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Game of Thrones: Interview mit Joe Dempsie und Jacob Anderson zur 8. Staffel

Game of Thrones: Interview mit Joe Dempsie und Jacob Anderson zur 8. Staffel

Joe Dempsie und Jacob Anderson in „Game of Thrones“ (c) HBO
Joe Dempsie und Jacob Anderson in „Game of Thrones“ (c) HBO

Joe Dempsie und Jacob Anderson verkörpern in Game of Thrones eher Helden aus der zweiten Reihe. Im Interview sprechen die beiden über ihre Rollen als Gendry und Grey Worm, spezielle Begegnungen mit Fans und besondere Erfahrungen am Set der HBO-Serie, die sie nie vergessen werden. Viel Spaß!

Fast geschafft!“ ruft eine enthusiastische Stimme in den Raum hinein, der jetzt seit knapp vier Stunden als Anlaufstelle für diverse Darsteller und Darstellerinnen aus Game of Thrones dient. Hier werden sie alle noch einmal mit Fragen zur Fantasyserie von HBO gelöchert, bevor diese mit dem Ende ihrer achten Staffel für immer Lebewohl sagt.

Nach mehreren Interviews sind jetzt nur noch wenige Namen offen, die heute noch nicht Stellung bezogen haben. Zu diesen zählen Joe Dempsie und Jacob Anderson, die bereits vor der Serie gute Freunde gewesen sind und nun vor der schwierigen Herausforderungen stehen, uns etwas über das Ende von „Game of Thrones“ zu erzählen, ohne dabei zu viel zu verraten. Das Duo ist gut gelaunt und berichtet über ihre Arbeit an der Serie, wie sie ihre Charaktere Gendry und Grey Worm sehen und wie magisch es mitunter gewesen ist, am Set von „Game of Thrones“ zu sein. Aber auch kuriose Begegnungen mit leidenschaftlichen Fans sind ein Thema, ebenso wie die Frage, wo man denn das Finale der Serie schauen wird. Wir wünschen viel Spaß mit dem Interview!

Die achte und finale Staffel von „Game of Thrones" steht seit dem 16. April bei folgenden Anbietern zum digitalen Download zur Verfügung: Amazon Prime Video, Google Play, iTunes, Maxdome Store, Sony, Wuaki und Xbox.

Ihr habt heute sicherlich schon so einige Interviews hinter euch. Welche Fragen können wir stellen, die Ihr am heutigen Pressetag noch nicht beantwortet habt?

Joe Dempsie: (lacht) Also es gibt zwei Dinge, die immer wieder Thema sind. Erstens: „Wie habt Ihr Euch am letzten Tag der Dreharbeiten gefühlt?“ Kurze Antwort: Es war intensiv. Nächste Frage! (lacht) Zweitens: „Habt Ihr irgendetwas vom Set mitgenommen, irgendwelche Erinnerungsstücke?“ Das scheint die Leute wirklich zu interessieren.

Diese Fragen heben wir uns einfach für das Ende auf. Widmen wir uns erst einmal Euren Charakteren. Joe, Gendry ist der letzte verbliebene Baratheon in der Serie. Wie wird er in den letzten Folgen von Game of Thrones mit dieser Verantwortung umgehen?

Joe Dempsie: Ich glaube, dass Gendry nach wie vor dabei ist herauszufinden, was es überhaupt bedeutet, dass er ein Baratheon ist. Gendry hat im Laufe der Serie fast schon regelmäßig neue Dinge über sich erfahren, und auch über die Welt, die ihn umgibt. Er hat nicht wirklich eine akademische Ausbildung genossen, er hatte nie eine privilegierte Position inne, er kommt aus den Slums von Flea Bottom in King's Landing. Er braucht eine Weile, um wirklich zu verstehen und zu verarbeiten, auf was er sich letztlich eingelassen hat.

