der US-Schauspieler, Comedian und Radiomoderator Jay Thomas erlag am 24. August einer Krebserkrankung. Er wurde 69 Jahre alt. Seine Karriere startete im Radio als Morgenshow-DJ und auf dem Broadway. Seine erste TV-Rolle übernahm er als Restaurantbesitzer Remo DaVinci in „Mork von Ork“.

Später folgte die wiederkehrende Rolle von Eddie LeBec in Cheers, Carla Tortellis (Rhea Perlman) zweiter Ehemann. Seine erste Hauptrolle folgte dann in der Comedy „Paarweise glücklich“ und 1992 dann seine längste an der Seite von Joanna Gleason in „Love & War“. Neben Gastrollen wie in Cybill oder „Zwei in der Tinte“ hatte er auch eine wiederkehrende Rolle als Talkshow-Moderator Jerry Gold in Murphy Brown, für die er zweimal mit dem Emmy ausgezeichnet wurde.

Zu seinem Schaffen zählen außerdem Filme wie „Killing Mr. Griffin“, „Mr. Holland's Opus“ oder die Rolle des Osterhasen in „The Santa Clause 2 + 3“. In jüngster Vergangenheit erschien er als Stalker.com-Besitzer Marty Grossman in Ray Donovan und in Gastrollen in NCIS: New Orleans und Bones.

Richard Anderson - 31. August

Der amerikanische Schauspieler Richard Anderson verstarb am 31. August in seinem Haus in Beverly Hills, Kalifornien. Anderson wurde 91 Jahre alt. Anderson konnte auf eine lange Schauspielkarriere zurückblicken. Seine Karriere umfasst über 50 Jahre und mehr als 180 Rollen in Film und Fernsehen.

Der Durchbruch gelingt dem Schauspieler durch seine Verkörperung des „Oscar Goldman“ in „Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann“ und dem Spinoff „Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau“. Goldman ist der Leiter der geheimen Regierungsbehörde und betreut die bionischen Titelhelden. Die Serien laufen in den 70ern und überlappen sich für zwei Staffeln. Während dieser Zeit, spielt der Schauspieler den gleichen Charakter in zwei unterschiedlichen Serien. Das ist eine Seltenheit in Hollywood. Andersons Charakter wird so beliebt, dass eine Actionfigur von Goldman produziert wird.

Vor seiner erfolgreichen Fernsehkarriere, ist Anderson in zahlreichen MGM-Produktionen auf der Kinoleinwand zu sehen. Er übernimmt eine Nebenrolle an der Seite von Cary Grant in „Eine und keine andere“ und eine Rolle in „Wege zum Ruhm“ steigert seine Bekanntheit. Des Weiteren stellt er seine Schauspielfähigkeiten in „Alarm im Weltall“, „Alt Heidelberg“, „Der lange, heiße Sommer“ und „Sieben Tage im Mai“ unter Beweis.

In den 80ern ist Anderson in zahlreichen Gastrollen in Serien, wie „Condominium“, Drei Engel für Charlie, Knight Rider, Das A-Team, Dynasty und Mord ist ihr Hobby zu sehen. 1984 erhält er eine Hauptrolle in der Serie „Mode, Models und Intrigen“, doch die Serie hält nur eine Staffel. In den 90ern übernimmt er weiterhin Gastrollen in Serien und ist als Erzähler in „Kung Fu - Im Zeichen des Drachen“ zu hören.

Shelley Berman - 1. September

Shelley Berman, der in der Serie Curb Your Enthusiasm Larrys (Larry David) Vater Nat spielte, starb am 1. September aufgrund von Komplikationen in Verbindung mit seiner Alzheimer-Erkrankung. Er war 92 Jahre alt.

Berman hatte seinen ersten Auftritt bei „Curb“ in der dritten Staffel. Damals fand Larry gerade heraus, dass seine Mutter verstorben war - und das schon seit einiger Zeit. Berman kehrte über die kommenden vier Staffeln zwölf Mal zurück und wurde für seine Darbietung in der Episode The Rat Dog mit einer Emmynominierung bedacht. 2009 war er zum letzten Mal zu sehen.

Danach trat er nur noch ein einziges Mal im Fernsehen auf, nämlich 2012 bei Hawaii Five-0. Zu seinen früheren Credits zählen Boston Legal, CSI: New York, Pushing Daisies, Hannah Montana, Entourage, Grey's Anatomy, Friends und L.A. Law.

