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Black Adam: Filmkritik zum DC-Superheldenstreifen mit Dwayne Johnson

Black Adam: Filmkritik zum DC-Streifen

Einige Jahre, bevor es den ersten DCEU-Film gab, wollte Dwayne Johnson schon einen Film zum Antihelden und Captain-Marvel-Nemesis Black Adam umsetzen. 2022 kommt besagter Streifen nun in die Kinos und ist der elfte Film in der DC-Reihe, die mit Man of Steel begonnen wurde. Wie schlägt sich Johnson als mächtiger Teth-Adam? Und welche Rolle spielt die Justice Society?

Es gibt Filmprojekte und Comic-Adaptionen, die brauchen eine Weile, bis sie zur Realität werden. „Watchmen“ hat eine lange und komplizierte Entwicklungsgeschichte hinter sich. Von dem Erscheinen der Maxiserie 1986 bis zur ersten Adaption von Zack Snyder vergingen 23 Jahre und mehrere Filmemacher pitchten ihre Ansätze. Die Serien Y - The Last Man und The Sandman (30 Jahre!) brauchten ebenfalls jeweils eine lange Zeit und teilweise diverse Ensembles. Und auch „Black Adam“ gehört zu den Filmen, von denen man seit Ewigkeiten Updates gelesen hatte, man in der Branche oder als geneigter Fan aber erst dann so richtig daran glaubt, wenn ein Kinostart bevorsteht. Auch der Film „The Flash“ hat sich schon längst einen Ruf erarbeitet, was natürlich etwas ironisch ist beim schnellsten Mann der Welt...

Bei „Black Adam“ wird seit Anfang der 2000er daran gewerkelt, während Hauptdarsteller Dwayne Johnson bereits seit etwa 2007 direkt damit in Verbindung steht. Doch sein voller Terminplan und mannigfaltige andere Gründe (auch die Pandemie natürlich) haben für Verzögerungen gesorgt. Im Oktober 2022 hat das Warten nun aber ein Ende, denn New Line Cinema und Warner Bros., die auch schon „Shazam!“ gemeinsam produziert haben, bringen das Quasi-„Spin-off“ nun tatsächlich ins Kino. Eigentlich hätte der Film also vor dem DC Extended Universe, das 2013 mit „Man of Steel“ von Zack Snyder begann, in die weltweiten Lichtspielhäuser kommen können, aber die Geschichte hat es anders gewollt... Daher ist er nun der elfte Film des DCEU-Labels und anhand einiger Charaktere, die hierbei auftauchen, herrscht kein Zweifel, dass man zu diesem Cinematic Universe gehört.

Worum geht es in Black Adam?

Vor fast 5000 Jahren wurde Teth-Adam (Dwayne Johnson; „Hobbs and Shaw“, Young Rock) von antiken Göttern mit unglaublichen Kräften beschenkt. Dann ereignete sich jedoch ein Vorfall, der ihn fast genauso lange einsperrte. Eben, bis die Entdeckerin Adrianna (Sarah Shahi in ihrer besten „Tomb Raider“-Hommage) aus seiner Heimat Kahndaq mit ihrer Crew nach einem Artefakt sucht, das die verbrecherischen Invasoren von Intergang womöglich vertreiben könnte, als sie bei einer lebensgefährlichen Eskalation das magische Wort „Shazam!“ spricht. Es befreit Adam, der keine Gefangenen und somit kurzen Prozess mit allen Angreifern macht. Doch ist seine Freiheit Segen oder Fluch für die Heimat, die sich in Tausenden von Jahren Alltag und Wandel für ihn verändert präsentiert. Ist er ein Champion, ein Held, ein Diktator oder Feind der Welt?

Die Spur der Leichen und der Verwüstung ruft Amanda Waller (Viola Davis) von A.R.G.U.S. und gleichzeitig Leiterin der Task Force X auf den Plan, die die Justice Society unter dem Vorsitz vom stolzen und ehrenhaften Hawkman (Aldis Hodge; City on a Hill, Leverage) sowie des Magiers Dr. Fate (Pierce Brosnan; „James Bond“, Remington Steele, The Son) beauftragt Black Adam, Einhalt zu gebieten. Sie bringen die beiden Nachwuchshelden Cyclone (Quintessa Swindell, Trinkets) und Atom Smasher (Noah Centineo; The Fosters, „To All the Boys I've Loved Before“) als Unterstützung mit. Sie kann dem Wind gebieten und ist auch sonst sehr schlau, er ist der Neffe eines JSA-Lers, der die Fähigkeiten zum Wachsen und Atomsmashen geerbt hat, aber nicht gerade der erfahrenste oder cleverste.

In klassischer Superheldenmanier gibt es zunächst etwas Gekloppe, bis man vielleicht merkt, dass da draußen noch eine weitaus größere Bedrohung wartet und die Mythen rund um Teth-Adam, die man sich so erzählt, nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen...

Regie führte Jaume Collet-Serra, der The Rock auch schon in „Jungle Cruise“ von Disney in Szene gesetzt hatte.

Adam Arndt

Der Artikel Black Adam: Filmkritik zum DC-Streifen wurde von Adam Arndt am Uhr erstmalig veröffentlicht.

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