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Der Herr der Ringe - Die Ringe der Macht: Die wichtigsten Figuren des zweiten Zeitalters

The Lord of the Rings - The Rings of Power: Figurenanalyse

Poster-/Szenenmotive zur Serie The Lord of the Rings: The Rings of Power - hier unsere Figurenanalyse. (c) Amazon Studios/Collage: Serienjunkies.de

Die kommende High-Fantasy-Serie Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht wird mit gleich 22 Figuren aufwarten. Doch wer sind die einzelnen Charaktere und wo reihen sie sich in der umfangreichen Geschichte der Mittelerde ein? Wir schauen nach.

Eine lange Zeit

Egal, welches Studio sich einer „Der Herr der Ringe“-Produktion annimmt: Die Macher sehen sich einem Vermächtnis von weit mehr als nur vier Romanen gegenüber. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte J. R. R. Tolkien ein Universum, das bis heute in Sachen Umfang und Intensität seines Gleichen sucht. Es umfasst insgesamt mindestens 11.382 Jahre, davon entfallen 4.800 auf das erste Zeitalter, 3.441 Jahre auf das zweite und 3.021 auf das dritte. Über das folgende Zeitalter der Menschen ist lediglich bekannt, was im Anhang C „Die Jahre im Westen“ von „Der Herr der Ringe“ steht. Die dort genannte Zeitspanne umfasst 120 Jahre und berichtet unter anderem davon, dass Aragorn 120 V. Z. im Alter von 210 Jahren verstarb.

Wenn wir also über die kommende Serie The Lord of the Rings: The Rings of Power reden, sprechen wir immerhin über eine mehr als 3.400 Jahre andauernde Epoche, die so manchen Konflikt zwischen Gut und Böse erlebt. Und auch, wenn die Showrunner Patrick McKay und John D. Payne schon verkünden ließen, dass sie der Zeitlinie nicht wortgetreu folgen werden, stellen sich die Fragen, wo genau innerhalb dieses immensen Zeitraums die Show nun angesiedelt ist und worum sie sich drehen könnte.

Abgesehen von den bislang eher kryptisch gehaltenen Teasern und dem aktuellen Trailer (hier geht es zu unserer Traileranalyse) könnte eine nähere Betrachtung der auftretenden Figuren hier erhellend wirken. Da die Serienmacher allerdings nur die Lizenzen für die Anhänge und Register im „Der Herr der Ringe“ nicht aber für die entscheidend wichtigen Werke „Das Silmarillion“ und „Nachrichten aus Mittelerde“ (wir berichteten) haben, ergibt sich stellenweise, wie wir zeigen werden, ein recht verwirrendes Bild, wenn es um den Kanon geht.

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Die Elben

Ein Blick auf die Elben gestaltet sich im Wust der vielen Charaktere aus mehreren Gründen als der Einfachste. Sie sind unsterblich und selbst, wenn ihr Körper vergeht, wandert ihr Geist zu den Hallen von Mandos, wo sie auf die Ankunft des Göttervaters Iluvatar warten. Deshalb ist es innerhalb des HdR-Kosmos logisch, dass auch uns bekannte Figuren aus der Trilogie „Die Gefährten“, „Die Zwei Türme“ und „Die Rückkehr des Königs“ auftauchen. In erster Linie haben sich die Amazon Studios dafür entschieden, Galadriel (Morfydd Clark), geboren 1.362 E.Z. und den Halbelben Elrond (Robert Aramayo) auftreten zu lassen, der bereits seit 532 E.Z. auf Erden wandelt. Hinzu gesellt sich der Noldo-Elb und Meisterschmied Celebrimbor (Charles Edwards), der die Ringe der Macht schmiedete und dessen Körper interessanterweise im Jahre 1.697 Z.Z. starb. Hier bietet sich der erste mögliche Hinweis auf den Zeitraum, in dem die Serie (beziehungsweise ein Teil davon) angesiedelt ist, denn dort lässt sich, wie wir später noch sehen werden, ein weiterer Protagonist einordnen.

Sehr gut in diese Epoche fügt sich auch der Hohe König der Noldor, Gil-galad (Benjamin Walker) ein, der zu Zeiten Celebrimbors schon seit über 6.000 Jahren lebt und schließlich in der Schlacht auf der Dagorlad 3.441 Z.Z. fällt. Sein Auftauchen in der Serie veranlasste viele Fans verständlicherweise dazu, die Show mit dem letzten zwischen Menschen und Elben geschmiedeten Bündnis zu assoziieren, das zum Ende des zweiten Zeitalters und den Ereignissen aus „Der Hobbit“ und dem dreiteiligen Epos um die Gefährten führt. Befeuert wird die Vermutung durch die Tatsache, dass die Serie denselben Titel wie das letzte Kapitel im Silmarillion trägt, in dem es genau um jenen Kriegsbund geht.

Reinhard Prahl

Der Artikel The Lord of the Rings - The Rings of Power: Figurenanalyse wurde von Reinhard Prahl am Uhr erstmalig veröffentlicht.

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