Frank Vincent - 13. September

Der Schauspieler Frank Vincent, bekannt aus seiner Rolle als Mafiachef Phil Leotardo in The Sopranos, ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Er verstarb am 13. September, nachdem es während einer Herzoperation zu Komplikationen gekommen war.

In mehr als 30 Episoden von „The Sopranos“ spielte Vincent die Figur des Mafiabosses Phil Leotardo, einem der hartnäckigsten Widersacher von Hauptfigur Tony Soprano. Auch in vielen Kinofilmen mimte er Mafiafiguren, wie etwa in Martin Scorseses legendärem „Goodfellas“, in dem er sich mit folgendem Zitat unsterblich machte, das seine Figur Billy Batts dem Charakter von Joe Pesci zuruft: „Go home and get your fucking shine box!

Im Fernsehen trat Vincent unter anderem in Law & Order: Special Victims Unit, NYPD Blue und Walker, Texas Ranger auf. Zu seinen bedeutendsten Filmcredits gehören die Scorsese-Filme „Raging Bull“ und „Casino“ sowie „Do the Right Thing“ von Spike Lee.

Harry Dean Stanton - 15. September

Der Schauspieler Harry Dean Stanton starb am 15. September in Los Angeles im Alter von 91 Jahren. Stanton war sechs Dekaden als Darsteller in Filmen zu sehen - vom Molly-Ringwald-Streifen „Pretty in Pink“ über „Repo Man“ und „Escape from New York“ bis hin zu „Paris, Texas“, „Alien“ und „Der Pate 2“.

Im Fernsehen trat Stanton unter anderem in Westernserien wie „Laramie“, „The Lawless Years“, „Bonanza“, „Rawhide“ und „Gunsmoke“ auf. Im HBO-Drama Big Love hatte er seine längste Rolle. In jüngerer Vergangenheit war er in Getting On, Two And A Half Men, Chuck und zuallerletzt in Twin Peaks zu sehen. Dort spielte er den Trailerparkbesitzer Carl Rodd.

Roy Dotrice - 16. Oktober

Der seit Ende der 1950er-Jahre als Schauspieler tätige Brite Roy Dotrice ist am 16. Oktober im Alter von 94 Jahren verstorben. Dotrice schloss sich 1957 der Royal Shakespeare Company an. Nach einer frühen Karriere im Theater und britischen Fernsehen, wo er unter anderem in „Dickens in London“, Space: 1999 und „Misleading Cases“ zu sehen war, verschlug es ihn in den 70ern in die Vereinigten Staaten, wo er 1984 durch die Rolle von Mozarts Vater Leopold im Oscar-prämierten Film „Amadeus“ auf sich aufmerksam machte.

Danach ging es für Dotrice vor allem im Fernsehen weiter, wo er in Serien wie „Shaka Zulu“, „The Wizard“, der Originalserie von Beauty & The Beast, Picket Fences, Angel oder Sliders auftrat. Während seiner Zeit bei „Beauty and the Beast“ lernte er Autor George R. R. Martin kennen, der später die Vorlage zur Fantasyserie Game of Thrones schrieb, wo Dotrice spät in seiner Karrere als Pyromantiker Hallyne mitspielte, der das gefährliche Wildfire hütet.

Dotrice konnte neben seinem Tony Award für die Beteiligung am Bühnenstück „A Moon for the Misbegotten“ auf zwei Einträge im Guinness-Buch der Rekorde zurückblicken: Zum einen für die meisten Solo-Auftritte im Stück „Brief Lives“, welches er in den 60er-Jahren unter anderem auf dem Broadway (und insgesamt 1.782 Mal) aufführte. Zum anderen für die meisten Sprechrollen in einem Hörbuch - er übernahm 224 Charaktere in der ungekürzten Fassung von „A Game of Thrones“, dem ersten Buch aus der Reihe „A Song of Ice and Fire“.

John Dunsworth - 16. Oktober

Im Alter von 71 Jahren ist der aus Kanada stammende Schauspieler John Dunsworth nach einer kurzen, schweren Krankheit am 16. Oktober verstorben. Der Schauspieler war neben seiner Rolle in der langlebigen Mockumentary Trailer Park Boys, wo er als Parkaufseher Jim Lahey mitspielt, als Fotograf Dave Teagues in der Syfy-Kabelserie Haven zu sehen, aber erschien auch in Lexx und an der Seite von Christina Ricci im TV-Film „Lizzie Borden Took An Ax“.

