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Dark: Fragen und Theorien zur neuen Netflix-Serie

Dark: Theorien und Fragen zur Netflix-Serie

Fragen über Fragen und ein paar wilde Theorien

Fragen über Fragen: Die deutsche Netflix-Serie „Dark“ (c) Netflix
Fragen über Fragen: Die deutsche Netflix-Serie „Dark“ (c) Netflix

Die neue deutsche Netflix-Serie Dark hat wohl alle, die es bis zum Ende der Staffel geschafft haben, ins gedankliche Chaos gestürzt. Zwei Serienjunkies trauen sich nun nach Tagen voller Diskussionen mit ihren Theorien an die Öffentlichkeit.

Zehn Episoden hat die Serie Dark bisher und viele Zuschauer haben es in den vergangenen Tagen an das Ende dieser Folgen geschafft. Doch einen Abschluss haben sie dort nicht gefunden, nur noch mehr Fragen. Zwischen Zeitreisen und Kleinstadtgeheimnissen bringt die erste deutsche Netflix-Serie einen an den Rand der Verzweifelung. Eine zweite Sichtung zeigt schnell, dass man schnell auch Dinge ausblendet, die offensichtlich sind, wenn das Gehirn derweil damit beschäftigt ist, erst einmal zu realisieren wer überhaupt wer ist.

Lenka und Loryn sind aus der Kammer gekommen, in die sie sich seit der Sichtung der Netflix-Serie „Dark“ verkrochen haben um hier die Fragen zu teilen, auf die sie auch nach tagelangem Rätseln keine Antwort gefunden haben. Hier stellen sie die Theorien zur Diskussion, die sie in langen Gesprächen herausgearbeitet haben.

Featurette zu 'Dark':

Unsere Theorien und Fragen zu 'Dark':

© IMAGO
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Wer sind die Teenager am Ende der ersten Staffel?

Das sehen wir in der Serie

In den letzten Minuten öffnet sich in dem Raum eine Art Wurmloch, das 1953 und 2019 verbindet und in dem sich Jonas (Louis Hofmann) und der kleine Helge (Tom Philipp) gegenüber stehen. Die Berührung der beiden katapultiert Helge offenbar in die Zukunft - und Jonas auch. So bekommen wir zum ersten Mal in der Serie einen Einblick, wie das Jahr 2052 in der Kleinstadt aussieht.

Über Winden ist Zerstörung und Chaos gekommen und Jonas geht zwischen brennenden Autowracks auf die uns mittlerweile gut bekannte Kreuzung zu, hinter der die Türme des Atomkraftwerks zu sehen sein sollten. Doch sie sind nicht mehr da, stattdessen wird eine apokalyptisch wirkende Gruppe auf den Einzelgänger aufmerksam. Zu der gehört auch ein Mädchen (Lea van Acken), die offenbar weiß, dass Zeitreisen möglich sind und den Jungen mit einem Hieb des Gewehrkolbens unsanft in der Zukunft begrüßt.

Lenkas und Loryns Theorie

Rein äußerlich glauben wir sofort an eine Verbindung des Mädchens zu Hannah, denn die hat in ihrer jugendlichen Erscheinung 1986 große Ähnlichkeit mit der Person, die vermutlich im Jahr 2052 ihre Runden zieht. Damit könnte es sein, dass Jonas in der Zukunft die ersten Worte mit seiner eigenen Tochter wechselt. Vielleicht gar eine Tochter von Martha (Lisa Vicari).

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Wer sind Ulrichs Großvater und Ur-Ur-Großmutter?

Das sehen wir in der Serie

Auf dem Weg aus dem Wald trifft Ulrich (Oliver Masucci) im Jahr 1953 auf Agnes (Antje Traue) und Tronte (Joshio Marlon), wie er entsetzt feststellen muss, seinen Vater und seine Großmutter. Auch wenn der Nachfahr der beiden sich entsetzt abwendet, folgen wir Mutter und Sohn weiter auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause. Sie ziehen nämlich bei der kleinen Claudia (Gwendolyn Göbel) und deren Familie ein. Doch neu sind sie nicht wirklich in Winden. Denn wie Agnes Claudias Mutter Doris (Luise Heyer) und ihrem Vater Egon (Sebastian Hülk) erklärt, stammt ihre eigene Großmutter aus Winden. Doch wer diese Vorfahrin ist, erfahren wir nicht, denn die Antwort wird von Gretchens Verschwinden unterbrochen.

