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House of the Dragon: Die Prinzessin und die Königin - Review

House of the Dragon: Die Prinzessin und die Königin - Review

Die zweite Staffelhälfte der HBO-Fantasyserie House of the Dragon beginnt mit einer extralangen Episode und einem zehnjährigen Zeitsprung, der einige Wechsel im Cast mit sich bringt. Auch kriegen wir mehr Drachenaction denn je zu sehen...

Die neue House of the Dragon-Episode „Die Prinzessin und die Königin“ (im Original: „The Princess and the Queen“), mit der die zweite Hälfte der zehnteiligen Auftaktstaffel eingeläutet wird, fühlt sich an wie ein zweiter Pilot. Knapp eine Dekade springt das Game of Thrones-Prequel in die Zukunft, weshalb einige der jüngeren Hauptrollen neu besetzt wurden. Emma D'Arcy (Truth Seekers) und Olivia Cooke (Bates Motel) übernehmen als Prinzessin Rhaenyra und Königin Alicent, auf die ja auch der Folgenname anspielt. Dazu gesellt sich ganz viel neuer Targaryen-Nachwuchs, der in der Zwischenzeit das Licht der Fantasywelt Westeros erblickt hat.

Mit einer Laufzeit von circa 68 Minuten handelt es sich um eine der längsten Ausgaben der Season. Die Regie hat wieder der Co-Showrunner Miguel Sapochnik übernommen, was den besonderen Stellenwert der Folge unterstreicht. Das Drehbuch, das ein paar der stärksten Originalpassagen George R. R. Martins einbringt, stammt von Sara Hess (Orange Is the New Black). Während die Autorin sich sprachlich austobt, sorgt Sapochnik mit der Inszenierung visuell für Highlights (angefangen bei einer erstaunlich ambitionierten Eröffnungsszene bis hin zu jeder Menge Drachenaction). Alles in allem handelt es sich um eine der besten Episoden, die das neue HBO-Format bislang hingelegt hat.

Die neuen Targaryens

Man lässt uns kaum Zeit, die vielen Ergänzungen im Intro wahrzunehmen, darunter nicht zuletzt die neue Familie von Prince Daemon (der zum Glück weiterhin vom Charmebolzen Matt Smith gespielt wird). Sofort finden wir uns in einer stressigen Geburtsszene wieder, die in einer technisch anspruchsvollen, fast zehnminütigen One-Shot-Sequenz mündet: Rhaenyra bringt ihren dritten Sohn zur Welt, der sofort zur Königin gebracht werden soll. Völlig fix und fertig von der körperlichen Tortur, nimmt es die trotzige Thronerbin auf sich, das Baby selbst zu Alicent zu bringen, damit alle sehen, wie absurd ein solcher Befehl an eine frisch gebackene Mutter ist. Ihr Mann Laenor (jetzt gespielt von John Macmillan) versucht sie, so gut es geht, zu unterstützen, sieht dabei aber ziemlich doof aus.

Arm dran (und zudem Arm ab) ist auch König Viserys, auf dessen Überleben nach dem Zeitsprung nur die wenigsten gewettet hätten. Der Schauspieler Paddy Considine ist unter seinem Lepra-Make-up kaum noch zu erkennen, und sieht inzwischen eher aus wie Gollum (sorry, falsches Franchise). Trotzdem freut er sich, seinen Enkel Joffrey kennenzulernen, der nach Laenors so brutal getötetem Liebhaber benannt wurde. Eine bittere Erinnerung daran, dass der Mörder Criston Cole (Fabien Frankel) tatsächlich ohne Konsequenzen davonkam. Er ist nun der Leibwächter Alicents, die derweil erleichtert feststellt, dass Rhaenyras drittes Kind wieder keine Spur von Velaryon-DNS aufweist (dazu das legendäre Buchzitat: „Do keep trying, Ser Laenor. Soon or late, you may get one who looks like you.“)

In der Red Keep ist es ein offenes, wenn auch sehr gefährliches Geheimnis, dass nicht Laenor der Vater von Jacaerys aka Jace (Leo Hart), Lucerys aka Luke (Harvey Sadler) und nun auch Joffrey ist, sondern Harwin Strong aka „Ser Breakbones“ (Ryan Corr). Nur der König ist vollkommen blind dafür, so sehr seine Frau auch versucht ihm die Augen zu öffnen. Wenn Alicent beweisen könnte, dass die Prinzessin von Dragonstone drei Bastarde zur Welt gebracht hat, würde das den Anspruch ihres eigenen Sohnes Aegon (Ty Tennant) klar steigern. Wenngleich der älteste männliche Nachkomme des Königs keinerlei Interesse an der Krone zu haben scheint. Doch auch hierzu hat Alicent eine richtig starke Dialogzeile parat: „You are the challenge. You ARE, Aegon. Simply by breathing.

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Bjarne Bock

Der Artikel House of the Dragon: Die Prinzessin und die Königin - Review wurde von Bjarne Bock am Uhr erstmalig veröffentlicht.

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