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House of the Dragon: King of the Narrow Sea - Review zu König der Meerenge

House of the Dragon: King of the Narrow Sea - Review

Im House of the Dragon rumort es: Ein Skandal sondergleichen, mal wieder ausgelöst von Prinzrebell Daemon, bringt den König zur Weißglut. Aber auch Rhaenyra sitzt in der Patsche. Während sich Otto Hightower ein bisschen zu weit aus dem Fenster lehnt...

Die neue House of the Dragon-Episode „King of the Narrow Sea“ (1x04) bringt wieder einen großen Zeitsprung mit sich. Seit der vorherigen Folge ist ein Jahr ins Land gezogen, und Alicent (Emily Carey) hat König Viserys (Paddy Considine) ein weiteres Kind zur Welt gebracht. Diesmal ist es eine Tochter, die auf den Namen Helaena Targaryen hört. Doch Prinzessin Rhaenyra (Milly Alcock) scheint an ihrer neuen Halbschwester genauso wenig Interesse wie an ihrem Halbbruder Aegon zu haben.

Ohnehin ist die Thronerbin voll damit beschäftigt, einen geeigneten Gemahl zu finden, wie es ihr zuletzt aufgetragen wurde. Jeder noch so kleine Lord von Westeros hält um ihre Hand an, was zu einer frustrierenden Tinder-Session in Storm's End führt, wo die künftige Königin zusammen mit ihrer Leibwache Ser Criston Cole (Fabien Frankel) von Lord Boremund Baratheon (Julian Lewis Jones) beherbergt wird. Wie so oft schwingt dabei die Ironie mit, dass ausgerechnet ein Baratheon wenige Jahrzehnte vor Beginn der Ereignisse von Game of Thrones die Dynastie der Targaryens brutal beenden wird...

Bevor wir in den Spoiler-Teil der neuen Folge vordringen, hier noch ein paar Eckdaten: Regie führte diesmal Clare Kilner, die man für ihre Arbeit bei der The Alienist-Fortsetzung The Angel of Darkness kennen könnte. Das Drehbuch stammt von Ira Parker (The Last Ship). Beide sind Neulinge im Fantasy-Franchise, gliedern sich aber unauffällig ein. Die Laufzeit beträgt wieder kompakte 60 Minuten, während das Intro lediglich um die eingangs erwähnte neue Blutlinie des Königs und der Königin erweitert wurde.

Rhaenyra beim Tindern und die Versöhnung zweier Brüder

Manch einer wundert sich vielleicht, warum Rhaenyra nach nur zwei Heiratskandidaten die Geduld verliert. Tatsächlich muss sie off-screen allerdings schon hunderte Bewerbungen gehört haben. Die Serie zeigt uns nur zwei der Männer, die um ihre Hand anhalten: den uralten Lord Beric Dondarrion (ganz genau, ein Urahne des Mannes mit dem brennenden Schwert und dem unendlichen Lebenscheat) und einen höchstens frühpubertären Blackwood-Erben, der sich von einem Großmaul aus dem Hause Bracken zu einem tödlichen Duell an Ort und Stelle provozieren lässt (die zwei Streithähne stammen beide aus den Riverlands, was die Abneigung vielleicht erklärt).

Rhaenyra hat jedenfalls genug von der Farce und will zurück nach King's Landing. Auf dem Schiff Richtung Blackwater Bay kündigt sich durch einen gefährlichen Drachensturzflug schon der nächste Heimkehrer an: Daemon (Matt Smith) will sich nach seinem Triumph auf den Stepstones mit Viserys versöhnen und schenkt ihm symbolisch die selbstgebastelte Knochenkrone, die ihn angeblich zum König der Narrow Sea macht. Natürlich kann es nur einen wahren König geben, doch strenggenommen gehört die Meerenge zwischen Westeros und Essos nicht zu Viserys' Reich. Also ist dieser Affront nicht ganz so ernst zu nehmen, sodass sich die zwei Brüder schnell vertragen können.

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Bjarne Bock

Der Artikel House of the Dragon: King of the Narrow Sea - Review wurde von Bjarne Bock am Uhr erstmalig veröffentlicht. Bjarne Bock hat bereits 7.988 Artikel bei Serienjunkies veröffentlicht. Eine Übersicht der Meldungen von Bjarne Bock

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