Ebenfalls unklar bleibt, wer der Mann von Agnes ist, denn wie sie Doris sagt, ist er ein verstorbener Pfarrer, kein guter Mensch.

Lenkas und Loryns Theorie

Nicht nur der Schnitt auf Noah (Mark Waschke) spricht dabei Bände. Wir sind davon überzeugt, dass Noah Ulrichs ominöser, totgesagter Großvater ist. Das würde den Polizisten selbst zu einem Nachfahren des möglichen Antichristen machen. Gestützt wird das auch dadurch, dass Ulrich zu Katharina 1986 zu Katharina sagt, dass Doppler ihn für den Antichristen halte. In dieser Serie fällt nämlich ganz offensichtlich kein Wort aus Zufall.

Da auch die Vorfahrin mütterlicherseits angesprochen, aber mit Absicht nicht aufgedeckt wird, gehen wir davon aus, dass Ulrich über Agnes mit einer weiteren, uns bereits bekannten Familie verwandt ist. Da würde vor allem Hannah ins Bild kommen, denn ihre Besessenheit verknüpft sie auf eine Art mit Ulrich, die bisher nicht weiter erklärt wurde, aber auffällig ist. Außerdem wurde ihre Familie nicht weiter in die Vergangenheit zurückverfolgt als ihr Vater in wenigen Szenen im Jahr 1986.

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Wer ist Noah?

Das sehen wir in der Serie

Noah (Mark Waschke) ist ein Mann, der sich wie ein Priester kleidet und sich auch darüber hinaus öfter mal der katholischen Ästhetik bedient. Unter anderem hat er ein einprägendes Bild mit lateinischem Text über den ganzen Rücken tätowiert. Dieses Bild gibt er auch dem kleinen Mikkel (Daan Lennard Liebrenz) im Jahr 1986 im Krankenhaus.

Noah ist außerdem in seinen eigenen Worten derjenige, der dafür sorgt, dass alles so passiert, wie es bereits einmal passiert ist. In seiner eigenen Wahrnehmung zeigt er damit Menschlichkeit, im Gegensatz zu seiner Gegnerin Claudia, deren Verhalten er als unmenschlich abstempelt. In einer Welt der Zeitreisen ist er also derjenige, der verhindern will, dass Zeitreisende ins Geschehen eingreifen und es dadurch verändern. Wieso er trotzdem ruhig bei Mikkel am Bett sitzt anstatt ihn zurück in seine Zeit zu schicken, bleibt fürs Erste ein Rätsel.

Noah ist außerdem derjenige, in dessen Namen Helge die Kinder entführt, die, die später (oder früher) tot auftauchen, darunter Yasin (Vico Mücke) und Eric (Paul Radom). Er ist derjenige, den wir und Helge für den Kindermörder halten und der von sich selbst sagt, dass er alles machen würde, um die Ordnung zu bewahren, auch wenn es ihm grausam erscheinen mag.

Er wird nicht nur einmal mit der Bezeichnung Antichrist in Verbindung gebracht. In Winden droht also der ultimative Kampf Gut gegen Böse, der Teufel ist involviert.

Lenkas und Loryns Theorie

Wir sind auf der Seite des Lichts, vergiss das nicht.“ Diesen Satz sagt Noah am Ende der Finalepisode zu Bartosz (Paul Lux) und eröffnet damit das Feld für uns, zu behaupten, dass es sich bei diesen beiden um dieselbe Person handelt. Damit wäre Bartosz sowohl im Licht als auch im Schatten verwurzelt, denn seine Großmutter Claudia (Lisa Kreuzer) zählt Noah ja als seine Gegnerin auf. Auch wenn wir noch nicht wissen, welche der beiden Seiten was genau im Schilde führt, würde das Bartosz zu der zentralen Figur machen.

