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The Gifted: Natalie Alyn Lind und Percy Hynes White im Interview

The Gifted: Natalie Alyn Lind und Percy Hynes White im Interview

Natalie Alyn Lind und Percy Hynes White aus „The Gifted“ im Interview (c) Hanna Huge/Serienjunkies.de
Natalie Alyn Lind und Percy Hynes White aus „The Gifted“ im Interview (c) Hanna Huge/Serienjunkies.de

Die neue Serie The Gifted aus dem X-Men-Universum hatte diese Woche ihre Deutschlandpremiere. Auf der Comic-Con in New York hatten wir die Möglichkeit, mit den Darstellern zu sprechen. Hier ist das Interview mit Percy Hynes White und Natalie Alyn Lind.

Serienjunkies.de: Sind eure Superkräfte in der Serie genau die Superkräfte, die ihr immer haben wolltet, als ihr Comics wie „X-Men“ gelesen habt?

Percy Hynes White: Seit ich den Film „Chronicle“ gesehen habe, wollte ich so etwas wie telekinetische Fähigkeiten besitzen. Und nun hat Andy so etwas und das freut mich natürlich.

Natalie Alyn Lind: Als ich klein war, sprang ich oft von den Möbeln und stellte mir vor, ich sei Logan. Auch wenn es ein wenig seltsam ist, dass ein kleines Mädchen ein älterer Mann sein möchte. Aber seine Messerhände fand ich toll und ebenso die Tatsache, manchmal unverwundbar zu sein. Außerdem ist Halle Berry als Storm eine meiner Lieblingsfiguren. Ich wollte damals mein Haar genauso färben, weil ich so fasziniert von ihr war.

Wie fühlt es sich an zu drehen, wenn man eigentlich nicht genau sieht, was man gerade tut?

Lind: Es fühlt sich bescheuert kann, das kann ich euch sagen. Das ist aber gleichzeitig die witzige Seite der Dreharbeiten. Wir haben alle unsere Superkräfte und wissen teilweise nicht, wie es am Ende auf dem Bildschirm aussehen wird. Es ist auch ein wenig furchteinflößend. Wir tun Dinge und es kommt etwas anderes dabei raus, zumal sich unsere Superkräfte im Verlauf der Serie verändern. Aber bisher war alles total cool.

Welchen Konflikt gibt es in „The Gifted“?

White: Der Konflikt besteht zwischen Menschen und Mutanten. Es geht vor allem darum, dass Mutanten verrufen sind als Verkörperung des Bösen. Der Hass hat sich verbreitet und eine neue Stufe erreicht, so dass die gesamte Gesellschaft versucht, sie zu finden und auszulöschen.

Wir haben vorhin bereits mit euren Kollegen über die Eltern der Superhelden gesprochen, deren Aufgabe es ja eigentlich ist, ihre Kinder zu schützen. Wie sieht es in diesem Fall aus? Glaubt ihr, dass diese jungen Menschen überhaupt elterlichen Schutz benötigen? Sie haben doch Superkräfte...

Lind: Eltern können auf zwei unterschiedliche Arten ihre Kinder beschützen. Auf der einen Seite steht der Schutz vor körperlichen Gefahren. Damit können sie den Figuren nicht helfen. Aber auf der anderen Seite gibt es noch den emotionalen Beistand. Und unsere Charaktere befinden sich plötzlich in einer ganz anderen Welt, umgeben von Menschen, die sich nun vor ihnen fürchten oder sie als Freaks bezeichnen. In so einer Situation spielt die emotionale Unterstützung der Eltern, mit denen sie aufgewachsen, eine enorme Rolle. Außerdem beschützen sich unsere Charaktere untereinander.

Sollten Fans euch auf den sozialen Medien folgen, um Neuigkeiten oder kurze Hinweise über die Serie zu erfahren?

White: Nein. Also, ich versuche, nicht allzu viel über meine Arbeit zu posten, sondern beschränke mich auf Neuigkeiten aus meinem Privatleben. Ich bin ein schlechtes Beispiel. Ich poste fast ausschließlich Fotos von mir selbst. Etwas narzisstisch. (lacht)

Lind: Bei mir ist es genau andersrum. Ich bin besessen von der Serie und liebe es, darüber zu posten. Ich poste Bilder und Videos über den gesamten Verlauf der Entstehung der Serie. Ich bin einfach, wie alle, sehr stolz auf unsere Serie.

Es gibt ja durchaus Situationen, in denen eine Gabe wie ein Fluch erscheint. Wie gehen eure Figuren damit um?

White: Es gibt etwas, was sich wie ein roter Faden durch das gesamte „X-Men“-Universum zieht: Die Tatsache, ein Außenseiter zu sein, in etwas Positives zu wandeln. Jeder, der auf den ersten Blick anders erscheint, nutzt diesen Fakt und macht etwas Gutes daraus. Und das ist eine Sache, die viel Kraft verleiht. Für sich einzustehen, für die eigene Sache zu kämpfen, setzt enorme Kräfte frei.

Vielen Dank für das nette Gespräch.

Mehr auf der Themenseite: Comic-Con 2017

Gine Kreuzer

Der Artikel The Gifted: Natalie Alyn Lind und Percy Hynes White im Interview wurde von Gine Kreuzer am Uhr erstmalig veröffentlicht. Gine Kreuzer hat bereits 1.278 Artikel bei Serienjunkies veröffentlicht.

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