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Euphoria: Zendaya hätte die Rue-Rolle fast nicht erhalten

Euphoria: Zendaya hätte die Rue-Rolle fast nicht erhalten

Sich die eigene Lieblingsserie mit anderen Hauptdarsteller:innen vorzustellen, fühlt sich einfach falsch an. Dabei sind es oft nur kleinste Zufälle, die den endgültigen Cast entscheiden. Zendaya wäre beispielsweise fast nicht bei Euphoria gelandet.

In ihrer Euphoria-Rolle als Rue Bennett gewann Zendaya 2020 als jüngste Schauspielerin jemals den Emmy als beste Hauptdarstellerin. Die HBO-Serie machte aus dem früheren Disney-Star, der auch in den neuen „Spider-Man“-Streifen mitspielt, eine ernstzunehmende Hollywood-Größe. Und auch das Format selbst ging durch die Decke, wodurch wiederum der Showrunner Sam Levinson gefragter denn je wurde.

Das neonfarbene Coming-of-Age-Drama, das der Albtraum für alle Eltern von Kindern im Teenageralter sein dürfte, hat vieles richtig gemacht. Im Interview mit Variety sprach Jennifer Venditti, die für das Casting bei „Euphoria“ verantwortlich zeichnete, nun aber über eine Beinahe-Besetzung der Hauptrolle, die sicher viel verändert hätte. Dann wäre eben nicht Zendaya als Rue aufgetreten, sondern eine andere Person.

Venditti dazu: „Es gab da eine junge Frau, die von meinem Team direkt auf der Straße gecastet wurde.“ Die Casting-Direktorin bezeichnet die namenlose Unbekannte als „magische Person“, die persönlich sehr viel Ähnlichkeit mit dem Charakter gehabt hätte. Wie Rue habe sie selbst mit einer Drogensucht zu kämpfen gehabt, wobei sie den Kampf offenbar für sich entscheiden und clean werden konnte.

Am Ende sei man sich aber nicht sicher gewesen, ob es eine gute Idee gewesen wäre, einer so unerfahrenen Frau eine so große Rolle zu geben. „Eine TV-Serie bedeutet viele Jahre harte Arbeit. Wir fanden sie alle großartig, doch als wir durch den strengen Prozess gingen, zweifelten wir daran, dass sie genug Energie für all das mitbringen würde“, erklärt Venditti.

Auch Levinson hätte diese Sorgen geteilt. Ohnehin sei man mit der Wahl Zendayas heute sehr zufrieden, zumal die Schauspielerin, die zwar keine persönliche Leidensgeschichte mit einer Suchterkrankung mitbringt, auch so einen starken Zugang zu der Rolle finden konnte.

Beim Casting der Jules-Rolle hätte sich laut Venditti übrigens ein anderes Problem gegeben. Hier war immer Hunter Schafer die erste Wahl, obwohl sie keinerlei Schauspielerfahrung hatte. Schafer selbst hätte jedoch gezögert, weil sie Bedenken wegen einiger Nacktszenen gehabt habe. Venditti fand das absolut nachvollziehbar, konnte dieses Hindernis im persönlichen Gespräch jedoch beseitigen.

Mittlerweile sind wohl alle Beteiligten bei „Euphoria“ froh, dass sie dabei sind. Die preisgekrönte HBO-Serie hat nicht nur aus Zendaya und Schafer Superstars gemacht, sondern auch aus Sydney Sweeney, Alexa Demie oder Jacob Elordi.

Bjarne Bock

Der Artikel Euphoria: Zendaya hätte die Rue-Rolle fast nicht erhalten wurde von Bjarne Bock am Uhr erstmalig veröffentlicht.

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