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Loki: Lamentis - Review

Loki: Lamentis - Review

Kritik der Episode 1x03

Szenenfoto aus der Episode Lamentis der Serie Loki (c) Disney+/Marvel Studios
Szenenfoto aus der Episode Lamentis der Serie Loki (c) Disney+/Marvel Studios

Mit der Episode Lamentis driftet die Marvel-Serie Loki in eine überraschende und sehenswerte Screwball-Comedyrichtung ab. Die Schauwerte bleiben bombastisch, der Soundtrack ist fabelhaft und das Ende hat sich gewaschen.

Wow! Die Episode Lamentis ist zwar die bisher kürzeste der Marvel-Serie Loki, aber auch eine, bei der offenbar keine Kosten und Mühen gescheut wurden. Loki (Tom Hiddleston) und Lady Loki oder nennen wir sie direkt Sylvie (Sophia Di Martino) erleben ein gemeinsames Abenteuer, bei dem sie sich näher kennenlernen. Schon bald steht fest, dass wir es wohl eher mit der zweiten Version der Enchantress zu tun haben, die 2009 in die Marvel-Comics eingeführt wurde. Die ursprüngliche Enchantress ist derweil eine Figur, die bisher im Marvel Cinematic Universe noch gar nicht eingebaut wurde und eigentlich überfällig ist. Vielleicht braucht man sich nach dem Debüt von Sylvie allerdings gar nicht mehr. Nicht verwechseln sollte man sie außerdem mit der DC-Figur, die in „Suicide Squad“ von Cara Delevingne gespielt wurde.

There is something in the water

Zunächst sehen wir, wie Sylvie an die Informationen zur Time Variance Authority herankam, denn ihre Zauber lassen ihre Opfer denken, dass sich an einem entspannenden Ort befinden. So werden Cocktails geschlürft und sich über das leidige Thema von Hirnfrost unterhalten. Doch eigentlich will sie wissen, wie man sich ins Hauptquartier einschleichen könnte, was sie nach einigen Versuchen dann auch erfährt. Zunächst dachte ich, dass wir es mit einer Time-Loop-Folge zu tun haben können, aber man nutzt nur das Cold Open für die Erklärung, wie sie den jungen Hunter brechen konnte.
© IMAGO
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© Disney+/Marvel Studios
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Im Hauptquartier der TVA findet sie aber heraus, dass ihre Kräfte nutzlos sind, allerdings weiß sie sich auch ohne gut zu wehren und entwaffnet nicht nur einige Minutemen, sondern desintegriert auch noch einige von ihnen. Der Stab der TVA-Agenten ist so eine Sache. Sehr mächtig, aber auch mit Fallstricken verknüpft, denn er kann leicht gegen einen verwendet werden, obwohl eine Schusswaffe vielleicht noch variabler im Einsatz wäre... Sylvie ist in dieser deutlich actionlastigeren Folge für viele sehenswerte Kampfszenen verantwortlich und ist vom Fleck weg eine sehr ordentliche Ergänzung zum MCU. Hiddleston-Loki darf derweil wieder seine Dolche rausholen und möchte wissen, ob es nicht doch eine Chance für eine Zusammenarbeit gibt, denn die Ziele der beiden scheinen ähnlich zu sein. Zudem kann man die Informationen ergänzen, die man über die TVA hat.

Das Erscheinen der beiden Varianten ruft Ravonna Renslayer (Gugu Mbatha-Raw) höchstselbst auf den Plan, doch mithilfe des geklauten TemPad gelingt die Flucht ins Jahr 2077 nach Lamentis 1. Allerdings ist das alles andere als gut, denn es handelt sich um einen Planeten kurz vor der Kollision mit seinem Mond und somit um ein weiteres Weltuntergangsszenario.

Loki: Mistress of Mischief

Adam Arndt

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