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Game Of Thrones: Die Blu-ray-Box zur zweiten Staffel im großen Techniktest

Gemeinsam mit dem BLU-RAY MAGAZIN schauen wir uns einmal die neue Bluray-Box zur zweiten Staffel Game of Thrones an. Die Bild- und Tonqualität und die Ausstattung sind Bestandteil des folgenden Tests.

In freundlicher Zusammenarbeit mit dem BLU-RAY MAGAZIN präsentieren wir euch den Blu-ray Test der 2. Staffel von Game of Thrones. Jener bezieht sich ausschließlich auf die Technik bzw. die Vor- und Nachteile beim Bild-, Ton sowie bei der Ausstattung.

Die Blu-ray der zweiten Staffel von Game of Thrones wird ähnlich der ersten Staffel in einem imposanten Package ausgeliefert. Als äußerste Schicht dient ein stabiler „O-Ring“, dessen Hauptmotiv und Seitenaufschriften mit einem hochwertigen Prägedruck sowie mit einer metallisch wirkenden Glanzfolie (partiell freigestellt) veredelt wurde. Das Ganze ist komplett FSK-Logo-frei. Darunter befindet sich ein noch stabilerer Schuber, der mit den Familien-Emblemen der verschiedenen Häuser sowie dem eisernen Thron verziert ist. Dessen Inhalt wiederum unterscheidet sich von der Box der ersten Season, denn statt eines edlen, aufklappbaren Panoramas, in dem sich die fünf Discs befinden, erwartet den Käufer eine ganz normale Amaray-Hülle (samt FSK-Logo) aus blauer Plastik. In ihr lassen sich die Blu-rays komfortabel durchblättern, zudem sind sie sich leicht zu entnehmen. Auch auf ein Faltblatt mit Episodenführer und erweiterter Karte wurde nicht verzichtet. Statt der Stammbäume werden diesmal auf sichtlich kleinerem Raum die fünf Anwärter auf den Thron vorgestellt.

Bonusfeatures in Hülle und Fülle

Zwar dauert es seine Zeit, bis das Menü der jeweiligen Disc geladen ist (extrem viele Hinweistafeln, etc.), jedoch wird das Warten mit einem wunderschönem Design sowie einer ausgezeichnet zusammengestellten Menü-Animation belohnt. In der Menüstruktur sowie im Aufbau des Bonusmaterials blieb man dem Prinzip der ersten Staffel treu. So lassen sich auf jeder Disc sämtliche Bonusfeatures überschauen und anwählen. Sollte das ausgesuchte Feature auf einer anderen als der aktuell eingelegten Scheibe sein, erscheint ein entsprechender Hinweis zum Disc-Tausch. Auch der Episoden-Führer hat es wieder ins Programm geschafft. Ist er aktiviert, können Sie sich während des Schauens jene Charaktere, Orte und geschichtlichen Hintergründe per Texteinblendung erklären lassen, die einen direkten Bezug zur aktuell gezeigten Szene haben - eine prima Sache für alle, die beim wiederholten Schauen sämtliche Aspekte der Folgen erforschen wollen. Zu diesem Zweck lohnt es sich auch, das Ganze ein weiteres Mal mit hinzugeschalteten Audiokommentaren zu erleben. Weitere Features behandeln die epische Schlacht in der Schwarzwasserbucht, die Charakterprofile, die Religionen von Westeros, den „Inneren Zirkel“ des Serien-Teams (Diskussionsrunde mit den Hauptdarstellern), den Krieg der fünf Könige sowie die Mythologie von Westeros und Essos. Die beliebten „Dracheneier“ („Eastereggs“ bzw. versteckte Bonusfeatures) bieten Einblicke in zusätzliche Überraschungen. Für eine TV-Serie ist das schon ein sehr großes und luxuriöses Bonuspaket, das mit viel Liebe zum Detail präsentiert wird.

High-Definition-Fantasy

Auch Bild- und Tonqualität entsprechen der derzeit höchsten Norm für Fernsehproduktionen, weshalb Sie ein Kino-würdiges Seh- und Hörvergnügen erwartet. Dank der exzellenten Schärfe dürfen Sie sich erneut auf Detailfluten freuen, die Ihren Augen Hochgenuss bescheren werden. Sei es Jon Schnees Fellmantel, der herbstliche Blättersturm, der an Jaime und Brienne von Tarth vorbeizieht, die beeindruckenden Naturpanoramen oder auch die computergenerierten Außenansichten von Königsmund und Co. - die Texturen sind bestechend kleinteilig und die Kantenschärfe pure Referenz. Bei der Vielzahl von Aufnahmen kommt es freilich auch mal zu Fokusfehlern, die ein geschultes Auge erkennen könnte. Zudem finden viele Dialogszenen in dunklen Kämmerlein statt, die lediglich durch eine kleine Lichtquelle wie z. B. Kerzen erhellt sind. Gerade hier wird durch die immensen Dunkelflächen viel Detail verschluckt. Auch sonst ist der Kontrast sehr hoch, wodurch die Konturen wie in einem Kinofilm stark hervorstechen. Nach wie vor werden die einzelnen Handlungsorte durch unterschiedliches Colortiming voneinander abgegrenzt. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Jenseits der Mauer ist alles in kaltes Weiß gehüllt, Winterfell besitzt immerhin noch ein unterkühltes Blau, Königsmund ist wie immer in warmes Orange getaucht, während Daenerys' Quest in die wärmsten aller Orange-Gelb-Töne getaucht ist.

