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Die Chemie des Todes: Kritik zur Pilotepisode der Thriller-Serie auf Paramount+

Die Chemie des Todes: Kritik zur Pilotepisode

Kritik der Episode 1x01

Szenenfoto aus Die Chemie des Todes (c) Paramount+
Szenenfoto aus Die Chemie des Todes (c) Paramount+

Mit der britischen Thriller-Serie The Chemistry of Death aka Die Chemie des Todes sichert sich Paramount+ die Rechte an einer der beliebtesten Genre-Buchreihen der letzten Jahre. Die Pilotfolge startet spannungsgeladen und punktet mit einem fantastischen Harry Treadaway als forensischer Anthropologe David Hunter, wie unser Review zeigt.

Das passiert

Der brillante forensische Anthropologe David Hunter ist nach einem schweren Schicksalsschlag von London in das abgelegene Dorf Manham gezogen und arbeitet dort als Landarzt. Als Partner des nach einem Unfall an den Rollstuhl gefesselten Henry betreibt er eine Praxis und führt ein ruhiges Leben. Seine Flucht vor der Vergangenheit findet ein jähes Ende, als der achtjährige Sam und sein elfjähriger Bruder Neil Yates im dichten Farnley Wood eine seit Tagen dort liegende Frauenleiche finden.

Das Schockierende ist, dass der Fundort der Leiche wie ein Altar hergerichtet und der toten Frau Schwanenflügeln angelegt wurden. Der leitende Ermittler Police Inspector McKenzie steht zunächst vor einem Rätsel. Als er herausfindet, dass David Hunter nicht nur ein einfacher Arzt ist, bittet er ihn, bei der Identifizierung und Feststellung des Todeszeitpunkts zu helfen. Widerwillig stimmt der Experte zu, doch schon bald wird er tief in eine brutale Mordserie verstrickt, die gerade erst begonnen hat.

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Die David-Hunter-Reihe

Für Freunde guter Thriller-Romane ist der Name David Hunter seit vielen Jahren ein Garant für spannende Genre-Literatur. Bereits 2006 erschien das Debüt um den britischen Polizeiberater, der sich eigentlich zurückgezogen hat, aber immer wieder dabei hilft, die vertracktesten Fälle zu lösen. Geschrieben wird die inzwischen aus sieben Bänden bestehende Reihe vom aus Sheffield in Großbritannien stammenden Journalisten und Autor Simon Beckett, der für seine tiefen Einblicke in das Thema der forensischen Anthropologie bekannt ist. Diese fußen unter anderem auf einen Besuch der weltberühmten Anthropological Research Facility der University of Tennessee.

Die Einrichtung dient hauptsächlich der Erforschung des Verwesungszustands menschlicher Leichen unter verschiedenen Klimaeinflüssen und gilt weltweit in ihrem Fach als wegweisend. Beckett besuchte das im allgemeinen Sprachgebrauch als Body Farm bekannte Gelände im Jahr 2002 zu Recherchezwecken für einen Artikel und ließ seine Erfahrungen in die Hunter-Storys einfließen. „The Chemistry of Death“ (zu Deutsch: Die Chemie des Todes) bildete den Auftakt zu einer überaus erfolgreichen Reihe, die sich mit bisher über 21 Millionen verkauften Exemplaren und Übersetzungen in zahlreichen Sprachen rühmen kann.

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Reinhard Prahl

Der Artikel Die Chemie des Todes: Kritik zur Pilotepisode wurde von Reinhard Prahl am Uhr erstmalig veröffentlicht. Reinhard Prahl hat bereits 127 Artikel bei Serienjunkies veröffentlicht. Eine Übersicht der Meldungen von Reinhard Prahl

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