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Country Comfort: Kritik zum Start der Netflix-Sitcom mit Katharine McPhee

Country Comfort: Crazy - Review der Pilotepisode

Country Comfort (c) Netflix
Country Comfort (c) Netflix

Ein verwitweter Cowboy, fünf aufgeweckte Kinder und eine singende Nanny - so setzt sich die neue Netflix-Sitcom Country Comfort zusammen. Die Serie mit Katharine McPhee überrascht mit tiefgreifender Trauerbewältigung.

Der Netflix-Algorithmus hat mal wieder eine neue Serie ausgespuckt: Country Comfort kombiniert The Nanny und Nashville - und legt mit Katharine McPhee auch noch eine Zweitplatzierte von „American Idol“ obendrauf. Tatsächlich geht die Erfolgsformel ganz gut auf, zumal die Serie ihre Charaktere wichtiger nimmt als austauschbare Wegwerfwitze. Schon in der Pilotepisode, die den Titel Crazy (1x1) trägt, tauchen erstaunliche Tiefen auf, emotionale Tiefen...

Dass Country Comfort in der Tat The Nanny nacheifert, wird schon anhand der Serienschöpferin deutlich: Caryn Lucas, einst selbst Produzentin bei einem der Klassikern an Sitcoms von CBS, der bekanntlich von 1993 bis 1999 auf Sendung war. Kann McPhee die übergroßen Fußspuren von Fran Drescher halbwegs ausfüllen? Zumindest beweist sie auf Anhieb sehr viel Charme, besonders in den Gesprächen mit den toll gecasteten Kinderdarstellern.

Worum geht's?

Das Multi-Kamera-Format Country Comfort, dessen zehn Episoden in der Auftaktstaffel jeweils zwischen 20 und 27 Minuten lang sind, dreht sich um die ambitionierte Countrysängerin Bailey, gespielt von Katharine McPhee, die man auch aus Serien wie Scorpion oder Smash kennt. Als ihr gelackter Freund Boone (Eric Balfour) sie nicht nur aus der Band wirft, sondern auch die Beziehung beendet, ist Bailey am Boden zerstört. Zuflucht findet sie durch Zufall auf der Ranch vom sexy Cowboy Beau (Eddie Cibrian), der sie gern bei sich aufnimmt, da er dringend eine neue Nanny für seine fünf Kinder braucht.

Dass Bailey gar keine Erfahrung mit Kindern hat, stört Beau nicht besonders. Wahrscheinlich geht er sowieso nicht davon aus, dass sie lang durchhält, immerhin liegt der Au-pair-Verschleiß in seinem Haus auf lächerlich hohem Niveau. Nur seine Lebenspartnerin Summer (Janet Varney) hat Bedenken, was aber eher damit zu tun hat, dass Bailey jünger und attraktiver ist als sie und ihr vielleicht Beau streitig machen könnte (sexuelle Spannung spürt man schon früh).

Aber auch Beaus Teenagersöhne Tuck (Ricardo Hurtado) und Brody (Jamie Martin Mann) sind sofort verliebt in die schöne Sängerin, die in einem nächtlichen Gewitter an ihre Tür klopft und eigentlich nur telefonieren will, weil ihr Auto eine Panne hat. Die kleine Cassidy (Shiloh Verrico) ist der härteste Brocken für Bailey, denn sie steckt noch ganz tief in der Trauer um ihre tote Mutter und will keine andere Frau als Vormund haben. Am Ende ist aber auch ihr Bailey lieber als Summer...

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Bjarne Bock

Der Artikel Country Comfort: Crazy - Review der Pilotepisode wurde von Bjarne Bock am Uhr erstmalig veröffentlicht. Bjarne Bock hat bereits 8.020 Artikel bei Serienjunkies veröffentlicht. Eine Übersicht der Meldungen von Bjarne Bock

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