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Box Office: Horrorfilm Smile bringt Paramount zum Lächeln

Box Office: Horrorfilm Smile bringt Paramount zum Lächeln

Der Horrorfilm Smile hat mit erstaunlich hohen Einnahmen die Spitze der US-Kinocharts erobert. Am Auftaktwochenende kamen knapp 22 Millionen Dollar zusammen. Die neue Comedy Bros mit Billy Eichner muss derweil als Flop verbucht werden.

Die amerikanischen Kinocharts haben seit einer ganzen Weile keine großen Erfolgsstorys mehr gesehen. Doch der neue Horrorfilm „Smile“ hat mit 22 Millionen Dollar nun das beste Auftaktwochenende seit knapp zwei Monaten hingelegt. Das Studio Paramount dürfte damit sehr zufrieden sein, immerhin sollte der für nur 17 Millionen Dollar produzierte Streifen zunächst gar nicht in den Lichtspielhäusern, sondern direkt beim Streamingservice Paramount+ landen. Dass man nun auch deutlich mehr gehypte Konkurrenten wie „The Woman King“ oder „Don't Worry Darling“ abhängen konnte, hätte kaum jemand erwartet.

Interessant wird vor allem sein, wie viel Durchhaltevermögen „Smile“ beweist. Falls der Film so konstant bleiben sollte wie zuletzt zum Beispiel „The Black Phone“ (der mit 23,6 Millionen Dollar gestartet war), könnten in den USA bis zu 90 Millionen Dollar in die Kassen kommen. Andererseits kriegt das Publikum im Oktober natürlich noch andere Horrorstreifen angeboten, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen könnten (Mitte des Monats erscheint „Halloween Ends“). Auch international hat „Smile“ leicht besser abgeschnitten als prophezeit. Hier kamen bislang 14,5 Millionen Dollar zusammen.

Platz zwei der Charts ging diese Woche an „Don't Worry Darling“, der am zweiten Wochenende nur noch 7,3 Millionen Dollar einspielen konnte. Die Einnahmen gingen im Vergleich zur Vorwoche um satte 62 Prozent zurück (nicht mal die vielen Fans von Harry Styles können den Film retten). Aktuell bleibt man insgesamt sogar noch unter dem verblüffend hohen Produktionsbudget von geschätzten 35 Millionen Dollar zurück. Zumindest weltweit beträgt die Summe derzeit 54,7 Millionen Dollar, obwohl sich Warner Bros. sicherlich viel mehr versprochen hatte.

Genauso enttäuschend auch das Ergebnis von „The Woman King“ mit 7 Millionen am immerhin schon dritten Wochenende. Hier beträgt die nationale Zwischensumme jetzt 46,7 Millionen Dollar. An sich kein schlechter Wert, dumm nur, dass die Kosten für das Historiendrama mit der Oscarpreisträgerin Viola Davis so überdimensional ausfielen (50 Millionen Dollar sollen es gewesen sein). International kamen bislang nur 3,4 Millionen Dollar in die Kassen. Doch die Hoffnung liegt nun auf den Märkten Deutschland und Großbritannien, wo der Film diese Woche startet.

Die größte Enttäuschung der Woche war die neue Comedy „Bros“ mit Billy Eichner (American Horror Story) in der Hauptrolle. Die Universal-Produktion gilt als erste große LGBTQ-Romcom eines der Topstudios von Hollywood. Und zumindest die Kritiken und die Publikumszufriedenheit fallen ziemlich gut aus (91 Prozent bei Rotten Tomatoes und ein glattes A als CinemaScore). Doch zum Auftaktwochenende wurden nur mickrige 4,8 Millionen Dollar eingespielt - und das bei einem Budget von knapp 22 Millionen Dollar. Zumal auch die Aussichten am internationalen Box Office nicht allzu rosig sind (hierzulande ist der Kinostart für den 27. Oktober vorgesehen). Ein bitterer Rückschlag für alle Filmfans, die auf mehr queere Geschichten auf den Kinoleinwänden gehofft hatten...

Abgerundet werden die Top 5 durch die Neuveröffentlichung von James Camerons Rekordfilm „Avatar“, der 4,7 Millionen Dollar einnahm. Aktuell wurden in den USA knapp 19 Millionen Dollar eingenommen, und international wieder ganze 58 Millionen. 2009 spielte der erste große 3D-Streifen fast 3 Milliarden Dollar ein. Die jüngsten Einnahmen sind also nur ein kleiner Tropfen im großen Ganzen, doch sie zeigen, dass die Leute Lust auf mehr haben, was sicherlich ein gutes Zeichen für das bevorstehende Sequel „Avatar: The Way of Water“ im Dezember ist...

Bjarne Bock

Der Artikel Box Office: Horrorfilm Smile bringt Paramount zum Lächeln wurde von Bjarne Bock am Uhr erstmalig veröffentlicht.

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