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Kevin Spacey: Belästigungen am Set von House of Cards sorgen für Entlassung

House of Cards: Netflix feuert Kevin Spacey nach Anschuldigungen

Kaum ein Tag vergeht, ohne dass neue und noch schockierendere Vorwürfe gegen Kevin Spacey vorgebracht werden; nun zieht Netflix die Notbremse. Die finale sechste Staffel House of Cards werde ohne ihn gedreht und seine Figur rausgeschrieben.

Nachdem im Laufe der Woche immer mehr Anschuldigungen gegen Kevin Spacey vorgebracht wurden, darunter auch von einigen Mitarbeitern am Set von House of Cards, ist der Schauspieler für Netflix offenbar nicht länger tragbar. Heute Nacht gab der VoD-Anbieter in einem Statement bekannt, keine weitere Staffel mehr finanzieren zu wollen, in der Spacey involviert wäre. Da die Serie allerdings bereits um eine finale sechste verlängert worden war, entspricht dies einer sofortigen Entlassung des Hauptdarstellers.

Was wird aus Frank Underwood?

TVLine zufolge nutzen die Autoren die vor kurzem eingelegte Produktionspause nun dazu, das Drehbuch so umzuschreiben, dass der gefallene Präsident Frank Underwood nicht mehr zu sehen ist. Variety verkündete sogar, dass Frank Underwood umgebracht werde, so dass sich die letzte Staffel voll und ganz auf die neue Präsidentin Claire Underwood (Robin Wright) konzentrieren könne. Ob man das bereits gedrehte Material (zwei Episoden sollen schon fertig sein) noch irgendwie verwendet, ist nicht bekannt. Da sich Netflix jedoch einen klaren Cut wünscht, wäre es kaum überraschend, wenn Spacey überhaupt nicht mehr zu sehen sein würde.

Das vollständige Statement liest sich wie folgt: „Netflix wird nicht länger mit einer Produktion von ,House of Cards' zu tun haben, in der Kevin Spacey eine Rolle spielt. Wir werden während der Pause weiter mit MRC (Anmerkung der Redaktion: Produktionsfirma der Serie) zusammenarbeiten, um den zukünftigen Weg der Serie zu bestimmen.“ Als weitere Konsequenz benennt der Streaminganbieter die Streichung des geplanten Filmes „Gore“, in dem Spacey die Hauptrolle spielen sollte.

Spacey selbst hat sich inzwischen in Therapie begeben, ein Schritt, den auch Harvey Weinstein, mit dem all die Enthüllungen in Hollywood begonnen haben, gegangen ist. Beide kündigten dies natürlich öffentlich und medienwirksam an, so wie Spacey auch versuchte, sein Coming-out im Angesicht der Anschuldigung der sexuellen Belästigung eines Minderjährigen, des damals 14-Jährigen Anthony Rapp, zum Hauptthema zu machen.

Bjarne Bock

Der Artikel House of Cards: Netflix feuert Kevin Spacey nach Anschuldigungen wurde von Bjarne Bock am Uhr erstmalig veröffentlicht.

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