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Kill Bill: Martial-Arts-Legende Sonny Chiba ist tot

Martial-Arts-Legende Sonny Chiba ist tot

Martial-Arts-Legende Sonny Chiba ist tot
Sonny Chiba in Kill Bill (c) Studiocanal

Actionfans auf der ganzen Welt trauern um den japanischen Martial-Arts-Schauspieler Sonny Chiba, der gestern an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben ist. International hatte er vor 20 Jahren durch Quentin Tarantinos Kill Bill erneute Aufmerksamkeit erhalten.

Der japanische Schauspieler und Martial-Arts-Star Sonny Chiba ist am gestrigen Donnerstag im Alter von 82 Jahren in einem Krankenhaus in der Nähe von Tokio gestorben, wie sein Manager gegenüber The Hollywood Reporter bestätigte. Der Grund sei ein schwerer Verlauf infolge einer COVID-19-Erkrankung gewesen.

Chiba wurde 1939 als Shin'ichi Chiba in Fukuoka auf der japanischen Insel Kyushu geboren, wo er schon als Teenager Erfolge als Gymnastiksportler feierte, eher er sich dem Kampfsport zuwendete, Mitte der 60er Jahre seinen schwarzen Gürtel in Karate verdiente und auch andere Disziplinen wie Judo und Kendo meisterte. Nach ersten Filmerfolgen wie „The Streetfighter“ und „Shadow Warriors“ in den 70s erhielt er darüber hinaus den heute berühmten Spitznamen Sonny Chiba, mit dem er auch international zu einem der angesehensten Actionstars avancierte. Besonders in Filmen von Regisseur Kinji Fukasaku („Overkill - Durch die Hölle zur Ewigkeit“, „Die Legende von den acht Samurai“, „Sternenkrieg im Weltall“) bewies er immer wieder, dass er nicht nur durch seine beeindruckenden Kampfsport-Skills, sondern vor allem auch mit seinem unerschöpflichen Charisma umzuwerfen wusste.

Das erkannte auch US-Regisseur Quentin Tarantino, der Chiba für seine Asia-Filmhommage „Kill Bill - Volume 1“ besetzte, was ihm Anfang der 2000er erneut zu größerer internationaler Aufmerksamkeit verhalf. Sein letzter Film mit dem Titel „Bond of Justice: Kizuna“ befindet sich noch in der Post-Production und wird im Laufe des Jahres posthum veröffentlicht werden.

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