Brent Briscoe - 18. Oktober

Der US-Schauspieler Brent Briscoe ist am 18. Oktober im jungen Alter von 56 Jahren seinen Verletzungen nach einem schweren Sturz erlegen. Seine Rollen reichen von Deadwood und Justified über Desperate Housewives und Scandal bis hin zu 24 und CSI: Crime Scene Investigation.

Zuletzt sah man ihn im neuen Twin Peaks als Detective Dave Macklay und vor einigen Jahren in Parks and Recreation als Restaurantbesitzer J.J., der die besten Waffeln in ganz Pawnee backte. Und das waren nur ein paar seiner Fernsehrollen, so war er zum Beispiel auch in Emergency Room, NCIS, Grey's Anatomy und Brooklyn Nine-Nine zu sehen.

Einige seiner Filmrollen hatte er in „Sling Blade“ und „A Simple Plan“ an der Seite seines Freundes Billy Bob Thornton, den er später auch in dessen Amazon-Serie Goliath besuchte, außerdem in „The Green Mile“, „The Dark Knight Rises“, „Spider-Man 2“ und „Der Mondmann“. Mit David Lynch kooperierte er neben Twin Peaks auch am Film „Mulholland Drive“.

Robert Guillaume - 24. Oktober

Der amerikanische Schauspieler Robert Guillaume ist am 24. Oktober im Alter von 89 Jahren bei sich zu Hause in Los Angeles verstorben. Guillaume wurde zwei Mal mit einem Emmy ausgezeichnet und zwar für seine Rolle des sarkastischen Koch und Butlers Benson aus der ABC-Sitcom „Soap“ („Die Ausgeflippten“) und dem Spin-off „Benson“, welches sich um seine Serienfigur drehte.

Neben weiteren Gastrollen in Comedys wie „The Jeffersons“, Sanford and Son, Saved by the Bell oder The Fresh Prince of Bel-Air, spielte er Ende der 90er-Jahre als Sportsender-Chef Isaac Jaffe in der Dramedy Sports Night mit, ebenfalls auf ABC.

Darüber hinaus machte sich Guillaume als Synchronsprecher einen Namen und konnte in diesem Bereich vor allem auf seine Rolle des Mandrills Rafiki aus dem modernen Disney-Klassiker „The Lion King“ („Der König der Löwen“) zurückblicken. Eine Figur, der er auch im Rahmen vieler Serien und Videospiele seine Stimme lieh.

Brad Bufanda - 1. November

Als Felix Toombs dürfte er vielen Fans von Veronica Mars in Erinnerung geblieben sein, am 1. November ist Brad Bufanda im jungen Alter von 34 Jahren gestorben. Der Schauspieler nahm sich das eigene Leben.

In insgesamt zehn Episoden der Detektivserie mit Kristen Bell war er zu sehen. Gastauftritte hatte er außerdem in Roseanne, CSI: Miami, Boston Public, Malcolm in the Middle, in der Kindersendung Even Stevens und in der Seifenoper Days of Our Lives. Nach seiner Zeit bei Veronica Mars kam noch eine Hauptrolle in der Cinemax-Serie „Co-Ed Confidential“ hinzu, die 2010 zu Ende ging.

Das letzte Projekt im Leben von Brad Bufanda war ein Film namens „Stan the Man“, der sich derzeit in der Produktion befindet und 2018 erscheinen soll. Seine größte Filmrolle war die in der romantischen Komödie „A Cinderella Story“ mit Hillary Duff.

John Hillerman - 9. November

Magnum“-Star John Hillerman ist nach langer Karriere am 9. November im Alter von 85 Jahren verstorben. Laut seiner Publizistin ist er eines natürlichen Todes in seinem Haus in Texas gestorben.

Nachdem er aus der Armee ausschied, zog Hillerman nach New York und startete als Theaterdarsteller durch. Die ersten TV-Rollen ließen nicht lange auf sich warten. Das war auch einer alten Verbindung zu verdanken, denn Regisseur Peter Bogdanovich, mit dem Hillerman bereits an der Ostküste für die Bühne gearbeitet hat, besetzte ihn für mehrere seiner Filme, darunter „The Last Picture Show“ (1971).

Kurz darauf fand er auch auf der kleinen Mattscheibe Erfolg, als Radiomoderator in der Serie „Ellery Queen“ gewann er die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Zwischen 1976 und 1980 hatte er eine wiederkehrende Rolle in der Originalversion der Serie „One Day at a Time“, gleichzeitig gab er sich als entfremdeter Ehemann der Hauptfigur in der „The Betty White Show“ die Ehre.