Es war aber auch sehr amüsant zu sehen, wie Gendry in der siebten Staffel auf Jon (Kit Harington) trifft und relativ stolz preisgibt, wer er ist und dass sich Gendry durchaus als Baratheon sieht. Das ist ihm schon wichtig. Es muss sehr schwer sein, wenn man nicht weiß, woher man kommt und was seine eigenen Wurzeln sind. Wo gehört man dann hin? Für Gendry ist seine Herkunft eine Art Anker, es gibt ihm einen Lebenssinn und das Gefühl, dass er irgendwo dazugehört. Gendry weiß nicht genau, was das alles bedeutet, aber er ist froh, dass er zumindest weiß, wo er herkommt. Und das erdet ihn wiederum.

Wo wir gerade schon beim Thema Zugehörigkeit sind: Wie war es denn für Dich, nach ein paar Jahren Auszeit zurück zur Serie zu kehren?

Joe Dempsie: Es war auf einmal alles sehr cliquenhaft. (lacht) Nein, es war tatsächlich eine nahtlose Rückkehr. Ich war nach wie vor in Kontakt mit vielen Leuten in der Show. Aber ich habe mich auch gefragt, ob sich nach all den Jahren etwas verändert hat. Und dann fühlt es sich auf einmal so an, als wären diese drei Jahre, in denen ich nicht ein Teil der Serie gewesen bin, niemals passiert. Das ist ein toller Aspekt unserer Show: Der Großteil der Crew hat sich nie verändert, viele sind seit dem allerersten Tag mit dabei. Ich hatte sofort ein sehr familiäres Gefühl, auch wenn ich ein paar Wochen gebraucht habe, um mich wieder an das Ausmaß dieser Produktion zu gewöhnen und um mich ein wenig zu akklimatisieren.

In den Jahren zwischen meinem letzten Auftritt und der siebten Staffel habe ich an keinem Projekt gearbeitet, das von seiner Größe mit Game of Thrones mithalten konnte. Die ganzen Menschen, die riesigen Sets. Und wie zeitintensiv es ist, eine solche Serie zu produzieren. Davon abgesehen war es insgesamt aber großartig. Das habe ich wirklich vermisst: Zeit mit diesen Leuten zu verbringen.

Jacob, Du bist ja nicht nur als Schauspieler tätig, sondern auch als Musiker. Hat Deine Rolle in Game of Thrones diese Karriere etwas behindert oder war es auch hilfreich?

Jacob Anderson: Das ist eine schwierige Frage. Die einfachste, langweiligste Antwort darauf ist, dass meine Rolle in Game of Thrones mit einer gewissen öffentlichen Wahrnehmung einhergeht, die man nicht verhindern kann. Ich höre immer wieder mal so etwas wie „Hey, du bist doch der Typ ohne Penis aus Game of Thrones!“ Wie kann man also ein „normales“ Leben außerhalb von einem gigantischen Ding wie „Game of Thrones“ führen? Da geht es anderen Darstellern in unserer Serie wahrscheinlich nicht anders, vor allem, wenn sie an anderen Projekten arbeiten wollen. „Game of Thrones“ ist riesig und überschattet alles. Das klingt in diesem Zusammenhang eher schlecht, aber ich meine es nicht so.

Zurück zur Frage: Ja, manchmal kann es hinderlich sein, dass ich diese Rolle in der Serie spiele. Manchmal aber auch nicht. Ich mache Musik, die in keiner Verbindung zu „Game of Thrones“ steht. Das erkennen die Leute auch, wenn sie meine Musik hören. Es hat mich in der Vergangenheit gelegentlich gestört, weil ich Angst hatte, dass mich niemand als Musiker ernst nehmen wird. Das ist mir jetzt aber egal. Ich mache die Musik, die ich machen will, weil es mir gut tut.

Dein Charakter wird sich in der finalen Staffel in einer für ihn ganz neuen Umgebung wiederfinden. Grey Worm ist vertraut mit wärmeren Gefilden, aber im Norden herrscht der eiskalte Winter. Wie wird er mit dieser Herausforderung umgehen?

Joe Dempsie: Willkommen im Nieselregen! (lacht)

Jacob Anderson: Das wird tatsächlich einen Teil seiner Geschichte in der achten Staffel ausmachen. Er muss sich an neue Gegebenheiten anpassen. Ich muss aber auch aufpassen, dass ich jetzt nichts verrate, was ich nicht verraten darf! (lacht) Ich habe Michele Clapton, unsere Kostümdesignerin, gefragt, ob sie mir nicht einen Mantel geben könnte. Wir werden sehen. Es ist definitiv eine neue Herausforderung für Grey Worm.

