Lucasfilm plant animierte «Star Wars»-Comedy

Durch Han Solo, C-3PO und R2-D2 gehört Humor seit der ersten Minute zu Star Wars dazu. Mit Jar Jar Binks in „Star Wars: Episode I - Die Dunkle Bedrohung“ (1999) gingen „Star Wars“-Mastermind George Lucas und seine Autoren einen Schritt zu weit (und in eine Richtung, die wohl kaum ein Zuschauer nachvollziehen konnte). Nun befindet sich bei Lucasfilms eine Comedy-Serie zum „Star Wars“-Franchise in der Entwicklung.
Noch befindet sich das Projekt im Anfangsstadium. Details sind noch nicht geklärt, ein Sender noch nicht gefunden. Klar ist nur, dass die Bruttolaufzeit der Serienepisoden (also inklusive Werbung) 30 Minuten nicht überschreiten soll und dass es sich um ein animiertes Format handeln soll. Auch wenn mit Seth Green und Matt Senreich die Robot Chicken-Erfinder als Creative Consultants gewonnen wurden, soll die Serie kein überzogener Klamauk werden. Bei Lucasfilms war man nur einfach der Meinung, die beiden hätten einen Sinn für Humor, der die heutige jüngere Generation anspricht und könnten daher zur Gestaltung eines Comedy-Projekts wertvolle Impulse liefern.
Jennifer Hill - Gewinnerin eines Daytime-Emmy für die animierte Nick Jr. Serie The Backyardigans - wurde als Produzentin verpflichtet. Sie erhofft sich von Green und Senreich vor allem Impulse zur visuellen Gestaltung der animierten Serie. Brendan Hay (The Daily Show) wird als Head-Writer fungieren und einen Writing-Staff von bis zu zehn Autoren übersehen. Die Animation wird sehr wahrscheinlich außerhalb der USA geschehen, nicht notwendiger Weise jedoch bei Lucasfilm Animation Singapore, wo Star Wars: The Clone Wars produziert wird. Zu dieser Serie soll es wohl auch keine Crossover geben.
Welche Figuren im Zentrum der animierten Comedy stehen sollen, steht noch in den Sternen. Das Auftreten der Hauptfiguren der Saga ist zwar derzeit noch nicht ausgeschlossen, aber wahrscheinlicher sind doch die Verwendung von Figuren aus dem zweiten Glied - bereits eingeführten Nebenfiguren also - oder gänzlich neue Figuren in den bekannten Settings.
Im Jahr 2007 veröffentlichte das amerikanische Forbes-Magazin eine Studie, nach der das „Star Wars“-Franchise in seiner 30-jährigen Geschichte mehr als 22 Milliarden US-Dollar an Gewinn erzielt hat.





















