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Dark Matter: Stuff to Steal, People to Kill - Review

Kritik der Episode 2x08

Torri Higginson, Anthony Lemke und Melissa O'Neil in „Dark Matter“ / (c) Syfy
Torri Higginson, Anthony Lemke und Melissa O'Neil in „Dark Matter“ / (c) Syfy

Der Testflug mit dem neuen modifizierten Antrieb führt die Raza in einer dynamischen Episode in ein Paralleluniversum, in dem sie prompt auf alte Bekannte und vor allem aber auch auf neue Probleme trifft.

In der Episode Stuff to Steal, People to Kill der Serie Dark Matter landet die Raza nach Problemen mit ihrem neuen Antrieb in einem Paralleluniversum. Dort stellt die Crew fest, dass ihr Schiff einen großen Anteil zum Krieg zwischen den Großkonzernen beiträgt und ihre Doppelgänger einiges auf dem Kerbholz haben.

Die doppelte Raza

Die Raumstation, an welcher sie eben noch angedockt waren, liegt in Trümmern vor ihnen, während ein Schiff, das der Raza bis ins kleinste Detail gleicht, sich in einiger Entfernung mit mehreren Kreuzern des Mikkei-Konzerns anlegt, bevor es sich in Sekundenschnelle aus dem Staub macht.

Schnell muss die Crew feststellen, dass hier einige Dinge nicht stimmen und es gelingt ihr nur mit Mühe, Commander Truffault (Torri Higginson) davon zu überzeugen, dass das Team dem Konzern nicht feindlich gesonnen ist. Gemeinsam fassen sie einen Plan, ihre Doppelgänger in eine Falle zu locken um deren intakten Prototypen des Antriebs in die Finger zu bekommen.

Es gelingt ihnen, Portia Lin (Melissa O'Neil) und Marcus Boone (Anthony Lemke) gefangen zu nehmen, doch um ihre Fassade vor dem Rest der Crew aufrecht zu erhalten, welche aus ihnen bekannten Gesichtern wie Wexler (Ennis Esmer), Tash (Jessica Sipos) und Jace Corso (Marc Bendavid) besteht, sind sie gezwungen, sich von diesen mit auf eine Mission nehmen zu lassen.

Von den drastischen Handlungen der anderen auf die Probe gestellt, bröckelt ihre Tarnung immer weiter, so dass es schließlich zum offenen Kampf kommt, in dessen Zügen die Androidin (Zoie Palmer) der zweiten Raza sich auf ihre Seite begibt. Diese ist es auch, die ihnen dabei hilft, ihr Schiff zurückzuerobern, welches von Mikkei in einem Versuch, ihnen in den Rücken zu fallen, besetzt wurde.

Letztendlich gelingt es den Figuren, mit einem funktionellen Antrieb in ihr eigenes Universum zurückzukehren und ihre restlichen Crewmitglieder von der Raumstation aufzusammeln. Allerdings kehrt lediglich Nyx (Melanie Liburd) zurück an Bord, ohne sie darüber aufklären zu können, was mit Devon (Shaun Sipos) geschehen ist. Zusätzlich löst sich eine Kopie der Marauder von ihrem Schiff und entkommt ihnen mit einer unbekannten Person an Bord.

We don't have time to shoot them all

Stuff to Steal, People to Kill legt für Dark Matter ein bisher selten erlebtes Tempo vor, welches sich bestens mit den Geschehnissen verträgt. Das liegt unter anderem daran, dass wir bereits etablierte Doppelgänger inklusive neue Crewmitglieder erleben, die uns bereits aus früheren Episoden vertraut sind. Dies erlaubt es, bereits nach kurzer Exposition in das Geschehen einzutauchen.

Der Ausflug in das Paralleluniversum gewährt einen interessanten Einblick in ein Szenario, in welchem betont wird, was geschehen wäre, wenn Five (Jodelle Ferland) nicht als Katalysator für die Löschung des Gedächtnisses der Crewmitglieder verantwortlich gewesen wäre. Die Raza arbeitet in dieser Realität immer noch als „Mannschaft für's Grobe“ im Auftrag der Ferrous Corp, die sich nicht nur aktiv im Krieg mit anderen Großkonzernen befindet, sondern auch Kolonien mit Zugang zu wichtigen Ressourcen mit eiserner Hand unterdrückt und gegebenenfalls von der Raumkarte fegt.

Three (Anthony Lemke) muss schnell feststellen, dass sein alter Ego Marcus Boone ein ziemlicher Schwerenöter ist: Nicht nur sind er und Portia Lin (Melissa O'Neil) ein Gaunerpaar mit einer mehr als nur freundschaftlichen Beziehung, er scheint auch gleichzeitig den Reizen von Tash (Jessica Sipos) und ihrer etwas härteren Gangart nicht abgeneigt zu sein.

© IMAGO
© IMAGO
Jessica Sipos und Anthony Lemke in %26bdquo;Dark Matter%26ldquo; © Syfy
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Als wesentlich größeres Problem stellen sich jedoch Wexler (Ennis Esmer) und Jace Corso (Marc Bendavid) heraus: Two unterschätzt die impulsive Rücksichtslosigkeit, mit der beide vorgehen und muss sich zu allem Überfluss auch noch mit Corsos Verrat auseinandersetzen.

Auch Truffaults (Torri Higginson) Vorhaben, sie zu hintergehen, sollte der Crew eine Lehre sein, Mikkeis Kooperation auch in ihrer Welt nur mit äußerster Vorsicht zu genießen. Four (Alex Mallari Jr.) konnte aus den Erzählungen zumindest den Schluss ziehen, dass es durchaus im Bereich des Möglichen für ihn ist, seinen rechtmäßigen Thron wieder zurückzuerobern.

Neben dem sich erhärtenden Verdacht, dass Devon tatsächlich gestorben ist, wäre da noch das Mysterium um den blinden Passagier an Bord der zweiten Marauder. Sollten wir vielleicht doch noch einen möglichen Plot erleben, in welchem Marc Bendavid als Jace Corso involviert ist? Das wäre zumindest eine nahe liegende Theorie.

Fazit

Dark Matter greift eine beliebtes Science-Fiction-Szenario auf, in welchem es ein gelungenes Wiedersehen mit jeder Menge bekannter und etablierter Bösewichte gibt. Frei nach dem Motto „Faster Than Light war gestern“, können sie nun einen funktionierenden Antrieb als Ergebnis vorweisen, der neue Möglichkeiten und Dimensionen eröffnet, in den bevorstehenden Krieg der Konzerne einzugreifen oder individuelle Ziele zu verfolgen. Stuff to Steal, People to Kill ist lauter und dynamischer als die bisherigen Episoden dieser Staffel und es macht Spaß, der daraus resultierenden Action zu folgen, da man kaum Zeit bekommt, sich Gedanken um etwaige negative Aspekte der Handlung zu machen und somit die gebotene Unterhaltung in vollem Umfang genießen kann. Von solchen Folgen darf es zwischendurch gerne mehr geben.

Der Trailer zur nächsten Episode von „Dark Matter“ „Going Out Fighting“ (2x09):

Tim Krüger

Der Artikel Dark Matter: Stuff to Steal, People to Kill - Review wurde von Tim Krüger am Uhr erstmalig veröffentlicht.

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