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How to Get Away with Murder: Cicely Tyson mit 96 verstorben

How to Get Away with Murder: Cicely Tyson mit 96 verstorben

How to Get Away with Murder: Cicely Tyson mit 96 verstorben
Cicely Tyson in How to Get Away with Murder (c) ABC

Die Ehren-Oscarpreisträgerin Cicely Tyson, deren Hollywood-Karriere fast sieben Jahrzehnte umspannt, ist mit 96 Jahren gestorben. In die Trauerbekundungen reiht sich neben ihrer Kollegin Viola Davis auch Barack Obama ein.

Cicely Tyson ist tot. Sie starb im Alter von 96 Jahren. Geschichte schrieb Tyson bereits 1963, als sie in der CBS-Serie „East Side/West Side“ als erste Schwarze Schauspielerin eine Co-Starring-Rolle in einem Fernsehdrama an Land ziehen konnte. Sie spielte die Sekretärin Jane Foster - und das sollte keineswegs ihr letzter legendärer Charakter bleiben.

Weitere kleinere Serienauftritte sammelte Tyson über die Zeit in „Guiding Light“, „The Outer Limits“, „Touched by an Angel“, House of Cards und Madam Secretary. 1994 hatte sie wieder ein festes Engagement beim NBC-Drama „Sweet Justice“ als Bürgerrechtsanwältin Carrie Grace Battle. Zuletzt sah man die Schauspielerin in How to Get Away with Murder bei ABC, wo sie als Ophelia Harkness mitmischte, die Mutter der Hauptfigur von Viola Davis.

Davis gedachtet ihrer verstorbenen Kollegin, die für sie offenbar auch ein großes Vorbild war: „(Sie) gab mir das Gefühl, geliebt und gesehen und gewertschätzt zu werden in einer Welt, die immer noch einen Mantel der Unsichtbarkeit über uns Chocolate Girls legt.“ Davis rühmt Tyson als „außergewöhnliche Person“ und nennt ihren Tod einen „außergewöhnlichen Verlust“, denn Tyson hätte ihr noch so viel beibringen und sie noch so viel lernen. „Ihre Macht und Würde werden auf ewig mit uns sein.

Für ihre Gastauftritte bei How to Get Away with Murder wurde Cicely Tyson viermal für den Emmy Award nominiert. Weitere Nominierungen erhielt sie für ihre Beteiligung an den Miniserien „Roots“ und „King“. 1974 gewann sie schließlich einen Emmy für den Fernsehfilm „The Autobiography of Miss Jane Pittman“ und 1994 für den Zweiteiler „Oldest Living Confederate Widow Tells All“.

Und auch im Filmbereich hinterließ Tyson großen Eindruck. Im 1972 erschienenen Drama „Das Jahr ohne Vater“ spielte sie die Figur Rebecca Morgan und wurde dafür sowohl bei den Oscars als auch bei den Golden Globes mit Nominierungen bedacht. Weitere nennenswerte Streifen mit ihr sind „Grüne Tomaten“, „Winn-Dixie - Mein zotteliger Freund“, „Das verrückte Tagebuch“, „Madea's Family Reunion“ und „The Help“. 2013 gewann sie einen Tony Award für das Broadway-Stück „The Trip to Bountiful“.

Darüber hinaus wurde sie mit einem Ehren-Oscar, einem Peabody-Preis, dem exklusiven Kennedy Center Honors Award und der Medal of Freedom ausgezeichnet. Letztgenannte gilt als eine der größten Ehrungen, die US-Amerikaner erreichen können. Tyson erhielt sie durch den damaligen Präsidenten Barack Obama. Auch er gedachte ihr bereits in einem Nachruf: „In ihrer außergewöhnlichen Karriere war Cicely Tyson eine der seltenen preisgekrönten Schauspielerinnen, deren Arbeit auf der Leinwand nur von dem übertroffen wurde, was sie damit erreichen konnte. Sie hatte ein Herz wie kein anderes - und 96 Jahre lang hat sie die Welt auf eine Weise geprägt, die nur wenige jemals erreichen werden.

Kinder hat Cicely Tyson nie gehabt und sie auch nur ein Mal verheiratet, aber das immerhin mit der Jazzlegende Miles Davis...

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