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The Last of Us: Infected - Review

The Last of Us: Infected - Review

Kritik der Episode 1x02

Szenenfoto aus der Episode Infected der Serie The Last of Us (1x02) (c) HBO
Szenenfoto aus der Episode Infected der Serie The Last of Us (1x02) (c) HBO

Die zweite Episode von The Last of Us mit dem Titel Infected beginnt überraschend und zeigt insgesamt sehr viel besser als das Debüt, was in der Videospieladaption von Craig Mazin und Neil Druckman steckt. So muss das sein!

Mit einem neun Minuten langen Cold Open, das in Jakarta, Indonesien spielt, beginnt die zweite Episode von The Last of Us, die den Titel Infected trägt. Darin begleiten wir eine örtliche Forscherin (Christine Hakim), die vor dem großen Zeitsprung eine Leiche untersucht, welche mit den tödlichen, parasitären Pilzen im Leib gestorben ist. Dabei ist die erfahrene Forscherin dermaßen schockiert, dass ihr die Worte fehlen. Wie schon der Wissenschaftler aus Episode eins zeichnet sie ein düsteres Bild. Es gibt keine Impfung, keine Heilung, es bleibt nur, betroffene Orte zu bombardieren. Mic drop!

© HBO
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Immun?

Joel (Pedro Pascal) und Tess (Anna Torv) sind noch völlig perplex, dass Ellie (Bella Ramsey) eine infizierte Wunde am Arm hat, aber völlig normal scheint. Sie erklärt, dass Marlene (Merle Dandridge) sie einiger Tests unterzogen hat, um zu sehen, ob sie infiziert ist. Tess glaubt ihr, während Joel skeptisch bleibt, so dass er sie in die QZ zurückbringen will. Denn er glaubt nicht, dass sie lange überlebt. Die Fireflies haben ihr zudem ein leckeres Sandwich eingepackt, das sie genüsslich vor ihren Augen verdrückt, während Joel mit Jerky vorliebnehmen muss.

© HBO
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Leicht widerwillig erzählt sie, warum sie als besonders gilt, denn sie soll zu einer medizinischen Einrichtung der Fireflies gebracht werden, da man glaubt, durch sie ein Heilmittel erschaffen zu können. Nur hat Joel diese Hoffnung in 20 Jahren offenbar schon oft genug gehört. Tess will ihn motivieren, die Mission durchzuziehen, denn immerhin könnte es - so oder so - das geben, was sie wollen, also Waffen und einen fahrbaren Untersatz, um Tommy (Gabriel Luna) zu finden. Ellie sollte zwar niemandem ihr Geheimnis verraten, weil alle dann nach ihr suchen würden, aber ihrem Beschützerduo kann sie vertrauen, oder? Eine Waffe wollen sie ihr dennoch nicht anvertrauen, weswegen sie meint, dass sie einfach ihr Sandwich nach Angreifern wirft, sollte es zum Ernstfall kommen.

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Clear?

Das Trio wagt sich in die überwucherte Welt nahe Boston und sieht die zerbombte Metropole - oder eher das, was von ihr übrig ist. Das worldbuilding ist abermals perfekt umgesetzt und das Setdesign sieht fast so aus wie in den Big-Budget-Videospielen von Naughty Dog. Man möchte (und ich tat es) häufig pausieren, die Bilder wirken lassen und sich in die Details verlieben.

Nebenbei nutzen die Serienmacher die Chance, um Fragen über Ellie anzudeuten. Ob etwa Eltern da sind oder ein boyfriend (Spielefans kichern). Tess jedenfalls bewundert Ellies Chuzpe und wir hören Teaser zu super infected oder Mutationen, die man sich noch gar nicht ausmalen kann...

Bald schon erreichen sie eine ehemalige Hotelloby, die völlig unter Wasser steht, dabei erfahren wir, dass Ellie nie schwimmen gelernt hat. Wo auch, wenn sie nie draußen in der wahren Welt war? Sie erfährt, dass Joel aus Texas stammt und Tess aus Detroit, Michigan und sie fragt sich, weil sie auch nicht in der Schule lernt, wie lange Infizierte normalerweise leben... Ein bis zwei Monate scheint ein Mittelwert zu sein, manche aber vielleicht sogar Jahre. Joel bringt jedenfalls viel Erfahrung mit, wenn es darum geht, sich dieser Pilzköpfe zu entledigen...

Adam Arndt

Der Artikel The Last of Us: Infected - Review wurde von Adam Arndt am Uhr erstmalig veröffentlicht. Adam Arndt hat bereits 18.112 Artikel bei Serienjunkies veröffentlicht. Eine Übersicht der Meldungen von Adam Arndt

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Von Adam Arndt am Mittwoch, 8. Februar 2023 um 14.05 Uhr.