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CBS und Viacom fusionieren - Star-Trek-Franchise wiedervereint

CBS und Viacom fusionieren - Star-Trek-Franchise wiedervereint

Auf einen Schlag eines der größten Film- und Fernsehstudios der Welt... (c) CBS Corp./Viacom

CBS und Viacom schließen sich zusammen, um gemeinsam zu einem der größten Produktionsunternehmen der Welt zu werden. Durch die Fusion befindet sich auch das gesamte Star-Trek-Franchise nun wieder unter einem Dach...

Nachdem sich AT&T Time Warner einverleibt hat und Disney 21st Century Fox, kam es nun zur nächsten Megafusion in Hollywood: Die CBS Corporation schließt sich mit Viacom zusammen, wodurch ein neues Produktionsbanner entsteht, das nicht nur auf einen jährlichen Umsatz von bis zu 28 Milliarden kommt, sondern auch die neue Nummer eins im Fernsehen darstellt. Mit 22 Prozent Marktanteil schlägt man nämlich auch Comcast oder Disney, das hier 14 Prozent ausmacht.

CBS und Viacom haben innerhalb der letzten zwölf Monate zusammengerechnet fast 13 Milliarden Dollar für Content ausgegeben. Mehr als 140.000 Serienepisoden und über 3.600 Filme befinden sich bereits in der Bibliothek des nun neu geformten Superstudios. Darüber hinaus ist man auf fünf Kontinenten tätig und hat allein zum jetzigen Zeitpunkt knapp 750 Projekte in Entwicklung. Für diejenigen, die es nicht wissen: Auch Paramount Pictures gehört zum Konglomerat.

Der künftige Chef von ViacomCBS Inc., das in vielen Bereichen nun der neue Marktführer sein wird, soll Bob Bakish sein, der bislang Viacom leitete. Er kontrolliert fortan Sender wie CBS, Showtime, Nickelodeon, MTV, BET, Comedy Central und auch das Paramount Network. Und auch über berühmte Marken wie „Star Trek“ oder „Mission: Impossible“ hat er das Sagen.

Weil CBS All Access und Paramount Pictures durch die Fusion nun ebenfalls zum selben Mutterkonzern gehören, werden nun auch die Film- und Fernsehsparte vom Trekkie-Franchise wiedervereint, was seit dem Ende von Star Trek: Enterprise im Jahr 2005 nicht mehr der Fall war. Deadline prophezeit „Star Trek“ sogar schon eine ähnliche Zukunft wie Marvel, nun da ViacomCBS Inc. keine Lizenzgrenzen mehr gesetzt sind. So durften bei Star Trek: Discovery beispielsweise einige Figuren anfangs nicht verwendet werden, weil sie eventuell für einige Filme interessant gewesen wären.

Andersrum könnte Sir Patrick Stewart in der Zukunft nun aber auch im Kino landen, falls sich seine neue Serie Star Trek: Picard als großer Erfolg erweisen sollte. So oder so sollte die Fusion von CBS und Viacom dem Sci-Fi-Franchise helfen, „live long and prosper“ für sich selbst wahr zu machen. Viele kritisieren aber selbstverständlich, dass es im amerikanischen Mediengeschäft bald nur noch ein paar wenige, aber dafür umso mächtigere Big Player geben könnte...

Bjarne Bock

Der Artikel CBS und Viacom fusionieren - Star-Trek-Franchise wiedervereint wurde von Bjarne Bock am Uhr erstmalig veröffentlicht.

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