Wenn man diese Theorie verbunden mit der vorangegangenen (über Ulrichs Großvater) zu Ende durchspielt, würde das außerdem bedeuten, dass Bartosz seine eigene Urenkelin Martha (Lisa Vicari) datet. Die Verknüpfung von Verwandtschaftsverhältnissen und Liebesbeziehungen, die durch Zeitreisen eine weitere Ebene bekommen, wurde als Motiv bereits durch Jonas und Martha eingeführt. Da wir davon ausgehen, dass nichts in Dark dem Zufall überlassen wurde - und in der Regel das Schlimmstmögliche passiert -, rechnen wir damit, dass auch die zweite Konstellation für Martha nicht gut ausgehen kann.

Ist er der Antichrist? Wer weiß. Sollte die Serie weitergehen, dürfen wir davon ausgehen, dass Gut und Böse sich nicht so einfach in Lager einteilen lassen wie man sich das wünschen würde.

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Wer ist Aleksander/Boris wirklich?

Das sehen wir in der Serie

2019 ist Aleksander (Peter Benedict) der Chef des Atomkraftwerks, der Ehemann von Hotelbesitzerin Regine (Deborah Kaufmann), der Mann, der verhindert, dass Ulrich in den Höhlen auf dem Gebiet des AKWs nach Mikkel suchen kann. Doch im Jahr 1886 sehen wir, wie die beiden späteren Eheleute sich kennen lernen. Nämlich im Wald als Ulrich (Ludger Bökelmann) und Katharina (Nele Trebs) die arglose Regina (Lydia Maria Makrides) überfallen weil sie glauben, dass die sie bei ihrem Großvater, dem Polizisten, angeschwärzt hat.

Plötzlich kommt aus dem Hinterhalt Aleksander (Bela Gabor Lenz), der sie verteidigt und damit ihr Herz gewinnt. Doch was Regina nicht weiß ist, dass er kurz zuvor erst von Hubschraubern und Hunden verfolgt und angeschossen wurde. Gut, letzteres findet sie dann schnell heraus, doch seine Verfolger spielen erstmal weiterhin keine Rolle.

Fortan kreuzt er vor Claudia (Julika Jenkins) auf, um nach einem Job zu fragen. Doch diese Bitte schlägt die AKW-Leiterin immer wieder aus, bis zu dem Moment an dem sie einen besonderen Auftrag für ihren späteren Schwiegersohn hat: Die Tür in den Höhlen zuschweißen, die zu den Fässern mit dem giftigem Atommüll führen.

2019 spielt Alexander zunächst keine große Rolle, erst als Hannah (Maja Schöne) ihn erpresst, rückt er ein bisschen ins Zentrum des Interesses. Und doch bleiben gerade bei seiner Figur viele Fragen offen. In einer Welt, in der wir viele Charaktere doppelt sehen und alle Geheimnisse voreinander haben, aber doch im Inneren miteinander verwoben sind, kommt Boris als Flüchtling in die Mitte der Gemeinschaft ohne das jemand der anderen weiß, wo er wirklich herkommt.

Lenkas und Loryns Theorie

Eine Polizeistaffel mit Hunden und Hubschraubern verfolgt den Jugendlichen 1986 durch den Wald. Da muss Boris Niewald schon mehr angestellt haben als einen Kiosküberfall. Doch wieso kommt in den Jahren danach niemand auf die Idee, den Neuling in Winden mit dem Gesuchten in Verbindung zu bringen?

2019 hat er die Fässer aus der Höhle holen lassen und mithilfe des einäugigen Polizisten in einem Lastwagen zwischengelagert. Schon bald sollen sie zurück in die Höhle, doch zuvor noch stiehlt Zukunfts-Jonas (Andreas Pietschmann) das für die Maschine benötigte Uran von der Ladefläche.

