Grey's Anatomy: Isaiah Washington spricht sich aus

In Washington’s Version war sein Kollege T.R. Knight überhaupt nicht in der Schusslinie, sondern ein ganz anderer Kollege: Patrick Dempsey.
„Auch wenn ich Patrick wirklich sehr mag, muss ich jetzt einfach reinen Tisch machen“, erzählte Washington seinem Talkpartner Larry King.
Am 9.Oktober war Patrick Dempsey wieder mal zu spät am Set. „Ich war sauer“, erzählte Washington. „Aber ich habe nichts dazu gesagt.“
Nachdem er schon zu spät erschien, erzählte Dempsey, dass er jetzt noch auf Ellen Pompeo warten müsste, die den Schauspielern hinter der Kamera mit dem Text helfen sollte. „Patrick sagte: Ich brauche Ellen. Ich antwortete: Ich brauche Ellen nicht, ich kann schauspielern.“ Diese Aussage brachte das Gespräch auf ein anderes Level. „Patrick wurde ausfallend. Wir standen uns gegenüber und ich dachte mir: Warum soll ich jetzt vor der Crew anfangen zu streiten? Deshalb ging ich einfach weg.“
Bei dem Streit wurde auch das bekannte F-Wort benutzt. „Ich habe einige böse Wörter benutzt“, gibt Washington zu. „Ich sah es nun mal nicht ein vor der ganzen Crew beschimpft zu werden.“
Jedoch war das F-Wort NIE an T.R. Knight gerichtet. In diesem Zusammenhang beschrieb das Wort nur „Jemanden, der charakterschwach ist, und keinen Respekt verdient“.
In verschiedenen Boulevardzeitschriften wurde berichtet, dass sich das F-Wort an T.R. Knight und dessen Sexualität gerichtet haben soll, doch „dass ist weit weg von der Wahrheit”, erklärte Washington.
Aber warum hat sein Kollege Knight öffentlich eine ganz andere Version erzählt? „Tja, das ist die große Frage. Er hat alles falsch interpretiert“, erzählte Washington Larry King.
Washington wurde sehr emotional, als gefragt wurde, wer ihn in dieser Angelegenheit überhaupt unterstützt hat: „Ich habe eine wundervolle E-Mail von Sandra Oh erhalten“. Doch weitere Unterstützung von seinen Kollegen erwartet er nicht: “Sie sind nunmal so. Disney bezahlt ihre Rechnungen und mit denen soll man sich dann lieber nicht anlegen. Jeder hat das getan, was er zu tun hatte. Ich hoffe sie werden irgendwann dafür bezahlen, denn für mich war das alles ein absoluter Albtraum.“























