Brände in Kalifornien erzwingen Drehpausen bei US-Serien

Angesetzt waren eigentlich zwei Drehtage an der Marine Corps Airbase El Toro. Als Cast und Crew morgens um 7:30 Uhr zum Dienst antraten, wurden einige derart von Rauchspuren in der Luft beeinflusst, dass ihnen die Augen tränten und sie Schwierigkeiten beim Atmen hatten.
Kurzerhand wurde der Drehplan umgeworfen, für den Tag ursprünglich freigestellte Schauspieler zu den eigentlichen Drehhallen gerufen und einige kürzere Szenen abgedreht, die keiner großartigen Vorbereitung bedurften. Am Ende des ersten Tages stellt ein Verantwortlicher fest, dass man an diesem Tag etwa fünf Arbeitsstunden verloren habe. Ob die ausgefallenen Arbeiten in Zukunft auf der Marine Base oder einem anderen Drehort nachgeholt werden, steht noch nicht fest.
Dreharbeiten zu CBS Cold Case mussten verlagert werden, nachdem einigen Aufbauten in Simi Valley am Wochenende durch starke Winde umgeweht worden waren. Ursprünglich bei der Serie Big Shots (ABC) geplante Außenaufnahmen, die Rad fahrende Darsteller beinhalten sollten, wurden kurzfristig gecancelt.
Bei FX konnte man Aufnahmen für The Riches mit kleinen Änderungen doch noch durchführen: eigentlich war man auf Polizisten zur Verkehrsregelung angewiesen. Als diese jedoch wegen der Brände abberufen wurden, konnte man mit Hilfe der lokalen Film-Aufsicht recht unbürokratisch den Drehort verlagern, so dass man auch ohne Verkehrsregelung auskam.
Ebenfalls bei CBS wird NCIS produziert. Hier war das Problem hauptsächlich, dass diverse Arbeitnehmer, die in der Nähe der Produktionsstätten leben, der Arbeit fern blieben. NCIS wird in der Nähe der von einem Brandherd zerstörten Stevenson-Ranch produziert, und viele Anwohner sind mit dem Kampf gegen kleiner Brände beschäftigt bzw. bereiten sich auf die Evakuierung vor.
Auch andere Angestellte bei Fernsehsendungen oder Sendern blieben am Montag und Dienstag der Arbeit aus diesen Gründen fern.
Bild von Greenpeace.





