Joe Dempsie: Zusätzlich dazu finde ich persönlich auch sehr spannend, dass jetzt so viele verschiedene Personen aus verschiedenen Winkel dieser Welt aufeinandertreffen und irgendwie einen Weg finden müssen, um erfolgreich zusammenzuarbeiten.

Jacob Anderson: Genau, also sind es nicht nur die äußeren Umstände, die komplett neu sind. Kalt wir es langsam aber sicher in ganz Westeros. Aber die verschiedenen Charaktere müssen sich an andere Charaktere anpassen, so wie an das Klima. Fakt ist, dass Grey Worm seiner Königin Daenerys (Emilia Clarke) überallhin folgen würde. Er würde wirklich alles für sie tun.

Joe, Dein Charakter ist ja mittlerweile zu einer Art Meme unter den Fans geworden...

Joe Dempsie: Wann war er das nicht? (lacht) Mal ist er zu schnell, mal ist er zu langsam. Ich wurde sogar mal gefragt, welche Sportart Gendry im olympischen Team der „Game of Thrones“-Charaktere betreiben würde. „Ist er ein Läufer? Oder ein Ruderer?“ Als Ruderer wird er keine Medaillen gewinnen. Das hat er drei Jahre lang ohne großen Erfolg gemacht!

In der letzten Staffel hat Gendry ja in Rekordzeit eine sehr lange Strecke zu Fuß zurückgelegt (in der umstrittenen Episode Beyond the Wall). Konntest Du die Kritik an der Folge nachvollziehen, und speziell an Deinem Charakter und den Weg, auf den er sich macht?

Joe Dempsie: Wir haben am Set in Island darüber gesprochen. Wir haben uns die Frage gestellt, wie weit die Gruppe um Jon und Gendry bereits gelaufen ist. Und wie weit muss Gendry dann zurückrennen, um Hilfe zu holen? Ich kann es verstehen, wenn Leute da mit der Nase rümpfen und sich wundern, wie das alles zusammenpasst. Die Show muss an diesem Punkt aber auch all die wichtigen Charaktere zusammenbringen. Das Tempo war extrem hoch, es gab mehr Action als jemals zuvor. Dafür mussten an anderen Stellen ein paar Einschränkungen gemacht werden.

Und jetzt ist für die achte Staffel alles angerichtet. Offensichtlich bewegen wir uns auf ein verheerendes Finale zu. Aber es gibt auch so viele brillante Szenen, in denen zwei Charaktere einfach nur miteinander reden. Und das ist etwas, wodurch sich die Liebe vieler Zuschauer für diese Serie erst entwickelt hat. Wir sehen einfach diese wunderbare Balance.

Ihr habt bereits das schiere Ausmaß von Game of Thrones erwähnt. Seid Ihr selbst Fans eines vergleichbaren Franchise oder seid Ihr jemals große Fans von einem popkulturellen Phänomen wie Game of Thrones gewesen?

Joe Dempsie: Ich mag die Power Rangers! (lacht) Ich denke, dass es im Fernsehen noch nie so etwas wie Game of Thrones gegeben hat. Ich persönlich bin nicht mit „Star Wars“ oder etwas Ähnlichem groß geworden. Diese großen, epischen Geschichten, die man gerne mit „Game of Thrones“ vergleicht. Zum Beispiel auch „The Lord of the Rings“. Die Filme dazu habe ich im Kino gesehen, aber ich war nie ein riesengroßer Fan davon.

Wenn man Teil eines solchen bekannten Franchise ist, dann trifft man sicherlich auch auf viele Fans, die Feuer und Flamme sind. Gab es da auch ein paar Begegnungen, die vielleicht etwas seltsam gewesen sind?

