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Box Office: Disney-Streifen Strange World floppt

Box Office: Disney-Streifen Strange World floppt

Strange World (c) Disney
Strange World (c) Disney

Für Disney gibt es Grund zur Freude und Enttäuschung am Box Office: Während Black Panther 2 weiter stark performt, floppt der neue Animationsstreifen Strange World. Wie schlägt sich Netflix' Glass Onion?

Black Panther: Wakanda Forever“ hat am Thanksgiving-Wochenende 45,9 Millionen Dollar (64 Millionen über die verlängerte Fünftagesspanne) eingespielt. Damit sanken die Einnahmen am nordamerikanischen Box Office im Vergleich zur Vorwoche nur um 31 Prozent, was deutlich besser als erwartet ist. Insgesamt steht der Marvel-Streifen nach zweieinhalb Wochen in den US-Kinos bei 368 Millionen Dollar.

Weltweit beträgt die Zwischensumme aktuell 676 Millionen, was immerhin schon für Platz sieben in den globalen Jahrescharts reicht. Im Laufe der Woche dürfte der Superheld zudem an seinen Kollegen „Thor: Love and Thunder“ (760 Millionen) und „The Batman“ (770 Millionen) vorbeiziehen. Unangefochten an der Spitze bleibt derweil der diesjährige Überraschungserfolg „Top Gun: Maverick“ (mit sage und schreibe 1,49 Milliarden Dollar), der erst durch „Avatar: The Way of Water“ ins Schwitzen kommen dürfte.

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Deutlich schlechtere Zahlen verbuchte das Maushaus Disney mit dem Auftakt des neuen Animationsstreifens „Strange World“, der mit 11,9 Millionen Dollar immerhin noch auf Platz zwei der US-Charts landete (18,6 Millionen über fünf Tage). Hier bahnt sich bereits der größte Flop seit dem „Winnie Puuh“-Film von 2011 an, der damals mit 7,86 Millionen an den Start ging. Bloß dass dieser Streifen damals nur 30 Millionen Dollar kostete, während das Sci-Fi-Abenteuer „Strange World“ zwischen 120 und 180 Millionen Dollar gekostet haben soll, wie Box Office Mojo berichtet.

Und auch international läuft es nicht viel besser. Hier kamen bislang 9,2 Millionen in die Kassen. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, muss sich Disney auf einen Millionenverlust im dreistelligen Bereich einstellen, obwohl der Film trotzdem als Füllmaterial für Disney+ nützlich werden kann...

Allgemein läuft das Kinogeschäft in Amerika derzeit nicht rosig: Alles in allem wurden am Wochenende nur 92,9 Millionen Dollar mit allen laufenden Filmen eingenommen. Zur selben Zeit im Vorjahr waren es noch 96,3 Millionen - und da waren die negativen Effekte der Corona-Krise noch deutlich spürbarer. 2019 (also vor der Pandemie) wurde ein Wert von 181 Millionen verbucht, was damals keinesfalls ein Rekordjahr war.

Platz drei der US-Charts geht diesmal an die Whodunit-Komödie „Glass Onion: A Knives Out Mystery“, der eigentlich bei Netflix zuhause ist (und dort am 23. Dezember online geht). Obwohl der Streifen nur in 696 Kinos gezeigt wurde, kamen ganze 9,4 Millionen Dollar (13,4 Millionen über fünf Tage) zusammen. Liefe er also landesweit, hätten wir es wahrscheinlich mit einem der größten Hits des Jahres zu tun. Doch der Streaminganbieter verzichtet offenbar auf das viele Geld und bleibt bei dem begrenzten Lichtspielhaus-Release.

Platz vier der Charts eroberte der Kriegsfilm „Devotion“, der zum Debüt bei 5,96 Millionen Dollar (9 Millionen nach fünf Tagen) abschnitt. Auch hier ist das Problem, dass die Produktionskosten mit circa 90 Millionen Dollar die Gewinnzone in weite Ferne rücken lassen. „The Menu“, der nur 30 Millionen gekostet haben soll, hat es da leichter, denn hier wurden weltweit nach anderthalb Wochen schon 33,5 Millionen eingespielt (18,7 Millionen aus den USA). Der Küchenthriller vervollständigt diesmal die Top 5.

Bjarne Bock

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