Informationen zur Synchronisation und das Fazit gibt es auf der nächsten Seite.

Zu tiefe Synchronstimmen

Beim Sound sticht die sehr genaue Quellortung hervor, die insbesondere das heftige Schlachtengetümmel („...oh ja, diesmal wird der Krieg nicht ausgeblendet!“) zu einem Mittendrin-Erlebnis macht. Metall auf Metall, Pfeilsurren, Todesschreie, zerberstende Schädel - all das entfaltet sich über die typische 5.1-Aufstellung im sehr guten DTS-Mix, sodass noch deutlicher wird, weshalb es alle Beteiligten mit der Angst zu tun bekommen. Auch an weniger actionreichen Stellen (z. B. die Feuerbälle der Drachen), bekommt Ihr Surroundsystem einiges zu tun. Auf die Gesamtdauer der zweiten Staffel gesehen, sind solche Momente aber dennoch eher sparsam eingestreut und eine wirklich lebendige Rundum-Atmosphäre hätte es in vielen Szenen durchaus noch geben können. Ein klarer Nachteil der Abmischung ist die geringe Varianz in der Dynamik. Zum Beispiel klingen die Explosionen bei der Seeschlacht eher wenig bedrohlich, da hier ein Lautstärkeanstieg vermieden wurde. Auch die majestätische Suite, die Daenerys zu einer wahren Herrscherin emporhebt (einfach grandios!) würde ihr Potenzial stärker ausreizen, wenn der Gesamtpegel kontinuierlich ansteigen würde. Stattdessen bleibt es bei einem vorsichtigen Standardlevel. Ansonsten ist das Klangspektrum sehr weit und die deutsche Synchronisation klingt trotz ihrer tieferen Tonlage weitestgehend unverzerrt. Nicht das erste Mal macht Warner den Kompromiss, bei der ansonsten ausgezeichnet gelungenen Synchronisation auf ein komplettes Anpassen der Tonhöhe zu verzichten. So klingen die Stimmen nach dem Umwandeln von der TV-Frequenz (50 Halbbilder) auf die langsamere Kinofrequenz der Blu-ray (24 Vollbilder) leicht tiefer, was sich vor allem bei solch kehligen Stimmen wie etwa jener von Tywin Lennister abzeichnet. So richtig macht sich diese Verlangsamung aber erst im Direktvergleich mit der DVD oder den TV-Folgen bemerkbar, weshalb es unserer Meinung nach der Gesamtqualität der Blu-ray wenn überhaupt nur in geringem Maße schadet. In unserem Test führt dieser Umstand daher ausschließlich zu einem Punktabzug bei der Klangqualität, zumal die Umgebungsgeräusche sowie die Musikeinblendungen offenbar nicht von dem Höhenunterschied betroffen sind.

Alternativ bietet sich natürlich die verlustfrei komprimierte Originaltonspur an, die standesgemäß in DTS-HD MA 5.1 kodiert wurde.

Fazit:

Der Krieg der fünf Könige könnte kaum besser und interessanter umgesetzt sein. Zudem sind die Discs technisch voll auf der Höhe und die Verpackung ist liebevoll aufgemacht.

Lust auf mehr Game of Thrones? Dann geht es hier zu dem Serienjunkies-Special zur dritten Staffel. Daneben gibt es Interviews, eine Einführung in die einzelnen Adelshäuser, die Karte von Westeros, eine Übersicht über die Bücher, ein großes Fan-Gewinnspiel, exklusive Sammelkarten und viele weitere Insider-Fakten im aktuellen BLU-RAY MAGAZIN 04/13, das überall am Kiosk, als E-Paper oder auch online auf heftkaufen.de und erhältlich ist.

Autor: Falko Theuner

Hanna Huge

Der Artikel Game Of Thrones: Die Blu-ray-Box zur zweiten Staffel im großen Techniktest wurde von Hanna Huge am Uhr erstmalig veröffentlicht.

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