Mad Dogs: Keine 2. Staffel für Amazon-Serie

Die Serie Mad Dogs (US) wird keine zweite Staffel bei Amazon Prime erhalten, das hat der Executive Producer Shawn Ryan am Sonntag in einer Reihe von 19 Tweets bekanntgegeben. Schenkt man den Worten Ryans glauben, dann ist die Entscheidung unverständlich, da die Abrufstatistiken der Serie besser gewesen sein sollen als bei vielen anderen Amazon-Produktionen. Ursprünglich war die Serie aber ohnehin nur als zehnteilige Miniserie geplant gewesen, doch der VoD-Dienst habe wissen wollen, ob auch weitere Staffeln möglich gewesen wären.
Zusammen mit dem Serien-Koschöpfer Cris Cole habe er sich dahingehend schon Gedanken gemacht: „Cris Cole und ich sagten, dass wir uns über das Ob und Wie unterhalten sollten, wenn die Staffel vorbei ist. Wir hatten diese Unterhaltung am Donnerstag mit (Amazon-Studios-Chef) Roy Price und anderen. Cris und ich haben eine Story für Staffel 2 präsentiert, an die wir geglaubt haben. Im Endeffekt wollte Amazon diese Story nicht machen und wir wollten nicht die Art von Story machen, die sie von uns wollten.“
Demnach wollten die beiden lieber Coles Vision folgen als eine - laut ihnen - verwässerte zweite Staffel herzustellen, nur um mit der Serie weiterzumachen.
Mad Dogs (US) handelt von vier Freunden, die nach Belize reisen, wo sie in düstere Machenschaften verwickelt werden. Die Hauptrollen spielen Ben Chaplin, Michael Imperioli, Romany Malco und Steve Zahn. Die komplette erste Staffel ist seit dem 22. Januar im Stream von Amazon Prime verfügbar. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen englischen Format.
Damit ist das US-„Mad Dogs“ erst das zweite Amazon Original, das keine zweite Staffel erhält. Davor erging es Betas so.
Nach dem großen Erfolg von The Shield schaffte es Shawn Ryan bisher noch nicht, eine neue Serie zu etablieren, die ein ähnlich langes Leben genießt. Last Resort, The Chicago Code oder Terriers endeten alle nach einer Staffel. Bei der im August startenden Netflix-Retro-Serie The Get Down wird er ebenfalls als Executive Producer mitwirken. Netflix hat bisher so gut wie allen eigenproduzierten Serien eine Fortsetzung geschenkt. Eine Ausnahme dürfte die Miniserie Wet Hot American Summer sein.
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