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Das Erbe der Guldenburgs: Schauspielerin Christiane Hörbiger ist tot

Das Erbe der Guldenburgs: Schauspielerin Christiane Hörbiger ist tot

Christiane Hörbiger (c) Imago/Sven Simon
Christiane Hörbiger (c) Imago/Sven Simon

Die österreichische Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin Christiane Hörbiger verstarb diese Woche im Alter von 84 Jahren. Bekannt war sie für Serien wie Das Erbe der Guldenburgs oder Julia - Eine ungewöhnliche Frau.

Am gestrigen Mittwoch verstarbt die österreichische Schauspielerin Christiane Hörbiger im Alter von 84 Jahren in Wien, wie die Tageszeitung Kurier und andere berichten.

Die mehrfach ausgezeichnete Hörbiger wurde als Tochter des berühmten Schauspielpaars Paula Wessely und Attila Hörbiger geboren. Noch bevor sie ihre eigene schauspielerische Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien begann, war sie 1955 im Film „Der Major und die Sterne“ zu sehen. Ab 1965 stand sie dann mit Willy Millowitsch in der ARD-Serie „Donaugeschichten“ vor der Kamera. Vor allem aber feierte sie als Gräfin von Guldenburg in „Das Erbe der Guldenburgs“ in den 1980er Jahren im ZDF große Erfolge.

Weiter ging es in ihrer Karriere unter anderem in Helmut Dietls Journalismus-Satirefilm „Schtonk!“, die sich um die gefälschten Hitler-Tagebücher dreht oder in der deutsch-österreichischen Anwaltsserie „Julia - Eine ungewöhnliche Frau“, die 65 Folgen und fünf Staffeln lang bei Das Erste und im ORF zu sehen war.

Darüber hinaus war Hörbiger auch als Theaterschauspielerin und Synchronsprecherin tätig. Ihren letzten Auftritt hatte sie 2019 im Fernsehfilm „Der Fall der Gerti B“.

ARD-Programmdirektorin Chrisine Strobl: „Christiane Hörbiger war die Grande Dame des deutschen und des österreichischen Films. Mit leisen, aber wirksamen Gesten dirigierte sie ihre Figuren durch die oft großen Untiefen des Lebens. Ihre Mimik und Körpersprache sagten dabei mehr als jedes Wort. Diese außerordentliche schauspielerische Gabe verband Christiane Hörbiger mit harter Arbeit, großer Sorgfalt und einem unbedingten Willen zur Perfektion und Präzision. Dafür wurde sie vom Publikum geliebt und für viele Rollen preisgekrönt. Bis ins hohe Alter spielte sie für die ARD einfühlsam Hauptrollen in Filmen wie 'Auf der Straße' oder 'Bis zum Ende der Welt'. Einem großen Publikum im Ersten wird Christiane Hörbiger als Richterin Dr. Julia Laubach in der Serie 'Julia - eine ungewöhnliche Frau' in Erinnerung bleiben. Und genau eine solche ungewöhnliche Frau haben wir heute mit Christiane Hörbiger verloren.

Anlässlich des Todes der Schauspielerin änderte Das Erste sein Programm und zeigte bereits letzte Nacht den Film „Das Glück ist ein Kaktus“. In der kommenden Woche werden zwei weitere Filme mit der Hörbiger zu sehen sein: am 6. Dezember „Stiller Abschied“ um 23.45 Uhr und am 7. Dezember „Bis zum Ende der Welt“ um 0.15 Uhr. Neben zahlreichen Filmen, die in den nächsten Tagen ins österreichische Fernsehen genommen werden, zeigt ÖRF III heute ein „Kultur Heute Spezial“ zum Thema sowie den Dokudreiteiler „Die Hörbigers - Eine Schauspieldynastie“ ab 20.15 Uhr. „Das Erbe der Guldenburgs“ ist unterdessen mit drei Staffeln in der ZDFmediathek streambar.

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Mario Giglio

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