Der große Durchbruch jedoch stellte sich 1980 mit der Rolle des Jonathan Higgins in der Erfolgsserie „Magnum“ ein. Dafür holte er seinen alten britischen Akzent aus Bühnentagen wieder hervor und spielte sich als Teil der zentralen Gang und Gegenpart zur Titelfigur (Tom Selleck) in die Herzen der Fans. 1990 kehrte er zurück auf die Mattscheibe als er eine wiederkehrende Rolle in der ebenfalls äußerst langlebigen Serie „The Hogan-Clan“ übernimmt. Seinen letzten Auftritt in der Serienwelt gab er 1993 in „Berlin Break“, wo er gemeinsam mit seinem „Magnum“-Kollegen Jeff MacKay vor der Kamera stand. Drei Jahre später gastierte er mit dem Film „Die Brady Family 2“ in den Kinos und zog sich anschließend aus der Schauspielerei zurück.

Jack Blessing - 14. November

Der Schauspieler Jack Blessing ist im Alter von 66 Jahren in seinem Haus in Chatsworth, Kalifornien am 14. November gestorben. Er war bekannt aus der beliebten 80er-Jahre-Serie Moonlighting und aus der ABC-Sitcom The Naked Truth.

Blessing stieß in der dritten Staffel zur Erfolgsserie „Moonlighting“ mit Bruce Willis und Cybill Shepherd in den Hauptrollen. Er spielte darin die Rolle des MacGillicuddy. In „The Naked Truth“ sah man ihn als Hausmeister der von Tea Leoni verkörperten Klatschreporterin. Im Jahre 2002 hatte er außerdem eine Rolle in der nach George Lopez benannten ABC-Sitcom.

Seine Stimme war in den Animationsfilmen „Megamind“, „ParaNorman“, „Bee Movie“, „Antz“ und „Planes“ zu hören. Überdies tauchte er in den Filmen „Talladega Nights: The Ballad of Ricky Bobby“, „Heaven’s Gate“, „Galaxy of Terror“ und „Thirteen Days“ auf.

Kurze Auftritte hatte er in den Fernsehserien M*A*S*H, The Golden Girls, Family Ties, Touched By An Angel, Mike & Molly, The X-Files und CSI: Crime Scene Investigation sowie der Steven-Bochco-Miniserie Murder One: Diary of a Serial Killer aus dem Jahre 1997, aus der später eine vollwertige Dramaserie gemacht wurde.

Earle Hyman - 17. November

Als Großvater in der „Cosby Show“ feierte er weltweite Erfolge, doch sein Herz gehörte der Theaterbühne und einem skandinavischen Land. Am 17. November verstarb der Schauspieler Earle Hyman im Alter von 91 Jahren im Lillian Booth Actors Home in Englewood, New Jersey.

1943 gab er sein Broadway-Debüt, 1954 folgte der Gang vor die Kamera. Doch die Theaterwelt blieb für viele Jahre das erste künstlerische Zuhause des Darstellers. In den 1980ern stieg er als dunkle Stimme des aggressiven Panthro in die Serie „Thundercats“ ein. Dieser Synchronisationsrolle blieb er über 125 Episoden treu.

1984 übernahm er die Rolle, die ihm die Herzen von Millionen Fernsehzuschauern vor die Füße legen sollte, die des Russell Huxtable in der Cosby Show. Als weiser und charmanter Großvater für die Cosby-Kids kam er öfter auf Besuch vorbei. Insgesamt absolvierte er bis 1992 40 Auftritte in der beliebten Familienserie. 1986 durfte er sich dafür sogar über eine Emmy-Nominierung freuen.

Seine Liebe zu dem Schriftsteller Henrik Ibsen ließ ihn auch in späteren Jahren nicht los. Seit 1957 bereiste er dessen Heimat Norwegen immer wieder und lernte die Sprache. Er kaufte ein Haus in dem skandinavischen Land und spielte 1994 in der Serie „Seier'n er var“ mit.

Della Reese - 19. November

Della Reese, die als Jazzsängerin in Nachtclubs ihre Karriere startete und später in Touched By An Angel als Engel erschien, ist am 19. November im Kreis ihrer Familie verstorben. Sie wurde 86 Jahre alt. Ihr ehemaliger Serienschützling Roma Downey hat ihren Tod in einem Statement bestätigt.