Aleksander/Boris weiß durch Claudia von den Fässern, doch was er noch weiß, bleibt offen. Das werden wir erst erfahren, wenn wir wissen, was in dem Sommer passiert ist, nach dem laut Claudia nichts mehr ist wie vorher. An welchem Punkt ist aus der gepflegten AKW-Leiterin die Fremde im Wald mit den wilden Haaren geworden? Und unter welchen Umständen hat Alexander die Leitung des Unternehmens übernommen? Hat er Regina vielleicht sogar erpresst?

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Was hat Claudia vor?

Das sehen wir in der Serie

Claudia (Lisa Kreuzer) selbst äußert sich nicht viel zu ihren Motiven und deren Herkunft. Ihrem Enkel Bartosz (Paul Lux) sagt sie, dass sie die Zeit zurückdrehen würden wenn sie könnte. Sie meint das in Bezug darauf, dass sie keine gute Mutter für Regina war. Sie bringt den Bauplan für die Zeitreisemaschine zum Uhrmacher (Christian Steyer). Woher sie die hat wird nicht deutlich.

Noah (Mark Waschke) unterstellt Claudia der Schatten zu seinem Licht zu sein, also seine Gegnerin. Wie sie das geworden ist, erzählt er jedoch nicht.

Lenkas und Loryns Theorie

Wenn wir davon ausgehen, dass Bartosz Noah ist, dann bleibt der Kampf Gut gegen Böse in der Familie, denn dann ist Noah ja Claudias Enkel. Doch was bedeutet hier schon Familie. Für die vier Familien in Winden, Tiedemann, Doppler, Kahnwald und Nielsen, sind bereits im Verlauf der zehn Episoden viele Querverbindungen offengelegt worden. Wir gehen davon aus, dass eine zweite Staffel diesen Trend fortsetzen würde und wir erkennen, dass alle miteinander verwandt sind.

Claudias Charakter ist eine der großen Schwachstellen der ersten Staffel für uns. Die Lücken in ihrer Biografie sind zu groß um wirkliches Interesse zu schüren. Wir wissen nicht, wieso sie sich verändert hat und wir wissen nicht, was sie will. Wir kennen ihre Motivation nicht. Die Erklärung, dass sie die Zeit zurückdrehen will weil sie keine gute Mutter war, ist nicht gerade befriedigend. Schließlich lebt ihre Tochter, sie könnte durchaus versuchen, das Versäumte ohne Zeitreise wieder gut zu machen.

Für ihre bisher unklare Agenda hat sie in der Zukunft Jonas gewonnen. Laut Noah jedoch führt sie ihn in die Irre. Der (Pseudo-)Priester stellt es so dar, dass Jonas mit der Maschine das Portal schließen will, aber in Wahrheit öffnet er es dadurch erst. Und das sei Claudias geheimer Plan. Doch wenn Claudia die Zeitreisen ermöglichen will während Jonas und Noah dagegen sind, wieso kann Noah dann nicht Jonas für seine Truppe gewinnen?

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Wie funktionieren die Zeitreisen?

Das sehen wir in der Serie

Ja, wie geht denn Zeitreisen nun? Wir haben die Stahltür in den Höhlen, hinter der die Kreuzung kommt. Auf diese Art reisen Ulrich (Oliver Masucci) und Jonas (Louis Hofmann) durch die Zeit. Wir haben den Raum, der zwischendurch die blauen Kinderzimmertapeten hat, in 1953 und auch in 2019 aber eher einem Bunker gleicht. In ihm öffnet sich das Wurmloch, das am Ende der letzten Episode Helge (Tom Philipp) und Jonas jeweils in die Zukunft befördert. Daher wissen wir auch, dass der Raum 2052 einem Murder-Board gleicht.

Außerdem gibt es die Maschine gleich in doppelter Ausführung, die einen wichtigen Zusammenhang mit dem Portal hat. Sie ist auch mit den gelben Fässern und dadurch mit dem AKW verbunden.

Zusätzlich haben wir Noahs seltsame Versuche an Kindern, die einige von ihnen mit verbrannten Augen zurücklässt. Doch auch die Vögel und die Schafe haben laut Pathologin dieselbe Verwirrung in den Gehörgängen wie der tote Mads. Was also genau macht der Stuhl des Horrors, den Noah sich in den 1980ern gebaut hat?