Joe Dempsie: Ich habe tatsächliche eine unglaubliche Geschichte zu diesem Thema. Es ist jetzt wahrscheinlich so um die sechs Jahre her. Mein Agent hatte eine Mail bekommen und mir diese weitergeleitet. Es war ein Video von einer jungen Frau aus Dänemark. Es war sehr süß. Darin sagte sie, dass sie ein großer Fan von „Game of Thrones“ ist und sie fragte mich, ob wir vielleicht mal ausgehen wollen. Dann fand sie heraus, dass ich auf Twitter bin, wo sie jedem, mit dem ich auf dieser Plattform mal in Kontakt gewesen bin, dieses Video geschickt hat. Ich stamme aus Nottingham und dieses Mädchen hat eine Lokalzeitung kontaktiert, die wiederum einen Artikel über sie verfasst hat. Es wurde ganz schön verrückt.

Dann kam ein zweites Video. Darin sitzt diese junge Frau am Klavier und spricht direkt in die Kamera: „Komm schon, Joe. Hab keine Angst. Es ist Liebe.“ Dann fängst sie an ein Lied zu singen, und auf einmal tritt ein Chor ins Bild, und sie singen alle meinen Namen. Phänomenal. Ich habe ihr dann geantwortet, und sie wollte nach London kommen, aber das war dann doch etwas zu viel. Sie war aber wirklich sehr talentiert.

Kommen wir noch einmal zu den Dreharbeiten zurück. Gab es in all den Jahren am Set von Game of Thrones einen Drehort, den Ihr persönlich besonders gern hattet?

Jacob Anderson: Für mich werden es immer die Paint Hall Studios in Belfast sein. Als Schauspieler müssen wir zwischen den verschiedenen Szenen immer wieder warten, bis ein Setting bereit ist und die Kamera wieder läuft. In dieser Wartezeit kann man ein bisschen umherstreifen. Man geht ganz gemütlich von Meereen bis nach King's Landing, innerhalb von zwei Minuten. Es ist irgendwie magisch. Von jetzt auf gleich ist man in einer ganz anderen Welt. Und so toll es gewesen ist, in Spanien und Kroatien zu drehen, zwei wunderschöne Länder - beides existiert in unserer Realität. Die Sets in Paint Hall wurden von so vielen Handwerkern geschaffen und sie fühlen sich komplett echt an. Es fühlt sich alles so real an. Aber es ist es nicht!

Joe Dempsie: Ich verstehe total, was du meinst. In der dritten Staffel kommt es zu einem Kampf zwischen dem Hound (Rory McCann) und Beric Dondarrion (Richard Dormer) in einer Höhle. Und diese Höhle haben sie in den Paint Hall Studios gebaut. Ich bin vorher durch das Set gelaufen und war komplett begeistert. Es fühlte sich an wie eine echte Höhle aus Steinen. Auf einmal drehte jemand den Wasserhahn auf und dann tröpfelte Wasser durch die Felsen.

Jacob Anderson: In der siebten Staffel war ich völlig von einer Regenmaschine irritiert. Es war eine Szene in Dragonstone, und alles war in der Paint Hall dafür hergerichtet. Und auf einmal regnet es mitten im Raum, und ich kam überhaupt nicht damit klar. Ich glaube, man sieht sogar, wie verwirrt ich in diesem Moment bin, wenn man sich die Szene noch einmal anschaut. Es ist wie Magie. Es regnet, du kannst den Ozean sehen, du kannst all das fühlen - aber es ist künstlich geschaffen. Verblüffend.

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Habt Ihr schon einen Plan gefasst, wie Ihr die letzten Folgen der Serie sehen werdet? In der Gruppe oder allein?

Jacob Anderson: Ich werde es mir zusammen mit Joe angucken, oder?

Joe Dempsie: Wirklich? Du lädst dich einfach selber bei mir ein? (lacht) Ich habe mir noch gar keine Gedanken darüber gemacht. Ich habe da auch kein spezielles Ritual, bei den letzten Staffeln gab es auch keine besonderen Pläne.

Jacob Anderson: Am besten wir schauen uns das Finale gar nicht erst an! (lacht) Nein, ich bin ein totaler Nerd, ich würde die Show natürlich auch schauen, wenn ich nicht darin mitspielen würde.

Ihr beide versteht Euch offensichtlich ziemlich gut. Kanntet Ihr Euch bereits vor Game of Thrones?

