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Loki: Journey into Mystery - Review

Loki: Journey into Mystery - Review

Kritik der Episode 1x05

Szenenfoto aus der Episode Journey into Mystery der Serie Loki (c) Disney+/Marvel Studios
Szenenfoto aus der Episode Journey into Mystery der Serie Loki (c) Disney+/Marvel Studios

Die vorletzte Episode der Serie Loki nimmt durch den Episodentitel Journey into Mystery Bezüge zu den Comicanfängen der Hauptfigur. Die Folge wimmelt geradezu vor Loki-Varianten. Doch: Was ist der Plan?

Die Marvel-Serie Loki befindet sich mit der Episode Journey Into Mystery auf der Zielgeraden. Die vorletzte Folge ist diejenige, die die bisher meisten Loki-Varianten präsentiert und auch diejenige, in der man merkt, dass Head Writer Michael Waldron einst an der abgedrehten Zeichentrickserie Rick and Morty mitgeschrieben hatte. Denn Teile der Folge fühlen sich wie ein Live-Action-Cartoon an und das meine ich komplett im positiven Sinne.

Journey Into Mystery

© IMAGO
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© Disney+/Marvel Studios
© Disney+/Marvel Studios

Natürlich könnte man auch die Comicvorlage heranziehen, denn der Episodenname spielt auf die Comicreihe an, in der Thor und Loki einst ihr Debüt gaben, ehe Thor seine erste große Soloserie erhielt. Das war in den 60er Jahren ganz normal. „Iron Man“ debütierte beispielsweise in „Tales of Suspense“, Spider-Man in „Amazing Fantasy“ und Doctor Strange in „Strange Tales“. In keinem Fall war es die Nummer eins. Diese Episode fühlt sich mehr noch als viele andere von Disney+ an wie eine Comicumsetzung. Denn man greift wirklich ganz tief in die Variantenkiste, was mir immens gut gefällt.

Loki (Tom Hiddleston) wurde zuletzt desintegriert und findet sich an einem Ort, den die Bewohner (hauptsächlich andere Lokis) als „The Void“ bezeichnen. Viel Zeit zum Plaudern bleibt nicht, weil es wieder einmal eine absolut tödliche Kraft gibt, die Alioth heißt und ein bisschen wie Galactus aus dem „Fantastic Four“-Film oder Parallax aus dem „Green Lantern“-Film aussieht - aber konzeptuell deutlich besser passt als die anderen Beispiele. In einer Episode schaffen die Serienmacher nämlich das, woran die Filmbeispiele scheiterten: einen kaum greifbaren Gegenspieler zur Gefahr machen, die die Figuren überwinden müssen, wenn sie mehr zur Wahrheit über die Drahtzieher der TVA erfahren wollen. Der Weltenaufbau ist in meinen Augen ebenfalls wertig und gelungen. Der Void erinnert mich an bisschen an die Zivilisation aus „Horizon Zero Dawn“, bei der der technische Fortschritte von der Natur überwuchert wird.

Woman behind the curtain?

In der TVA heißt es Sylvie (Sophia Di Martino) versus Ravonna Renslayer (Gugu Mbatha-Raw), denn die Variante will endlich Antworten. Zunächst sieht es so aus, als würde Ravonna zur Vernunft kommen und ebenfalls die unbekannten TVA-Gründer stoppen wollen. Angeblich werden die Lokis zum Ende der Zeit geschickt, wo sie keinen Schaden anrichten können. Ganz sicher ist sie da offenbar aber nicht. Mithilfe Miss Minutes (Tara Strong) sollen die Dokumente durchsucht werden über die Gründung der Behörde, wobei Sylvie eher die Akten zum Void anschauen würde. Als ein Schiff zur Sprache kommt, das helfen könnte, wird Sylvie stutzig und Miss Minutes schindet offenbar auch Zeit. Es ist eine Taktik und die Renslayer-Getreuen tauchen bald schon auf, um ihr zu helfen. Im Endeffekt nimmt Sylvie zwar etwas echtes Wissen mit und setzt den TVA-Stab dann gegen sich selbst ein - in der Hoffnung, zu Loki zu kommen.

Adam Arndt

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