Lenkas und Loryns Theorie

Die große Frage, wie die Sache mit dem Zeitreisen denn nun funktioniert hat uns Tage beschäftigt. Doch auf eine Antwort sind wir nicht gekommen. Letztlich fehlen zu viele Informationen. Zum Beispiel auf welche Weisen die anderen durch die Zeit reisen, darunter Pudel Gretchen (der wohl kaum die Stahltür öffnen kann) und der Jonas aus der Zukunft.

Außerdem wissen wir immer noch nicht, wie Noah durch die Zeit reist. Da er überall zu sein scheint, aber dabei nicht altert, könnte er eine Sonderstellung unter den Figuren haben. Steckt hinter dem katholisch angehauchten Flair mehr als eine vertrauenserweckende Verkleidung und eine Rückentätowierung? Auf der Tür, durch die man zu der Verzweigung gelangt, steht „Sic mundus creatus est“, was auf deutsch soviel bedeutet wie „So wird die Welt geschaffen“. Führt Noah weiter zurück als in 1953? Und wenn ja, wie weit?

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Warum hat Mikkel sich umgebracht?

Das sehen wir in der Serie

Die Serie beginnt mit dem Selbstmord von Michael Kahnwald (Sebastian Rudolph). Später erfahren wir, dass er sich ein paar Monate vor Mikkels Verschwinden umgebracht hat, im Juni 2019. Nun hat also dieselbe Person in doppelter Ausführung mehr als zehn Jahre lang in Winden gelebt. Hätte Michael sich vor der Geburt seines Alter Egos Mikkel (Daan Lennard Liebrenz) umgebracht, würde die Erklärung auf der Hand liegen. Aber wieso ausgerechnet kurz vor dem Verschwinden? Dass es möglich ist, sich selbst zu treffen, sehen wir auch an Jonas (Louis Hofmann) und dem Zukunfts-Jonas (Andreas Pietschmann). In dem Brief, den Michael seinem Sohn hinterlässt, deutet er an, wie die Sache mit den Zeitreisen funktioniert, beschreibt, dass er Mikkel ist, aber eine Erklärung für das Timing seines Freitodes bietet er nicht an.

Lenkas und Loryns Theorie

Für den Selbstmord haben wir keine Theorie, nur die Frage, wieso? Was glaubt Ihr?

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Und was zur Hölle hat es mit der Augenklappe des korrupten Polizisten auf sich?

Außerdem, weitere Beobachtungen und Fragen, die uns erst beim zweiten Blick aufgefallen sind: Reginas Mutter Claudia (Julika Jenkins) und Ulrichs Vater Tronte (Felix Kramer) hatten vor 1986 eine Affäre, was deutlich wird, als er sie am Tag ihrer Beförderung im AKW überrascht. Katharina (Nele Trebs) sagt als Teenager zu Hannah (Ella Lee), dass sie so alt sei wie der Wald als Reaktion darauf, dass Hannah Nino de Angelo besser findet als Falco. Jonas (Louis Hofmann) sagt dem Uhrmacher gegenüber: „33 ist auch das Alter, in dem der Antichrist seine Herrschaft beginnt.“ Noah (Mark Waschke) gibt der taubstummen Elisabeth (Carlotta von Falkenhayn) ein Schmuckstück, das einst ihrer Mutter Charlotte (Karoline Eichhorn) gehört haben soll. Über deren Familie und Vergangenheit wissen wir äußerst wenig, außer, dass sie als Kind die toten Vögel gesammelt und untersucht hat. Sie sagt, dass ihr Großvater von Zeitfragen besessen war, aber wer war ihr Großvater?

Was habt Ihr gesehen, was herausgefunden, wo sind wir falsch gelaufen? Wir freuen uns auf Eure Theorien und Beobachtungen in den Kommentaren.

Christina Greiner

Der Artikel Dark: Theorien und Fragen zur Netflix-Serie wurde von Christina Greiner am Uhr erstmalig veröffentlicht. Christina Greiner hat bereits 173 Artikel bei Serienjunkies veröffentlicht.

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