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The English: Kritik zur Westernserie mit Emily Blunt

The English: Kritik zur Westernserie mit Emily Blunt

Emily Blunt in der Serie The English (c) BBC Two
Emily Blunt in der Serie The English (c) BBC Two

MagentaTV hat jüngst die britisch-amerikanische Westernserie The English mit Emily Blunt und Chaske Spencer nach Deutschland importiert. Diese bringt auf Anhieb frischen Wind in das altehrwürdige Genre. Hier unsere Kritik.

Nach The Shadow Line (2011), The Honourable Woman (2014) und Black Earth Rising (2018) präsentiert der britische Regisseur und Autor Hugo Blick, der für seine Werke mit dem Golden Globe und Peabody-Preis ausgezeichnet wurde, nun The English, ein geschichtsrevisionistisches Westerndrama mit Filmstar Emily Blunt („A Quiet Place“, „Mary Poppins' Rückkehr“) und Chaske Spencer („The Twilight Saga“, Banshee) in den Hauptrollen. Als ungleiches Duo ziehen die Zwei gemeinsam durch den Wilden Westen und lehren dahergelaufenen Ganoven das Furchten.

Schon mit der Eröffnungsszene in der ersten Episode „What You Want and What You Need“ macht Blick klar, dass sein in Spanien gefilmter Sechsteiler nicht allen Klischees des Genres hinterherjagt. Vielmehr spürt man auf Anhieb eine aufrichtige Poesie, die sich zunächst mit der sonst so abgebrühten Cowboy-Coolness beißt. Am Ende erreichen beide Facetten eine erfrischende Symbiose, die auch durch die Hauptfiguren widergespielt wird. Blunts und Spencers Alter Ego könnten verschiedener kaum sein, und haben doch einen Teil des jeweils anderen schon in sich selbst...

Beim Serienstart in Großbritannien, der am 10. November beim Rundfunksender BBC Two erfolgte, schauten mehr als drei Millionen Menschen zu. Einen Tag später lieferte der Versandhausriese Amazon Prime VideoThe English“ auf den internationalen Märkten aus. Hierzulande erhielt jedoch MagentaTV den Zuschlag, wo am Wochenende nun die etwas verspätete Deutschlandpremiere gefeiert wurde.

Worum geht's?

Die Geschichte spielt kurz vor der Jahrhundertwende im neu kreierten US-Territorium Oklahoma. Die Engländerin Lady Cornelia Locke (Blunt) ist in die neue Welt gereist, um den Tod ihres Sohnes zu rächen. Schnell gerät sie dabei in die Fänge eines gewissen Richard M Watts, gespielt von Ciaran Hinds (Rome, Game of Thrones). Doch der Schurke hat schon einen anderen Fang gemacht, nämlich den Kriegsveteran Sgt. Eli Whipp (Spencer), der von der indigenen Pawnee Nation abstammt, wo er wiederum den Namen „Wounded Wolf“ trägt.

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Gemeinsam können Cornelia und Eli ihren Gegenspieler überwältigen und sich dadurch befreien. Nun könnten sich ihre Wege eigentlich trennen, denn ansonsten verbindet sie ja nichts. Eli will nach Nebraska weiterziehen, um dort ein bisschen Land für sich zu claimen. Durch seinen Dienst an der Waffe stünde ihm das zu, doch er ahnt natürlich schon, dass die weißen Männer dort ihren Schwur brechen werden, wenn sie sehen, dass er keiner von ihnen ist. Andererseits hat Eli schon genügend Halunken zur Strecke gebracht, sodass er sich vor niemandem mehr fürchten muss...

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Bjarne Bock

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