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Freitag der 13.: Review zur neuen Blu-ray-Box

Freitag der 13.: Review zur Blu-ray-Box

Die pünktliche Neuauflage der berühmten Horrorfilm-Reihe auf Blu-ray

Fortsetzungen folgen

Angesichts eines solchen Erfolges ließ die Fortsetzung natürlich nicht lange auf sich warten. Bereits ein Jahr später, 1981 kam diese inszeniert von Steve Miner („Die Tiger sind los“) unter dem Titel „Freitag der 13. Teil II: Jason kehrt zurück“ heraus. Die junge Alice (Adrienne King, erst 2009 wieder als Schauspielerin in „Psychic Experiment“ zu sehen), welche den ersten Film überlebt hat, wird in ihrer Wohnung vom nun erwachsenen Jason (Stuntman Steve Dash) heimgesucht und ermordet. Danach kehrt dieser wieder an den Crystal Lake zurück, wo Paul (John Furey, „All My Children“) und Ginny (Amy Steel, „The Powers of Matthew Star“) unter Missachtung der bisherigen Geschehnisse eine neue Jugendherberge eröffnet haben.

Gleiche Stelle, gleiche Welle: Obwohl die Fortsetzung nicht ganz so erfolgreich war wie das Original, reichte es dennoch für einen weiteren, 1982 herausgebrachten Teil erneut unter Regie Steve Miners: „Und wieder ist Freitag der 13.“, als besonderes Gimmick im damals noch in den Kinderschuhen steckenden 3D-Verfahren gedreht (das jedoch nicht bei allen Veröffentlichungen zum Einsatz kam). Diesmal wurde Jason vom ebenfalls vorwiegend als Stuntman tätigen Richard Brooker verkörpert. Erst hier erhielt Jason die charakteristische Kunststoffmaske, zuvor war sein deformiertes Gesicht unter einem mit Guckloch versehenen Leinensack verborgen gewesen.

Die Änderung hatte man vorgenommen, da man Ähnlichkeiten mit dem tragischen Protagonisten aus David Lynchs 1980 entstandenem Drama „Der Elefantenmensch“ vermeiden wollte, der sein entstelltes Gesicht ebenfalls unter einer Sackmaske verbarg. Jasons Hauptgegnerin war diesmal die junge Chris (Dana Kimmell, später zu sehen in der Soap Opera „Zeit der Sehnsucht“).

Freitag-13-8-Movie-Collection auf Blu-ray

Toter als tot?

Es scheint, als hätte nach dem nächsten, vierten Film der Reihe von 1984, „Freitag der 13.: Das letzte Kapitel“ Schluss sein sollen, wie der Titel andeutete. Jason wurde diesmal gespielt von Ted White, der trotz der Tatsache, dass er unter anderem bereits John Wayne gedoubelt hatte, nicht im Nachspann genannt wurde, was allerdings auf seinen eigenen Wunsch hin geschah. Unter der Regie von Joseph Zito („Forke des Todes“, sic!) findet er im kleinen Tommy Jarvis (der später durch Filme wie „Gremlins“, „Die Goonies“ oder „Stand by Me“ zum Jungstar gewordene Corey Feldman) einen ernsten, möglicherweise letzten Gegner.

Doch, da auch Teil IV ziemlich erfolgreich wurde, folgte im Jahr danach auch prompt „Freitag, der 13.: Ein neuer Anfang“ von Regisseur Danny Steinmann („The Unseen“) mit John Shepherd (später in Fernsehserien wie „Erben des Fluchs“ oder „NAM: Dienst in Vietnam“ dabei) als erwachsenem Tommy. Jason wurde eigentlich von Stuntman Tom Morga gespielt, uneigentlich jedoch von gar niemandem, aber wir wollen an dieser Stelle nicht spoilern und es daher bei dieser etwas kryptischen Aussage belassen.

Jedenfalls folgten 1986 mit „Freitag der 13. Teil VI: Jason lebt“ (für den Schockrocker Alice Cooper den zum Hit gewordenen Titelsong beisteuerte), „Freitag der 13. Teil VII: Jason im Blutrausch“ (1988) und „Freitag der 13. Teil VIII: Todesfalle Manhattan“ (1989) drei weitere Filme und machten die Metzeleien des mittlerweile zum Untoten mutierten Jason zur bis dahin langlebigsten Slasher-Filmreihe. Nach der Darstellung durch den ansonsten als Nachtclubbesitzer (!!!) tätigen C. J. Graham im sechsten Film übernahm in den beiden letztgenannten Teilen übrigens Stuntman Kane Hodder, der zum beliebtesten Jason-Darsteller avancierte. Danach war erst einmal Schluss mit den Splattereien des Macheten-Zombies Jason Voorhees.

Thorsten Walch

Der Artikel Freitag der 13.: Review zur Blu-ray-Box wurde von Thorsten Walch am Uhr erstmalig veröffentlicht. Thorsten Walch hat bereits 90 Artikel bei Serienjunkies veröffentlicht. Eine Übersicht der Meldungen von Thorsten Walch

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