Magic City: Starz mit Gangsterdrama über Miami in den 1960ern
US-Pay-TV-Sender bestellt 10-teilige Serie

Der US-Pay-TV-Sender Starz hat ein neues Gangsterdrama namens Magic City mit zunächst zehn Episoden bestellt. Der Erfinder der Serie, Mitch Glazer, hat laut Deadline bereits die Drehbücher zu den ersten drei Episoden fertiggestellt und wird fünf weitere beisteuern. Produktionsstart ist Anfang nächsten Jahres in Miami, die Ausstrahlung beginnt 2012. „Magic City“ spielt in einem feinen Hotel in Miami der 1960er Jahre und soll den Konflikt zwischen Gangstern, Politikern und Entertainern widerspiegeln, nachdem Fidel Castro die Macht in Kuba ergriffen und die Ära von Havanna als Spielerparadies beendet hat.
Neben Glazer wird der CEO der zuständige Produktionsfirma Media Talent Group, Geyer Kosinski, Executive Producer des Projekts. Das Produzenten-Trio vervollständigt Tony To, der zuvor schon bei Band Of Brothers und The Pacific mitwirkte.
Die Handlung der Serie zeigt den Drahtseilakt der Hauptfiguren zwischen dem Leben als Gangster mit ihrer eigenen, komplizierten Familien, den Rassenunruhen und der wachsenden Dekadenz der Stadt. „Mitch hat eine Welt mit unvergesslichen Charakteren und einer großen dynamischen Geschichte erschaffen“ sagt Starz Präsident und CEO Chris Albrecht in seiner Erklärung. „Das talentierte Kreativ-Team, das für Magic City zusammenkam, garantiert eine Show von der wir denken, dass die Zuschauer sie nicht verpassen wollen.“
Glazer baut die Serie auf seinen eigenen Erfahrungen auf: „Ich bin in Miami Beach geboren und in diesen verschwenderischen Hotel Lobbys aufgewachsen“ sagt er. Weiterhin gibt er an, die Atmosphäre und die Geschichte der Stadt zu lieben: Ihre Funktion in den 1960ern als Kreuzungspunkt der Tropenkulturen, als Casablanca Amerikas mit dem Rat Pack, der CIA, Gangstern, JFK und den Anti-Castro-Kämpfern, die alle im selben Nachtclub in der Collins Avenue aufeinandertreffen.
Chris Albrecht, heutiger Starz-Chef, war früher CEO bei HBO und wird mit Magic City an den früheren Erfolg von The Sopranos anknüpfen wollen. Die Serie war früher das Markenzeichen von HBO. Der Sender hat derzeit mit Boardwalk Empire eine ähnliche Serie mit gleicher Absicht im Programm. Diese ist zwar zu Zeiten der Prohibition angesetzt, bietet aber einen ähnliches Konfliktfeld, wie es von Glazer präsentiert wird.






















