Breaking Bad: Echter Walter White auf der Flucht

Die Behörden sind auf der Jagd nach einem Meth-Koch namens Walter White. Das klingt für Serienjunkies nicht sonderlich ungewöhnlich. Allerdings ist die Rede hier nicht von AMCs Kultserie Breaking Bad. Walter Eddy White ist vom Polizeibüro des Tuscaloosa County in Alabama zur Fahndung ausgeschrieben worden, weil er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hat, wie al.com berichtet.
Der Mann, der den Namen mit Bryan Cranstons Chemie-Genie aus der erfolgreichen Dramaserie Breaking Bad gemein hat, war bereits 2008 wegen seiner ausgiebigen Aktivität im Bereich der Meth-Manufaktur verurteilt worden. 2010 wurde er auf Bewährung wieder freigelassen. Seine Untaten beinhalten beispielsweise den Handel mit Crystal-Meth, die ungesetzmäßige Herstellung einer Substanz, die unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, daneben auch Drogenbesitz.
White war im Januar dieses Jahres in seine alten Verhaltensmuster zurückgefallen und hatte sich dabei von der Polizei erwischen lassen. Als er daraufhin im Juli nicht zu einem Gerichtstermin erschien, katapultierte er sich damit an die Spitze der Most Wanted List in Tuscaloosa County, Alabama.
Mit 55 ist der „echte“ Walt nur unwesentlich älter als sein fiktiver Namensvetter. Cranstons White darf in der aktuellen fünften Staffel noch seinen 52. Geburtstag begehen. Aber der Realitäts-White ist nicht nur der ältere, sondern muss zusätzlich noch auf härterem Terrain operieren als sein Counterpart. So ist den Angaben der DEA zufolge in seinem Bundesstaat Alabama bereits weit mehr von der tückischen Droge im Umlauf als in Breaking Bads New Mexico.
In den USA läuft gerade die Ausstrahlung der fünften und letzten Staffel von Breaking Bad. Damit neigt sich die Laufbahn des fiktiven Walters langsam aber sicher ihrem Ende zu. Vielleicht wird er jedoch die Möglichkeit erhalten, sein kriminelles Treiben auf der Kinoleinwand fortzusetzen. Zumindest findet Bryan Cranston diese Idee nicht allzu abwegig („Breaking Bad: Neuer Trailer, Filmfortsetzung möglich?“ - Meldung vom 16.06.2012).






