Jacob Anderson: Ja, ich erinnere mich sogar noch sehr gut daran, als Joe gecastet wurde. Er sagte mir, dass er in irgendeiner Serie mit Zauberern mitspielen wird... (lacht)

Joe Dempsie: Das stimmt! Ehrlich, das ist kein Witz. Als ich mich für die erste Staffel vorbereitet habe, wurde ich von vielen Leuten gefragt, was Game of Thrones eigentlich für eine Serie ist. Ich habe ihnen dann irgendetwas von Magie und Mittelalter und Drachen erzählt. Das klingt jetzt nicht sehr überzeugend, aber so war es.

Wer würde denn in einem Kampf um Leben und Tod triumphieren: Grey Worm oder Gendry?

Jacob Anderson: Grey Worm, ganz klar. (lacht)

Joe Dempsie: Jap, einfache Antwort. Gendry hat zwar einen coolen Kriegshammer im Gepäck...

Jacob Anderson: Aber Gendry würde niemals nur in die Nähe von Grey Worm kommen. Ich habe einen langen Speer. Und jetzt widerstehe dich! (lacht)

Joe Dempsie: Vielleicht kompensiert Grey Worm auch für irgendetwas, das ihm fehlt...

Wenn Ihr die Wahl hättet, irgendeinen Charakter in Game of Thrones zu spielen, für wen würdet Ihr Euch entscheiden?

Joe Dempsie: Bei mir ist es immer die gleiche Antwort: Theon Greyjoy. Ein brillanter Charakter. Und Alfie Allen ist so fantastisch in dieser Rolle, die eine so große Herausforderung für einen Schauspieler ist. Ich weiß nicht, ob ich dieser gewachsen wäre und ob ich Alfie nur im Ansatz das Wasser reichen könnte. Auf dem Papier ist dieser Charakter aber definitiv am reizvollsten für mich als Schauspieler.

Schließen wir den Bogen mit der Frage, die Ihr bereits zu Beginn erwähnt habt: Wie war es denn nun am letzten Tag der Dreharbeiten, als die letzte Klappe für Euch in Game of Thrones gefallen ist?

Joe Dempsie: Oh ja, der letzte Tag am Set. Wahrscheinlich wird jeder die gleiche Antwort darauf geben. Wir wussten ja alle, dass der Tag kommen würde. Man denkt, dass man sich im Vorfeld darüber Gedanken gemacht hat und dass man mental darauf vorbereitet ist. Aber man hat sich der eigentlichen Realität noch nicht wirklich gestellt, dass es jetzt wirklich ein für alle Mal vorbei ist.

Jacob Anderson: Es gibt keine Möglichkeit, sich richtig auf so etwas vorzubereiten.

Joe Dempsie: So ist es. Bei mir war es noch etwas anders, weil ich zwischendurch diese Auszeit hatte und nicht permanent an der Serie mitgearbeitet habe. Vielleicht habe ich unterbewusst immer gedacht, dass ich irgendwann zurückkehre. Dann bin ich wieder da und das Ende steht bevor. Auf einmal sehe ich, wie die Lippen von einem meiner Kollegen am Set zittern. Mir geht es gut, solange ich nicht jemand anderes sehe, wie er versucht, nicht in Tränen auszubrechen. Und dann kamen die Tränen.

Ich habe übrigens auch nichts von den Dreharbeiten mitgehen lassen. David Benioff und D.B. Weiss haben uns allen Storyboards geschenkt, auf denen ein bedeutender Moment unserer jeweiligen Charaktere zu sehen ist. Bei mir war es die Szene mit Melisandre (Carice van Houten) und den Blutegeln aus Staffel 3. Natürlich. Was sonst? Gendry beim Rudern vielleicht. Oder beim Laufen.

Vielen Dank für das nette Gespräch!

Trailer zur achten Staffel von Game of Thrones:

Felix Böhme

Der Artikel Game of Thrones: Interview mit Joe Dempsie und Jacob Anderson zur 8. Staffel wurde von Felix Böhme am Uhr erstmalig veröffentlicht. Felix Böhme hat bereits 1.708 Artikel bei Serienjunkies veröffentlicht.

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