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Game of Thrones: George R. R. Martin zur Rivalität mit Herr der Ringe

Game of Thrones: George R. R. Martin zur Rivalität mit Herr der Ringe

Game of Thrones: George R. R. Martin zur Rivalität mit Herr der Ringe
George R. R. Martin am Set von Game of Thrones (c) HBO

Mit House of the Dragon und The Lord of the Rings: The Rings of Power starten dieses Jahr gleich zwei große Fantasy-Serien. George R. R. Martin, der Schöpfer von Game of Thrones, sieht durchaus eine gewisse Rivalität.

House of the Dragon startet am 21. August beim Kabelsender HBO, The Lord of the Rings: The Rings of Power derweil am 2. September beim Streamingservice Amazon Prime Video. Dass zwei der aufwändigsten Fantasyserien aller Zeiten binnen weniger Wochen erscheinen, erzeugt automatisch eine Rivalität. Welches Format wird den Fans wohl besser gefallen? George R. R. Martin, der Schöpfer von Game of Thrones, gab nun seine Sicht der Dinge.

In einem Interview mit dem britischen Independent am Rande des Literaturfestivals seiner Heimatstadt Santa Fe, New Mexico sagte der Bestsellerautor über die Konkurrenz zur neuen „Herr der Ringe“-Serie: „Wenn sie sechs Emmys gewinnen, und ich hoffe, das tun sie, hoffe ich aber, dass wir sieben gewinnen.

In Wahrheit scherzt Martin aber über diese Art des Denkens: „Ich kenne viele Artikel, in dem Moment, in dem die Daten bekannt gegeben wurden, hieß es: 'Oh, der Kampf um die Fantasy-Vorherrschaft. Es ist 'Rings of Power' gegen 'House of Dragon', wer wird gewinnen?' Ich weiß nicht, warum sie das immer tun müssen.“ Dass zur selben Zeit zwei so hochkarätige Formate starten, sei gut für das Genre.

Trotzdem kritisierte Martin durchaus die Amazon-Adaption des Werkes seines großen Vorbilds Tolkien: „Es ist ein seltsamer Deal, wie Sie wissen. Amazon kaufte Tolkien, aber sie bekamen keines der Bücher. Sie haben 'Herr der Ringe' nicht bekommen, sie haben den 'Hobbit' nicht bekommen, sie haben nicht einmal das 'Silmarillion' bekommen. Ich glaube nicht, dass sie 'Bauer Giles von Ham' oder 'Blatt von Tüftler' bekommen haben, aber sie haben die Anhänge, schätze ich, und sie konstruieren eine Second-Age-Geschichte darüber. Es gibt viele Mythen darüber, also wird es interessant sein zu sehen, was sie getan haben.

Anmerkung der Redaktion: So ganz Recht hat Martin da allerdings nicht. Während „The Rings of Power“ zwar das Zweite Zeitalter von Mittelerde verfilmt, das größtenteils im „Silmarillion“ beschrieben wird, hat man sehr wohl die Rechte an „The Hobbit“ und „The Lord of the Rings“ sowie den Zusatzmaterialien, in denen die groben Punkte dieser Zeit ebenfalls vorkommen. Außerdem hat man direkten Draht zum Tolkien Estate, mit dem man einzelne zu adaptierende Elemente aushandeln kann.

Mehr zum Thema hier: The Lord of the Rings: Was wir bisher über The Rings of Power wissen

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