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Friends-Reunion: Nostalgiespaß oder Cringefest?

Friends-Reunion: Nostalgiespaß oder Cringefest?

The one with the cringe reunion? Ein wunderschöner Nostalgietrip zu den alten Friends der Hitserie oder doch eher unerträglicher Cringe? Wir haben uns das Friends-Revival angeschaut und die 104 Minuten aus dem Hause HBO Max beurteilt.

Lange hat es gedauert, bis Warner Media das Revival der Serie Friends für seinen Streamingdienst HBO Max fertigstellen konnte. Eigentlich sollte es zum Start des Service Neukunden gewinnen, doch die weltweite Corona-Pandemie verhinderte das Zusammentreffen der Stars. Nun ist es so weit und selbst in Deutschland kann die Revival-Show bei Sky One linear oder auch auf Abruf via Sky Ticket gesehen werden. Es handelt sich dabei um die Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Die Serie ,Friends' lief für zehn Staffeln von 1994 bis 2004. Wie eine Art Dokumentarfilm beginnt das langersehnte Revival der Comedyserie und, wer es noch nicht mitbekommen hat, es handelt sich hierbei um eine Reunion-Show, also ein Treffen der Schauspieler und nicht etwa um eine neue fiktionale Episode oder gar einen Film.

David Schwimmer (Ross) ist der Erste, der am Kult-Set der Warner-Studios auftaucht und staunend durch die Kulissen wandert. Nacheinander treten die anderen fünf Mitglieder des Casts mit ein, es wird umarmt, der positive Geruch einiger kommentiert und Tränen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Es ist faszinierend dabei zuzuschauen, wie schnell sie in ihr altes, harmonisierendes banter zurückfallen. Die schnellen Sprüche eines Matthew Perrys (Chandler), kleine Neckereien zwischen Matt LeBlanc (Joey) und Courtney Cox (Monica) oder die aufgedrehte Fröhlichkeit einer Lisa Kudrow.

Could you BE any later?

Nachdem der alte Vorspann einsetzt, gepaart mit Szenen der neuen, laufenden Sendung beginnt der eigentliche Showteil, bei dem der Cast auf der berühmten Couch vor dem Brunnen aus dem Intro sitzt und von US-Moderator James Corden diverse Fragen gestellt bekommt. Vorab erwähnt dieser aber noch einmal die Tragweite von „Friends“ und den schier unglaublichen Erfolg, den die Serie weltweit erzielt hat: 236 Episoden sind produziert und in 220 Territorien ausgestrahlt worden. In den USA hatte die Serie 25 Millionen Zuschauer und Zuschauerinnen wöchentlich und das Finale wurde damals von 52 Millionen Menschen vor den Bildschirmen live verfolgt (siehe Einschaltquoten). Angeblich wurde „Friends“ einhundert Milliarden Mal weltweit über alle Plattformen abgerufen und gesehen.

Wer die Boulevardpresse verfolgt, wird natürlich wissen, dass die 17 Jahre nicht spurlos an den sechs Stars vorbeigegangen ist. Das Urteil über Schönheitseingriffe sei jedem selbst überlassen. Aus aktuellem Anlass sei jedoch gesagt, dass Perry kurz vor dem Besuch am Set eine Zahn-OP über sich ergehen lassen musste. Später bei Corden auf der Couch ist bereits der finale Zustand zu sehen. In der US-Presse wurden kurzzeitig Vermutungen über etwaige Substanzen laut, die somit entkräftet sind.

Neben den Stars kommen die Showrunner der Serie ebenfalls zu Wort und beschreiben, wie die Serie entstanden ist. Martha Kauffman, Kevin Bright und Co-Creator David Crane haben ihre Lebensbedingungen in ihren jungen Zwanzigern in New York thematisiert. Das Verhalten von echten Freunden floss in die Charakterzeichnungen mit ein und es sollte eine Sitcom entstehen, in der es keinen Hauptcharakter, sondern ein gleichwertiges Ensemble geben sollte. Die Zeit im Leben, wenn Freunde die Familie darstellen.

Die Friends-Reunion bei Sky Ticket anschauen

Hanna Huge

Der Artikel Friends-Reunion: Nostalgiespaß oder Cringefest? wurde von Hanna Huge am Uhr erstmalig veröffentlicht.

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