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Black Panther - Wakanda Forever: Filmkritik - Wie gut und emotional ist der Marvel-Streifen?

Black Panther - Wakanda Forever: Filmkritik

Mit Black Panther: Wakanda Forever endet die vierte Phase des Marvel Cinematic Universe - zumindest aufseiten der Kinoproduktionen. Mittlerweile wird deutlich, wofür diese Phase steht: Enden, Neuanfänge und Trauerbewältigung. Ryan Coogler liefert derweil ein weiteres Comic-Meisterwerk ab.

Es gibt zwei große Todesfälle, die das Marvel Cinematic Universe nachhaltig erschüttert haben. Zunächst das Ableben des Cameo-freudigen Marvel-Maestros und Miterfinders unzähliger Figuren, Stan Lee, mit 95 Jahren.

Chadwick Boseman Forever

Wahrscheinlich viel tragischer, weil viel zu früh aus dem Leben gerissen, wurde hingegen Chadwick Boseman, der immerhin in „Captain America: Civil War“, „Black Panther“, „Avengers: Infinity War“ und „Avengers: Endgame“ sowie in What If... die Figur des „Black Panther“ und T'Challa für eine ganze Generation von Nerds und Kinofans definieren konnte wie kaum ein zweiter in so kurzer Zeit.

Der Solofilm des ersten Schwarzen Marvel-Helden im Kino konnte alle Erwartungen am Box Office übertreffen und viele junge BIPoC positiv beeinflussen und mit einem Vorbild ausstatten, das sie so vorher selten in den Mainstreammedien hatten. 2020 kam dann die traurige Botschaft über seine kurze, schwere Krankheit und seinen frühzeitigen Tod heraus (Black Panther: Marvel-Star Chadwick Boseman (42) verstorben). Die Marvel Studios und Kevin Feige haben dann die Entscheidung getroffen, die Rolle nicht neu zu besetzen. Regisseur Ryan Coogler, der für „Black Panther: Wakanda Forever“ zurückkehrte, überlegte laut einiger Interviews sogar, sich aus dem Business zurückzuziehen.

Eine Fortsetzung war da schon längst geplant, deren Drehbuch nun aber fundamental überarbeitet werden musste. Das Ergebnis kommt nun weltweit ins Kino und so viel vorweg: Man trifft den Nagel auf mehreren Ebenen einfach dermaßen auf dem Kopf, dass das Anerkennung und Respekt verdient. Der 30. Film aus dem MCU ist hierbei gleichzeitig auch der Kinoabschluss von Phase vier.

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Im Fernsehen/Streaming wird das Special zu „Guardians of the Galaxy“ derweil als Epilog dienen - also ähnlich, wie es zuvor schon bei „Spider-Man: Far From Home“ für Phase drei und „Avengers: Endgame“ der Fall war. Schaut man sich diese Phase als Ganzes an, dann erkennt man spätestens nun zentrale Themen und Ideen, die Feige und seine Filmemacher:innen transportieren wollen, besonders nach dem prophetischen „Endgame“, das irgendwie versehentlich die Pandemie vorhergesagt hat - und so vieles mehr. Es geht um Trauer, Verluste, die Bewältigung von unvorhersehbaren Katastrophen und Enden sowie um Neuanfänge. And that is beautiful...

Ab hier geht es inhaltlich um den Film. Wie immer bemühe ich mich, konkrete Spoiler entweder zu vermeiden oder vorher ordentlich anzukündigen! Eine Sache wird man aber schwer umschiffen können...

Adam Arndt

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