Die Schauspielerin und Sängerin machte ihre ersten Schritte im TV-Business mit einer Talkshow im Jahr 1969 und übernahm anschließend Gastrollen Fernsehserien, bevor sie 1975 die Rolle von Eds Nachbarin und Vermieterin in der Sitcom „Die Zwei von der Tankstelle“ übernahm. Es folgten zahlreiche weitere Rollen in Miniserien, TV-Filmen und Gastauftritte als beispielsweise B. A. Baracus' Mutter in Das A-Team. In den 1990ern wurde Reese in „Touched by an Angel“ für die Rolle von Tess einmal für den Golden Globe und zweimal für den Emmy Award nominiert.

Etwa zum Ende der Serie hin, wurde die Schauspielerin mit Diabetes Typ 2 diagnostiziert. Danach war Reese nur noch sporadisch auf dem Bildschirm präsent, darunter in That's So Raven, „Schatten der Leidenschaft“ und zuletzt in Signed, Sealed, Delivered.

David Cassidy - 21. November

Anfang des Jahres wurde öffentlich, dass der „Die Partridge Family“-Star und Sänger David Cassidy an Demenz erkrankt war. Am 21. November ist er im Alter von 67 Jahren an Organversagen verstorben.

In den 1970ern war Cassidy kommerziell erfolgreicher als Elvis Presley und Paul McCartney, er eroberte die Herzen der Teenies mit der Rolle des ältesten Sohnes der Partridge-Serienfamilie im Sturm. Doch nachdem die Serie 1974 eingestellt wurde, konnte er an den Erfolg nicht mehr anzuknüpfen. Sein größter Gegner im Kampf um den Erfolg waren Alkohol und Drogen.

Ende der 1980er wurde er trocken und startete im Londoner West End sein Comeback. Neben einigen Gastauftritten in Serien wie Malcolm in the Middle und CSI: Crime Scene Investigation tourte er seitdem vor allem mit seinen Songs durch die Welt. 2002 übernahm er noch einmal eine Hauptrolle in der Comedyserie „Ruby & the Rockits“, die von seinem Bruder Shaun geschrieben wurden und für die auch ein weiterer Bruder, Patrick, mit auf der Liste des Hauptcast stand.

Julio Oscar Mechoso - 25. November

Der US-amerikanische Schauspieler Julio Oscar Mechoso ist im Alter von 62 Jahren verstorben. Mechoso begann seine Karriere Ende der 70er-Jahre mit einer Nebenrolle in der Serie „¿Qué pasa, U.S.A.?“ und machte sich als Charakterdarsteller in zahlreichen Nebenrollen und einigen Hauptrollen, sowohl im Kino als auch im Fernsehen, einen Namen. Filmjunkies kennen ihn aus Streifen wie „Bad Boys“, „Ken Park“ oder „Little Miss Sunshine“, Serienjunkies werden ihn aus Formaten wie „Miami Vice“, Coach, Greetings From Tucson oder mit zuletzt Matador, From Dusk Till Dawn oder Madam Secretary wiedererkennen.

Rose Marie - 28. Dezember

Am Donnerstag, den 28. Dezember ist eine große Persönlichkeit des amerikanischen Showbusiness von uns gegangen: Die am 15. August 1923 geborene Rose Marie, welche bereits als Kleinkind auf der Bühne zu sehen war und mit gerade mal fünf Jahren ihre eigene Radioshow hatte, ist verstorben.

„Baby“ Rose Marie, geboren Rose Marie Mazetta, begann ihre fast ein ganzes Jahrhundert umspannende Karriere als Kinderstar im Theater und Radio, wo sie früh ihr Gesangstalent unter Beweis stellte. Im zarten Alter von zehn folgten ihre ersten Auftritte in der Filmbranche. Später war sie in Produktionen wie „The Big Beat“, „Witchboard - Die Hexenfalle“ oder „Lost and Found“ zu sehen.

Das Multitalent erlangte ihre Bekanntheit als eine der lustigsten Frauen im Showgeschäft, aber allen voran durch ihr mehrjähriges Engagement für „The Dick Van Dyke Show“, die CBS-Kultsitcom aus den 1960er Jahren, in der Marie an der Seite von Dick Van Dyke, Morey Amsterdam und Mary Tyler Moore auftrat. Darüber hinaus war Rose Marie von 1969 bis 1971 in „The Doris Day Show“ und vereinzelt in der Serie „Love Boat“ zu sehen.

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